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Rheinbahn wird bestreikt – Grundangebot auf einigen Buslinien


3. Februar 2010 - Von KSFrechdachs in News, Verkehr | Druckversion | Versandversion

Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag, 4. Februar 2010, einen ganztägigen Warnstreik angekündigt, der alle Bahnlinien und viele Buslinien der Rheinbahn betreffen wird. Der Streik beginnt gegen 3 Uhr früh und soll 24 Stunden dauern. Betroffen ist ganz NRW und damit das gesamte Bedienungsgebiet der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.

Trotz Streik plant die Rheinbahn, auf einigen Buslinien Fahrten anzubieten. Fremdunternehmen, die auch sonst im Auftrag der Rheinbahn im Einsatz sind, können diese Leistungen übernehmen. Die Rheinbahn weist aber darauf hin, dass es keine Gewähr für die folgenden Angaben gibt.

Welche Buslinien morgen fahren und welche nicht finden Sie hier:


Die Fahrgäste können (wahrscheinlich) folgende Buslinien nutzen:

  • Die Linien O5, O10, O17, 751, 753, 754, 770, 772, 773, 774, 776, 777, 783, 790, 791, 809, 827, 828, 829, 831 und 839 fahren nach normalem Fahrplan,
  • die Linien O16, SB50, SB55, 724, 725, 730, 732, 737, 738, 741, 747, 748, 749, 752, 771, 775, 780, 781, 786, 787, 789, 805, 806, 812, 830, 832 und 863 sind nur teilweise im Einsatz, das heißt, dass einige Busse fahren, andere ausfallen.
  • auf den Linien O14 und O19 fährt der Taxibus,
  • die Linie 782 pendelt zwischen den Haltestellen „Solingen Haupt-bahnhof“ und „Hilden, Köbener Straße“,
  • die Linie 785 pendelt zwischen den Haltestellen „Langenfeld S“ und „Düsseldorf-Reisholz S“,
  • die Linie 836 pendelt alle 20 Minuten zwischen den Haltestellen „Universität Süd“ und „Düsseldorf-Bilk S“,

Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu Straßenbahn, U-Bahn und Bus zu informieren und – soweit möglich – auf die S-Bahnen der Deutschen Bahn umzusteigen. Informationen gibt es rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ für Bus und Bahn in NRW 01803. 50 40 30 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen) oder auf der Homepage der Rheinbahn unter www.rheinbahn.de. Die Rheinbahn bedauert die Unannehmlichkeiten sehr und bittet die Fahrgäste um Verständnis.

34 Kommentare

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1. anschlag schrieb am 04. Februar 2010 um 08:43

Kleiner Tipp:

unter http://bvr.eurocit.com/
dann weiter unter Fahrplan/Linienfahrpläne/jew. Linie

Überall wo oben in den Anmerkungen keine 50 steht fährt der BVR – und da sollte dann ein Bus kommen

2. Dede schrieb am 04. Februar 2010 um 14:48

Ebenfalls darf man davon ausgehen, daß die Linien, die fest von Auftragnehmern (Schiwy,Klingenfuß,Hermsdorf,Vehar) gefahren werden nicht bestreikt werden.
Die Linien 770/771/772/774/O17 sind nur teilweise betroffen.

Leider liegt mir keine vollständige Liste vor.

3. amarillyon schrieb am 04. Februar 2010 um 18:55

Heute Morgen (5:11 Uhr) kam in Ratingen Ost zumindest KEINE 771!

4. Brada schrieb am 04. Februar 2010 um 22:53

Was sagt uns das, in den Führerschein investieren, und sich ein Auto anschaffen.

5. Dede schrieb am 05. Februar 2010 um 00:21

Was soll ich sagen ? Ich bin als Busfahrer fast schon dazu verpflichtet ein Auto zu haben. Wie sonst soll man zum Betriebshof kommen, wenn man Morgens um 5 Uhr rausfahren soll und noch kein anderer Bus fährt ?

Bei den Wetterverhältnissen der letzten Tage kann ich mich nur dafür entschuldigen, daß wir nicht gefahren sind.
Es war einfach zu glatt. Ein Kollege hatte, kaum war er vom Hof gefahren, sofort einen Unfall.
Danach hat die Firma allen Fahrern striktes Ausfahrverbot erteilt.

Natürlich ist man mit einem Auto besser dran. Aber dann trägt man auch jegliches Risiko für sich alleine.

Ich hoffe, daß sich das Wetter bald wieder verkehrstechnisch zum Besseren wendet. Dann gibt es auch keine Ausfälle mehr.
Wir versuchen alle unser Bestes. Aber wenns nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr.

6. Dede schrieb am 05. Februar 2010 um 00:23

P.S.: In der letzten Woche habe sogar ich mein Auto stehenlassen und bin die 5 Kilometer zur Arbeit gelaufen.

