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Von Bürgern für Bürger


27. Juli 2009 - Von Ralf in News, Wirtschaft | Druckversion | Versandversion

Das Stadtmarketing führte durch den städtebaulichen Wandel

Am Freitagnachmittag trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, um mehr über den städtebaulichen Wandel zu erfahren. Treffpunkt war der Rathausplatz, um 17:00 Uhr. Der Arbeitskreis „Kultur und Gesellschaft“  des Stadtmarketings hatte dazu eingeladen. Volker Nagel und Rolf Watty standen als Ansprechpartner zur Verfügung und André G. Saar übte die Schlüsselgewalt aus. Rolf Watty übernahm die Führung der Gruppe, erläuterte viele Details und beantwortete viele Fragen während des Rundganges. Die Führung wurde angeboten weil Bürgerinnen und Bürger, während des Stadtfestes, Kritik über den Stadtumbau am Stand des Stadtmarketings geäußert haben sollen.

Anfänglich ging es um folgende Punkte:

  • Pavillon am Rathausvorplatz / Umbau zur Glasfront (Vermietung an Subway)
  • Erweiterung des Rathausvorplatzes und Wegfall der Straße „Am Rathaus“
  • Optimierung des Fußgängerweges im Bereich des Schuhgeschäftes bei gleichzeitiger Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich der Bushaltestelle  „Rathaus“
  • Fassaden- und Dachsanierung des Hauses Hauptstraße 142 und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten im Erdgeschoss und in der 1. Etage. Sicherung des Erkers und der Fassade.
  • Umgestaltung des Sparkassenvorplatzes mit Hinweis auf den Mehrwert für die Bürger. Vorgezogene Maßnahme zwecks Nutzung des Platzes mit problemloser Eingliederung in eine zukünftig einspurige Hauptstraße. Im Jahr 2010 soll ein kleiner Brunnen den Platz bereichern.

Im ehemaligen Pastoratsgebäude gab es umfassende Informationen zum Verlauf der Entflechtungsstraße, Umbau der Ladestraße (Parkplatz), Kiekert – Areal, Hefelmann – Park, Alleenradweg, Autowaschstraße. Viele Details wurden anhand von Plänen und Visualisierungen verdeutlicht. Durch ein rückwärtiges Fenster hatte man einen anschaulichen Ausblick auf die Baustellen der Entflechtungsstraße und das Kiekert – Areal. Rolf Watty erklärte die wichtigen Zusammenhänge: „Man muss bedenken das die Stadt hier nichts vom Zaun gebrochen hat. Ursprünglich war die Entflechtungsstraße hinter dem einstigen Haus der Kirche bereits fertig. Dann wechselte Kiekert den Standort und die Evangelische Kirche gab das Haus der Kirche auf. All das führte dann dazu, dass die Stadt aktiv werden musste um den ganzen Bereich neu zu planen und Chancen zu nutzen.“ Besonders beeindruckend für viele Teilnehmer war die Größe des gesamten Areals. Ein Blick aus einem rückwärtigen Fenster des Pastoratsgebäudes machte es deutlich. Das Pastoratsgebäude selbst, ist für eine gastronomische Nutzung (Brauhaus) vorgesehen.

Allerdings gibt es noch keine konkreten Ergebnisse. Gespräche wurden und werden geführt. Vom Pastoratsgebäude weg, machte die Gruppe einen kurzen halt an der Hauptstraße. Herr Watty konnte berichten, dass der Rohbau des neuen Wohn- und Geschäftshauses (gegenüber Kirchplatz) Ende August fertig gestellt sein soll. Dann würden auch die Absperrungen für die Fußgänger wieder aufgehoben. Auch der Umbau der Ampelanlagen, entlang der B227, soll Ende August beendet sein und man hofft das man dann auf die erwartete „Grüne Welle“ schalten kann. Ein besonders Interesse der Teilnehmer waren die Punkte Kiekert – Areal (Bebauung / Handel / Anbindung), Hochschulstandort, Entflechtungsstraße, Ladestraße (Parkplatz) und die Verkehrsanbindung zum neuen Parkplatz. Nach einer weiteren Station auf dem Übergangsparkplatz, ging es dann zur Baustelle der Entflechtungsstraße hinunter. Rolf Watty erläuterte die Absenkung des neuen Platzes an der Ladestraße, der in erster Linie als Parkplatz dienen wird.

