Waschstraße an der Entflechtungsstraße
29. Juli 2009 - Von KSFrechdachs in News | Druckversion | Versandversion
An der Entflechtungsstraße kurz hinter dem ehemaligen Bahnhof soll eine Waschstraße entstehen. Vergangene Woche stellte die Firma „ R & M Carwash“ ihr Konzept der Öffentlichkeit vor. Die Bauzeit beträgt eigentlich nur vier Monate, aber man lässt sich Zeit und baut erst mit der Fertigstellung der Entflechtungsstraße. „In Heiligenhaus gibt es bisher keine Waschstraße“, sagte Dr. Jan Heinisch. Deshalb haben sich sechs verschiedene (Wasch-)Firmen für das Grundstück beworben. Das Konzept jedes einzelnen musste dann dem Stadtrat vorgestellt werden. Dieser entschied, dass das Konzept von „R & M Carwash“ das Beste sei. „Die anderen Konzepte waren wie jede andere Waschstraße“, so der Bürgermeister, „doch das hier ist was besonders.“ Denn nicht nur, dass man auf dem Gelände eine Waschstraße mit dem Auto durchfährt. Es werden 6 SB-Boxen entstehen, Staubsaugeranlagen, ein eigener Kinderspielplatz und sogar eine Dachterrasse mit einem Kiosk. Damit die Fahrradfahrer, die bald auf dem Alleenradweg radeln, auch angesprochen werden ist der 36-Meter lange Baukörper auf der „Fahrrad“-Seite begrünt. Das Design für die Fassade ist auch gut bei der Stadt angekommen. „Heiligenhaus hat so viele Kulturen, da haben wir uns gedacht, dass wir WASCHEN auf viele Sprachen auf die Fassade aufmalen“, so ein Mitarbeiter der Firma. „Das 1,2 Millionen Euro Projekt sollte eine Waschleitung von 40.000- 45.000 PKW’s pro Jahr erreichen“, so Burkhard May, der Geschäftsführer. Eine Wasseraufbereitungsanlage wird auch installiert. „Pro Auto werden maximal 10 Liter Frischwasser benötigt!“, so May weiter. Die Waschstraße soll erst mal rund vier bis fünf Angestellte verfügen.
R & M betreibt schon Waschstraßen: www.rmcarwash.de – Hier eine ähnliche Waschstraße,wie sie geplant ist.
Hier ein paar Bilder von einer ähnlichen Waschstraße:

























78 Kommentare
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wir kriegen diese Stadt schon zugebaut…. ich finde diese Waschstrasse absolut überflüssig.Aber wahrscheinlich ist es überaus wichtig, dass demnächst auf einer neuen Entflechtungsstrasse nur saubere Autos zur neuen Autobahn unterwegs sind, damit auch jeder sieht, welch “moderne” Stadt Heiligenhaus doch ist….
Ich hatte eigentlich nicht mehr vor, hier noch irgendwelche Komentare zu hinterlassen, aber manchmal muss es einfach raus.
2. Postal schrieb am 29. Juli 2009 um 11:00
„In Heiligenhaus gibt es bisher keine Waschstraße“, sagte Dr. Jan Heinisch.
^^Diese Aussage verstehe ich mal gar nicht. Zählt die Waschstraße bei REAL nicht? Oder hat die Waschstraße nach dem wechsel nun geschlossen?
3. pebbles schrieb am 29. Juli 2009 um 11:14
wenn man sich die bilder nur in der vorschau anschaut, dann könnte man meinen das es ich hier um einen bahnhofskomplex handeln könnte.
ich find blaues licht total klasse, ob dieses beim reinigen hilft?
wahrscheinlich passt das auto wegen überhöhe nicht in die waschstr bei real.
das einzige was ich wirklich zu bemängeln habe das man einem einheimischen unternehmer mit dieser anlage konkurenz macht.
4. alex schrieb am 29. Juli 2009 um 11:43
Ich finde die Kombination aus Waschstraße und Kiosk für den Trassen-Weg eine gute Lösung, hoffe nur, dass es angenommen wird und nicht nach 6 Monaten wieder leerstehende Räume zu sehen sind.
Wie ich es verstehe, soll man seine Wagen dort selber waschen können, oder durch eine Waschstraße fahren können. Diese ist so meines Wissens nach noch nicht möglich in Heiligenhaus. Daher finde ich die Lösung gut…
5. sophist schrieb am 29. Juli 2009 um 13:38
Interessante Neuigkeiten in dem Artikel! (Wenn da kein Mißverständnis des Autors vorliegt.) Dem Stadtrat wurden jedenfalls nur Konzepte von 2 Bewerbern (nicht 6!) vorgestellt und es war auch nur von 2 Arbeitsplätzen die Rede! Wenn denn die hier wiedergegebenen Aussagen des Bürgermeisters tatsächlich so gemacht worden sein sollten, hätte er den Rat falsch unterrichtet!
6. Postal schrieb am 29. Juli 2009 um 13:55
@sophist Dank Dir für den Tipp. Ich werde den KSFrechdachs darüber informieren und gegeben falls werden wir den Artikel noch ändern.
7. Danielo schrieb am 29. Juli 2009 um 14:52
Endlich mal eine richtige Waschstraße in Heiligenhaus und ein Platz wo man sein Auto selbst waschen kann.
Dazu noch ein cooles Konzept – passt gut zum frischen Wind der in Heiligenhaus weht.
8. Dirk77 schrieb am 29. Juli 2009 um 16:42
Welcher frische Wind?
9. Anna schrieb am 29. Juli 2009 um 17:27
er meint wohl die dauerblähung des bürgermeisters der letzten legislaturperiode
10. Ex Heiligenhaus schrieb am 29. Juli 2009 um 17:29
Eine Waschanlage gibt es doch an fast jeder Tankstelle in Heiligenhaus! Was hier neu ist, dass es sich wohl tatsächlich um eine WaschSTRASSE handeln wird (ähnlich McWash in Düsseldorf und anderswo). Mir ist nur nach wie vor nicht klar: Wird das Auto da gewaschen oder muss man es selber waschen?
Die Frage die bleibt: Ist eine Waschstrasse wirklich das, was in Heiligenhaus fehlt??
11. sexybaeckerin schrieb am 29. Juli 2009 um 18:19
Manchmal ist es besser was zu unternehmen als jahrelang nichts zu tun und im Dornröschenschlaf des Niederbergischen
Hügellandes rumzuträumen.
Die Welt dreht sich weiter und wenn ich mir den Artikel im heutigen Käseblättchen zum REAL-Umbau durchlese erst recht.
12. sexybaeckerin schrieb am 29. Juli 2009 um 18:21
Apropos: Direkt darunter dann der Artikel: Hertie schließt zum 15. August.