7. amarillyon schrieb am 05. Februar 2010 um 11:37

Und weiter dreht sich der Teufelskreis…

Verzichten NOCH mehr Menschen auf die Nutzung des ÖÜNV und steigen in eigene PKWs, wird sich nicht nur die Verkehrssituation weiter drastisch verschlechtern.
Schon heute kann ich immer nur lächeln, wenn ich morgens mit der S6 zwischen Rath-Mitte und Derendorf den Autobahnzubringer überfahre. Er ist JEDEN Morgen zu! Der Verkehrsfluss in die Stadt hinein ist mit “zäh” wirklich wohlwollend umschrieben.
Tatsächlich haben mehrere Versuche zur Studienzeit gezeigt, dass ich mit dem ÖPNV tatsächlich SCHNELLER an der FH war als mit dem PKW. Und dabei war die Parkplatzsuche nicht einmal eingerechnet.
Weil eben die Straßen zu den “Stoßzeiten” einfach völlig überfordert waren.

Unsere städtische Infrastruktur ist – gerade in den Ballungsräumen überhaupt nicht fähig ein solches Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

Ein weiteres Problem ist der mit dem Wegfall von Fahrgästen einhergehende weitere Ausdünnung der Linienpläne. Linien werden unrentabel – es werden die Intervalle ausgedehnt und im schlimmsten Fall die Linie ganz gestrichen.
Weshalb der ÖPNV weiter an attraktivität verliert.

Und weiter dreht sich der Teufelskreis…

Daher MÜSSEN wir den umgekehrten Weg nehmen, und MEHR Menschen von der Benutzung des ÖÜNV überzeugen.
Mehr Fahrgäste bedeuten dann nämlich auch folgend bessere Verbindungen und geringere Kosten!

Die Nutzung des ÖPNV ist in JEDEM Fall effizienter als die Nutzung eines eigenen PKWs – ökonomisch und ökologisch.
Diese offensichtliche Tatsache ist leider dem Großteil unserer Gesellschaft leider noch immer nicht bewusst…

Und was den Strik angeht:
Typisch Deutsch! Streiken ok, aber bitte nicht so, dass man davon etwas mitbekommt !?
Das war in letzter Vergangenheit stets so. Sobald ein Streik auch nur ansatzweise unsere täglichen Gewohnheiten berührt, war die Solidarität schnell verschwunden.
Oder wie war das mit den Streik der KiTa-Beschäftigten vor ca. einem Jahr? Oder dem Bahnerstreik zuvor? Oder jener der Müllmänner…

Sollten nicht GERADE die Momente, an denen wir deutlich spühren WIE wichtig die Menswchen und deren Dienstleistung für unser eben sind, uns klar machen, dass wir diese Personen nicht etwas besser behandeln/entlohnen sollten?

Che hat einmal gesagt: “Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker!”
Dann schein Deutschland aber ein emotional sehr kaltes Labd zu sein.
Schaut mal nach Frankreich oder einem anderen Land, dessen Bevölkerung den Arbeitskampf noch ernst nimmt…

8. Wuppertaler schrieb am 05. Februar 2010 um 15:00

Wenn schon Che für den öffentlichen Dienst herhalten muß wird es mir um Deutschland Angst und Bange….aber da Rosa Luxenburg und Karl Liebknecht ebenfalls große Verfechter des ÖPNV waren könnten wir die beiden auch noch als Zeugen reanimieren.

“Muhaha” oder so!!!

9. Dede schrieb am 05. Februar 2010 um 18:44

@ amarillyon:
Ja sicher. Deutschland IST ein emotional kaltes Land. Schon immer gewesen. Und weil ich das weiß, erwarte ich von den Menschen, denen meine Situation offensichtlich Schnuppe ist, auch keinerlei Solidarität.
Alles andere ist reine Energieverschwendung.
Da wird das dann mit dem Streik von uns genauso kalt und ohne Gefühlsduselei durchgezogen.

Sorry, daß ich das so schnodderig hier ablasse.
Aber wem ich egal bin, der ist mir auch egal.
Da wollen wir uns mal hier nichts vormachen.
Ich bin ansonsten immer serviceorientiert und hilfsbereit aber bei dem Thema knallhart.

@ Wuppertaler:
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber Du bist auch so einer.
Zitat:”…was geht mich Deine Busfahrerei an ?”
So oder ähnlich hast Du Dich doch mal mir gegenüber hier im Blog geäußert.
Ok, bist kein ÖPNV Benutzer. Das muß Dich nicht jucken.
Mußt höchstens Deine Kinder selbst abholen wenn der Bus nicht fährt.

@ amarillyon:
Schade nur, daß dann auch Leute wie Du, die Verständnis dafür aufbringen, ebenfalls darunter zu Leiden haben.

Beim Thema “Gesetzlicher Mindestlohn” pochen die Konservativen immer auf die Tarifautonomie, aber bei Streiks sind sie dann auf einmal anderer Meinung.

10. Wuppertaler schrieb am 05. Februar 2010 um 19:52

@Dede
Ohne Dir persönlich nahe treten zu wollen. Aber erstmal war das Zitat in einem völlig anderen Zusammenhang. Zum zweiten höre ich aus deinen Beiträgen (Busfahrerhumor) immer eine recht heftige Selbstgefälligkeit heraus.
Nun ja wer´s mag.

