Waschstraße an der Entflechtungsstraße

An der Entflechtungsstraße kurz hinter dem ehemaligen Bahnhof soll eine Waschstraße entstehen. Vergangene Woche stellte die Firma „ R & M Carwash“ ihr Konzept der Öffentlichkeit vor. Die Bauzeit beträgt eigentlich nur vier Monate, aber man lässt sich Zeit und baut erst mit der Fertigstellung der Entflechtungsstraße. „In Heiligenhaus gibt es bisher keine Waschstraße“, sagte Dr. Jan Heinisch. Deshalb haben sich sechs verschiedene (Wasch-)Firmen für das Grundstück beworben. Das Konzept jedes einzelnen musste dann dem Stadtrat vorgestellt werden. Dieser entschied, dass das Konzept von „R & M Carwash“ das Beste sei. „Die anderen Konzepte waren wie jede andere Waschstraße“, so der Bürgermeister, „doch das hier ist was besonders.“ Denn nicht nur, dass man auf dem Gelände eine Waschstraße mit dem Auto durchfährt. Es werden 6 SB-Boxen entstehen, Staubsaugeranlagen, ein eigener Kinderspielplatz und sogar eine Dachterrasse mit einem Kiosk. Damit die Fahrradfahrer, die bald auf dem Alleenradweg radeln, auch angesprochen werden ist der 36-Meter lange Baukörper auf der „Fahrrad“-Seite begrünt. Das Design für die Fassade ist auch gut bei der Stadt angekommen. „Heiligenhaus hat so viele Kulturen, da haben wir uns gedacht, dass wir WASCHEN auf viele Sprachen auf die Fassade aufmalen“, so ein Mitarbeiter der Firma. „Das 1,2 Millionen Euro Projekt sollte eine Waschleitung von 40.000- 45.000 PKW’s pro Jahr erreichen“, so Burkhard May, der Geschäftsführer. Eine Wasseraufbereitungsanlage wird auch installiert. „Pro Auto werden maximal 10 Liter Frischwasser benötigt!“, so May weiter. Die Waschstraße soll erst mal rund vier bis fünf Angestellte verfügen.

R & M betreibt schon Waschstraßen: www.rmcarwash.de – Hier eine ähnliche Waschstraße,wie sie geplant ist.

Hier ein paar Bilder von einer ähnlichen Waschstraße:

78 Kommentare

  1. Ming
    Aug 1, 2009

    @ smilli

    Ich habe nicht gegen eine Waschstrasse, auch nicht mit einem Spielplatz. Nur nicht an diesem Ort. Das gesamte Nutzungskonzept passt einfach nicht zusammen. Die gesamte Nutzung dieses Ortes ist ohne schlüssiges Gesamtkonzept. Das war nie die Stärke unserer Stadtväter.

    An einem Hauptverkehrsweg mitten in der Stadt sollen ein Bürgererlebnispark (Was immer sich Herr Dr. Heinisch darunter vorstellt ist bis heute nicht geklärt), ein Ausflugsziel für Radfahrer, ein “Aussichtssilo”, bei dem fraglich ist, wie das in der Praxis betrieben werden soll, eine spannende Eisenbahnwagenbrücke, eine islamische Andachtsstätte und Begegnungszentrum, das schon besteht, nun auch noch einen Waschstrasse gebaut, wo zu Spitzenzeiten über 500 Autos gewaschen werden sollen. Da passt aber auch gar nichts zusammen.

    Wenn man gesellschaftspolitische und auch wirtschaftlich funktionierende Synergien entwickeln will, muss man zusammenbringen was zusammen passt. So wird das nur Murks.

    Zweite Waschstrasse ja, wenn man mit der beim Real nicht auskommt, aber bitte an einem anderen Ort. Von mir aus auch mit Spielplatz.

    Ich rede hier nicht mies, sondern benenne nur, was mies ist oder mies wird.