Der Zugang in die Ladenlokale wird zukünftig ebenerdig möglich sein. Rampen und hinderliche Bordsteinkanten wird es nicht mehr geben. Das erleichtert den Menschen den Einkauf. Die Zufahrt zu den neuen Parkplätzen wird über den Bereich der heutigen Ladestraße führen. Geplant ist der Platz als Multifunktionsplatz, auf dem auch Veranstaltungen stattfinden können. Strom- und Wasseranschlüsse werden hergestellt. Die Rückseite der Wohn- und Geschäftshäuser wird hinter einer aufgestellten Wand verschwinden. Die Teilnehmer interessierten sich auch für Höhenunterschiede zwischen Ladestraße, Entflechtungsstraße und Kiekert – Areal, für die neuen Beleuchtungskörper und für den geplanten Hefelmann – Park mit einem Teich. Eine Buslinie (Linie 772) wird zukünftig auf der neu gestalteten Ladestraße eine Haltestelle bekommen.

Die letzten Stationen auf dem Rundgang war der Bereich um die Getreidesilos und um die ehemalige Güterabfertigung des alten Bahnhofs. „Hier ist Phantasie gefragt. Bedenken Sie bitte, dass dieser Bereich durch die Entflechtungsstraße und auch durch den Alleenradweg wieder in das öffentliche Licht rücken werden.“ – so Rolf Watty. Dreh und Angelpunkt für neue Überlegungen wird eine Auto-Waschstraße sein, die mit einer Gastronomie (Terrasse) kombiniert wird. Es ergibt sich daraus auch eine Anlaufstelle für Radfahrer und Wanderer die den Alleenradweg nutzen werden. Hinzu kommt der Verkehr, der Ende 2010 über die Entflechtungsstraße rollen wird. Die ehemalige Güterabfertigung und auch die Getreidesilos sollen erhalten bleiben. Das sind die bisherigen Planungen. Entsprechende Mittel aus dem Konjunkturpaket II werden für dringende Sanierungsarbeiten an den Gebäuden eingesetzt.

Der Getreidesilo ist voll funktionsfähig, aber für die Raiffeisengenossenschaft inzwischen zu klein. Das gesamte Gelände gehört der Stadt Heiligenhaus, mit der Möglichkeit es planerisch zu gestalten. Ein besonders Augenmerk wird auf das Erscheinungsbild gelegt, weil genau in diesem Bereich viel Verkehr fließen wird. Im Jahr 2010 soll die Entflechtungsstraße vollständig hergestellt und in Betrieb sein. Dabei kommt es auch darauf an, wie Autofahrer die Stadt Heiligenhaus optisch wahrnehmen werden. Im Gespräch ist auch ein Abenteuerspielplatz, im ehemaligen Bahnhofsbereich. Wegen der Nähe zum Gewerbegebiet ist eine Wohnbebauung dort nicht vorgesehen. Eine zukünftige Nutzung der alten Güterabfertigung könnte eine kulturelle Nutzung sein. Rolf Watty: „ Vielleicht für Ausstellungen oder auch für Konzerte. Aber im Winter wird es schwierig, denn eine Heizung gibt es nicht.“