Übrigends: Da war doch mal was mit dem Wilden Westen der Rheinbahn….aber da bist Du ja wahrscheinlich auch “knallhart”
Fordere keine Solidarität wenn Du nur auf Deinen eigenen Vorteil siehst!

11. Dede schrieb am 05. Februar 2010 um 21:08

@ Wuppertaler:

Ja, in dem “Wilde Westen der Rheinbahn” – Beitrag ging es aber auch um etwas völlig anderes. Nicht um Arbeitskampf.

Und dort habe ich mich auch alles Andere als “knallhart” geäußert. Ich habe da sogar Kritik an meinen Kollegen geübt.
Die meisten haben die “Sexybäckerin” doch noch in ihren Beiträgen aufgezogen. Ich hatte mich klar auf ihre Seite gestellt. Und dazu stehe ich heute noch.

Die “Selbstgefälligkeit” fasse ich als Kompliment auf. Schließlich schreibe ich zwar nicht nur, aber auch zu einem nicht unerheblichen Teil in eigener Sache.
Die Rubrik “Busfahrerhumor” ist doch sehr amüsant, oder etwa nicht ?
Sind wir Blogger nicht alle ein bischen selbstgefällig ?
Kannst ja selbst eine Rubrik “Wuppertalerhumor” aufmachen.

Übrigens, Du hast da etwas falsch verstanden:
Ich fordere keine Solidarität von Außen. Ich schrieb:
“…weil ich das weiß, erwarte ich von den Menschen, denen meine Situation offensichtlich Schnuppe ist, auch keinerlei Solidarität.”
Die kann es nämlich nur unter Kollegen geben, wenn überhaupt.

Ja. Das Zitat fiel in einem anderen Zusammenhang. Das macht es aber nicht weniger abwertend. :-)

12. ich schrieb am 05. Februar 2010 um 22:14

ich finde Wuppertaler ist raus!

13. Dede schrieb am 05. Februar 2010 um 22:22

Ich bin aber auch jetzt raus. Ich muß ja ausgeschlafen sein, wenn ich Euch Morgen früh zum Markt fahre. :-)

14. Wuppertaler schrieb am 06. Februar 2010 um 05:19

@Dede
Guten Morgen….ich stehe auch früh auf….im Dienste des allgemeinen Nutzens und Frommens….das Angebot mit dem Kaffee steht noch Rainer hat auch schon nachgefragt…Kicher.

cu

15. pebbles schrieb am 06. Februar 2010 um 20:08

ich könnte kotzen. donnerstag einen termin in essen gehabt. ich finde das busfahrer völlig überbezahlt sind für diese schelchte leistung die diese abliefern. da kann dede schreiben was er will. sie kommen immer zu spät ( 770/771). egal wer der fahrer ist. sie halten nicht bei stop aufrufen. sie lassen ein nicht wirklich einsteigen. sie fahren als wenn sie keinen führerschein besitzen oder gesoffen haben. ich kann und will das nicht mehr akzeptieren. ich rufe jeden hier auf sich direkt beim busfahrer und später bei der zentrale über den busfahrer zu beschweren. neustes erlebnis war das ein südländischer busfahrer von anderen südländern kein fahrgeld haben wollte und diese durchgewunken hat. der dumme deutsche der danach kamm, durfte nach kurze bemerkung zu dieser aktion sein fahrgeld entrichten.dieser dumme war ich !!!

nun zum thema zurück. ich wusste nichts vom streik und habe mir mein fahrticket gekauft ( am automaten gab es keine info). ich zur u bahn, und da sagte man mir das sie streiken würde. keiner ersetzt mir mein fahrgeld, keiner ersetzt mir die 17,30 für das taxi!!! ich dachte das das wohl der gesamtheit über das des einzelnen geht. war ich der einzelne? oder die busfahrer? wer war die mehrheit? die 1 mio pendler oder die 5000 busfahrer und bahnfüher? wer ist in diesem fall die gesamtheit????

ich bin zu keinem busfahrer mehr nett. ich sage nicht mehr guten morgen,danke und bitte. nichts garnicht mache ich von denen mehr. ich weiße sie direkt auf ihr fehlverhalten hin und teile ihnen mit das ich ihrem unternehmer bzw der bvr/RB/evag und wsw eine meldung mache.

kampf den unmotivierten und überbezahlten busfahren.

16. Wuppertaler schrieb am 06. Februar 2010 um 20:34

@ich
Du bist raus…und ich fürchte trotz meiner Sympathie @Dede ist auch raus.
Das war das was ich mit Selbstgefälligkeit(Arroganz) meinte….im Busfahrer ist noch ein bischen der alte Kaiser Wilhelm vertreten..sorry im Beamten und Angestellten des ÖD…..ebenfalls…Zitat” Tröt…im Bus an den Fahrgästen vorbei” unbezahlbar…..Tröt…Tröt…Tröt….das ist Sch….Sorry….Supersch…von Humor gaaaaanz weit weg.