13. KSFrechdachs schrieb am 29. Juli 2009 um 18:39
Oke. Missverständnis bei den “Bewerbern”. 6 haben sich beworben. 2 durften sich dem Rat vorstellen.
14. Ralf schrieb am 29. Juli 2009 um 21:22
Der Bedarf ist in Heiligenhaus alleine schon da. Bei schönem Wetter ist der Andrang an allen Waschanlagen (Tankstellen) im Stadtgebiet gewaltig. Und bei einer solchen Waschstraße wird es auch noch Kunden aus dem “Durchgangsverkehr” geben.
Ich erinnere mich noch daran, das hier früher auf der Straße Samstags immer die Autos gewaschen wurden. Das war damals so üblich. Samstag war immer Reperatur- und Putztag an den Autos. Heute darf man – wenn überhaupt – nur noch mit klarem Wasser waschen. Das macht kaum noch jemand, höchstens zur Vorwäsche, bevor es dann in die Waschanlage geht.
Diese Waschstraße ist also in Kombination mit der Terrasse
ein wirklicher Zugewinn für die Stadt. Der Standort scheint ideal zu sein, so das auch Wanderer und Radfahrer (Alleenradweg) eine Anlaufstelle für eine Pause haben.
Man muss hier den Rat der Stadt einmal loben und deutlich machen, das die wichtigsten Entscheidungen für unsere Stadt fraktionsübergreifend herbeigeführt werden.
Das das politischen Strömungen und Interessen nicht gefällt, die bisher nicht im Stadtrat vertreten sind, liegt in der Natur der Sache.
15. WAHL schrieb am 29. Juli 2009 um 21:31
Ich halte mich hier eigentlich raus, was Kommentare angeht, aber bei dem letzten Kommentar frage ich mich wie der Verfasser darauf kommt?
Die WAHL hat keinerlei Stellungnahme zu dem Thema abgegeben.
Es gibt sicherlich Schlimmeres, was man bemängeln könnte!
Stefan Okon
16. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 00:58
@WAHL
Habe ich WAHL erwähnt. Es gibt noch genügend anderte politische Strömungen, die nicht im Stadtrat vertreten sind.
Ich denke an die PIRATEN, die Rentner – Parteien, die PDS und viele, viele andere.
LG,
Ralf.
17. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 01:00
Auch, ich bin aber auch ein Schelm…… * zwinker *
18. amarillyon schrieb am 30. Juli 2009 um 02:59
@ Ralf:
Ne, kein Schelm – eher “Selbstentlarver” was die Vorwürfe der Parteilichkeit angeht.
Immer schön auf die “Unerwünschten” einhacken. Auch wenn’s keinen Grund gibt. SEHR neutral… hahaha…
Mir (als auch einer jener “politischen Strömungen und Interessen [...], die bisher nicht im Stadtrat vertreten sind”) ist die Waschstraße relativ egal.
Ich brauche sie nicht, aber wenn für andere ein Leben ohne WaschSTRASSENgesäubertes Auto nicht möglich ist soll’s so sein.
Immerhin bringt’s eventuell wieder ein wenig Gewerbesteuer ins Stadtsäckle…
Das man allerdings ausgerechnet eine Waschstraße sozusagen zum “gastronomisches Ausflugsziel” hochstilisiert grenzt fast schon an Satire.
Oder ist ein Zeichen für das sonst miserabele Angebot solcher Art in der Stadt…
Eine Waschstraße als Ausflugsziel – DAS ist “Eurpoas Kulturhauptstadt” Heiligenhaus… oh mann…
19. Richard schrieb am 30. Juli 2009 um 05:59
siehe Bild Nr.8 auf Seite 2!
“sie erhielten Kompelettpfleg Gute Fahrt!
wie peinlich
)
20. Revolution09 schrieb am 30. Juli 2009 um 09:52
Es ist immer schön, dass in Heiligenhaus von den Damen und Herren, denen “die Waschstraße ja so egal ist” und die ja “alles besser machen würden”, immer sofort alles kritisiert und niedergemacht wird, bevor sie dann selbst als erstes die Wachstraße testen werden. Dies gilt dann auch für alle anderen Projekte ebenso!!! Immer alles sofort niedermachen und konservativer als die CDU rumargumentieren, obwohl es sich keinem Wehtut, wenn sich Heiligenhaus mal ein wenig morderner und inovativer präsentiert. Und immer sofort die Klappe aufreißen und sich angesprochen fühlen.- Vielleicht eine Eigenschaft von Politikern, aber ob das immer sein muss ist in meinen Augen sehr fraglich. Man soll erstmal was leisten, bevor man die Klappe aufreist. Ein produktiver und bewegender Vorschlag wäre ja schon vorteilhaft. Und…”Einem heimischen Betrieb konkurrenz machen”..das ich nicht lache. Die Waschanlage bei REAL wird von IMO betrieben. Einem sehr großen Anbieter von Wachanlagen, der sich allein durch seine eigene Filiale in Velbert selbst Konkurrenz macht. Ich denke, dass der REAL-Waschanlage das auch mal gut tut, wenn sich ein wenig was auf dem Markt in Heiligenhaus bewegt. Und das muss man wirklich sagen…
In Heiligenhaus bewegt sich derzeit wirklich was. – Gott sei Dank! Danke, Herr Heinisch!
(Das musste ich jetzt mal loswerden. Schönen Tag!)
21. WAHL schrieb am 30. Juli 2009 um 10:40
@Ralf
Die von Ihnen in Beitrag 16 erwähnten Gruppierungen treten nicht zur Kommunalwahl an, daher denke ich schon, dass man sich angesprochen fühlen kann.
Letztendlich geht es hier um eine Autowaschanlage!
Nicht mehr und nicht weniger!
Da muss ich dem amarillyon schon recht geben.
@revolution09
ja in Heiligenhaus bewegt sich im Moment wirklich was…
22. Brada schrieb am 30. Juli 2009 um 10:56
Fänd ich echt toll so eine Waschstraße, müsst ich net immer zum Velberter Wasch Park fahren. Hier in Heiligenhaus kriegste ja nirgends dein Auto gründlich sauber.
23. Postal schrieb am 30. Juli 2009 um 11:02
Wenn man sich den Velberter Wasch Park mal Samstags anschaut wird sich die Heiligenhauser Waschstraße auf jeden Fall lohnen. Würde mich auf jeden Fall wundern wenn nicht.
Ich hätte es zwar ein wenig anders formuliert aber Revolution09 hat Recht mit seiner Aussage. <– Meine persönliche Einschätzung))
24. sexybaeckerin schrieb am 30. Juli 2009 um 12:36
@Revolution09
Stimme dir voll zu….diese permanente Dauermismacherei geht mittlerweile fürchterlich auf den Geist.Spießbürgertum und Intolleranz,Besserwisserei und Kleingeist haben noch nie weitergebracht und verbergen sich hinter vielen Masken…auch hier im Blog.
