Zukunft des Wohn- und Geschäftshauses Hauptstr. 142 gesichert!
Der Rat der Stadt Heiligenhaus hat sich in seiner Sitzung am 24. März 2010 zum erneuten Male mit der Thematik des Wohnund Geschäftshauses Hauptstr. 142 beschäftigt. Von der Verwaltung wurde hierbei der Verkauf der Immobilie an einen privaten Investor vorgeschlagen. Mit überwiegender Mehrheit stimmte der Rat dem Verkauf zu und sichert somit die Zukunft des Gebäudes.
Der genaue Zeitpunkt der Errichtung des Gründerzeitbaus der Jahrhundertwende ist leider nicht bekannt, die wechselnden gewerblichen Nutzungen des Erdgeschosses hingegen schon. So stellt der Geschichtsverein Heiligenhaus in seiner Festschrift “Heiligenhaus – Häuser der Gründerzeit” dar, dass hier zwischen 1906 und 1969 sowohl Zahntechniker, Manufacturwarengeschäft bis hin zu einem Zigarren- und Tabakwarengeschäft untergebracht waren. Anschließend war in der Zeit von 1969 bis 1978 die Commerzbank als einziger gewerblicher Mieter vermerkt. Nach einer längeren Zeit der Nutzung als reines Wohnhaus war ab 1986 eine Spielhalle Nutzer des Erdgeschosses und zuletzt auch einziger Mieter des Hauses.
Die stark sanierungsbedürftige Immobilie wurde im Dezember 2007 durch die Stadt Heiligenhaus käuflich erworben, um sie in ihrer stadträumlichen Wirkung langfristig zu sichern und so die repräsentativen Fassaden weiterhin im Stadtraum wirken zu lassen. Das Ausbleiben des kommunalen Engagements hätte dazu geführt, dass die für den zentralen Innenstadtkern und den Rathausplatz bedeutsame Fassade des stadtbildprägenden Hauses Hauptstraße 142 untergegangen wäre.
Der städtische Fachbereich Immobilienservice hat sich seit dem Ankauf intensiv mit den Sanierungsoptionen der Immobilie befasst und die bautechnische Sicherung der Grundsubstanz des Gebäudes vorangetrieben. Im Grundsatz wurden verschiedene Sanierungsszenarios entwickelt, die in den politische Entscheidungsraum der Stadt Heiligenhaus eingeflossen sind. Diese wurden teilweise kontrovers diskutiert. Im Ergebnis wurde die Verwaltung durch den Rat beauftragt, das Wohn- und Geschäftshaus instand zu setzen. Die Sanierung sollte als Maßnahme des Konjunkturpaketes erfolgen und hätte einen Großteil der Konjunkturmittel verbraucht.
Im Zusammenhang mit den städtischen Vermarktungsbemühungen und der Recherche nach künftigen Nutzungen bzw. Nutzern konnte der Kontakt zu einem Investor hergestellt werden. Dieser Investor ist bereit, die charmante Immobilie zu übernehmen und die Sanierung auf seine Kosten durchzuführen. Der als erfahrener Fachmann zu bezeichnende Architekt Sven van Gelder aus Ratingen-Hösel möchte das Objekt erwerben und im Sinne der Stadt entwickeln. Herr van Gelder wird das gesamte Gebäude inklusive der historischen Fassade instand setzen. Im Prinzip hat er das von der Verwaltung entwickelte Sanierungskonzept aufgegriffen und möchte dieses analog umsetzen. Auch die bereits von der Verwaltung vorgeschlagene Erdgeschossnutzung durch ein italienisches Restaurant mit Feinkostgeschäft und späterer Außengastronomie möchte er mit den damaligen Interessenten realisieren.
Dieses Gastronomiekonzept kommt überein mit dem von der RWTH Aachen entwickelten Innenstadtkonzept für die Stadt Heiligenhaus: „Insbesondere im Bereich der Platzräume von Rathaus und Kirchplatz sowie bei der Neuentwicklung von Brachflächen ist die Ansiedlung von Außengastronomie zu unterstützen (…) so ist der Rathausplatz der repräsentative Hauptplatz der Stadt, der außerdem den Wochenmarkt und an besonderen Tagen auch Festveranstaltungen aufnehmen kann. Werktags ist seine Aufenthaltsqualität bisher jedoch begrenzt. Dies kann sich nach der verkehrlichen Entlastung der Hauptstraße ändern, z.B. indem hier vermehrt Flächen für Außengastronomie angeboten werden.“ (Quelle: Innenstadtkonzept der Stadt Heiligenhaus aus 2007, ISL an der RWTH Aachen S.32, S.37).
Aufgrund dieser positiven Entwicklung wurde die Verwaltung in die Lage versetzt, die so frei gewordenen Mittel aus dem Konjunkturprogramm für wichtige Schulprojekte- und Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Heiligenhaus bereitstellen zu können. Die umfangreiche Maßnahmenliste wurde in derselben Sitzung verabschiedet.
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Oh, eine Herrenschokoladenquarktorte.:-)
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Gute Idee von der Stadt. Ich finde es gut, wenn man solche Lösungen findet.
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Das Haus scheint aber in guten Händen zu sein.
Heiligenhaus wird was davon haben.
Verstehe die Kritiker nicht.
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Ich werde mich dann irgendwann in die Außenmgastronomie setzen und eine dicke kubanische Zigarre rauchen.
Postal wird siucherlich bereit sein ein schönes Foto davon zu machen und auf den Blog zu stellen
Das Leben ist schön!
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