:-(

17. Dede schrieb am 06. Februar 2010 um 21:50

@ Wuppertaler:
Ich bin schockiert. Für dermaßen humorlos hätte ich Dich wirklich nicht gehalten. Und das in der Karnevalszeit.

Glaubst Du denn allen ernstes, der Witz mit dem “Vorbeifahren” wäre ernst gemeint ?
Wofür steht sowas denn in der Witzecke mit dem ausdrücklichen Hinweis: Achtung – Dies ist ein Witz ?

Also ehrlich, Wuppertaler, wo drückts denn, daß Du Dich hier so bloßstellen mußt ? :-)

Übrigens: Kennst Du das Sprichwort “Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.” ?
Dienst ist wenn ich arbeite. Und Schnaps ist die Rubrik “Busfahrerhumor” im ÖPNV-Forum.

@ pebbles:

1. Unsere Firma hat nicht gestreikt.
2. Ich bin einer, der seinen Job noch gut macht.(alle leute,die mich kennen bestätigen mir das immer wieder)
3. Ich bin verglichen mit den Herrschaften v.d. RB,Evag,WSW sehr unterbezahlt (weil Auftragnehmerunternehmen).

Ich kann Deinen Ärger ja verstehen. Aber mache bei Deiner geplanten Aktion bei mir mal ne Ausnahme.

Denn alles was hier steht, trifft auf mich nicht zu. :-)

Btw, Das ist ja ein Superthema fürs Forum.
Also laßt Euren vollen Frust in herrlichen Breitseiten dort ab. Ich werde sofort einen Thread eröffnen.

18. Dede schrieb am 06. Februar 2010 um 22:06

SOFORT ZUM FORUM:
http://www.heiligenhaus-blog.de/forum/read.php?10,3059,3059#msg-3059

19. Wuppertaler schrieb am 07. Februar 2010 um 06:49

@Dede

Naja…..was ist das denn für eine humorlose Reaktion….:-)

Meine Tochter möchte gerne die Mittlere Reife machen….tatsächlich…obwohl blond…..da leider bei der leiseseten Ahnung einer Schneeflocke kein Bus fährt….Memmen ;-) ….geht sie zu Fuß zur Schule um dann irgendwann von einem Bus überholt zu werden den das Rheinbahn Info Telefon dann doch nicht in Petto hatte. (ÖD)
RheinbahnInfo….wenn du es brauchst sitzen die zu Hause oder gehen nicht ran…..joooooo.,….
Schneeräumer……alle dösig…. wochenlang kippen die tonnenweise Streusalz in den frischen Schnee um glitschige Matsche zu erzeugen….wo dann der Pinner Berg oder ähnliche Strecken für Busse unbefahrbar werden.
Dann geht den Dödels (ÖD/Beamte) das Streusalz aus….neeeee is klar Winter kommt ja so plötzlich…statt mit dem Schild die Fahrbahn freizuräumen fahren die Deppen 4mal die Höseler hoch und runter und lassen eine 5cm dicke Eisschicht liegen um dann den ersten Unfall zu provozieren.
Wohlgemerkt immer fein in gemütlicher Doppelbesetzung auf dem Bock….interessiert gucken aber nix tun….O-Ton Tochter am Samstag 6.2.: Wozu sitzen die faulen Säcke da zu zweit und qualmen statt was wegzuräumen?
Dann fährt wieder der Bus nicht weil…….

Ich mag keine Verschwörungstheorien…aber das ist guter Stoff dafür.

Im Prinzip hat der ganze öffentliche Dienst in den letzten Wochen kläglich versagt…..dafür gibts von mir nix außer für Herrn Birske 5 x 0 (Nullnummer)

20. Wuppertaler schrieb am 07. Februar 2010 um 06:56

@Dede

Ich habe auch noch 28 Mitarbeiter/innen die könnten auch noch Storys erzählen.
WINTER 2010….da war doch was…genau Streik 2010….Deutschland ein Wintermärchen :-)

21. Wuppertaler schrieb am 07. Februar 2010 um 10:03

Kleine Korrektur.Es war der 30.01.:-)