Ich bin froh das sich in Heiligenhaus was bewegt.
25. sophist schrieb am 30. Juli 2009 um 12:55
Da hat aber jetzt die Florian-Silbereisen-Fraktion gut zugeschlagen. Wir freuen uns des Lebens … umtata, umtata!!
26. sexybaeckerin schrieb am 30. Juli 2009 um 13:24
@sophist
Qualifizierte Kommentare sehen aber auch anders aus.Ich freue mich meines Lebens trotz dieses Blog-Commis.
Tätä……tätäääää …um das Nivau noch zu toppen.
27. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 14:17
@Amarillyon
Ich glaube nicht das ich hier parteiisch agiere oder einseitig. Natürlich polarisiert meine Berichterstattung etwas. Ich berichte über Veränderungen in unserer Stadt.
Natürlich bin ich für den ein oder anderen Leser eine willkommene Zielscheibe, für jede Art persönlicher und politischer Befindlichkeiten. Aber damit muss man umgehen können, wenn man für einen Blog schreibt. Gerade in Zeiten des Wahlkampfes. Ich bin allerdings nicht dafür, wenn hier regelrechte Feindbilder aufgebaut werden sollen. Ganz egal wen es treffen soll – ich bin absolut dagegen!
Was nun den Stadtumbau angeht, so bin ich möglicherweise sehr überzeugt davon.
Mir geht es dabei um die Sache. Kritik hat es in all den letzten Monaten genügend gegeben. Aber niemand denkt daran, was eigentlich passiert wenn alle Planungen und Umbauten ein Erfolg werden!
Für mich ist klar, das sich nach der Wahl beim Thema Stadtumbau nichts ändern wird. Und dabei ist völlig egal wer nun die Wahlen gewinnt. Viele Bestrebungen nach Veränderungen wurden durch die Zeit überholt. Auch manch politisches Programm wird durch Realitäten eingeholt und ist bereits überholt.
Alle, die nicht die Chance haben in den Stadtrat zu kommen, nehmen sehr schnell die Worte „undemokratisch“ oder sogar „Diktatur“ in den Mund. Das finde ich nicht gut! Wer sich mit „Spielregeln“ nicht abfinden will, der neigt schnell dazu diese „Spielregeln“ ändern oder sogar abzuschaffen zu wollen…..
Die Veränderungen in dieser Stadt sind sichtbar und sie werden auch bald messbar sein. Was passiert eigentlich, wenn alle Vorhersagen nahezu eintreffen?
Darüber denkt kaum jemand so richtig nach. Aber Heiligenhaus wäre dann für einen Wirtschaftsaufschwung gut aufgestellt und auch der Bereich in der Innenstadt würde den Menschen viel Raum geben. Erfolg fällt aber nicht vom Himmel, sondern es wird hart dafür gearbeitet. Und wer in der Rathausumgebung arbeitet, leidet selbst unter den Baustellen (Lärm, Geruch etc.) Da kann auch niemand weglaufen……
Meine persönliche Meinung ist die, dass Heiligenhaus auf einem guten Weg in die Zukunft ist. Nichts zu verändern wäre falsch gewesen. Das hat aber nichts mit Politik zu tun.
Zu vielen anderen Themen habe ich mich durchaus kritisch geäußert, wie zum Beispiel zum geplanten Umbau des Abtskücher Teiches. Das wird auch hingenommen.
Ich bin ein Querdenker – ein sehr freiheitsliebender – und es gibt kein Parteibuch was wirklich gut zu mir passt. Vielleicht liegt es auch daran woher ich komme und das ich hier aufgewachsen bin……. und auch daran, was ich in den 47 Jahren meines Lebens bisher erlebt habe. Mitunter locke ich auch Menschen aus der Reserve, um eine Reaktion zu bekommen. Gerade gestern ist mir das wieder hervorragend gelungen
In einem anderen Tread hast Du behauptet ich hätte „Narrenfreiheit“. Es mag sein das es so ist, aber alle Anderen und auch ich wissen sehr genau an welcher Stelle diese „Narrenfreiheit“ aufhört.
Ich finde die Waschstraße gar nicht so schlecht, aber man muss auch dafür sorgen das ein solches Objekt gepflegt wird, damit es ansehnlich bleibt. Technisch wird diese Anlage etwa denen von „Mr. Wash“ entsprechen. In Düsseldorf haben wir früher unsere Limousinen dort waschen lassen, weil es keine Waschbürsten gab. Wenn es sich um ein ähnliches lackschonendes Konzept handelt, dann ist das für Heiligenhaus ein Zugewinn.
28. Claudia schrieb am 30. Juli 2009 um 18:18
@Revolution09 Kommentar 20
@Ralf Kommentar 14
Zur Klarstellung: WAHL hat keine Stellungnahme zur Waschanlage abgegeben! (Anmerkung: Pressemitteilungen mit politischem Inhalt, anhand derer sich der Bürger ein guten Überblick über die verschiedenen Ansichten der unterschiedlichen Parteien/Wählervereinigungen machen könnte, werden ja leider nicht mehr im Blog veröffentlicht! Deshalb veröffentlichen wir solche Stellungnahmen auf unserer Homepage. Dort werdet Ihr keine zu diesem Thema passende Stellungnahme finden).Jetzt heizt Ihr hier eine Diskussion an, so dass der Eindruck ensteht, als würden WAHL bzw. PAN die Waschanlage kritisieren, so wie sie ja sonst auch alles kritisiert. Setzt Euch bitte mit unseren Inhalten konkret auseinander, bevor Ihr uns in der Öffentlichkeit so unqualifiziert angreift. Ja, es gibt einiges zu kritisieren, was in Heiligenhaus in der letzten Legislaturperiode entschieden wurde. Wir haben aber auch Ideen, wie man es besser machen könnte und Heiligenhaus nachhaltig positiv gestalten könnte. Andere Meinungen als die eigene als blossen Protest abzustempeln ist aber natürlich viel einfacher. Es wird Zeit in Heiligenhaus, dass wieder verschiedene Meinungen gehört werden. Ob man sich dieser dann anschließt oder nicht, bleibt jedem selber überlassen. Am Ende werden Entscheidungen im Rat demokratisch entschieden und ich kann nur hoffen, dass dann wieder die Meinungsvielfalt in Heiligenhaus zum Tragen kommt und nicht nur der Einheitsbrei einer (aktuell nur sehr knappen) absoluten Mehrheit.
