UPDATE – Neues Sammelsystem für Altglas benötigt wenig Platz
26. Oktober 2009 - Von Ralf in News | Druckversion | Versandversion
Containerstandorte sind immer ein Problem, weil sie nicht gerade ansehnlich ausschauen. Im direkten Innenstadtbereich, dem sogenannten „Sorgfaltsraum“ setzt die Stadtverwaltung auf moderne Unterflurcontainer für die Altglassammlung. Direkt neben der Entflechtungsstraße, hinter dem Rathaus – Neubau, befinden sich drei neue Wertstoffbehälter. Weißglas, Grünglas und Braunglas werden hier getrennt gesammelt. Damit die Container bequem mit dem Auto erreichbar sind, wurde eigens eine Haltespur angelegt. Am vergangenen Freitag stellten der Bürgermeister, Dr. Jan Heinisch und der Erste Beigeordnete, Michael Beck, die Anlage vor. Ein Entsorgungsfahrzeug der Awista demonstrierte anschaulich, wie die Container geleert werden.
Jeder einzelne Container hat ein Fassungsvermögen von drei Kubikmetern. Und die Größe dieser Container bleibt unter der Oberfläche des Gehweges verborgen. Die eher unauffälligen Einwurfschächte sind vom Bürgersteig zugänglich. Aufkleber weisen darauf hin welches Glas in welchen Container gehört. Bei der wöchentlichen Leerung löst der Fahrer des Entsorgungsfahrzeuges den Einwurfschacht, um mit dem Kran an die Container zu gelangen. Ein Blick in die Tiefe verdeutlicht die Größe des Containers. Wird der Container mit dem Kran hochgezogen, verschließt ein Sicherheitsgitter den Schacht. Schnell ist der Container entleert und wieder eingesetzt. Der Fahrer des Fahrzeugs steht in dieser Situation mit einer Funk-Fernsteuerung neben dem Spezialfahrzeug und hat die Situation im Blick. Die drei Altglascontainer kosten zusammen 24.000 Euro. „Wir haben das zwischen Awista und Stadt aufgeteilt,“ erläutert Michael Beck. Dabei bleibt offen wie genau diese Aufteilung ausfällt. Die Baukosten von ebenfalls 24.000 Euro trägt allein die Stadt. Einige Testeinwürfe von Flaschen verdeutlichen, dass der Einwurf nur mit wenig Lärm verbunden ist. Die Unterflurcontainer sind eine Detaillösung die es in anderen Bereichen der Stadt nicht geben soll. Die bisherigen Altglascontainer an der Ladestraße werden bald verschwinden, weil im Jahr 2010 die Ladestraße komplett umgestaltet wird.




















16 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben1. zarin schrieb am 26. Oktober 2009 um 19:10
Wohin dann mit Altpapier wenn die Container an der Ladestrasse wegfallen???? Sieht zwar super aus, aber dafür das man hört die Stadt hätte kein Geld mehr wundert es mich wie man sich so einen Luxus leisten kann…..
2. amarillyon schrieb am 27. Oktober 2009 um 07:50
Wieso kein Geld?
Alleine eine halbe Millionen soll doch nun ganz schnell in die Sanierung von Haus Hauptstraße 142 gesteckt werden!
Scheint doch noch genug “übrig” zu sein…
Wen’s interessiert:
Morgen Abend tagt der erste Stadtrat in neuer Konstellation.
Mal sehen, wie sich die “neuen” Einbringen.
Es geht übrigens dann auch um die 500.000,-€ für das Haus 142.
3. sophist schrieb am 27. Oktober 2009 um 11:10
Ich weiss nicht, woher die Information zu den Kosten für die Sanierung des Hauses Hauptstraße 142 stammen, aber schön wärs, wenn die Sanierung für die genannte halbe Million zu bekommen wäre. Aktuell werden rund 1,6 Mio. € veranschlagt.