22. Rainer Bahlmann schrieb am 07. Februar 2010 um 13:22

Ich weiss gar nicht was das soll.
Hier wird wieder gestritten was das Zeug hält.
Der öffentlcihe nahverkerh hat wie das Auto seine Vorund nachteile.
Größter Nachteil die nicht vorhandene Flexibilität, und der mangelnde Platz. (Großeinkauf, Termine für Firma etc.)Schlechte Anbindung. Beispiel. Ich benötige für die Fahrt zu meinem Arbeitsplatz mit dem PKW bis W´tal innenstadt 25-30 Min. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich über eine Stunde unterwegs. Macht mit dem Auto pro Tag eine Stunde und mit den öffentlchen Verkehrsmittel 2 Std. Ich nehme noch einen Kollegen mit somit teilen wir uns die Kosten und ich komme so auf 100 € Spritkosten.
Die Fahrkarte kostet ca 95,–€.
Der PKW hat da seine Vorteile.
Aber wenn ich innerhalb einer Stadt wie Essen, D´dorf oder ähnlich wohnen würde und innerhalb der Selben was zu erledigen hätte, klar die Öffentlichen.
Nur diese politischen Diskussionen, führen wie immer zu gar nichts, weil da wird nur polimisiert und Ende. Konkret wird da nicht gesprochen, denn dann müssten die Ja mal klare Standpunkte beziehen und diese könnten dann bei der nächsten Wahl den Sieg kosten.
Viel Reden, wenig Inhalt aber voll mit Fremdworten, damit es sich wichtig anhört.
Wir sollten hier beim Kern bleiben.
Seit der Umstellung auf den Euro ist alles teurer geworden. Alle wissen es keiner wagt es mehr zu sagen.
Als isch 5000,–DM verdient hatte mtl. war ich ein guter Mittelständler und meine Frau müsste nicht eine Vollzeitjob machen.
Heute mit 2500 € reicht das nicht mehr sondern es fehlt ein komplettes Gehalt.
Hier ist der Hase im pfeffer wie es so schön heißt.
Die Warenkörbe werden immer schön dargestellt, doch wer kauft jeden Monat neue Elektrogeräte.
Die sind duetlcih billiger geworden.
Mieten sind deutlich teurer geworden, Die nebenkosten sind mittlerweile so hoch, man spricht von einer zweiten Miete.
Hier muß angesetzt werden.
Aber da ist man von der Politik her feige und kassiert lieber als Aufsichtsratsmitglied für 3 Sitzungen 30.000,–€ und macht hinterher auf betroffen.
Eine Studie hat ergeben, das in den Führungspositionen sich das gehalt verdoppelt hat, in den normalen und mittleren Bereichen das Niveau von vor 4 jahren ist oder sogar weniger.
Wenn mir einer erzählt, das der Strom so teuerr ist weil…..
muß ich immer an die Zeit denken, als ich Physik in der Schule hatte. Das war da irgendwie anders mit der Produktion.
Es kann nicht angehen das ein Tankstellenbestizer ( kam im Markt) einen Stromfresser für einen Tag im jahr laufen läßt , damit er nur einen Bruchteil Strom bezahlen muß, während er das nicht tun würde die rechnung im jahr 4-5 mal so hoch wäre. Der Stromfresser hat sich schon im ersten Jahr gerechnet.
Hier ist doch zu Überlegen ob sich nicht ganze Siedlungen zusammenschließen um ein gewisses stomkontinkent abzunehmen. Das Ganze wird dan auf die Mitglieder der Siedlung umgelegt.
So eine Art Stromgenossenschaft.
Wir einzelnen zahlen viel zu viel für zu wenig Leistung, Da ist auch die krankenkasse mit im Boot.
Wir zahlen deren Misswirtschaft.
Hier schließtsich der Kreis.
Ich hab weniger im Geldbeutel, weil ich soviele Abgaben habe, als brauche ich mehr Geld.
Da muß was geandert werden.
Sprit auf 99 Cent und die Wirtschaft boomt, wiel wir uns wieder was leisten können.
Die Steuereinnahmen werden mehr, weil höherer Konsum.
Die wirtschaft läuft, die Kosten gehen runter.
Die nebenkosten für die Mieten senken und schon wird Wohnraum wieder bezahlbar, Geld ist mehr vorhanden und schon steigt die Kaufkraft. Mehr Kraufkraft bedeutet auch das der ein oder andere Arbeitsplatz benötigt wird, also weniger Arbeitslose.
Hier ist der Ansatz.

23. Rainer Bahlmann schrieb am 07. Februar 2010 um 13:23

Achja nochwas, wer in meinem letzten Beitrag Tippfelhler findet, kann diese bei Ebay versteigern.
(hihi)

24. Wuppertaler schrieb am 07. Februar 2010 um 14:29

@Rainer
Tippfehler sind zur Zeit nicht der Hit bei EBAY und dann noch die Versandkosten..neeee laß mal ich verstehe das auch so. :-)

25. Dede schrieb am 07. Februar 2010 um 15:01

@ Rainer Bahlmann:
Wie ich es ja schon schrieb, haben nur die “großen” Betriebe des ÖPNV gestreikt (und werden es demnächst wohl öfter tun). Was die so verdienen, weiß ich nicht wirklich genau. Der derzeitige Tariflohn für einen Busfahrer liegt bei etwa 11,50 €. Soviel kriege ich nicht.

Bei den sogenannten “Privaten” hat ein Junggeselle wie ich heute im Monat etwa 1300 € Netto in der Tasche (40std.woche)
Das wären dann etwa 2600 Deutsche Mark gewesen.
Soviel hatte ich vor 15! Jahren auch schon als Anfangslohn in der Druckindustrie. Mit einem Stundenlohn von 23,00 DM.

Dann ging das große Druckersterben los und es gab viele Betriebsbedingte Kündigungen, die vor allem Neulinge wie mich betrafen. Neue Stellen ? Fehlanzeige.
Also wechselte ich den Beruf und wurde Busfahrer.

