Verletzte, Schrott und tote Pferde

Unfall

Mettmann (ots) – Drei tote und vier verletzte Pferde, hoher Sachschaden an mehreren zum Teil total zerstörten Fahrzeugen und zwei schwer- und leichtverletzte Menschen sind die Bilanz einer Serie von Unfallereignissen, die am frühen Samstagabend des 04.11.2006, ab 17.24 Uhr, ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Heiligenhaus auslösten. Um 17.24 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf, in welchem ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem freilaufenden Pferd und einem PKW auf der Höseler Straße (B 227) in Heiligenhaus gemeldet wurde. Bei dem Unfall zwischen Unterilp und Ratingen-Hösel sollte es zu schwerem Personenschaden gekommen sein. Kaum waren hier der erste Streifenwagen losgeschickt und Rettungskräfte der Feuerwehr alarmiert, als in unmittelbarer Folge weitere Notrufe eingingen, die andere Kollisionen mit Pferden und immer noch frei auf der Bundesstraße in Richtung Heiligenhauser Innenstadt laufende Tiere meldeten.

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Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen ist bekannt, dass insgesamt sieben ausgewachsene Reit- und Turnierpferde am frühenSamstagabend, auf bisher noch ungeklärte Art und Weise, von der Koppel eines Reiterhofes am Brockhorstweg entweichen konnten und an der Ortsgrenze zu Ratingen-Hösel auf die Bundesstraße 227 gelangten. Dort liefen sie einzeln und in Gruppen in Richtung Unter- und Oberilp, als sie gleich auf einen ersten PKW trafen, dessen Fahrer zwar noch rechtzeitig stoppen, nicht aber verhindern konnte, dass mehrere aufgeschreckte Tiere beinahe über seinen PKW hinwegliefen. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, sein Wagen wurde mittelschwer beschädigt, die Pferde liefen weiter.Nur ca. 200 Meter später kam es dann zu der mit erstem Notruf gemeldeten schweren Kollision eines Pferdes mit dem PKW Mercedes der C-Klasse eines 45-jährigen Mannes aus dem süddeutschen Schöneck. Hierbei wurde das Pferd frontal erfasst, auf Motorhaube und Windschutzscheibe geschleudert und sofort getötet. Der 45-jährige Autofahrer erlitt in seinem stark beschädigten Fahrzeug schwere Verletzungen.Die weiter in Richtung Oberilp stürmenden anderen Pferde verursachten nur ca. 100 Meter weiter einen Unfall mit einem PKW BMW, dessen Fahrerin leicht verletzt wurde, aber keine ärztliche Hilfe benötigte.Bei dieser Kollision wurde ein Pferd so schwer verletzt, dass es wenig später von einem hinzukommenden Tierarzt eingeschläfert werden musste.

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In Höhe der Einmündung Ruhrstraße kam es sofort danach zu einem weiteren Unfall zwischen Pferden und einem PKW Honda, dessen Fahrer unverletzt blieb, dessen Fahrzeug aber ebenfalls stark beschädigt wurde. Auch hier wurde ein Pferd so schwer verletzt, dass es wenige Meter vom Kollisionspunkt entfernt zusammenbrach und vom Tierarzt ebenfalls von seinen Qualen erlöst werden musste. Ein nur leicht verletztes Tier blieb jedoch auf einer Grünfläche an dieser Unfallstelle zurück und konnte eingefangen werden. Drei aufgeregte, total verstörte und verängstigte Pferde liefen aber auf der B 227 weiter in Richtung Innenstadt und durchquerten diese entgegen der zweispurigen Einbahnstraße in Richtung Velbert. Hierbei kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn entgegenkommende Fahrzeugführer die dunklen Tiere immer erst im letzten Augenblick in der Dunkelheit erkannten, jedoch in der Regel gerade noch rechtzeitig bremsen oder auseichen konnten. So kam es aufder mehrere tausend Meter langen Strecke bis zur Velberter Straße nurnoch zu gelegentlichen Berührungen zwischen Pferden und Fahrzeugen, bei denen die drei Pferde leicht verletzt wurden und nur geringerer Sachschaden entstand.Auf der Velberter Straße, in Höhe des Kaufhauses Real, konnten die drei Pferde dann von der mittlerweile verfolgenden Polizei gestellt und festgesetzt werden.

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Insgesamt kam es im Ablauf der geschilderten Ereignisse zu sechs Verkehrsunfällen, bei denen nach bisherigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 80.000,- Euro entstand. Der schwerverletzte 45-jährige Mercedes-Fahrer wurde zunächst dem Klinikum Niederberg zugeführt, von wo er aber im Laufe des Abends noch in Spezialklinik für Augenmedizin verlegt werden musste, um dort zur stationären Behandlung zu verbleiben.

Die Bundesstraße 227 wurde zwischen Ruhrstraße und Ratingen-Hösel für mehrere Stunden, auch für den Personennahverkehr, komplett gesperrt, der Verkehr um- bzw. abgeleitet. An den Rettungs-, Bergungs-, Aufräum- und Säuberungsarbeiten waren mehr als 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Heiligenhaus, mit Unterstützung von Kräften sowie Spezialfahrzeugen und -gerät aus Velbert und Ratingen beteiligt. Sperrungen und Unfallaufnahmen wurden von insgesamt 15 Einsatzkräften der Polizei durchgeführt.