Der Getreidesilo könnte als Industriemuseum hergerichtet werden, vielleicht in Kombination mit einer Aussichtsplattform. Der bauliche Zustand ist gut. Allerdings ist es innen sehr staubig und es riecht auch nicht gut. Wer die steilen Treppen nach oben geht, wird mit einem schönen Ausblick in die Ferne belohnt. Die Führung endete auf der neuen Waggonbrücke. Für die ferne Zukunft gibt es bereits eine Stelle, die als S-Bahn Haltepunkt (Circle Line) vorgesehen ist. Andrè G. Saar zeigte schlussendlich alte Fotos vom ehemaligen Bahnverkehr und einen Übersichtsplan des neuen Alleenradweges. Gab es am Anfang der Führung noch durchaus kritische und teils auch energische Stimmen, so bleib am Schluss eher Erstaunen und Neugierde üblich. Natürlich auch Applaus, für die Führung. Ausgestattet mit reichlich Informationsmaterial, ergibt sich für viele Teilnehmer nun vielleicht mehr Verständnis für ein in sich stimmiges und schlüssiges Konzept. Die Führung endete um 19:00 Uhr. Kritik, Anregungen und Fragen zum Stadtumbau ist erwünscht und werden vom Stadtmarketing entgegen genommen. Ansprechpartner ist André G. Saar unter Tel 02056 – 13105.

Die Fotos in der Fotogalerie zeigen Stationen und Eindrücke von der Führung.
Fotos: Ralf Jeratsch

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33 Kommentare

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1. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 11:09

irgendwie liest sich der Bericht in der Rheinischen Post anders als dieser und der in der WAZ. Warum nur? :)

http://www.rp-online.de/public/article/ratingen/737014/Eine-Stadt-im-Wandel.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/heiligenhaus/2009/7/26/news-127240539/detail.html

2. Postal schrieb am 27. Juli 2009 um 12:57

Hallo anonymer @soso

die Rheinische Post, WAZ sowie der Heiligenhaus Blog haben alle unterschiedliche Reporter mit unterschiedlichen Schreibstilen. NATÜRLICH hört sich unser Bericht anders an. Wäre ja auch Schade wenn nicht ;)

3. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 13:05

du weisst zwar, dass ich es etwas anders meinte, aber der leser kann sich ja selbst ein bild machen.

btw: bin ich hier gezwungen nen lebenslauf vorzulegen, oder was soll der “anonyme” hinweis?

4. Postal schrieb am 27. Juli 2009 um 13:27

Nein Nein @soso

hier wird keiner gezwungen seinen Lebenslauf vorzulegen. Ansonsten wären die Kommentare nur für Registrierte User zugänglich.

Das Hallo “anonymer” @soso ist nur so von mir geschrieben worden weil ich am überlegen war Dich mit Herr oder Frau anzusprechen. Wobei mir gerade auffällt das “anonymer” ja auch ne Männliche Anrede ist. Mein Fehler.

Nein… Leider wusste ich nicht das Du was anderes meintest. Würde mich aber sehr über Deine Erklärung freuen was Du den genau meinst. Und besonders würde mich die Definition von “Warum nur? :) ” interessieren.

Geht es um eine Verschwörungstheorie?

5. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 14:03

keine verschwörungstheorie!

habe nur schon öfter zum ausdruck gebracht, dass ich der meinung bin, dass der ralf zwar u.a. schöne berichte macht, es bei dingen, die die stadt/verwaltung/etc. betreffen aber nicht neutral geschrieben wird.
das sehe ich auch nicht alleine so.
dass die waz eine Verwaltungs- bzw. CDU-Kolumne ist, weiß in Heiligenhaus auch jeder!

wer die verschiedenen texte aus den angegebenen quellen nacheinander liest, dem wird jedenfalls auffallen, dass z.b. die reaktionen der teilnehmer doch recht unterschiedlich, oder mitunter gar nicht dargestellt werden. von der kommentierung ganz zu schweigen.

6. Postal schrieb am 27. Juli 2009 um 14:20

@soso

ach so. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Habe mir den Artikel nun schon einige male durch gelesen und ich (persönlich) finde den Bericht sehr neutral. Woran magst Du das fest machen das der Artikel nicht Neutral geschrieben wurde?

7. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 14:29

es soll sich jeder selber sein bild machen.

manchmal geht es aber nicht darum was man schreibt, sondern auch darum was man nicht schreibt.

möchte das aber nicht in eine unendliche diskussion ausarten lassen. ich habe die quellen mit angegeben, damit sich jeder selbst ein bild machen kann.

8. Postal schrieb am 27. Juli 2009 um 15:43

Na gut dann belassen wir es dabei. Kommt für mich nur nicht so rüber das sich jeder selbst ein Bild machen soll. Dein “Warum nur :) ” kommt irgendwie anders rüber ;)

Update in der Bilder Gallery. Es sind noch mal einige Bilder vom Ralf dazu gekommen.

9. Ralf schrieb am 27. Juli 2009 um 17:41

@Postal

Danke für das Hochladen der letzten Fotos. Hab am Sonntag noch etwas nachfotografiert, weil ich am Freitag nicht so weg von der Gruppe konnte.

10. Wuppertaler schrieb am 27. Juli 2009 um 18:17

@soso

Erst mal Hallo!
Ich lese Euren Blog schon etwas länger und muß über manche Sachen einfach nur schmunzeln.

Man kann ja auch bei allen Sachen ein …politisches…Haar in der Suppe finden.
Egal…nur die Aussage zur WAZ hat mich etwas verblüfft.
Seit wann ist das denn ein CDU-Blatt??
Ich bin so um 1990 nach H-haus gezogen und war vorher Abonnent des GA Wuppertal danach zwangsläufig WAZ Leser da ja der Bereich des GA in Wülfrath aufhört.Damals gab es mehr oder weniger offenkundig eine N-S Teilung des Landes ab Wülfrath in rote WAZ im Ruhrpott und schwarze GA im Bergischen Land…dazu die RP in der Rheinschiene.
Das war für mich bei selbst oberflächlicher Lektüre beider Blätter zu nur einem Thema immer deutlich lesbar.
Meine Frage: Wann ist die WAZ schwarz angestrichen worden?

11. amarillyon schrieb am 27. Juli 2009 um 20:02

Als Mitglied des Leserbeirates kann ich guten Gewissens sagen, das die WAZ weitab von einer “CDU/Verwaltungs-”Postille ist.

Zwar ist es in Wahlkampfzeiten für alle “Presseorgane” schwer, sich möglichst neutral durch das “Pressemitteilungen-Bombardement” zu lavrieren (der Blog tut sich dabei ja auch schwer).
Aber da Beschwerden von ALLEN Seiten/Parteien kommen, scheint’s ja einigermaßen zu funktionieren.

Wobei man zugeben muss, dass die CDU durch das derzeitige Machtverhältnis eindeutig in der besseren Position ist, da ein Bericht über Verwaltungsangelegenheiten immer auch ein wenig nach CDU-Propaganda stinkt.

Aber es liegt an den Wählern, dies am 30.August zu ändern…

12. Wuppertaler schrieb am 27. Juli 2009 um 21:39

Wie jetzt …von 20% auf 21%???Ist das eine Wahlveranstaltung??

13. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 21:52

@amarillyon

wie ich oben schon geschrieben geht es nicht immer nur darum was man schreibt, sondern auch darum, was man nicht schreibt!

im weglassen von politischen statements aller anderen parteien blockt die WAZ jedenfalls zu 100 % ab. Stattdessen grinst mir jeden Tag der amtierende BM entgegen und äußert sich zu jedem Furz, den er noch in die Nase bekommt.

14. ich2 schrieb am 27. Juli 2009 um 22:20

@soso:
Von mir aus schreib doch auch einen Bericht aus deiner Sicht! Immer diese Kommentare! Nichts machen, aber meckern. Das können wa gut, was?

15. soso schrieb am 27. Juli 2009 um 23:11

das haben wir nun davon :)

lies meinen ersten beitrag. auf die anderen artikel wollte ich nur hinweisen. eine derartige diskussion ist unnötig. die haben wir postal zu verdanken.
was ist daran schlimm darauf hinzuweisen, dass die RP die Reaktionen der Beteiligten anders darstellt?