    P.S. Warum müssen denn Deine Kinder mit zum Autoputzen, wenn die keine Lust dazu haben. Lass mal Dein Auto schmutzig sein und unternimm etwas Sinnvolles mit Deinen Kindern, was denen auch Spaß macht…

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  2. sexybaeckerin
    Aug 1, 2009

    @oliver

    Eben…..ich wollte mich dem unteren Niveau anpassen da mir die ewige Dauermismacherei mit großartigen Wort-und Sprachhülsen und blogverlagerten Wahlkampfgetöse zu langweilig ist.
    Hier im Blog kann man ja prima Wahlkampf führen.
    Na ja….wenn´s hilft!!
    Oder ist das nur Frustabbau??

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  3. Ralf
    Aug 1, 2009

    Immerhin wird der Bau dieser Waschstraße kaum zu Beeinträchtigungen führen, weil dieser Bereich der Entflechtungsstraße in einem Gebiet liegt, das bisher ziemlich uninteressant war. Allerdings rückt der alte Silo und auch die ehemalige Güterabfertigung wieder mehr in das
    Blickfeld, wenn alles fertig ist. Trotzdem – oder genau deshalb – muss man in diesem Bereich etwas tun. Die Flächennutzungspläne werden manch Phantasie einiger Kommentarschreiber sicherlich Einhalt gebieten.

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  4. sexybaeckerin
    Aug 1, 2009

    @Ralf

    Mein Mann hat da gerade so einiges an interessanter Eisenbahnlektüre erstanden.Es geht so im Groben um Nebenbahnen im Bergischen Land. Wer die Titel möchte bitte anfragen.
    Anderswo und im speziellen an fast allen ehemaligen DB Standorten ist und war die “Wüste Gobi”. Wenn ich dann von
    Synergien und schlüssigen Gesamtkonzepten höre z B. von @MING
    bekomme ich die Krise :-( (

    Da geht endlich was….endlich mal und sei es nur ein Getreidesilo mit Waschstrasse.und Alleenradweg…apropos lieber MING….von Strukturwandel hast Du keine Ahnung…..wer soll denn investieren wenn die vorhandene und zu schaffende Struktur nicht existiert?? Schau dich mal im Ruhrigebiet um!!
    Erst Infrastruktur und Wohnumfeld verbessern dann geht… manchmal…. was.
    Ein bischen geschichtlicher Background schadet grundsätzlich nicht.

    Trotzdem schönes WE an Alle!!

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  5. soso
    Aug 1, 2009

    Es hat doch kaum einer exzessiv über die waschstrasse gemeckert. daher weiss ich nicht was die diskussion eigentlich soll. die einwände, die kamen waren auch nicht plumpes gemecker.

    mir ist die waschanlage vollkommen schnuppe! Unerträglich ist allerdings die Arroganz und Selbstverliebtheit der sexybäckerin. die art und weise, wie du dich über andere stellst ist wirklich schlimm!

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  6. sexybaeckerin
    Aug 1, 2009

    @soso

    Hatte ich dich angesprochen??

    Falls es Dich oder Sie interessiert….immer wenn hier gegensätzliche Meinungen aufeinandertreffen kommen so bestimmte Leutz aus der Ecke.

    Kicher…es ist immer wieder schön wenn Ansprache und Sprache indirekt werden.

    Danke!!

    Wie denn jetzt Du oder Der???

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  7. Ming
    Aug 1, 2009

    @ sexybaeckerin

    Ich kenne Dich nicht und werde auch nicht sagen, wovon Du Ahnung hast oder eben keine Ahnung.

    Das Gleiche gilt aber auch für Dich. Also ziehe nicht über Kompetenzen von Leuten her, die Du nicht kennst und von deren Hintergrund Du keine Ahnung hast.

    Ich wollt hier in mit sachlichen Argumenten eine Diskussion über die willkürlichen Planungen eines Geländes anregen. Was von Dir kommt sind aber “Totschlagargumente” die auf den eigentlichen Sachverhalt nicht eingehen.

    Wie wäre es mit einer vernünftigen Begründung, warum ausgerechnet an dieser Stelle eine Autowaschstrasse errichtet werden soll und nicht an einen anderen Ort. Aber dies habe ich noch nicht überzeugend dargelegt bekommen. Sind Dir sachbezogene Argumente ausgegangen?

