Zukunft für die „Denkmalsbrücke“ an der Unterilp
Die alte Eisenbahnbrücke, in der Nähe der Ruhrstraße und der Gaststätte „Jagdhütte“, war von 1926 bis 1961 von Zügen befahren worden. Nach 35 Jahren wurde die Zugverbindung zwischen Heiligenhaus und Essen-Kettwig eingestellt und somit wurde die Eisenbahnbrücke untauglich.
Sie steht zwar heutzutage unter Denkmalschutz, hat jedoch keine Funktion mehr. Und das soll sich ändern.
Die Teilsanierung der Brücke (130.000 €) hat begonnen und Ziel ist es, die Brücke zum Wanderweg und zur Radfahrroute umzubauen. Wann und ob Züge noch einmal über die Brücke fahren werden, ist ungewiss, jedoch ist es der erklärte Wille der Stadt Heiligenhaus, die gesamte Trasse (Verlauf eines Verkehrsweg) vom Görscheider Weg bis nach Velbert als Rad- und Wanderweg fertigzustellen.
Die Brücke erhält eine Schicht von Gussasphalt und so kann kein Wasser in das Bauwerk eindringen und für Einsturzgefahr zu sorgen. Neulackierungen der beschädigten Abschnitte und Abmontieren von Teilen des Geländers, werden die Brücke zu einem sicheren Bauwerk machen.
Weitere Infos zur Brücke/Wanderweg findet ihr hier
Saving...



Moin, Moin,
die Idee eines durchgehenden Wander/Fahrradweges finde ich sehr gut.
Aber:
Jedes Mal, wenn ich unter dieser Brücke durchfahre (mit Auto bzw. auf dem Liegerad) habe ich Bedenken, dass von oben was runterfällt (siehe div. "Stalaktiten" aus abgelagertem Kalk? bzw. im Winter aus Eis). Wenn dann erst Leute drüber gehen/fahren können, denke ich automatisch an verantwortungslose Mitbürger (ins besondere Kinder und Jugendliche), die da mal was hinunterwerfen. Diese ist ja auf dieser Strasse schon mehrfach bei der Fußgängerbrücke zwischen Ober-und Unterilb vorgekommen.
Ich bin mir 100% sicher, dass es nur eine Frage der Zeit (< 1 Jahr) ist, bis solch ein Vorfall passieren wird.
Grüße
Walter
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Hallo Wallter16,wenn es danach gehen würde müsste JEDE Brücke gesperrt werden.
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Moin, Moin, Postal,
Zitat Postal: Hallo Wallter16,wenn es danach gehen würde müsste JEDE Brücke gesperrt werden.
das sehe ich nicht so. Ich bin mir sicher, dass in der Stadtverwaltung Leute sitzen, die ein wenig mitdenken. Generell ausschließen kann man das von mir angesprochene Problem nicht, aber die Stadt wird sicher dafür sorgen, dass die Möglichkeit hierzu erschwert bzw. unattraktiv gemacht wird:
Schicht von Gussasphalt (siehe Artikel); => geschlossene Oberfläche ohne lose Steine
kein ehemaligen Schotter/Steine im Umkreis vorhanden
höhere Brüstung?
usw.
Das reduziert die Wahrscheinlichkeit schon erheblich.
Ein etwas unpassender Vergleich (was Besseres fällt mir aktuell leider nicht ein): Denk mal die die Mintarder Autobahnbrücke und deren Problem. Seit Anbringung der relativ hohen Brüstung ist mir nichts mehr von "unschönen" Vorfällen bekannt, obwohl es immer noch möglich wäre.
Grüße
Walter
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Hui, das ist schon ein heftiger Gedankensprung von "…mal was hinunterwerfen" zu "sich selbst hinunterwerfen"…Ich halte die Idee für durchweg begrüßenswert. Solingen hat vor ca. einem Jahr (während der regionale2006) ein ähnliches Projekt realisiert, und die so genannte "Korkenziehertrasse" ist bei der Bevölkerung super angekommen.Zudem: Wenn die arg marode Brücke saniert wird, wird auch die Gefahr durch "Schlagschaden" für die darunter herfahrenden minimiert. Den im Moment ist die Gefahr, das einem die Brücke selbst auf den Kopf fällt fast größer …
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@Walter 16 In Mintard dürfte noch genug passieren. Es wird nur nicht mehr in der Presse stehen, damit es keine Nachahmungstäter gibt. @Amarillyon Ich freue mich schon auf Fotos, die ich von dort oben machen werde. Die Standsicherheit der Brücke scheint völlig okay zu sein, denn sonst würde man den Wanderweg nicht darüber legen. Immerhin macht der erste Personenzug (siehe Foto im 1. Artikel aus August 2007) deutlich, dass sie damals einen Personenzug getragen hat, der aus mehreren Waggons und zwei schweren Dampflokomotiven bestand. Dehalb wird wohl auch nur das Geländer restauriert und dein asphaltierter Weg angelegt. Vor einigen Tagen soll ein Bagger der Baufirma auf der Brücke gestanden haben. Der dürfte wohl auch mehrere Tonnen wiegen………..
Also nix mit Angst vor Brückeneinsturz, sonderen eher ein Werk guter und solider Architektur. Und als diese Brücke geplant wurde, gab es noch keine Computer. Die wurde noch auf dem Reisbrett geplant und sie hat mehr als 40 Jahre Nutzlosigkeit , mit relativ wenig Schäden, weggesteckt. Ob das eine Stahlbetonbrücke (ohne Wartuing) auch so lange aushalten würde, sei mal dahingestellt. *zwinker* LG, Ralf
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Ich finde, sie imponiert mich. Faszinierend oder wie sie mich mit ihrem Anblick fesselt. Als ich nach Heiligenhaus gezogen bin, habe ich mich gefragt, ob man auch über diese Brücke gehen könnte.
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@ suko77:
Haben wir als Kinder damals dauernd gemacht.
Obwohl das gelbe “Eltern haften…” – Schild dranhing.
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Zu 4.
Tatsächlich hat sich ein Mann, nach Neueröffnung der Brücke, “hinunter geworfen”. Dies geschah allerdings nur in einem Kurzspielfilm mit dem Titel “Nachts”. Entstanden durch die Filmakademie Maastrcht.
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