29. sexybaeckerin schrieb am 30. Juli 2009 um 19:20
@claudia
Ich finde deine Meinung prima deswegen fühle ich mich als “Einheitsbrei” auch voll angesprochen und verweise auf @24 und auf so unerhebliche Dinge wie Intoleranz und ganz besonders Kleingeisterei.Schade nur das nicht jeder!!! Deiner Meinung sein kann. Die Mehrheit ist nicht prinzipiell schlecht….deinem Commi nach zu urteilen strebst du ja Ähnliches an. Die Mehrheit sollte DEINER Meinung sein. COOL!!
30. PAN schrieb am 30. Juli 2009 um 19:30
Ich danke Claudia für die Richtigstellung.
PAN hat nie etwas negatives über diese Waschanlage verlautbaren lassen.
Sie ist für den politisch/gesellschaftlichen Ansatz von PAN auch von keinerlei Bedeutung.
31. amarillyon schrieb am 30. Juli 2009 um 19:44
@ Ralf:
Damit das hier nicht wieder in eine private Korrespondenz ausartet halte ich mich ‘mal kurz.
Aber zwei Dinge zu erwiedern sei mir erlaubt:
1.)
“Alle, die nicht die Chance haben in den Stadtrat zu kommen, nehmen sehr schnell die Worte „undemokratisch“ oder sogar „Diktatur“ in den Mund. Das finde ich nicht gut! Wer sich mit „Spielregeln“ nicht abfinden will, der neigt schnell dazu diese „Spielregeln“ ändern oder sogar abzuschaffen zu wollen…..”
Das ist eine miese, unzutreffende und aus der Luft gegriffene Diffamierung! Außer dir in deinem Kommentar hat das NIEMAND “in den Mund genommen”.
Und genau so etwas meinte ich mit meinem Seitenhieb auf deine Kommentare in #18.
“Selbstentlarvend”… wieder einmal…
2.)
“Was passiert eigentlich, wenn alle Vorhersagen nahezu eintreffen?
Darüber denkt kaum jemand so richtig nach.”
Dem kann man einfach mal folgendes entgegenstellen:
“Was passiert eigentlich, wenn alle Vorhersagen NICHT eintreffen?
Darüber denken (anscheinend) NOCH weniger so richtig nach…!”
32. ich schrieb am 30. Juli 2009 um 20:41
Kann man in der Waschanlage auch Dienstwagen waschen lassen? Und kriegt man auch weiße Westen hin? X-Tra-Klasse!
Leider kann ja Johanna König (Clementine)nicht mehr der Stargast zur Einweihung sein. Aber vielleicht lebt der nette Persilmann noch oder Frau Sommer. Zur Einweihung dann ein Oldtimertreffen in der neuen Waschanlage? Als Termin sollte man den April wählen wegen der “Frische”. Vielleicht sogar am besten den ersten.
33. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 20:47
@Amarllyon
Da hast mich völlig falsch verstanden. In vielen Bereichen des Leben wurden sogenannte “Hürden” in den letzten Jahren
abgebaut. Trotzdem mangelt es überwiegend am Leistungswillen.
Und es hat doch hier auf dem Blog in der Vergangenheit genügend Meinungen gegeben, die sich sehr unzufrieden
und teilweise auch unfein geäußert haben, wenn es um den Stadtunmbau geht. Und genau diese Stimmen rechne ich gewissen Lagern zu. Das sind politische Parteien oder Gruppen, die bei der Kommunalwahl gar nicht erst antreten. Aber demokratisch benachteiligt fühlen sie sich schon…..
Ich habe aber nicht behauptet das Du dich entsprechend geäüßert hättest.
Mir ist völlig klar das der Stadtumbau Kritik mit sich bringt. Aber teilweise nimmt das inzwischen sehr unfeine Formen an, die auch hier auf dem Blog geäußert werden.
Genau das finde ich nicht gut!
@claudia
Ich habe nicht behauptet das WAHL eine Stellungsnahme zur Waschstraße abgegeben hätte. Ich habe WAHL in keinster Weise direkt angesprochen. Es gibt hier viele Leser auf dem Blog die ihre Meinung plakativ äußeren und nur meckeren. Genau diese Leute wollte ich ansprechen.
34. claudia schrieb am 30. Juli 2009 um 21:38
@sexybaeckerin
In meinem Kommentar sage ich, dass WAHL dafür steht, dass die Meinungsvielfalt der Heiligenhauser im Rat wieder gehört wird. Hierfür ist eine Grundvoraussetzung, dass man tolerant ist. Ich bin deshalb gegen absolute Mehrheiten jedweder Partei und nicht nur gegen die aktuelle absolute Mehrheit. Außerdem kann ich nur nur noch mal daran erinnern, wie knapp die aktuelle absolute Mehrheit ist. Dass diese auch nooh minimal dadurch gestärkt wurde, dass ein EX-SPDler zur CDU gewechselt ist und sein Mandat mitgenommen hat, obwohl er nicht als Direktkandidat, sondern über die Reserveliste in den Rat gezogen ist, ist zwar rechtlich zulässig, aber aus meiner Sicht nicht sauber. Der Bürger hatte anders entschieden. Die Meinung des Wählers wurde mit Füßen getreten.
35. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 21:55
@Claudia #34
Endlich mal eine Aussage mit deutlichem Inhalt!
36. Moth schrieb am 30. Juli 2009 um 22:48
@claudia
Aber die Regelung mit den Überhangmandaten sollte nicht geändert werden.
37. Ralf schrieb am 31. Juli 2009 um 07:26
Die Waschanlage scheint wirklich breit diskutiert zu werden. Man darf die soziale Komponente einer solchen Anlage auch nicht unbeachtet lassen. Dort begegnen sich Menschen mit ähnlichen Motiven (Autos / Autopflege). Man kommt ins Gespräch und setzt sich vielleicht sogar noch zusammen nach oben. Das alles hat schon was.
38. pebbles schrieb am 31. Juli 2009 um 08:49
gerade wegen der sozialen komponente ist die waschanlage sehr wichtig. habe schon x mal mein auto bei mr wash gewaschen und mich noch nie mit dem nebenman unterhalten, geschweige den politur oder schwäme getauscht.
ich hoffe das es hier anders wird.
man könnte auch noch eine krabbelgruppe im keller der waschanlage machen. dies würde die sozialen aspekte der waschanlage noch weiter in den vordergrund rücken.
beim besten willen lieber ralf, ich mag dich, aber eine soziale komponente der waschanlage zusprechen finde ich doch sehr übertrieben.
39. Ralf schrieb am 31. Juli 2009 um 13:44
@pebbles
Es kommt eben daruf an wie kommunikativ die Menschen selbst sind
40. pebbles schrieb am 31. Juli 2009 um 14:18
@ ralf
mal gespannt bin.