16. ich2 schrieb am 27. Juli 2009 um 23:26

Ne nur dieses “uhh..der Ralf schreibt in Richtung DER PARTEI A”.
Erstens macht er es nicht! Zweitens: Wenn erstmal selber machen. Sry. Aber solche Leute, die nur “ooh.. der schreibt falsch..der schreibt in richtung PARTEI B , der in C” und? Aber wenigstens machen sie was. Finde den Artikel gut :)

17. amarillyon schrieb am 28. Juli 2009 um 00:07

Ach, die alte Diskussion über Ralf’s Schreibstil…
Das Ralf den Richtlinien des Presserates nicht gerecht wird, ist ja nun nichts neues.
Auch seine Art, gegenüber Dingen aus der Verwaltung (und CDU)… sagen wir mal “wohlwollend” zu schreiben… ist hier in vielen Beispielen zu lesen.

Das habe ich schon vor langer zeit kritisiert und bin damit auf ähnlichen Widerspruch gestßen wie jetzt soso.

Ralf hat sich hier auf dem Blog alleine durch die Quantität seiner Beiträge (und das kann und muss man ihm neidlos anrechnen!) einfach eine gewisse “Narrenfreiheit”, und seine stilistischen und vor allem propagandistischen Ausrutscher werden großzügig übersehen und im Zweifelsfall auch vehement verteidigt.

Damit müssen wir Kritiker wohl genauso leben, wie die Anderen mit unserer Kritik.

Nur eines ist wirklich unterste Schublade: Dieses ewige Totschlagargument “Selber machen statt kritisieren”!
Entschuldigung, wer sich in die Öffentlichkeit begibt, egal ob als Politiker, Musiker, Künstler oder halt als Hobbyautor in einem Blog – man muss mit Kritik leben können.
Vor allem wenn sie belegbar aund angebracht ist wie z.B. in diesem Fall.

Aber ach, soso hat mit seinem Kommentar #15 doch recht. Jetzt diskutieren wir wieder dieses leidige Thema – dabei ist doch bekannt, das Kritik hier scharf bekämpft wird und sich Ralf in seiner überheblichkeit davon eh nichts annimmt.
Es ist nur eine Frage von (kurzer) Zeit, bis wieder ein parteiischer Artikel, wieder ein Foto das nach Protesten gelöscht wird erschein…
müßig…

Aber ich drücke trotzdem auf den “Kommentar schreiben”-Button.
Und sei es nur, ich2 etwas entgegen zu setzen.
denn der Unterschied eines Tastenanschlags für einen Kommentar und dem eines Artikels gibt es nicht….

18. amarillyon schrieb am 28. Juli 2009 um 00:27

Damit es aber nicht noch mehr abdriftet noch einen Kommentar zum eigentlichen Artikel:

Ich muss sagen, ich bin etwas endtäuscht!
Erst wurde man neugierig gemacht, und dann gab es für einen “mündigen, informierten Bürger” (wie es Ralf so gerne schreibt) doch keinerlei Neuigkeiten…

Ja, das Kiekert-Areal ist beeindruckend groß. Es ist in den letzten Jahren aber auch nicht größer geworden. Und die Größe macht die dortigen Bauvorhaben auch nicht besser.
Ja, das Pastoratsgebäude (und das im Artikel leider nicht erwähnte Haus Hauptstraße 142) sind marode und werden mit Steuergeldern saniert – ohne jedoch Aussicht auf einen Mieter zu haben. Wie gehabt.
Ja, die Entflechtungsstraße wird gebaut und etwa ein Jahr später als geplant fertig werden. Ist ja auch genug darüber geschrieben worden – jedes Teilstück wird gefeiert. Auch hier auf dem Blog.
Ja, der Güterbahnhof und die Getreidesilos werden mit Geldern des Konjunkturpaketes (also Steuergeldern) – entgegen der Stimmen aller Oppositionsparteien! – saniert und man weiß auch nicht so recht was man dann damit machen soll. Und es soll einen “Abenteuerspielplatz” (hieß vor kurzem noch “Bürgererlebnispark”) schön gelegen neben Autowaschanlage und vielbefahrener Entflechtungsstraße entstehen. Eben dort, wo man Kinder zum spielen haben möchte. Jedenfalls anscheinend nicht im Wohngebiet?!