Bis dahin galt ein Job im Öffentlichen Dienst als hoch angesehen und sehr gut bezahlt. Das erhoffte ich mir damals auch. Doch dann bei der Einstellung in einem überregionalen Betrieb die große Ernüchterung:
Beamtenstatus? – Pustekuchen. Im Zuge der Privatisierung mit 2.,3., und 4. Lohnuntergruppe bekam ich noch nicht mal einen Arbeitsvertrag als Angestellter mit Festgehalt sondern als Arbeiter im Stundenlohn.
Das hatte das Arbeitsamt (hieß damals noch nicht agentur)
geflissendlich vergessen zu erwähnen.

So und ähnlich ist es nicht nur mir, sondern einer ganzen Generation von neuen Busfahren ergangen, die heute zwar einen hochverantwortungsvollen Beruf ausüben – Aber in Einzelfällen sogar weniger verdienen als ein einfacher Fabrikarbeiter.
Zudem haben sich auch noch die Arbeitsbedingungen verschlechtert. Z.B. durch “Straffung” von Dienstplänen und immer mehr Zusatzaufgaben wie Fahrscheinkontrolle und neuerdings sogar Fahrgastzählung.
Das alles gab es als ich angefangen habe noch nicht.

Als uns Fahrern vor einigen Jahren aufgebürdet wurde, nur noch vorne die Tür aufzumachen und alle Fahrausweise zu kontrollieren, gab es dadurch so viel Verspätungen und deswegen auch immer mehr Stress mit den Fahrgästen, daß nicht wenige meiner Kollegen kurz vor einem Nervenzusammenbruch standen. Der Krankenstand hatte sich in meiner damaligen Firma dadurch fast verdoppelt.

Wenn heute jemand mit dem “Beamtenklischee” aus “Kaiser Wilhelm Zeiten” daher kommt, kann ich nur die Augen verdrehen. Der hat ja keine Ahnung…
Ein sogenannter “Posten”, wie es mal so schön hieß, ist das schon lange nicht mehr.

Tatsächlich hat sich für mich und viele andere der Lohn in 15 Jahren nicht erhöht, während die Lebenshaltungskosten lustig und schnell weiter angestiegen sind.
Vor diesem Hintergrund finde ich Streiks eigentlich völlig gerechtfertigt. Und das nicht nur in meiner Branche.

Aber in den Medien wird stattdessen heftig Stimmung gegen Gewerkschaften gemacht, die angeblich durch ihre Forderungen der gesamten Wirtschaft schaden.
Eine Theorie, wie es so kommen konnte habe ich dummer, kleiner Arbeiter da schon anzubieten:

Die allgemeine Umverteilung von Unten nach Oben.
Unter Helmut Kohl geplant, Von Gerhard Schröder durchgeboxt und von Angela Merkel mit ruhiger Hand fortgeführt ist durch neoliberale Politik die arbeitende Bevölkerung und die öffentliche Hand immer ärmer und handlungsunfähiger geworden, während man anderswo mit “unserem” Geld schon längst über alle Berge verschwunden ist.

Mittlerweile fehlt es an allen Ecken und Enden in den Haushalten und trotzdem schlafen die meisten seelenruhig weiter und lassen sich von der Politik einlullen.

Aber das ist ja nur meine “eingeschränkte” Sichtweise und ich werde auch täglich durch die Medien von zahlreichen “Experten” eines “besseren” belehrt.

Obwohl da die Zukunftsaussichten für mich und viele andere sehr Mau aussehen, arbeite ich trotzdem weiter und leiste gute Arbeit. Denn irgendwie muß es ja weitergehen.

26. Wuppertaler schrieb am 07. Februar 2010 um 15:24

@Dede
Wenn du mich schon indirekt zitierst solltest Du auch die Sachverhalte eingehen. Versuche doch mal das Alles zu wiederlegen.

Die Schuld bei Oppa un Omma Kohl bzw.Schrödi zu suchen um das Versagen des ÖD´s bei der ersten Schneeflocke zu begründen…ts..ts :-)

27. Dede schrieb am 07. Februar 2010 um 16:23

@ Wuppertaler:
Oppa und Omma Kohl, bzw. Bastaschrödi stehen nur als Platzhalter (Repräsentanten) für den gesamten Apparatus, welcher uns den derzeitigen Allgemeinzustand beschert hat.
Aber auf dieses dünne Eis werde ich mich nicht weiter begeben, da verfolge ich lieber weiter die Nachrichten und sammle Punkte für die nächste Wahl.
Dir gegenüber muß ich mich da nicht rechtfertigen.

Warum diesen Winter (und er ist ja auch definitiv heftiger als in den jahren zuvor) so einiges schiefgelaufen ist, dafür habe ich, ehrlich gesagt, keine Erklärung.

Ich kann als unterstes Glied der Befehlskette nur sagen, daß es auf meinen Diensten nur wenig Ausfälle gab und es meistens ganz gut gelaufen ist. Ich habe immer nur Fragen gestellt bekommen: “Warum kommt die 770 nicht ?” – “Wo bleibt die 771 ?” – “Sie sind seit 2 Stunden der erste Bus den ich sehe. Was ist da los ?” – “Wissen Sie ob die S-Bahn heute fährt ?”.