    Aber Nachdenken über Konzepte und sinnvollen Wandel löst bei Dir ja eine Kriese aus…

    Noch mal zum Wahlkampf: ja den haben wir und es ist gut, dass die verschiedenen Meinungen und Positionen öffentlich diskutiert werden. Es ist eher zu bemängeln, dass dies scheinbar in wahlkampffreien Zeiten nicht geschieht. Habt Ihr Euch mal Gedanken gemacht, warum ausgerechnet im letzten halben Jahr die Heiligenhauser Bauwut ausgebrochen ist? Jede Wanderhütte, die errichtet worden ist (News: Pressemitteilung Stadt Heiligenhaus Wetterschutzhütten an Wanderwegen Wetterschutzhütten an Wanderwegen), jede neue Baustelle, die es zu sehen gibt wird zum puren Wahlkampf. Ich kann mich nicht erinnern, dass zuvor etwas Vergleichbares passiert ist.

    Hier geht es aber um den unsinninigen Standort einer Waschstrasse in Heiligenhaus. Ich wäre froh, wenn die Diskussion hierrauf wieder zurück geführt wird.

    Im Übrigen führe ich diese Auseinandersetzung auch “analog” Hier habe ich noch keine positive Meinung zu diesem Projekt gehört.

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  8. Ming
    Aug 1, 2009

    #54 @sexybaeckerin

    Noch einmal zum Thema Infrastruktur:

    Ich kenne kaum eine andere Stadt mit einer so idealen Infrastruktur, wie Heiligenhaus. In 10 Minuten können vier (!) verschiedene Autobahnen in alle Himmelsrichtungen erreich werden. (A3, A46, A52 und A44)
    Deutschlands größter Binnenhafen liegt nur 20 Minuten von Heiligenhaus entfehrnt und ebensoweit ist es zum Flughafen in Düsseldorf.

    Im Umkreis von 50 km liegen drei bedeutende internationale Messezentren, so wie Köln und Düsseldorf, deren intrenational ausgerichtete IHKs die wichtigsten asiatischen Märkte in China und Japan erschließen.

    Indusrieflächen haben wir im Überfluss, das ehemaligen THW Gelände gehört auch dazu, alle möglichen Arten von Schulen bis hin zu einer internationalen Schule und bald auch eine Fachhochschule. (wenn auch die Versorgung von Kindergartenplätzen durch den Rückzug der ev. Kirche geschrumpft ist.)

    Gut ausgebildete Menschen, von denen leider in den letzten Jahren ca. 2000 Personen Heiligenhaus den Rücken gekehrt haben. (Haben diese Menschen vielleicht hier keine Arbeit mehr gefunde?)

    Auch kukturell ist einiges los, die Stadt beherbergt schließlich drei Museen, es gibt den Club, der hervorragende Arbeit leistet.

    Es mangelt auch nicht an Wohngebieten und Naherholung.

    Also erzähle mir bitte nichts von Infrastruktur und Wohnumfeld und deren Verbesserung durch eine Waschstrasse an einem falschen Ort.

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  9. sexybaeckerin
    Aug 1, 2009

    @Ming
    Krise schreibt mann/frau ohne Dehnungs -e- und wenn ich jetzt vor Dir und Deinem Hintergrund im Boden versinken muß…mach ich sofort…aber bitte lese noch mal meinen Commi mit VERSTAND durch @54…nur zum Hinweis…es gibt da auch durchaus Literatur zum Thema Sekundär-und Nachfolgenutzungen…..z.B. Zechen…Bahnhöfe…Industriebrachen…auch international!!

    :-) )

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  10. Tonolli
    Aug 1, 2009

    @ Ming ich nehme mal an das Du es nur in der Nacht in dieser Zeit zum Flughafen bzw. Autobahn anschluss schaffen wirst.

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  11. Ming
    Aug 1, 2009

    Ja, stimmt, mit der Krise hast Du recht, war ein Tippfehler, ich habe aber auch noch mal Deine #54 durchgelesen, historischen Hintergrund bringe ich studienhalber bereits mit und das mit der Infrastruktur habe ich in meiner Ausbildung gelernt.