Also ich sehe da keine Entkräftung der “Halbwahrheiten, Missverständnissen und Kritikpunkte”… eher die Bestätigung selbiger.

ABER: Dafür können die “Stadtführer” Herr Nagel und Herr Watty nichts!
Deren Engagement ist großartig und gehört entsprechend gewürdigt.

Und auch Ralf hat mit der Arbeit für Bericht und Fotos ein wenig Anerkennung verdient.
Man hätte es zwar vielleicht besser (ehrlicher, neutraler, what ever…) schreiben können, aber – ja ja – hat ja keiner sonst gemacht.
Also Danke für den Bericht (und die entstehende Diskussion), aber beim nächsten Mal bitte etwas sparsamer mit den großmundigen ankündigungen im Vorfeld.

19. amarillyon schrieb am 28. Juli 2009 um 00:33

Und ganz schnell noch eine Sache zu soso:

Wenn sie wüssten, wie viel “Statements” auch von der CDU abgeblockt werden, würden sie dass nicht schreiben.

Dass die konservativen (derzeit noch?!) den “Verwaltungs-Bonus” und den “BM” besitztn ist aber Schuld der Wähler von vor 5 Jahren, nicht der WAZ!

Wir werden ja in knapp einem Monat wissen, welcher BM uns in den nächsten 5 Jahren angrinsen wird…
Und wer dann die Schuld der WAZ, dem Blog oder sonst einem Presseorgan in die Schuhe schieben will, sollte einmal sehr gründlich über die Wirkungskraft seiner Politik nachdenken…

20. Postal schrieb am 28. Juli 2009 um 09:37

@soso

lies meinen ersten beitrag. auf die anderen artikel wollte ich nur hinweisen. eine derartige diskussion ist unnötig. die haben wir postal zu verdanken…

Darüber kann ich nur lachen. Was soll ich den getan haben? Ich wollte nur das Du mir Deine erste Aussage näher beschreibst. Und warum stellst Du die Frage “Warum nur :) ” wenn Du gar keine Diskussion haben möchtest? Ich habe mir die Links von Dir angeschaut und verstehe halt nicht was Deine Aussage zu bedeuten hat. Daher Frage ich… Aber erzähl bitte nicht das Du mit Deinem ersten Kommentar keine Diskussion anfangen wolltest.

21. Ralf schrieb am 28. Juli 2009 um 13:40

@Soso

Die WAZ steht der CDU bekanntlich nicht nahe. Das mach schon das damalige SPD-Parteiausschlussverfahren und der endgültige Parteiausschluss des bekannten Verlegers Erich Schumann (WAZ-Gruppe) deutlich. Herr Schumann hatte der Bundes-CDU damals eine größere (offizielle) Spende gemacht. Das reichte der SPD um ein verdientes Mitglied nach 45 Jahren aus der Partei auszuschließen.

Das sollte man wissen, wenn man meint das die WAZ der CDU angeblich nahe stehen würde. Traditionell war die WAZ schon immer mit der SPD verbandelt.

Im übrigen betrachte ich es als Lob, wenn meine Artikel mit denen der Rheinischen Post oder der WAZ auf eine Stufe gehoben werden.

@Amarillyon

Beschwere dich doch beim Presserat über mich. Dieser Weg steht Dir doch völlig offen. Mir ist das ziemlich egal. Das kannste mir glauben…….

