Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas
Zu Besuch am Ruhr-Atoll auf dem Baldeneysee
Zwischen Heiligenhaus und Essen-Werden gibt es historisch belegte Verbindungen. Der heutige Stadtteil Abtsküche gehörte unter anderem der ehemaligen Benediktinerabtei Werden. Das ist mit ein Grund dafür, dass die Stadt Heiligenhaus als „Local Hero“ bei der Veranstaltung „Kulturhauptstadt Europa – Ruhr 2010“ berücksichtigt wurde. Auch geografisch ist die Verbindung nicht weit. Zieht man eine Linie auf einer Landkarte und verbindet das Heiligenhauser Rathaus mit dem Stauwehr des Baldeneysees, dann beträgt die Entfernung nur 8,2 Kilometer. Das alles sollte Grund genug sein, um auf das Ruhr-Atoll hinzuweisen. Das Projekt wurde kürzlich mit einem sehenswerten Feuerwerk eröffnet. Das Motto lautet: „Kunst ist Energie – Energie ist Bewegung“. Die Gesamtleitung liegt in den Händen des Projektkünstlers Norbert Bauer.
Folgende Inseln (Kunstwerke) wurden auf dem Baldeneysee installiert:
- Iceberg
- U-Boot -„Ich kann, weil ich will, was ich muss“
- Projekt zur Erhaltung natürlicher Ressourcen
- Frosch und Teemeister – Ein Dialog
Ein Flyer hatte weitere Kunstwerke angekündigt, die jedoch fehlen. Die künstlichen Inseln können vom Besucherzentrum mit Tretbooten angefahren werden. Sie sind betretbar und weitere Informationen sensibilisieren die Besucher beispielsweise für die Umwelt, Ernährung oder die Nachrichtenwelt. Von den Besucherparkplätzen ist das Besucherzentrum fußläufig über das Stauwehr zu erreichen. Das Stauwehr des Sees wurde aufwändig saniert und präsentiert sich in einem völlig neuen und besucherfreundlichem Erscheinungsbild. Viele Informationstafeln und auch ein Video geben Einblicke in den See, die Natur, die Wasserreinigung und Energiegewinnung. Sonntags ist es möglich das Kraftwerk mit seinen Turbinen zu besichtigen. Das Räderwerk, das die Walzen bei Hochwasser anhebt, befindet sich nun gut sichtbar hinter einer Glasfront. Vom Wehr hat man einen eindrucksvollen Überblick über den See, mit den künstlichen Inseln. In den Abendstunden ist das Stauwehr des Sees farbenfroh illuminiert. Das lädt viele Besucher dazu ein auch abends am See zu flanieren.
Auf der nahegelegenen Brehminsel befindet sich das MUS-E Labor. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland und der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen. Unter Beteiligung von etwa 1200 Kindern und Jugendlichen, aus über 40 mitmachenden Schulen, entstand ein Skulpturenpark aus acht Energiestationen. Kinder erfahren hier spielerisch was es mit Physik, Energie und Ressourcen auf sich hat.
Infos: www.ymsd.de/aktuell
Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Ausstellung “Ruhr-Atoll Halle / Tor 2” an der Ruhrtalstraße, in Essen-Werden.
Ausführliche Informationen im Internet:
www.ruhr-atoll.de
www.ruhr2010.de/ruhr-atoll
Bis zum Oktober 2010 wird das Ruhr-Atoll zu sehen sein. Die Veranstaltung wird durch Sponsoren wie RWE, Kfw-Bankengruppe, Ruhrverband und Anderen ermöglicht. Die folgenden Fotos zeigen Eindrücke vom Baldeneysee und der Brehminsel. Teilweise aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkeln, bei Tag und bei Nacht.
Fotos: Ralf
Saving...







































































ich war vor einer woche auf der brehminsel und durfte einigen künstern beim aufbauen zu schauen und auch ein paar fragen stellen. ist schon sehr sehenswert. für mich als fan von essen ist es immer wieder schömn zu sehen was die kulturhauptstadt mal wieder auf die beine gestellt hat.
ich kann essen nur jedem empfehlen
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Ralf liefert Fotos die ich auf den offiziellen Seiten vermisse.
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@pebbles: Ich habe 28 Jahre in Essen gewohnt und mir scheint, Du kennst nur die südlichen Stadtteile wie Bredeney, Werden, Kettwig usw.
Warst Du schon einmal im Essener Norden? Da erhält man ein anderes Bild……
Zumal zu Essen fallen mir tausend Geschichten ein, die meine Familie immer erzählte, da fast alle bei Krupp und auf Zeche waren…………
Ich kann auch das Ruhr Atoll empfehlen. Es ist zwar sehr teuer mit dem Schiff dort anzulegen (7 € pro Pers), aber man kann es auch aus der Nähe sehen und danach oberhalb des Baldeneysees die Krupp’sche Villa besichtigen.
Ansonsten kenne ich noch einige Orte in Essen, die sehr empfehlenswert sind.
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Was ist jetzt eigentlich mit dem “Apfel-Kunstobjekt”, was RWE nicht dabei haben wollte???????
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@Moth
Ach? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen
@Milla
Im gedruckten Veranstaltungsflyer sind einige Objekte aufgeführt, die anscheinend nicht realisiert wurden. Dazu gehört das “Apfel-Kunstobjekt” (Making Time) und auch dieser “Rettungsring” (Local/Global) der sich auf dem Unterwasser ,hinter dem Wehr, befinden sollte.