    In #58 wollte ich klar gemacht, dass der Vergleich mit dem Ruhrgebiet hinkt, da hier der Strukturwandel aus der Umklammerung der Montanindustrie bewältigt werden musste. In Heiligenhaus gibt es eine gute Infrastruktur, das Stadtmarketing hat es nur nicht verstanden, damit für Heiligenhaus zu werben.

    Was mich aber wirklich nervt und persönlich angreift ist Dein folgender Kommentar: “apropos lieber MING….von Strukturwandel hast Du keine Ahnung…..”

    Erstens bin ich in dieser Form nicht ein lieber MING und zweiten hast Du keine Ahnung, wovon ich Alles Ahnung habe.

    Außerdem hast Du noch keinen positiven Grund genannt, warum diese Waschstrasse ausgerechnet an diesen Ort soll.

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  12. Ming
    Aug 1, 2009

    Leute, schon wieder ein Tippfehler, es ist spät und es fimmert vor meinen Augen.

    Es muß richtig heißen: In #58 wollte ich klar machen,…

    ehe ich wieder von Sexybaeckerin korrigiert werde.

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  13. Oliver
    Aug 2, 2009

    Wer selber “Commis” schreibt und seinen Smileys stets zwei Munder gibt, sollte sich nich über anderer Leute (unfreiwillige) Tippfehler hermachen…

    Aber, “lieber” Ming, lassen Sie sich nicht unnötig provozieren.
    Der Blog (bzw. dessen Kommentatoren) sind nun einmal weitestgehend (unterhalb) des Stammtischniveaus.
    Mit Argumenten kommt man hier nicht weit…

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  14. sexybaeckerin
    Aug 2, 2009

    Seufz….jetzt bin ich ja wirklich fertiggemacht worden.Ich werde nie wieder…versprochen…nie wieder “Commis” schreiben….nie wieder freundliche Smiley´s verwenden.
    Es kommt noch besser:
    Ich werde nie wieder wagen hier jemals zu bloggen um das empfindliche emotionale Gefüge der restlichen Blogger… welche sich ja scheinbar alle soooooo gut kennen…durcheinander zu bringen.
    @Ming
    Historischen Hintergrund bringe ich zumindest studienhalber auch mit.
    Das mit der Ausbildung klappt schon auch noch.
    Die Argumente mit der Infrastruktur legen wir mal milde lächelnd beseite…kein Grund sich mit fremden Federn zu schmücken. Heiligenhaus ist eines jener jahrelang vernachlässigten Kleinzentren(Mittelzentrum kann man ja kaum sagen) welche auch mangels Attraktivität von den Oberzentren der unmittelbaren Nachbarschaft kannibalisiert werden.
    Folge: Kaufkraftanflüsse und Abwanderung der zahlungskräftigen Mittelschicht.
    Folge: Rückläufige Einwohnerzahlen und Ausdünnung des Einzelhandels.
    Folge: Unattraktiver Standort mit geringer bis nicht vorhandener Reichweite.
    Folge at last: Wer will sich denn hier ansiedeln oder hinziehen.
    Grün-Selbeck ist da mal ein positiver Ansatz und die Reaktivierung von innerstädtischen Brachen ein zwingendes MUSS. Ob jetzt mit Waschstrasse oder was auch immer. ALLES besser als diese tausenden von Bahnhofsleichen in der Republik die möglichst noch als Jugendzentrum oder Förderprojekte eine kurzfristige Scheinbelebung erfahren,
    Unsere Kinder werden uns dankbar sein für den Mist den wir ihnen hinterlassen!

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  15. Ming
    Aug 2, 2009

    @ sexybaeckerin

    Na endlich, geht doch.