Ehrlich: Ich bin mit solchen Fragen überfordert. Wir Fahrer werden meistens mit wenig bis gar keinen Informationen versorgt. Vor allem so kurzfristig nicht.
Bei Nachfragen über Funk in der Leitstelle heißt es meist:
“Die Straßenlage ist schlecht. Bleiben sie erstmal stehen und entscheiden Sie vor Ort selbst, wann es weitergehen kann.”

Aber manche Kunden denken, wir Fahrer hätten alle Internet im Kopf und wüßten alles. Und müßten es nur bei Google eingeben. Tatsächlich sind wir auf uns alleine gestellt.

Jetzt zu den “Weicheiern”, die sich nicht trauen zu fahren:
Und hier kann ich wieder nur für mich sprechen.
Ich fahre immer bei jedem Wetter raus. Passe mich der Straßenlage an, und wenn ich merke, daß es wirklich zu glatt ist, dann entscheide ich selbst wann ich es als zu gefährlich ansehe weiterzufahren.

Ich befördere Menschen, keine Kartoffeln. Für deren LEBEN bin ich in so einer Situation verantwortlich. Ich weiß nicht, ob Du überhaupt begreifst was das heißt.

Ich kann mich dabei zwischen 2 Sachen entscheiden:

1. Hohes Risiko für mich und meine Mitmenschen eingehen und im schlimmsten Fall bei einem Unfall wegen fahrlässiger Tötung im Gefängnis landen.

2. Mir das Gezeter der Fahrgäste und der Blogleser antun.

In jedem Fall unangenehm.
Wie würdest Du Dich entscheiden ?
(wahrscheinlich gar nicht erst busfahrer werden, wie?)

Fazit: Die Ausfälle beruhten auf den Entscheidungen verantwortungsbewußter Menschen, die hier den Servicegedanken der Sicherheit ihrer Mitmenschen untergeordnet haben.

Wir sind da sehr nah an Polizeibeamten und Feuerwehrleuten.
Ich wünschte mir von Deiner Seite da ein wenig mehr Respekt.

Um es mit Rainer`s Lieblingsspruch zu sagen:
Denk mal drüber nach.

Und zum Schluß:
Was die Verfehlungen der Räumdienste angeht, dazu kann ich gar nichts sagen außer, daß ich bisher mit deren Diensten zufrieden war.

28. Rainer Bahlmann schrieb am 07. Februar 2010 um 18:53

Ich finde es richtig, das Ihr streikt, nur leider ist es noch nicht so schlimm um uns Deutsche bestellt, das wir wach werden.
In anderen Europäischen Ländern wäre hier schon wesentlich mehr passiert.
Da hätten wir keine bravenLemmige, die stumpf Ihre arbeit machen.
Da gäb es Zunder.
Diese beiträge, die das bringen im fernsehn kommen immer erst nach 23.00 Uhr oder auf Sendern die kaum einer sieht.
Tageszeitung und Revolverblätter bringen soetwas nicht mehr.
zu DM Zeiten wäre eine Spritpreiserhöhung von 4 Pfennig eine Schlagzeile in der Bild und eine Titelseite in der FAZ gewesen.
Wenn heute 6 Cent erhöht wird ( zur Info 12 Pfennig) macht keiner etwas.
Ist anscheinend normal.
Es sollte mal in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes Gestreickt werden und dann aus Solidarität auch noch die anderen gewerkschaften mit einschreiten.
Die Forderung müsste aber nicht lauten mehr Geld, sonder das Gehalt so wie es ist und runter mit den Nebenkosten bei der Miete, Ökosteuer halbieren, Einwanderungsstopp in Deutschland, So wie es einen Mindestlohn gibt, sollte es auch eine Beschränkung für Manager nach oben geben (Deckelung) Boni nur bei nachweislichem Erfolg. Keine Abfindungen bei Misswirtschaft. Banken haften für Ihre selbstverschuldete Fehlschläge selbst. Wie jeder andere Unternehmer in Deutschland auch.
Einführzölle für waren die nicht in Deutschland produziert werden.
Wer in Deutschland ohne Einfuhrzoll verkaufen will, hat gefälligst ein Werk hier zu errichten.Made in germany muß zu 100% in Deutschland hergestellt werden und auch zu 100% aus Teilen und know how bestehen welches aus Deutschland kommt.
Das wäre doch mal was, da hätten die Damen und Herren von der Gegenseite was zu knacken, den mehr Geld bedeutet, alle weiteren Kosten steigen.
Vorallem, wäre das mal etwas wo keiner mit rechnet.
Jeder Bürger würde davon profitieren und würde dann die Streiks voll unterstützen.

29. Dede schrieb am 08. Februar 2010 um 02:08

Du meinst einen Generalstreik. Hmm…das wär schon was.
Leider habe ich das Gefühl, daß es noch laaange nicht dazu kommen wird.