Aus welchen Gründen auch immer – diese Objkete fehlen.
@ milla. jep habe in rüttenscheid gewohnt. du hast vollkomend recht. die südlichen teile sind natürlich sehenswerter. die zeche zollverein steht bekanntermaßen im norden von essen. ich meinte eigentlich mehr mit meiner aussage das es die stadt essen es immer wieder schaft überall in essen kuluturelle akzente zu setzten obwohl sie mehr als pleite sind. trotzdem sollte jeder mal nach karnap, frintrop, borbeck und katternberg fahren. kulturell absolut wertvoll. wer denkt das opis in feinripp lehnend auf der fensterbank keine lebendige kunst sind, dem kann ich nihct helfen. augenzwincker. das ist jetzt nur ein beispiel
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@ pebbles: Ich habe (LEIDER) in Katernberg gewohnt, bin aber ursprünglich auch aus Rü. Fakt ist, das es hauptsächlich Kriminalität gibt, die schon in der Kita beginnt. Mein Sohn ging auf eine Schule in der von 25 Kindern 7 Deutsche waren, viele der anderen konnten kaum deutsch. Im Kindergarten wurde meinem Sohn untersagt, auf einem Ausflug “sein ganz normales Mortadella Brötchen” zu essen, wg. der islamischen Kinder
Ich könnte weitere tausend Dinge erzählen, was aber den Rahmen hier übersprengen würde
…
Zollverein, Langenbrahm, Ernestine usw., das war Essen…..
Auch die Margarethenhöhe usw. sind echt toll.
Das Essen völlig Pleite ist merkt man schon daran wie kaputt die Straßen sind, mal abgesehen von Schulen usw….., hauptsache Kulturhauptstadt und ein Stadion, was keiner braucht in der Regionalliga. Da sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
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Baldeney-Atolle… Pha…
In Dortmund strahlt das U wieder! Am 28.Mai ist Eröffnung!
Und ich bin verhindert, weil ich dato umtriebiges vor habe…
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Sorry aber ich kann mit solcher “Kunst” nichts anfangen.
Schade das soetwas zum Teil aus Steuergeldern bezahlt wird (Ich hätte es lieber den Griechen gegeben!)FG
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@ MG: Das ist das gleiche in grün.
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nein gelb.
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Werden ist cool
@Amarillyon
Die Werdener lassen sich aber kein “X” für ein “U” vormachen
* fg *
Also die Kunstobjekte find ich nicht so doll die Beleuchtung find ich prima
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@Ralf: Ohhhh doch! Das tun sie!
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@amarillyon: Du solltest wissen: Werdener ist die “gehobene” Gesellschaft von Essen.
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Den „Werdener Nachrichten“ (gehört zur WAZ-Gruppe) ist zu entnehmen, dass bisher noch fehlende Kunstobjekte Mitte Juni installiert werden sollen. Dabei handelt es sich angeblich um die Objekte „Making Time“ (Apfelteppich) und um „Local / Global“ (Rettungsring) unterhalb des Wehrs.
@ Ralf: Vor einigen Tagen hörte ich, dass dieses “Apfelprojekt” gekippt vor sei……?
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@Milla
Anscheinend kommt es nun doch. Dann hab ich wieder was zu knippsen……..
@Ralf: Und ich zu gucken
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und ich zu meckern (FG)
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@Milla
Ich bin ja nur der Bericherstatter von Kunst und Kultur.
Privat halte ich es auch eher mit den Altmeistern.
Aber das tut ja nichts zur Sache…..
Fotografisch war es schon recht anspruchsvoll und Dank einer sehr ortskundigen Fotografin bin ich dann auch auf den
Weg gelangt, um von der Seite auf den See fotografieren zu können. Den Aussichtspunkt mit Blick auf das Wehr kannte ich noch aus jungen Jahren. Immerhin bin ich auch ein Werdener-Jung und in Heiligenhaus eingebürgert worden
Bis alle Aufnahmen genmacht waren, musste ich dreimal an den See. Ich habe da natürlich mit privaten Dingen verknüpft, so dass ich nicht extra von Heiligenhaus deswegen hingefahren bin.
Ich habe mal auf einer Veranstaltung gehört, dass der Bergische Mensch vorsichtig – “etwas merkwürdig” – und verschlossen sein soll. Deshalb wollte ich hier die zeitgenössische Kunst den Lesern etwas nahebringen….
*lachgrins*
Die Zugriffszahlen auf den Bericht bestätigen indessen einen recht guten Erfolg.
@Ralf: Ich muss Dich mal ehrlich loben und ich will aber kein Schleimer sein.
Deine Berichte lese ich sehr gern und Deine Fotos finde ich schon echt KLASSE.
Mir geht es wie Dir. Ich habe 28 Jahre in Essen gewohnt, meine ganze Familie auch und ich bin mit Krupp und Zeche groß geworden. Auch wenn ich “unser Dörfchen” hier schöner finde, bleibt mein Herz im Ruhrpott. Schon allein die Geschichten meiner Oma usw……………, da muss ich sagen trifft auch die Ruhrpott-Hymne von Grönemeyer voll ins schwarze.
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@Milla
Nun, ja! So ein Lob tut immer gut
Ich wohne seit 1961 in Heiligenhaus und fühle mich hier wohl. Natürlich hab ich familäre Bande nach Werden, denn meine Mutter kommt von dort. Das Ruhrgebiet ist mir gut vertraut, denn früher war ich dort beruflich viel unterwegs.
@Ralf: 1961 habe ich ja noch nicht gelebt, geschweige denn, das meine Eltern sich schon kannten…
Wir wohnen hier seit 3 Jahren.
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