    Da kommen Aussagen über die wir wirklich sachlich reden können. Ich fürchte, dass die Wendung zum Thema „Infrastruktur“ in diesem Blogbereich zu weit weg führt. Wie eröffnet man hier eigentlich einen neuen Bereich? Ich würde gerne Fragen der Infrastruktur mit vielen Bürgern erörtern. Hier liegt viel Kompetenz brach…

    Ich gebe Dir rechst, dass Heiligenhaus zu lange im Schlaf der Glückseligen den Anschluss verpasst hat. Und wäre der Kiekertumzug den Stadtvätern nicht in den Schoß gefallen, schliefe Heiligenhaus immer noch.

    Nur haben wir in Heiligenhaus sicherlich keine Bahnhofsleiche! Die islamische Gemeinde nutzt das Gebäude sehr intensiv als Moschee und Schulungsstätte. Und sie sucht aktiv den Kontakt zum gesellschaftlichen und kulturellen Miteinander in Heiligenhaus.

    Die anderen Hinterlassenschaften sind meines Erachtens nur mit einem hohen finanziellen Aufwand zu erhalten und bieten dafür relativ wenig Nutzen. Der Güterschuppen ist beispielsweise nicht beheizt und kann folglich nur in den warmen Monaten genutzt werden.

    Vielleicht sollten wir dass mit dem Erlebnispark und Kinderspielplatz an dieser Stelle aufgeben und den ganzen Bereich konsequent kommerziell nutzten? Was mich eben an der Planung stört, ist dieser Mischmasch an Nutzungen, die zusammen keinen Sinn ergeben.

    Dazu will ich die Meinung der Blogleser erfahren.

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  16. sexybaeckerin
    Aug 2, 2009

    Ich bin was das betrifft blond!! Frag mal Marcel (Postal) oder schreib einen Leserbrief.
    Bei mir trifft der Spruch “Ich bin User somit Looser” voll zu.
    Trotzdem Smiley :-)
    Sorry Oliver

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  17. sexybaeckerin
    Aug 2, 2009

    @Ming
    Sorry hab den Rest vergessen….natürlich ist der HH Bahnhof im übertragene Sinne eine Leiche “of course”…Sischer dat sacht der Kölner.
    Das sind alles nur absolute Verlegenheitsnutzungen oder Übergangsnutzungen einer bestehenden Brache welche weder städtebaulich eingebunden noch planerisch gewollt waren.
    Ein Bahnhof verkommt in der Regel zu einem Leerstand,oder einem Kulturtreff,Schrotthandel oder Recycling sind auch beliebt,Getränkemarkt oder Import-Exportlager…das hat mit planerischen Willen und Gestaltungsfähigkeit nichts zu tun.

    Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen:Eine Moschee in einer Bahnhofsbruchbude befriedigt vielleicht kurzfristig das rel. und kulturelle Bedürfnis der musl. Mitbürger. Langfristig will auch diese Gemeinde sicherlich weg vom Provisorium hin zu einer akzeptablen und repräsentativen
    Neugründung.

    Kurzum….der Leerstand ist da und auch so von der DB gewollt und herbeigeführt. Innerstädtische Filetstücke liegen somit in vielen Städten oder Stadtteilen brach.

    In Radevormwald wurde das elegant gelöst:
    ” Mach ne Talsperre drüber”
    OK geht auch aber läßt sich nicht überall verwirklichen.

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  18. amarillyon
    Aug 2, 2009

    Wer ein positives Beispiel sehen möchte, wie ein “brachliegender Bahnhof” mit einem intelligenten und mutigen Konzept mit neuem Leben gefüllt werden kann, dem sei ein Blick nach Solingen geraten.

    http://www.forum-produktdesign.de/

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  19. sexybaeckerin
    Aug 4, 2009

    @amaryllion

    Ist im Prinzip richtig und eine super Sache!!
    Geschichtlich aber in einem etwas anderen Zusammenhang zu sehen…also nicht ganz vergleichbar aber wie gesagt eine beispielhafte Lösung

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  20. amarillyon
    Aug 4, 2009

    Ein “kopieren” dieses Konzeptes hatte ich ja auch nicht im sinn.
    Dann würde man sich eh eher im “Forum Produktdesignt” benachbarten Museum “Plagiarius” wiederfinden ;)

    Dennoch könnte dies Beispiel aus der “Nachbarschaft” als Vorbild dienen.
    Und nicht nur in Hinsicht auf die gelungene reaktivierung einer Bahnhofs-Brache.
    Und GERADE “(Wirtschafts-)Geschichtlich” kann man Solingen und die Region Velbert/Heiligenhaus vergleichen.

