Museumsnacht in Heiligenhaus
Am vergangenen Freitag fand wieder die Kreisweite Museumsnacht „Museumsnacht Neanderland“ statt. In Heiligenhaus hatte die Heimatkundliche Sammlung an der Abstküche geöffnet und auch das Waldmuseum, im ehemaligen Wasserwerk. Im Waldmuseum hatten sich Förster Hannes Johannsen und Team wieder einiges einfallen lassen. Ziemlich idyllisch wurden die Besucher empfangen. Auf der Wiese vor dem Museum stand ein großes Zelt. Fackeln und Petroleumleuchten sorgen für eine gute Atmosphäre und auch das Wetter spielte mit. Für Speis & Trank war gut gesorgt und natürlich war auch hier das Thema „Robin Hood im Paradies“. Etwa 100 Jugendliche aus mehreren Ländern werden 14 Tage lang in Heiligenhaus sein um an diesem Jugend-Kulturcamp teilzunehmen. Sie übernachten in einem Zeltlager und werden sich mit verschiedenen Themen und Projekten beschäftigen und auseinandersetzen.
Hannes Johannsen schnitt mit der Motorsäge sogenannte „Robin Hood Teller“ ab, die zuvor nummeriert und markiert wurden. Hannes Johannsen: “Die Kette der Motorsäge ist mit Rapsöl gefettet. Das ist billiger und außerdem kann später problemlos von den Tellern gegessen werden.“ Der Erlös verschiedener Merchandising-Artikel soll der Veranstaltung zu Gute kommen. Und Hannes Johannsen hat einiges im Angebot. Buchstützen und Stiftbecher aus Holz seien hier einmal als Beispiel genannt. Für „Robin Hood im Paradies“ werden noch Sponsoren und Freiwillige gesucht, die bei der Veranstaltung helfen. Auskunft erteilt das Kultur-Büro der Stadt Heiligenhaus unter Tel. 13-193.
Infos: http://www.robinhood2010.de
Heimatkundliche Sammlung
Museumskustos „Der Schneider“ ist immer für Überraschungen gut und so erinnert derzeit eine kleine Ausstellung von Biergläsern, Bierkrügen und sonstige Exponate an die Brauerein im Ruhrgebiet. Viele dieser Brauereien existieren nicht mehr oder verschwanden durch Fusionen. Zusammen mit einigen Helfern sind wieder tolle Ausstellungsstücke zusammengetragen worden. Am Freitagabend wurde dann prompt Dortmunder Union Export ausgeschenkt und die Museumsküche verwöhnte obendrein knurrende Mägen. Außerdem ist die Sonderausstellung „Beet, Stall, Stock & Schlag – Von Nutzgärten und Kleintierhaltung“ ebenfalls noch zu sehen. Fast 400 Besucher fanden sich im Museum ein. Reinhard Schneider: Gegen 1:00 Uhr in der Nacht mussten wir Schluss machen, denn am Samstag gab es bereits wieder Vorbereitungen für eine andere Veranstaltung. Aber es war klasse!“
Das Feuerwehrmuseum befindet sich in der Phase der Renovierung und ist zur Zeit geschlossen. Das betrifft auch die Fahrzeugscheune, die im letzten Jahr noch mit einer eindrucksvoll gestalteten Kulisse an der Museumsnacht teilgenommen hatte.
Fotos: Ralf
Saving...



Wir waren kurz im Museum an der Abtsküche.
Es ist nett dort und es gab viel zu gucken.
Unser Erstbesuch.
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