Sinn und Wert dieser Investition sind sicher diskussionswürdig, aber m.E. dann unter einer anderen (Artikel-)Überschrift.
4. amarillyon schrieb am 27. Oktober 2009 um 11:38
Die Informationen stammen aus der frei zugänglichen Presse.
Woher auch sonst, seit dem 30.August ist es ja nicht mehr weit her mit politischen Informationen aus anderer Quelle…
Die WAZ schrieb am 28.09. über die Vorlage der CDU ZUSÄTZLICHE 550.000,-€ für PLÖTZLICH offenbarte „statische Auffälligkeiten” am Gebäude.
(Die Sache mit dieser geschmacklosen und fremdenfeindlichen Fotomontage -> siehe http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/heiligenhaus/2009/9/28/news-134939080/detail.html )
Zusätzlich zu den bereits im Juni genemigten 35.000 € (Fassadensanierung) und den im Mai genemigten 85.000 € (Erdgeschoss) und 40.000 € (Dachinstandsetzung).
Das alles wohlgemerkt im Einklang mit ALLEN damaligen im Rat vertretenen Parteien und OHNE ein Nutzungskonzept!
Dann kommen noch einmal 100.000 € aus dem Konjunkturpaket (das erst durch CDU-Mehrheit für die Illusion “Bürgererlebnispark” durchgedrückt wurde).
Wieso dies plötzlich “zweckentfremdet” statt für die Sanierung des Getreidesilos nun für Haus 142 benutzt werden kann, bleibt (dem Bürger) unbeantwortet.
(Ebenso wie es für den Außenstehenden ungeklärt bleibt, wer und warum plötzlich 1,6 Millionen veranschlagt werden…)
Aber es stimmt, vielleicht sollte man dies einmal in einem passenderen Thread diskutieren.
5. sophist schrieb am 27. Oktober 2009 um 12:26
Gut, oben war von 500.000 € die Rede. Wenn es zusätzliche 500.000 € heißt, wird es verständlicher.
Zur Info: Bürgererlebnispark und Getreidesilo sind nach Prüfung NICHT aus dem Konjunkturpaket förderfähig, da beide Objekt außerhalb des “Sanierungsgebietes” liegen.
Zur Hauptstraße 142 habe ich übrigens im Thread “Die Zukunft des Hauses Hauptstraße 142″ weitere Infos eingestellt.
6. Postal schrieb am 27. Oktober 2009 um 14:10
Artikel Update
Es sind neue Bilder dazu gekommen
7. Ralf schrieb am 27. Oktober 2009 um 15:16
@Postal
Danke sehr!
Somit wäre nun auch die fotografische Dokumentation komplett
und man hat eine Vorstellung von diesen Unterflurcontainern.
8. amarillyon schrieb am 27. Oktober 2009 um 18:11
Eigentlich sind die neuen “Unterflurcontainer” auch wirklich schicker als die alten riesen Gammeltonnen.
Gut, sie kosten auch ein vielfaches von den “normalen” Containeren, aber hey, Heiligenhaus hat’s doch…
Aber wie ist es eigentlich mit dem Fassungsvermögen?
Passt da eigentlich mehr/gleich/weniger ‘rein?
Übrigens: Im Nonnenbruch woll(t)en einige (wenige) den entgegen gesetzten Weg gehen und die Wertstoffcontainer ganz los werden.
Zumindest gab es laut Pressebericht bei der letzten Versammlung des dortigen Bürgervereins eine Abstimmung, ob die (blauen) Wertstoffcontainer abgeschafft werden und gegen private kleine (blaue) Tonnen ausgetauscht werden sollten. Allerdings wurde dieser Vorschlag von 13 der 18 Verinsmitglieder abgelehnt.
9. Ralf schrieb am 27. Oktober 2009 um 19:56
@amarillyon
Grob geschätzt wird das Fassungsvermögen in etwa gleich groß sein. Der Nachteil bei den Unterflurcontainern ist eigentlich die Bindung an den jeweiligen Standort, durch die
Bauweise solcher Systeme.
