Neubau eines Senioren- und Pflegezentrums
18. Dezember 2009 - Von Ralf in News | Druckversion | Versandversion
Kompletter Abriss an der Schulstraße
Das Gebäude, des ehemaligen Ev. Alten- und Pflegeheimes an der Schulstraße, soll komplett abgerissen werden. Das berichtete kürzlich die WAZ-Heiligenhaus. Bewohner und Personal wurden bereits in die Räumlichkeiten an der Lindenstraße verlegt. Vor einigen Wochen wurde dort der Betrieb aufgenommen. Seit dem Umzug des Heimes „St. Josef“ an die Rheinlandstraße, können die Gebäude an der Lindenstraße übergangsweise genutzt werden. An der Schulstraße soll ein kompletter Neubau entstehen, der modernsten Standards entspricht. Besonders die Substanz des Altbaus – das frühere Ev. Gemeindehaus – soll sich in einem schlechten Zustand befinden. Als die Abrisspläne erstmalig vorgestellt wurden, hatte das zu hitzigen Diskussionen geführt.
Das ehemalige Gemeindehaus gehört für viele Heiligenhauser fest zum Stadtbild, aber die Realitäten sind leider problematisch. Auch der erst Anfang der achtziger Jahre errichtete Neubau ist nicht mehr zeitgemäß. Zu verwinkelt sind die Gänge und Treppenanlagen, insbesondere die Verbindung zwischen dem Altbau und dem Neubau. Das irritiert ältere Bewohner und auch unkundige Besucher. Viel Raum wurde verschenkt, der den Bewohnern in ihren Doppelzimmern fehlt. Durch die räumlichen Gegebenheiten wurden gleichfalls Arbeitsabläufe für das Heimpersonal erschwert. Der neue Heimbetreiber wird die Bergische Diakonie Aprath sein, weil die Ev. Kirche das Projekt nicht umsetzen kann. Bei der Stadtverwaltung erwartet man den Bauantrag. Bereits im Jahr 2011 soll das neue Senioren- und Pflegezentrum bezugsfertig sein.
Fotos: Ralf





9 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben1. Kermit schrieb am 18. Dezember 2009 um 20:32
Und ich dachte schon das macht die Ev. Kirche. Das wäre ja auch ein Ding gewesen. Kein Geld aber dann für sowas. Aber ist ja dann auch die Bergische Diakonie Aprath. Die haben ja jetzt auch schon einge Häuser unter Ihrer Leitung. Ich finde es nur Schade das auch da mal wieder die Ev. Kirche es versäumt hat das alte bzw. ehem. Gemeindehaus ohne Renovierungsstau exestieren zu lassen. Jetzt wird wieder ein altes Haus aus dem Heiligenhauser Stadtbild verschwinden. Echt Schade. Schauen wir nur mal was da für ein Neumodernes Gebäude entsteht. Man muss ja zugeben das das Altenheim auf der Rheinlandstrasse sehr schön geworden ist und wenn man die Resonanz von den Bewohnern hört ist es wohl in punkto Wohnqualität auch sehr gut.
2. anschlag schrieb am 20. Dezember 2009 um 00:29
So ist das eben:
- Haus der Kirche – schlechter Zustand – Verkauf – Abriss
- Alte Kirche – Dachstuhl – schlechter Zustand – massiver Kapitalbedarf
- künftig nur noch 1 Kirche, der Rest wird auf Termin geschlossen/verkauft
- Ev. Gemeindehaus – auch schlechter Zustand (ok, inzwischen an die Diakonie abgegeben)
Hoffentlich ist das für die evangelische Glaubensgemeinschaft die letzte “finanzielle Bombe”. Die Danksagung gilt dem ehemaligen/langjährigen Presbyteriumsvorsitzenden Horst-Ulrich Müller nach dem Motto “Aussitzen und Ruinen schaffen ohne Waffen”.
Wo waren die Reißleinen vor Jahren durch den Vorsitzenden?
Leider gibt es nur für die Funktion als Kinderpfarrer Bestnoten. Als oberster Finanzmann mit theologische Ausbildung eine 6- (oder würden Sie umgekehrt einen Kaufmann/Finanzfachmann auf der Kanzler ernsthaft zuhören).
Bleibt nun abzuwarten, wann Pfarrer Horst-Ulrich Müller hier in Heiligenhaus nicht mehr erwünscht ist.
3. Judas schrieb am 20. Dezember 2009 um 01:34
Na da kennt sich ja jemand richtig aus, Respekt.
Turnusmäßig wechselt der Vorsitz im Presbyterium spätestens alle zwei Jahre. Wenn man also schon so einen feigen, persönlichen Anschlag plant, wenigstens informieren.
Ansonsten kann bei Problemen ja auch der Arzt oder Pfarrer aufgesucht werden.
Und wenn nicht, wie wärs mit Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
4. anschlag 2 schrieb am 20. Dezember 2009 um 09:15
@ Judas
Als es um die Kindergartenschließung ( Ev. Kindergarten Schulstrasse ) ist der Herr Müller vor der versammelten Elternschaft bei einer klaren Unwahrheit erwischt worden. Er hat es sogar gemerkt, aber keine Stellung dazu bezogen.
5. Bürger schrieb am 22. Dezember 2009 um 13:53
w
6. Bürger schrieb am 22. Dezember 2009 um 14:03
Ich frage mich was nun an der Westfallenstrasse (ehem. Entflechtungsstrasse) im Bereich Bahnhofstasse entsehen wird.
Finde ja die Bauten in diesem Bereich auch sehr abrissreif.
Denkmalschutz hin oder her.. diese Strasse wird vor allem zukünftig das Stadtbild von Heiligenhaus prägen.
7. Ralf schrieb am 22. Dezember 2009 um 20:40
@Bürger
Dort entsteht eine moderne Autowaschstraße.
Getreidesilos und ehemalige Güterabfertigung sollen jedoch
stehen bleiben.
8. zarin schrieb am 22. Dezember 2009 um 22:32
Ich dachte die Geschichte mit der Waschstrasse ist hinfällig… hmm hab ich wohl irgendwo was falsch verstanden…
9. Ex-Heiligenhauser schrieb am 25. Juli 2010 um 11:23
Schade,
für mich schwindet ein weiteres Stück Heiligenhauser Geschichte – war Mitte der Sechziger “mein” Kindergarten.
Lieben Gruß
an alle, die dort eine schöne KiGa-Zeit verbrachten …
Der
Ex-Heiligenhauser