Erstens, weil die veröffentlichte Meinung strikt dagegen ist. Weil sonst der Aufschwung gefährdet ist.Apropos Aufschwung:
Ich erinnere mich noch genau an ein Titelbild vom Spiegel (oder war`s der Stern) aus den 80er Jahren. Da machte Helmut Kohl einen Klimmzug und darunter stand: “Wo bleibt der Aufschwung, Herr Bundeskanzler ?”
So einen langen Bart hat dieses Märchen vom Aufschwung schon.

Zweitens, weil in Deutschland schon lange das Gebet gebetet wird: “Ich kann doch gar nichts machen.”
Schon so lange, daß wir es tatsächlich glauben.
Und die, die es nicht glauben sind so gesättigt, daß sie gar keinen Handlungsbedarf sehen. Ist doch alles richtig so.
Dabei hab ich mal einen Prediger predigen hören:
“Gott hilft denen, die sich selber helfen.”
Wo war das noch ? Ach ja, in einem Katastrophenfilm aus den 70ern. Hollywood – muß man nicht ernst nehmen.

Drittens, weil die Globalisierung nicht mehr rückgängig zu machen ist und man mit nationalem Recht nichts mehr gegen internationales Kapital ausrichten kann. Da müssten schon internationale Gesetze her. Aber das wird auch noch eeeewig dauern. Vielleicht ist Barrack Obama ja der neue Messias, der die Welt rettet. Oder wieder nur Hoffnung für die Hoffnungslosen. Als Hinhaltetaktik um den Neid der Besitzlosen im Zaum zu halten. Ach ja, warum nicht, wenn Benedikt nicht hinschaut, den lästigen armen Bruder, der immer nur nach milden Gaben schreit im Schlaf mit seinem Kissen ersticken ? Satani…ääh..himmlische Ruhe würde einkehren.

Viertens, weil die Demokratie das nächste Gesellschaftsmodell sein wird, daß auf der Müllhalde der Geschichte landet. Dieser Entscheidungshemmer, das muß einfach mal gesagt werden, ist voll von Gestern und muß verschwinden. Zugunsten eines Witschaftsfaschismus.
Noch hört sich das anrüchig an, aber wenn er erst mal da ist werden ihn alle lobpreisen.
Und weißt Du warum das so kommen wird ? Weil nämlich alle, die nicht davon profitieren tot sein werden.
Zumindest Hirntot.
Science Fiction ? Keineswegs. Ansätze dazu sind überall schon da.

So, das war die Gruselgeschichte zur Nacht.
Jetzt schlaf schön und Morgen wirst Du erleichtert feststellen, daß alles nur ein Traum war.
Oder ?

30. Rainer Bahlmann schrieb am 08. Februar 2010 um 12:35

Demokratie ist wichtig, es gibt beispiel die ganz klar zeigen wie es geht.
Frankreich zum Beispiel.
Nur da mischt sich der Staat nicht in alles ein und die Bürokratie ist auch nicht so schlimm wie bei uns. Wir Verwalten uns zu Tode.
England ist auch wesentlich schneller mit Entscheidungen.
Das ist hier unser größtes Problem.
Da aber jeder politiker auf in irgendeinem Aufsichtsrat sitz, werden die einen teufel tun, um diese Firmen zu regelmentieren.
Wir haben den Wirtschaftsfaschismus schon lange. Keiner hats nur bemerkt.
Wir haben keine Politiker mehr, mit Rückrat und Stärke.
Die machen die Politik so, das Sie wiedergewählt werden, mehr nicht.
Es sollte wie mal unsere Ehemaliger Bundespräsident herzog gesagt hat ein Ruck durch Deutschland gehen.
Der muss aber spürbar sein, damit einige Herrschaften mal richtig wach werden.
Streik ja, aber für die richtigen Sachen.

31. Dede schrieb am 10. Februar 2010 um 12:17

@ Rainer Bahlmann:
Mein vorheriger Beitrag war natürlich eine Satire.
So wie Deine Weihnachtsgeschichte (mit Nikolaus als X-man ).
Und wie das bei Satire so ist, habe ich maßlos übertrieben und erfunden was das Zeug hält. Das Wort Wirtschaftsfaschismus gibt es nämlich (noch) gar nicht.
Aber in jeder Fantasie-Geschichte steckt ja bekanntlich ein kleines Fünkchen Wahrheit.

32. Wuppertaler schrieb am 11. Februar 2010 um 13:54

Salonrevoluzzer :-)

33. Rainer Bahlmann schrieb am 11. Februar 2010 um 16:16

Warum nicht, vielleicht wird das ja zum Wort des Jahres 2010.
Wirtschaftsfaschismus

34. Dede schrieb am 11. Februar 2010 um 17:41

@ Wuppertaler:
Salonrevoluzzer ist auch nicht schlecht.:-)
Ich hab mal ne Liste mit Worten zusammengestellt, die im Blog so in den letzten Monaten aufgetaucht sind.

Schallwaffen, Altachtundsechziger, Wirtschaftsfaschismus, Geiz-Ist-Geil Weihnachten, Salonrevoluzzer…

Vielleicht können wir ja am Jahresende ne Abstimmung machen.

Oh,sorry…off topic.:-)

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