22. soso schrieb am 28. Juli 2009 um 14:08

ob die WAZ-Gruppe der CDU nahe steht, ist mir egal.

In Heiligenhaus ist man jedenfalls Hofberichterstatter.
So sehe ich das, egal was der Herr aus dem Leserbeirat erzählt.

Und so sehen das eine ganze Menge Leute.

@Postal

Nein wollte ich nicht. Ich sehe kein Fragezeichen hinter dem Warum nur. Das war eine Feststellung, da ich meine Meinung zum Ralf in dieser Hinsicht schon öfter zum Ausdruck gebracht habe.

@Ralf

Sorry ich wollte dich nicht auf eine stufe mit den Zeitungen stellen, jedenfalls nicht mit der RP, denn die machen unabhängige Berichterstattung, was bei bestimmten themen bei dir nicht der Fall ist.

23. Wuppertaler schrieb am 28. Juli 2009 um 14:52

Hier liegen aber die Nerven blank :-) )

24. Postal schrieb am 28. Juli 2009 um 17:31

@soso Sei mir nicht böse aber ICH sehe ein Fragezeichen hinter dem Warum nur.

Zitat Kommentar 1
irgendwie liest sich der Bericht in der Rheinischen Post anders als dieser und der in der WAZ. Warum nur? :)

25. soso schrieb am 28. Juli 2009 um 18:14

skandal!

jetzt sehe ich es auch :)

war jedenfalls rhetorisch gemeint.

26. sexybaeckerin schrieb am 28. Juli 2009 um 18:33

Eigentlich fand ich den Artikel sehr informativ und auch die Bilder von Ralf sind voll OK. Ich benutze den Blog auch um mich über mein näheres Umfeld (Wahlheimat) zu informieren zumal ich beruflich sehr eingespannt bin.

Deshalb: DANKE!
Hatte ich in Bezug auf die Waggonbrücke auch schonmal zum Ausdruck gebracht.

27. Ralf schrieb am 28. Juli 2009 um 22:37

@sexibaeckerin

Danke sehr! Ich mache natürlich weiter…. ;-)

28. sexybaeckerin schrieb am 29. Juli 2009 um 21:34

@Ralf

Bitte sehr ;-) )

Trotzdem eine Frage…Ist der Blog eine Privatveranstaltung einiger weniger oder für alle Interessierten offen.
Man kann sich hier so eines gewissen “Miefs” oder “Muffs” nicht erwehren.

Das mit dem Muff ist nur eine blöde Wortspielerei!! Mal gucken wer drauf kommt!!
Bitte nichts persönlich nehmen! DANKE ;-) )

29. amarillyon schrieb am 30. Juli 2009 um 02:44

In der Tat – BLÖDES Wortspiel…

30. sexybaeckerin schrieb am 30. Juli 2009 um 05:28

Jap!!
Ich dachte mir sowas….und dann noch ohne Link-Aufstand.

31. vanessa schrieb am 30. Juli 2009 um 13:37

Hab mir die 3 Atrikel mal angesehen. Mein Eindruck: Im Blog und in der WAZ wird schön geredet. Bedenken, kritische Fragen und Nachteile der Projekte werden unter den Tisch fallen gelassen. Typische Hofberichterstattung.

“Man kann auch lügen, indem man eine unbequeme Wahrheit verschweigt.” (Wolf Biermann)

32. soso schrieb am 30. Juli 2009 um 13:46

schön das mal jemand darauf eingeht, was mit dem ersten beitrag eigentlich bezweckt war, nämlich der vergleich der verschiedenen berichte!

33. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 14:15

Ich zitiere mich mal selbst, denn mit diesem Satz ist doch vieles gesagt bzw. geschrieben:

>>>Gab es am Anfang der Führung noch durchaus kritische und teils auch energische Stimmen, so bleib am Schluss eher Erstaunen und Neugierde übrig <<<

Das ich hier zu freundlich berichtet hätte, muss ich doch mal zurückweisen dürfen.

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