41. Exil-Heiligenhauser schrieb am 31. Juli 2009 um 14:23
Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch, aber bei einem meiner unzähligen Waschanlagenbesuche habe ich bisher noch neimanden mir unbekannten angesprochen. Über diesen Beitrag musste ich echt lachen…
42. Ralf schrieb am 31. Juli 2009 um 14:54
@Exil-Heiligenhauser
Da gab es bestimmt keinen Kiosk und keine Terrasse für einen
“Coffee after wash”. *grins*
43. sexybaeckerin schrieb am 31. Juli 2009 um 15:32
Vielleicht gibt es dann ja einen “Wash to go” in der praktischen Einwegverpackung. Nee mal im Ernst Sozialkontakte in/an der Waschstrasse ist wahrscheinlich ein neues Feld der Kommunikationsforschung!
44. Ming schrieb am 31. Juli 2009 um 18:20
Hallo, Hallo,
was ist denn das wieder ein für ein unsinniges Konzept der Stadt Heiligenhaus:
Dort sind geplant: ein Fahrradweg, ein Bürgererlebnispark, die teure Renovierung eines schmucklosen Speichers zu einem Aussichtturm ohne weiteres Nutzungskonzept, ein Kinderspielplatz und daneben eine Autowaschstrasse, wo täglich 150 Auto gewaschen werden sollen und ein Kiosk im ersten Geschoss, wo sich die Radfahrer ausruhen sollen.
Da soll endlich etwas für die Bürger getan werden, aber wer will denn seine Kinder neben einer Waschstrasse spielen lassen? Welcher Radfahrer freut sich auf eine Rast auf einer Autowaschstrasse?
Das passt doch von der Nutzung alles nicht zusammen.
Außerdem gehören diese Anlagen in einer Gegend, wo Anwohner nicht gestört und vor allem spielende Kinder nicht gefährdet werden. Wir wollen doch alle den Verkehr in der Innenstadt so gering wie möglich halten.
Wenn denn Heiligenhaus nicht mit der Waschstrasse beim Real und den vielen Waschhallen bei unseren Tankstellen auskommt, dann kann man überlegen, ob eine solche Anlage einen anderen Standort findet, aber ganz entschieden nicht dort!!!!
Noch eine Anmerkung zur Wirtschaftlichkeit:
Bei einer Investition von 1,2 Mill. € und 40000 – 45000 Autos pro Jahr kann man sich leicht vorstellen, dass es Jahrzehnte dauern wird, bis ein “Return of Invest” (ROI) eintritt. Also steuerlich wird es der Stadt (Sprich den Bürgern) gar nichts bringen. Außerdem bezweifle ich, dass die Zahl von 40000 Autos pro Jahr überhaupt realistisch ist. In meine Augen soll hier ein reines Abschreibungsobjekt gebaut werden.
Also, nicht jeder Schritt, den die Stadt tut ist auch ein Fortschritt. Viele Baustellen sind noch lange keine nachhaltige Stadtentwicklung. Bis lang habe ich jedenfalls noch keine überzeugenden und nachhaltigen Projekte ausmachen können. Ob es die Überlegungen zur Nutzung des Kiekertareals ist oder die beiden Immobilien auf der Hauptstrasse, die halbherzig renoviert werden, noch ehe überhaupt ein eindeutiges Nutzungskonzept vorliegt. Genauso orientierungslos zeigt sich die Stadt bei der Entwicklung des ehemaligen Bahngeländes.
Es wird endlich Zeit, dass die Stadt mit schlüssigen und nachhaltigen Konzepten entwickelt wird mit einem deutlichen Nutzen für die Bürger dieser Stadt und nicht nur zum Nutzen von Investoren.
Apropos Investoren, wann sind denn das letzte Mal neue Betriebe angesiedelt worden, die sichere Arbeitsplätze schaffen? Wo ist der Strukturwandel in der stadtansässigen Wirtschaft und Industrie? Hier hört man nur von Pleiten.
Da müsste wesentlich mehr getan werden. Brachliegende Gewerbeflächen hat Heiligenhaus genug, auch für eine zweite Waschstrasse…
45. lin schrieb am 31. Juli 2009 um 20:18
Danke Ming
46. sexybaeckerin schrieb am 31. Juli 2009 um 21:13
Gute Nacht John-Boy
)
47. Oliver schrieb am 01. August 2009 um 13:25
@ Frau Bäckerin:
Um sie einmal selbst zu zitieren: “…Qualifizierte Kommentare sehen aber auch anders aus…”
48. Ralf schrieb am 01. August 2009 um 13:36
Dachterrasse mit Kiosk!
Das könnte ne feine Sache werden.
49. smilli schrieb am 01. August 2009 um 13:39
Ich finde die Lösung gut – auch die Sache mit dem Spielplatz die von Ming #44 kritisiert wird. Wie oft fahren wir zur Waschanlage nach Velbert und die Kids haben kein Bock mehr mitzuwaschen. Im Auto warten ist ein no-go…, Spielplatz fehlanzeige – da ist unsere Lösung doch tausendmal besser. Warum wird hier in Hhaus alles miesgeredet? Alles was neu gemacht wird sofort schlecht geredet. Warum gibt man unserer STadt einfach keine Chance???
50. pebbles schrieb am 01. August 2009 um 14:14
warum nimmst du kinder mit zum autowaschen? das ist doch als wenn du ne flasche bier mit in die kneipe nimmst oder?
ich freu mich auf die waschanale. eigentlich kannst du die leute die sich beschwert haben an einer hand abzählen.
hoffentlich wird dann auch mal der sand auf dem spielplatz gewechselt, das passiert leider nicht so oft wie man sich das wünschen würde in heiligenhaus
51. Ming schrieb am 01. August 2009 um 14:19
@ smilli
Ich habe nicht gegen eine Waschstrasse, auch nicht mit einem Spielplatz. Nur nicht an diesem Ort. Das gesamte Nutzungskonzept passt einfach nicht zusammen. Die gesamte Nutzung dieses Ortes ist ohne schlüssiges Gesamtkonzept. Das war nie die Stärke unserer Stadtväter.
An einem Hauptverkehrsweg mitten in der Stadt sollen ein Bürgererlebnispark (Was immer sich Herr Dr. Heinisch darunter vorstellt ist bis heute nicht geklärt), ein Ausflugsziel für Radfahrer, ein “Aussichtssilo”, bei dem fraglich ist, wie das in der Praxis betrieben werden soll, eine spannende Eisenbahnwagenbrücke, eine islamische Andachtsstätte und Begegnungszentrum, das schon besteht, nun auch noch einen Waschstrasse gebaut, wo zu Spitzenzeiten über 500 Autos gewaschen werden sollen. Da passt aber auch gar nichts zusammen.
Wenn man gesellschaftspolitische und auch wirtschaftlich funktionierende Synergien entwickeln will, muss man zusammenbringen was zusammen passt. So wird das nur Murks.
Zweite Waschstrasse ja, wenn man mit der beim Real nicht auskommt, aber bitte an einem anderen Ort. Von mir aus auch mit Spielplatz.
