Übergabe der Projektarbeit der Auszubildenden der Helbako GmbH an das Neanderthal Museum.
Über zweieinhalb Jahre haben die Auszubildenden der Helbako GmbH an einem neuen Konzept für die Sprachausgabe an den Multimediaterminals des Museums getüftelt. Am vergangen Donnerstag wurden die 40 Module übergeben.
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Auch bei den Sonderausstellungen nutzt das Neanderthal Museum gerne die Möglichkeit, Geschichte in Bild und Ton zu erklären. Dazu werden am Eingang Kopfhörer ausgeben. Und damit auch Gäste aus dem Ausland etwas verstehen, können sie einen Köpfhörer für die englischen Übersetzungen wählen.
Die Elektronik-Module der Auszubildenden von Helbako stecken bald in vielen Infosäulen der neuen Sonderausstellung. Sie erkennen, ob der Besucher einen Köpfhörer für die deutsche oder für die englische Version eingestöpselt hat. Automatisch wird durch das Elektronik-Modul ein MP3 Player gestartet, und die richtige Sprach-Version auf den Kopfhörer geschaltet. |
Die Nachwuchskräfte des Automobilzulieferers haben das technische Konzept vollständig eigenständig entwickelt und auf moderne, flexible Speichermedien gesetzt. „Mit dem neuen System wird uns die Arbeit deutlich erleichtert“, freut sich die stellvertretende Museumsdirektorin Dr. Bärbel Auffermann: „Dauerte es früher manchmal Wochen, um einen neuen Text einspielen zu lassen, können wir es jetzt in ein paar Minuten selber machen.“ Auch Dirk de Leew, zuständig für die Haustechnik beim Museum, ist voll des Lobes für die jungen Elektronik-Experten: „Tolle Zusammenarbeit mit einem professionellen Ergebnis“ lautet sein Resümee. Und er hat auch schon Ideen für weitere Projekte mit dem engagierten Azubi-Team aus Heiligenhaus.
Jörg Schmidt, zuständiger Ausbildungsleiter für den technischen Bereich bei Helbako, freut sich über die positive Resonanz. Viel Arbeit stecke in dem Projekt. Aber er würde es wieder machen. „Mehr Praxisbezug bei einem Ausbildungsprojekt geht nicht. Alles war dabei: vom ersten Kundengespräch über die Konzepterstellung bis zum Schreiben der Bedienungsanleitung“, so Schmidt.
Und so stellte die Kooperation von Helbako und dem Neanderthal Museum für die Auszubildenden ein spannendes und praxisbezogenes Projekt mit vielen Herausforderungen dar und bietet dem Museum nun eine maßgeschneiderte technische Lösung für seine Sonderaustellungen. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
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Unternehmensprofil der Firma Helbako:
Die Firma Helbako GmbH entwickelt und fertigt seit mehr als 30 Jahren elektronische Steuerungsmodule für die Automobilindustrie, um Autos sparsamer, komfortabler und sicherer machen. Zu den Kunden des erfolgreichen Mittelständers gehören BMW, Daimler, Porsche und Rolls Royce. Rund 230 Mitarbeiter erwirtschaften etwa 45 Mio. € Umsatz im Jahr. Neben der modernen Fertigung zeichnet die Helbako GmbH auch ihr eigenes Entwicklungszentrum mit rund 50 Mitarbeitern aus. |
Ausbildung bei Helbako:
Die Helbako GmbH bietet seit vielen Jahren zukunftssichere Ausbildungsplätze und abwechslungsreiche Praktika an. Derzeit gibt es 14 Auszubildende bei Helbako: sieben im kaufmännischen, vier im technischen und drei im IT- Bereich. Helbako stellt eine eigene Lehrwerkstatt bereit und unterstützt zusätzlich einen dualen Studienplatz. Für die “qualitativ hochwertige Personalarbeit” wurde Helbako in den letzten Jahren mehrfach das BestPersZertifikat verliehen. Auch die Auszeichnung „Fair Company“ belegt, dass die Interessen der Mitarbeiter bei Helbako groß geschrieben werden.
Das Neanderthal Museum:
Mit rund 170.000 Besuchern im Jahr gehört es zu den erfolgreichsten archäologischen Museen in Deutschland. Seine multimediale Präsentation wurde national und international mehrfach ausgezeichnet. Es wurde am 10. Oktober 1996 im Neandertal eröffnet, in dem 1856 das weltweit bekannteste Humanfossil geborgen wurde, und beschäftigt sich vorrangig mit der Darstellung der Entwicklungsgeschichte des Neandertalers und des Menschen.
Sonderausstellung “Galgen, Rad und Scheiterhaufen”, Start: 20. Februar
Galgen, Rad, Scheiterhaufen. Diese drei Wörter regen unsere Vorstellungen von der Grausamkeit frühneuzeitlicher Justiz an. Mit Hilfe archäologischer, anthropologischer, historischer und volkskundlicher Quellen beleuchtet diese Ausstellung die Richtstätten, Prozesse und die Verurteilten.
Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, der Museumsnacht, Taschenlampen- und Themenführungen und vielem mehr.
Saving...


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