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Die vier verletzten Pferde wurden zur ärztlichen Versorgung einer örtlichen Tierklinik zugeführt. Die drei mit einem Kran auf ein Spezialfahrzeug der Velberter Feuerwehr geladenen Pferdekadaver konnten dort ebenfalls bis zu ihrer endgültigen Entsorgung gelagert werden. Nach dem Säubern der Höseler Straße von sämtlichen Unfallspuren, konnte die Bundesstraße 227, nach mehr als drei Stunden Vollsperrung, erst gegen 21.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die polizeilichen Ermittlungen zu den genaueren Umständen, die zum Entweichen der sieben jeweils 10.000,- bis 15.000,- Euro teuren Pferde von ihrer Koppel führten, dauern zur Zeit weiterhin an. Sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen hierzu nehmen die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-1710, und das sachbearbeitende Verkehrskommissariat der Velberter Polizei, Telefon 02051 / 946-1610,jederzeit entgegen.

66 Kommentare

  1. Wuppertaler
    Mrz 18, 2010

    Wer kennt Halla nicht?
    Wenn die nicht….. dann zumindest den”Nahalla-Marsch” :-)

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  2. tabea
    Mai 31, 2010

    erst mall die armen menschen in disem auto es muss ein schok für die gewesen sein die sind ja zumm glück nicht gestorben und das pferd kann nichts dafür manchmall sind die menschen viel dümmer als die politzei alaubt wer hüpft den dauernd vor denn zügen und sehr viele menschen quelen die tieren weil es ihnen spaß macht stellt euch mall vor das machen die mit euch geht doch mall auf pferde quelerei oder auf tiere …das ist so schrecklich und alle die keine tiere mögen kenn uns mall am…….

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  3. Ralf
    Mai 31, 2010

    Und da isser wieder…….. :-)

    Ein richtiger Evergreen mit Nachhaltigkeit! ;-)

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  4. Wuppertaler
    Mai 31, 2010

    @tabea
    Du Deutsch oder was.

    Das ist ja Grotte…Pisa läßt grüßen….

    Ralf ist immer so nett ;-)

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  5. Dede
    Mai 31, 2010

    @ Wuppertaler:

    Der Post riecht ja fast nach Fake.
    Das ist ja so schlecht, daß es schon wieder gut ist.
    Oder anders ausgedrückt: Vor Schäbigkeit schön.

    Ausdrucken und an die Pinnwand damit !!! :D

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  6. Wuppertaler
    Mai 31, 2010

    Oki…….gute Idee….:-)

    aber ansonsten….örks….. :-)

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  7. Richard
    Mai 31, 2010

    wundert mich, das derjenige “viel” mit V schreibt. :-)

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  8. MG
    Mai 31, 2010

    OHA der is ja wirklich uralt( 15. November 2006)
    Schlimm das der Ralf immer mit sowas anfängt(Ralf ist schuld).

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  9. Dede
    Mai 31, 2010

    @ Richard:

    Zufallstreffer. Denn schließlich wissen wir ja daß auch eine Uhr die steht mindestens einmal am Tag richtig geht. :D

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  10. Dede
    Mai 31, 2010

    @ MG:

    Nein, nicht der Ralf sondern der User darüber. Dieser uralte Blog-Beitrag ist, soweit ich weiß wahrscheinlich von irgendwoher verlinkt. Und ist mittlerweile für uns, die schon ein Weilchen dabei sind ein immer wiederkehrender Brüller.

    Damit meine ich allerdings nicht das Hauptthema des Artikels.
    Das war wirklich eine todtraurige Angelegenheit.

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  11. MG
    Mai 31, 2010

    Ja sicher, aber der Ralf war nun mal erste,r im Blog(nicht ganz ernst gemeint)

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  12. Wuppertaler
    Mai 31, 2010

    Wie getzt…die Pferde sind nich tot…odda was…???

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  13. Richard
    Mai 31, 2010

    @Dede

    der ist gut! :-)

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  14. Ralf
    Mai 31, 2010

    Hihi….. :-)

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  15. Avantis
    Jun 7, 2010

    Guten Tag auch!!!
    Also ganz ehrlich…ihr habt sie alle nicht mehr! Wie kann man sich an solch einem schlimmen Thema immer wieder hoch ziehen? Bzw. die Sache nicht endlich ruhen lassen? Ihr begeifert euch wegen irgendwelchen Rechtschreibfehlern, schlechten Ausdrucksformen usw. den Sinn dieser Sache haben die wenigsten Leute hier begriffen. Es gab verletzte Menschen (die heute alle wieder auf dem Damm sind) und tote Tiere (nur noch mal zur Erinnerung) und dieses schlimme Ereignis sollte man mit Respekt behandelt und ruhen lassen. Ich bin selber Pferdebesitzer; …ich habe den Unfall damals leider Gottes live miterleben müssen und kann nur sagen, ich werde diese Bilder niemals mehr vergessen und fände es super, wenn man nicht immer wieder durch irgendwelche, dämlichen Schreiberlinge darauf aufmerksam gemacht würde.
    Einen schönen Tag noch und wendet euch doch bitte einmal wichtigeren Themen zu!

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  16. Postal
    Jun 7, 2010

    Das Thema wurde jetzt wirklich lang genug diskutiert.

    Diskussion beendet!

    Wenn es wirklich noch Diskussionsbedarf gibt bitte das Forum benutzen.

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