Ich rede hier nicht mies, sondern benenne nur, was mies ist oder mies wird.
P.S. Warum müssen denn Deine Kinder mit zum Autoputzen, wenn die keine Lust dazu haben. Lass mal Dein Auto schmutzig sein und unternimm etwas Sinnvolles mit Deinen Kindern, was denen auch Spaß macht…
52. sexybaeckerin schrieb am 01. August 2009 um 14:30
@oliver
Eben…..ich wollte mich dem unteren Niveau anpassen da mir die ewige Dauermismacherei mit großartigen Wort-und Sprachhülsen und blogverlagerten Wahlkampfgetöse zu langweilig ist.
Hier im Blog kann man ja prima Wahlkampf führen.
Na ja….wenn´s hilft!!
Oder ist das nur Frustabbau??
53. Ralf schrieb am 01. August 2009 um 15:30
Immerhin wird der Bau dieser Waschstraße kaum zu Beeinträchtigungen führen, weil dieser Bereich der Entflechtungsstraße in einem Gebiet liegt, das bisher ziemlich uninteressant war. Allerdings rückt der alte Silo und auch die ehemalige Güterabfertigung wieder mehr in das
Blickfeld, wenn alles fertig ist. Trotzdem – oder genau deshalb – muss man in diesem Bereich etwas tun. Die Flächennutzungspläne werden manch Phantasie einiger Kommentarschreiber sicherlich Einhalt gebieten.
54. sexybaeckerin schrieb am 01. August 2009 um 15:52
@Ralf
Mein Mann hat da gerade so einiges an interessanter Eisenbahnlektüre erstanden.Es geht so im Groben um Nebenbahnen im Bergischen Land. Wer die Titel möchte bitte anfragen.
(
Anderswo und im speziellen an fast allen ehemaligen DB Standorten ist und war die “Wüste Gobi”. Wenn ich dann von
Synergien und schlüssigen Gesamtkonzepten höre z B. von @MING
bekomme ich die Krise
Da geht endlich was….endlich mal und sei es nur ein Getreidesilo mit Waschstrasse.und Alleenradweg…apropos lieber MING….von Strukturwandel hast Du keine Ahnung…..wer soll denn investieren wenn die vorhandene und zu schaffende Struktur nicht existiert?? Schau dich mal im Ruhrigebiet um!!
Erst Infrastruktur und Wohnumfeld verbessern dann geht… manchmal…. was.
Ein bischen geschichtlicher Background schadet grundsätzlich nicht.
Trotzdem schönes WE an Alle!!
55. soso schrieb am 01. August 2009 um 16:40
Es hat doch kaum einer exzessiv über die waschstrasse gemeckert. daher weiss ich nicht was die diskussion eigentlich soll. die einwände, die kamen waren auch nicht plumpes gemecker.
mir ist die waschanlage vollkommen schnuppe! Unerträglich ist allerdings die Arroganz und Selbstverliebtheit der sexybäckerin. die art und weise, wie du dich über andere stellst ist wirklich schlimm!
56. sexybaeckerin schrieb am 01. August 2009 um 17:19
@soso
Hatte ich dich angesprochen??
Falls es Dich oder Sie interessiert….immer wenn hier gegensätzliche Meinungen aufeinandertreffen kommen so bestimmte Leutz aus der Ecke.
Kicher…es ist immer wieder schön wenn Ansprache und Sprache indirekt werden.
Danke!!
Wie denn jetzt Du oder Der???
57. Ming schrieb am 01. August 2009 um 22:06
@ sexybaeckerin
Ich kenne Dich nicht und werde auch nicht sagen, wovon Du Ahnung hast oder eben keine Ahnung.
Das Gleiche gilt aber auch für Dich. Also ziehe nicht über Kompetenzen von Leuten her, die Du nicht kennst und von deren Hintergrund Du keine Ahnung hast.
Ich wollt hier in mit sachlichen Argumenten eine Diskussion über die willkürlichen Planungen eines Geländes anregen. Was von Dir kommt sind aber “Totschlagargumente” die auf den eigentlichen Sachverhalt nicht eingehen.
Wie wäre es mit einer vernünftigen Begründung, warum ausgerechnet an dieser Stelle eine Autowaschstrasse errichtet werden soll und nicht an einen anderen Ort. Aber dies habe ich noch nicht überzeugend dargelegt bekommen. Sind Dir sachbezogene Argumente ausgegangen?
Aber Nachdenken über Konzepte und sinnvollen Wandel löst bei Dir ja eine Kriese aus…
Noch mal zum Wahlkampf: ja den haben wir und es ist gut, dass die verschiedenen Meinungen und Positionen öffentlich diskutiert werden. Es ist eher zu bemängeln, dass dies scheinbar in wahlkampffreien Zeiten nicht geschieht. Habt Ihr Euch mal Gedanken gemacht, warum ausgerechnet im letzten halben Jahr die Heiligenhauser Bauwut ausgebrochen ist? Jede Wanderhütte, die errichtet worden ist (News: Pressemitteilung Stadt Heiligenhaus Wetterschutzhütten an Wanderwegen Wetterschutzhütten an Wanderwegen), jede neue Baustelle, die es zu sehen gibt wird zum puren Wahlkampf. Ich kann mich nicht erinnern, dass zuvor etwas Vergleichbares passiert ist.
Hier geht es aber um den unsinninigen Standort einer Waschstrasse in Heiligenhaus. Ich wäre froh, wenn die Diskussion hierrauf wieder zurück geführt wird.
Im Übrigen führe ich diese Auseinandersetzung auch “analog” Hier habe ich noch keine positive Meinung zu diesem Projekt gehört.
58. Ming schrieb am 01. August 2009 um 22:32
#54 @sexybaeckerin
Noch einmal zum Thema Infrastruktur:
Ich kenne kaum eine andere Stadt mit einer so idealen Infrastruktur, wie Heiligenhaus. In 10 Minuten können vier (!) verschiedene Autobahnen in alle Himmelsrichtungen erreich werden. (A3, A46, A52 und A44)
Deutschlands größter Binnenhafen liegt nur 20 Minuten von Heiligenhaus entfehrnt und ebensoweit ist es zum Flughafen in Düsseldorf.
Im Umkreis von 50 km liegen drei bedeutende internationale Messezentren, so wie Köln und Düsseldorf, deren intrenational ausgerichtete IHKs die wichtigsten asiatischen Märkte in China und Japan erschließen.
Indusrieflächen haben wir im Überfluss, das ehemaligen THW Gelände gehört auch dazu, alle möglichen Arten von Schulen bis hin zu einer internationalen Schule und bald auch eine Fachhochschule. (wenn auch die Versorgung von Kindergartenplätzen durch den Rückzug der ev. Kirche geschrumpft ist.)
