Schweine-Mittwoch war gut besucht

Titelfotoschwein

„Schweine-Mittwoch“ in Heiligenhaus und schon wurde gerätselt was das nun wieder zu bedeuten hat.  Natürlich waren die angekündigten Getränke wie „Impfauffrischung“ (hoch%ig) oder „Schweineblut“ (Glühwein) eine dezente Anspielung auf die Schweinegrippe. Und es sollte eine Einstimmung auf Altweiber / Karneval sein. Jedenfalls hatte sich der „Arbeitskreis Gastronomie“ des Stadtmarketings einiges einfallen lassen, um den Heiligenhausern die Gelegenheit zu geben so richtig die „Sau rauszulassen“.  Um 17:00 Uhr sollte die Veranstaltung starten, aber der Grill brannte noch nicht und auch die wärmenden Lagerfeuer waren noch nicht entfacht. Viel Stress in den letzten Minuten vor Veranstaltungsbeginn, auf dem Vorplatz der „Alten Kirche“. Aber gegen 17:30 war der Platz aber voller Menschen und Karnevalsmusik schallte aus den Lautsprechern. Und manch Besucher stellte fest, das der Vorplatz  der Kirche gar nicht so schlecht ist für derartige Veranstaltungen.

Dieser Platz wurde einmal ganz anders wahrgenommen. Vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf das Weihnachtsdorf anlässlich der „Ruhr 2010“. Längst war das erste Spanferkel auf dem Grill und an diesem Abend sollten noch drei weitere Spanferkel verköstigt werden. Bei munterem Schneetreiben waren die Besucher warm eingepackt und nur wenige Kostüme waren zu sehen. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, denn es wurde geschunkelt und gesungen. Auf dem Gehweg, zum ehemaligen Gemeindehaus, stand ein Übertragungswagen vom WDR. Für die TV-Sendung „Lokalzeit-Bergisch Land“ wurde ein Live-Beitrag von der Veranstaltung gesendet. Irgendwie war der WDR auf den Schweine-Mittwoch aufmerksam geworden und berichtete über den Schweine-Mittwoch in Heiligenhaus. Das hatte zur Folge das sich einige Heiligenhauser noch schnell auf den Weg zur Veranstaltung machten. Am Bierstand gab es längere Wartezeiten, denn eigentlich sollte die vorhandene Zapfanlage benutzt werden. Das klappte aber nicht, weil die Leitungen zugefroren waren. Es musste improvisiert werden. Notgedrungen wurde aus kleinen Fässern gezapft, die auf Holzböcken standen. Das nahm auf dem Bierwagen zu viel Platz weg. Und deshalb fehlte der Platz Wiederum um Biergläser abzustellen. Aber Not macht halt erfinderisch, obwohl häufiger mal ein neues Fass angeschlagen werden musste. Trotz der Winterkulisse bei frostigen Temperaturen waren mehrere hundert Besucher dort und die Stimmung war super. Die Veranstaltung endete gegen 22:00 Uhr. André G. Saar (Stadtmarketing) äußerte sich am Donnerstag sehr zufrieden: „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wir werden sie im kommenden Jahr wiederholen. Wir bedanken uns insbesondere bei allen Unterstützern die dieses Event erst ermöglicht haben.“

Fotos: Ralf

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