Zu wenig Reitwege in Heiligenhaus?
22. Februar 2010 - Von Ralf in News, Umwelt, Verkehr | Druckversion | Versandversion
Viele Wanderwege sind im Moment nicht gut begehbar, weil der Frost aus dem Boden kommt. Oftmals ist der Boden sehr aufgeweicht und in kleineren Mulden sammelt sich Wasser zu großen Pfützen. Von vielen Spaziergängern wird nun bemängelt, das auch Reiter die Spazierwege benutzen, wodurch es zu weiteren Beschädigungen kommt. Bedingt durch die Wetterlage sind die Spuren der Pferde besonders gut zu erkennen, was bei trockenem Untergrund sonst sicherlich nicht der Fall wäre. Bis es vielleicht eine Lösung gibt, werden sich Spaziergänger und Reiter in gegenseitiger Toleranz üben müssen. Nicht nur Spaziergänger wollen spazieren gehen, auch Pferde wollen und müssen bewegt werden.
Foto: Ralf





4 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben1. ingman schrieb am 22. Februar 2010 um 18:22
Ich denke nicht das Reiter und Spaziergänger gegenseitig Toleranz üben müssen.
Wenn es in Heiligenhaus zu wenig Reitwege gibt muss oder sollte es auf anderer Ebene geklärt werden.
Es gibt ausreichend Feldwege auf die Reiter zurückgreifen können. Gerade am Abtskücher Stauteich sollte dies nicht toleriert werden. Im nahen Umfeld sind ausreichend Wege, die hoch zu Ross nutzbar sind, ohne das man von gegenseitiger Toleranz sprechen muss.
Die Wege sind zu eng. Der sehr stark gewachsene Besucher Ansturm macht es eh schon zu einem Hindernislauf.
Gruß
ingman
2. Pavot schrieb am 06. März 2010 um 16:58
Wo in NRW geritten werden darf ist klar geregelt: in der freien landschaft überall dort, wo es nicht verboten ist, im Wald überall dort wo es ausdrücklich erlaubt ist.
Gegenseitige Rücksichtnahme sollte bei gemeinsam genutzen Wegen genauso selbstverständlich sein, wie die Tatsache, aufgewichte Wege nicht zu bereiten um sie nicht zu beschädigen, egal ob das Reiten dort nun erlaubt ist oder nicht.
In NRW ist ferner eine gelbe Reitplakette zu tragen, eine Art Nummernschild für’s Pferd.
Reiter, die sich in der freien Natur bewegen sollten dies eigentlich “drauf haben”, denn idR macht man in seinem leben irgendwann mal den “Reiterpass”, eine Prüfung, bei der ua genau diese Fragen geklärt werden.
Ich bin selbst Reiter und reite gern aus. Reiter, die auf Wegen reiten, auf denen sie nichts zu suchen haben, müssen dringend in ihre Schranken gewiesen werden, da sie dem Image der Reiterei extrem schaden.
3. ingman schrieb am 07. März 2010 um 12:20
@pavot
Genau auf den Punkt gebracht!
4. fly schrieb am 09. März 2010 um 11:11
Ich kann mich nur anschließen!!