10. Tonolli schrieb am 27. Oktober 2009 um 20:57
wieso Nachteil ?
11. Ralf schrieb am 27. Oktober 2009 um 21:08
@Tonolli
Standcontainer kann man propblemlos an einen anderen Standort umsetzen, weil sie stehen. Will man Unterflurcontainer umsetzen, dann muss man wieder eine Grube ausheben und die nötigen Vorrichtungen in die Erde einbauen. Das ist mit Kosten und hohem Aufwand verbunden.
12. Robbin schrieb am 27. Oktober 2009 um 21:57
@amarillyon
@all
Übrigens: Im Nonnenbruch woll(t)en einige (wenige) den entgegen gesetzten Weg gehen und die Wertstoffcontainer ganz los werden.
Zumindest gab es laut Pressebericht bei der letzten Versammlung des dortigen Bürgervereins eine Abstimmung, ob die (blauen) Wertstoffcontainer abgeschafft werden und gegen private kleine (blaue) Tonnen ausgetauscht werden sollten. Allerdings wurde dieser Vorschlag von 13 der 18 Verinsmitglieder abgelehnt.
Ich weiß nicht, woher Du diese Informationen hast?!
Auf der Mitgliederversammlung wurde mit 13 JA-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen beschlossen, dass die Wertstoffcontainer abgeschafft werden sollen.
Der Artikel in der WAZ ist aber auch so geschrieben, dass man die Entscheidung erkennen kann
13. amarillyon schrieb am 28. Oktober 2009 um 02:24
Anscheinend habe ich die Formulierung der WAZ missgedeutet.
Allerdings ist diese Entscheidung dann aber um so schlimmer.
1.) Es benachteiligt Menschen ohne PKW, da sie größere Kartonagen dann wohl zu Fuß(?) bis zur Grünabnahme schleppen müssen.
2.) Jene, die ihren Müll bisher achtlos neben die Tonnen gelegt haben, werden diesen wohl kaum noch viel aufwändiger entsorgen. Statt NEBEN den Tonnen liegt der Müll alsbald dann also ÜBERALL herum.
3.) Welche Legimitation haben eigentlich 18 Bürgervereinsmitglieder, um so eine Entscheidung zu fällen?
14. Robbin schrieb am 28. Oktober 2009 um 08:58
Moin!
Der Artikel ist aber auch so geschrieben, dass man die richtige Entscheidung nicht daraus erkenne kann
Zu 1:
Das muss dann aber eine riesige Kartonage sein, die man nicht mit einem Messer zerkleinern kann. Schließlich haben die alten Wertstoffcontainer auch recht kleine Einfüllöffnungen.
Zu 2:
Hier gebe ich Dir 100% Recht. Wer seinen Müll illegal entsorgen will, der macht es auch danach.
Zu 3:
Es war eine Entscheidung der Mitglieder des Bürgervereins. In den anderen Bürgervereinen und Siedlergemeinschaften soll das Thema ebenfalls besprochen und abgestimmt werden. Erst danach soll eine Empfehlung an die Stadt gehen, die letztendlich entscheiden wird.
Kennst doch die Vorgehensweise
In diesem Sinne
Robbin
15. Wuppertaler schrieb am 28. Oktober 2009 um 18:42
Off-Topic-an: Wer braucht schon im Nonnenbruch Müllcontainer etc.???? Off-Topic-aus!!!
Da es Idioten überall gibt hilft auch nicht die beste Idee gegen Vandalen…allerdings kann man auch die besten Ideen von vorneherein zerreden.In Holland funktioniert das…wir sind wahrscheinlich zu faul dazu!!!
16. Müllmagnet Nonnenbruch!? « PAN – Parteilose Alternative für den Nonnenbruch schrieb am 05. Dezember 2009 um 23:23
[...] hat sich die Verwaltung des Problems angenommen und für fast 50.000 € drei sogenannte “Unterflurcontainer” installieren lassen. Wer in letzter Zeit auf der bald “Westfalenstraße” [...]