Gut ausgebildete Menschen, von denen leider in den letzten Jahren ca. 2000 Personen Heiligenhaus den Rücken gekehrt haben. (Haben diese Menschen vielleicht hier keine Arbeit mehr gefunde?)
Auch kukturell ist einiges los, die Stadt beherbergt schließlich drei Museen, es gibt den Club, der hervorragende Arbeit leistet.
Es mangelt auch nicht an Wohngebieten und Naherholung.
Also erzähle mir bitte nichts von Infrastruktur und Wohnumfeld und deren Verbesserung durch eine Waschstrasse an einem falschen Ort.
59. sexybaeckerin schrieb am 01. August 2009 um 22:35
@Ming
Krise schreibt mann/frau ohne Dehnungs -e- und wenn ich jetzt vor Dir und Deinem Hintergrund im Boden versinken muß…mach ich sofort…aber bitte lese noch mal meinen Commi mit VERSTAND durch @54…nur zum Hinweis…es gibt da auch durchaus Literatur zum Thema Sekundär-und Nachfolgenutzungen…..z.B. Zechen…Bahnhöfe…Industriebrachen…auch international!!
60. Tonolli schrieb am 01. August 2009 um 22:47
@ Ming ich nehme mal an das Du es nur in der Nacht in dieser Zeit zum Flughafen bzw. Autobahn anschluss schaffen wirst.
61. Ming schrieb am 01. August 2009 um 22:59
Ja, stimmt, mit der Krise hast Du recht, war ein Tippfehler, ich habe aber auch noch mal Deine #54 durchgelesen, historischen Hintergrund bringe ich studienhalber bereits mit und das mit der Infrastruktur habe ich in meiner Ausbildung gelernt.
In #58 wollte ich klar gemacht, dass der Vergleich mit dem Ruhrgebiet hinkt, da hier der Strukturwandel aus der Umklammerung der Montanindustrie bewältigt werden musste. In Heiligenhaus gibt es eine gute Infrastruktur, das Stadtmarketing hat es nur nicht verstanden, damit für Heiligenhaus zu werben.
Was mich aber wirklich nervt und persönlich angreift ist Dein folgender Kommentar: “apropos lieber MING….von Strukturwandel hast Du keine Ahnung…..”
Erstens bin ich in dieser Form nicht ein lieber MING und zweiten hast Du keine Ahnung, wovon ich Alles Ahnung habe.
Außerdem hast Du noch keinen positiven Grund genannt, warum diese Waschstrasse ausgerechnet an diesen Ort soll.
62. Ming schrieb am 01. August 2009 um 23:04
Leute, schon wieder ein Tippfehler, es ist spät und es fimmert vor meinen Augen.
Es muß richtig heißen: In #58 wollte ich klar machen,…
ehe ich wieder von Sexybaeckerin korrigiert werde.
63. Oliver schrieb am 02. August 2009 um 01:49
Wer selber “Commis” schreibt und seinen Smileys stets zwei Munder gibt, sollte sich nich über anderer Leute (unfreiwillige) Tippfehler hermachen…
Aber, “lieber” Ming, lassen Sie sich nicht unnötig provozieren.
Der Blog (bzw. dessen Kommentatoren) sind nun einmal weitestgehend (unterhalb) des Stammtischniveaus.
Mit Argumenten kommt man hier nicht weit…
64. sexybaeckerin schrieb am 02. August 2009 um 04:00
Seufz….jetzt bin ich ja wirklich fertiggemacht worden.Ich werde nie wieder…versprochen…nie wieder “Commis” schreiben….nie wieder freundliche Smiley´s verwenden.
Es kommt noch besser:
Ich werde nie wieder wagen hier jemals zu bloggen um das empfindliche emotionale Gefüge der restlichen Blogger… welche sich ja scheinbar alle soooooo gut kennen…durcheinander zu bringen.
@Ming
Historischen Hintergrund bringe ich zumindest studienhalber auch mit.
Das mit der Ausbildung klappt schon auch noch.
Die Argumente mit der Infrastruktur legen wir mal milde lächelnd beseite…kein Grund sich mit fremden Federn zu schmücken. Heiligenhaus ist eines jener jahrelang vernachlässigten Kleinzentren(Mittelzentrum kann man ja kaum sagen) welche auch mangels Attraktivität von den Oberzentren der unmittelbaren Nachbarschaft kannibalisiert werden.
Folge: Kaufkraftanflüsse und Abwanderung der zahlungskräftigen Mittelschicht.
Folge: Rückläufige Einwohnerzahlen und Ausdünnung des Einzelhandels.
Folge: Unattraktiver Standort mit geringer bis nicht vorhandener Reichweite.
Folge at last: Wer will sich denn hier ansiedeln oder hinziehen.
Grün-Selbeck ist da mal ein positiver Ansatz und die Reaktivierung von innerstädtischen Brachen ein zwingendes MUSS. Ob jetzt mit Waschstrasse oder was auch immer. ALLES besser als diese tausenden von Bahnhofsleichen in der Republik die möglichst noch als Jugendzentrum oder Förderprojekte eine kurzfristige Scheinbelebung erfahren,
Unsere Kinder werden uns dankbar sein für den Mist den wir ihnen hinterlassen!
65. Ming schrieb am 02. August 2009 um 10:03
@ sexybaeckerin
Na endlich, geht doch.
Da kommen Aussagen über die wir wirklich sachlich reden können. Ich fürchte, dass die Wendung zum Thema „Infrastruktur“ in diesem Blogbereich zu weit weg führt. Wie eröffnet man hier eigentlich einen neuen Bereich? Ich würde gerne Fragen der Infrastruktur mit vielen Bürgern erörtern. Hier liegt viel Kompetenz brach…
Ich gebe Dir rechst, dass Heiligenhaus zu lange im Schlaf der Glückseligen den Anschluss verpasst hat. Und wäre der Kiekertumzug den Stadtvätern nicht in den Schoß gefallen, schliefe Heiligenhaus immer noch.
Nur haben wir in Heiligenhaus sicherlich keine Bahnhofsleiche! Die islamische Gemeinde nutzt das Gebäude sehr intensiv als Moschee und Schulungsstätte. Und sie sucht aktiv den Kontakt zum gesellschaftlichen und kulturellen Miteinander in Heiligenhaus.
Die anderen Hinterlassenschaften sind meines Erachtens nur mit einem hohen finanziellen Aufwand zu erhalten und bieten dafür relativ wenig Nutzen. Der Güterschuppen ist beispielsweise nicht beheizt und kann folglich nur in den warmen Monaten genutzt werden.
Vielleicht sollten wir dass mit dem Erlebnispark und Kinderspielplatz an dieser Stelle aufgeben und den ganzen Bereich konsequent kommerziell nutzten? Was mich eben an der Planung stört, ist dieser Mischmasch an Nutzungen, die zusammen keinen Sinn ergeben.