    Denn wir reden immerhin von Solingen, DER Stadt der Klingen und Messer. Und trotz dieser altehrwürdigen Tradition von weltweitem Ruf hat die Stadt den mutigen Schritt gewagt, ein weiteres, stadtmarketing-technisch wichtiges Terrain betreten.
    Neben Messern, Scheren und Klingen will die Stadt sich für die Zukunft im Bereich “Produktdesign” etablieren.
    Ein Wirtschaftszweig, der eben die zukunftsträchtige “Creative economy” anspricht.
    Und dies gelingt ihr schon jetzt mit beachtlichem Erfolg.

    Heiligenhaus hingegen hat diese Zeichen der Zeit (noch?) nicht erkannt. Hier setzt man weiter auf “Monowirtschaft” und will die Schloss- und Beschlägeindustrie “clustern”.

    Dabei zeigt sich doch seit Jahren, dass die Produzierende Industrie in Deutschland stetig zurück geht. Zu stark ist der Druck preiswerterer Produktion im Ausland.
    Und gerade die anhaltende Wirtschaftskriese trifft eine Region die so existenziell von nur einem eng umfassten Wirtschaftszweig abhängt eigentlich stark genug, dass man zu einem Umdenken kommen sollte…

    Nur wenn Heiligenhaus sich neuen, jungen, zukunftsträchtigen, innovativen Wirtschaftszweigen öffnet und diese entsprechend fördert ist ein Projekt wie “Grün Selbeck” sinnvoll. Denn wo sollen die “jungen, gut ausgebildeten und überdurchschnittlich Verdienenden” Familien herkommen, wenn man ihnen nicht auch eine berufliche Perspektive bietet?

    Die traditionelle Beschlägeindustrie WIRD in Zukunft zurück gehen und nie mehr so vielen Menschen Arbeit geben können wie in der glorreichen Vergangenheit.
    Das heißt natürlich nicht, dass man diese Wurzeln gänzlich vernachlässigt. Bestimmt nicht!
    Aber man muss sich nach neuem – im besten Fall “ergänzendem” – umsehen, will man die wirtschaftliche (und somit auch die gesellschaftkliche und kulturelle) Zukunft der Stadt und der Region sichern…

    Gerade angesichts der Partizipation an “Ruhr 2010″ sollte man einen eingehenden Blich ins Ruhrgebiet werfen. Denn da kann man vielerorts sehen, wie schmerzhaft ein zu später Strukturwandel sein kann.

    Nachhaltige Zukunftsplanung (gerade im wirtschaftlichen Bereich) besteht eben nicht (nur) aus einer neuen Waschstraße…

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  21. sexybaeckerin
    Aug 4, 2009

    Uuuups…ungerne zugegeben…aber wir sprechen..fast…eine Sprache!

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  22. Oliver
    Aug 6, 2009

    Deutsch?

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  23. Ming
    Aug 7, 2009

    @ amarillyon

    Danke, solche Beiträge braucht der Block. Und nicht nur zum Wahlkampf.

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  24. sexybaeckerin
    Aug 7, 2009

    @oliver

    Solche Beiträge braucht der Blog nicht **gähn**

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  25. Ralf
    Aug 8, 2009

    Vielelicht kann man dort auch noch eine Waschstraße für Fahrräder bauen? Dann wäre eventuell der politischen Verträglichkeit dienlich…… ;-)

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  26. Ralf
    Aug 8, 2009

    Ersetze “dienlich” gegen “gedient” * fingertrouble *

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  27. Oliver
    Aug 8, 2009

    Jetzt fehlt nur noch, dass gefordert wird, dass den elendigen Kritikern dort auch noch “der Kopf gewaschen wird”…

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  28. Dede
    Sep 14, 2009

    Nee, aber die Füße.
    Damit der Dreck aus den Ohren nachrutschen kann.

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