Dazu will ich die Meinung der Blogleser erfahren.
66. sexybaeckerin schrieb am 02. August 2009 um 11:35
Ich bin was das betrifft blond!! Frag mal Marcel (Postal) oder schreib einen Leserbrief.
Bei mir trifft der Spruch “Ich bin User somit Looser” voll zu.
Trotzdem Smiley
Sorry Oliver
67. sexybaeckerin schrieb am 02. August 2009 um 12:28
@Ming
Sorry hab den Rest vergessen….natürlich ist der HH Bahnhof im übertragene Sinne eine Leiche “of course”…Sischer dat sacht der Kölner.
Das sind alles nur absolute Verlegenheitsnutzungen oder Übergangsnutzungen einer bestehenden Brache welche weder städtebaulich eingebunden noch planerisch gewollt waren.
Ein Bahnhof verkommt in der Regel zu einem Leerstand,oder einem Kulturtreff,Schrotthandel oder Recycling sind auch beliebt,Getränkemarkt oder Import-Exportlager…das hat mit planerischen Willen und Gestaltungsfähigkeit nichts zu tun.
Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen:Eine Moschee in einer Bahnhofsbruchbude befriedigt vielleicht kurzfristig das rel. und kulturelle Bedürfnis der musl. Mitbürger. Langfristig will auch diese Gemeinde sicherlich weg vom Provisorium hin zu einer akzeptablen und repräsentativen
Neugründung.
Kurzum….der Leerstand ist da und auch so von der DB gewollt und herbeigeführt. Innerstädtische Filetstücke liegen somit in vielen Städten oder Stadtteilen brach.
In Radevormwald wurde das elegant gelöst:
” Mach ne Talsperre drüber”
OK geht auch aber läßt sich nicht überall verwirklichen.
68. amarillyon schrieb am 02. August 2009 um 23:35
Wer ein positives Beispiel sehen möchte, wie ein “brachliegender Bahnhof” mit einem intelligenten und mutigen Konzept mit neuem Leben gefüllt werden kann, dem sei ein Blick nach Solingen geraten.
http://www.forum-produktdesign.de/
69. sexybaeckerin schrieb am 04. August 2009 um 17:46
@amaryllion
Ist im Prinzip richtig und eine super Sache!!
Geschichtlich aber in einem etwas anderen Zusammenhang zu sehen…also nicht ganz vergleichbar aber wie gesagt eine beispielhafte Lösung
70. amarillyon schrieb am 04. August 2009 um 18:14
Ein “kopieren” dieses Konzeptes hatte ich ja auch nicht im sinn.
Dann würde man sich eh eher im “Forum Produktdesignt” benachbarten Museum “Plagiarius” wiederfinden
Dennoch könnte dies Beispiel aus der “Nachbarschaft” als Vorbild dienen.
Und nicht nur in Hinsicht auf die gelungene reaktivierung einer Bahnhofs-Brache.
Und GERADE “(Wirtschafts-)Geschichtlich” kann man Solingen und die Region Velbert/Heiligenhaus vergleichen.
Denn wir reden immerhin von Solingen, DER Stadt der Klingen und Messer. Und trotz dieser altehrwürdigen Tradition von weltweitem Ruf hat die Stadt den mutigen Schritt gewagt, ein weiteres, stadtmarketing-technisch wichtiges Terrain betreten.
Neben Messern, Scheren und Klingen will die Stadt sich für die Zukunft im Bereich “Produktdesign” etablieren.
Ein Wirtschaftszweig, der eben die zukunftsträchtige “Creative economy” anspricht.
Und dies gelingt ihr schon jetzt mit beachtlichem Erfolg.
Heiligenhaus hingegen hat diese Zeichen der Zeit (noch?) nicht erkannt. Hier setzt man weiter auf “Monowirtschaft” und will die Schloss- und Beschlägeindustrie “clustern”.
Dabei zeigt sich doch seit Jahren, dass die Produzierende Industrie in Deutschland stetig zurück geht. Zu stark ist der Druck preiswerterer Produktion im Ausland.
Und gerade die anhaltende Wirtschaftskriese trifft eine Region die so existenziell von nur einem eng umfassten Wirtschaftszweig abhängt eigentlich stark genug, dass man zu einem Umdenken kommen sollte…
Nur wenn Heiligenhaus sich neuen, jungen, zukunftsträchtigen, innovativen Wirtschaftszweigen öffnet und diese entsprechend fördert ist ein Projekt wie “Grün Selbeck” sinnvoll. Denn wo sollen die “jungen, gut ausgebildeten und überdurchschnittlich Verdienenden” Familien herkommen, wenn man ihnen nicht auch eine berufliche Perspektive bietet?
Die traditionelle Beschlägeindustrie WIRD in Zukunft zurück gehen und nie mehr so vielen Menschen Arbeit geben können wie in der glorreichen Vergangenheit.
Das heißt natürlich nicht, dass man diese Wurzeln gänzlich vernachlässigt. Bestimmt nicht!
Aber man muss sich nach neuem – im besten Fall “ergänzendem” – umsehen, will man die wirtschaftliche (und somit auch die gesellschaftkliche und kulturelle) Zukunft der Stadt und der Region sichern…
Gerade angesichts der Partizipation an “Ruhr 2010″ sollte man einen eingehenden Blich ins Ruhrgebiet werfen. Denn da kann man vielerorts sehen, wie schmerzhaft ein zu später Strukturwandel sein kann.
Nachhaltige Zukunftsplanung (gerade im wirtschaftlichen Bereich) besteht eben nicht (nur) aus einer neuen Waschstraße…
71. sexybaeckerin schrieb am 04. August 2009 um 18:18
Uuuups…ungerne zugegeben…aber wir sprechen..fast…eine Sprache!
72. Oliver schrieb am 06. August 2009 um 19:28
Deutsch?
73. Ming schrieb am 07. August 2009 um 19:18
@ amarillyon
Danke, solche Beiträge braucht der Block. Und nicht nur zum Wahlkampf.
74. sexybaeckerin schrieb am 07. August 2009 um 20:39
@oliver
Solche Beiträge braucht der Blog nicht **gähn**
75. Ralf schrieb am 08. August 2009 um 18:12
Vielelicht kann man dort auch noch eine Waschstraße für Fahrräder bauen? Dann wäre eventuell der politischen Verträglichkeit dienlich……
76. Ralf schrieb am 08. August 2009 um 18:13
Ersetze “dienlich” gegen “gedient” * fingertrouble *
77. Oliver schrieb am 08. August 2009 um 19:07
Jetzt fehlt nur noch, dass gefordert wird, dass den elendigen Kritikern dort auch noch “der Kopf gewaschen wird”…
78. Dede schrieb am 14. September 2009 um 15:46
Nee, aber die Füße.
Damit der Dreck aus den Ohren nachrutschen kann.