“Bauvorhaben auf der Zielgeraden”

Noch im Januar wird Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, seine Unterschrift unter den Planfeststellungsbeschluss zur A 44 Ratingen-Velbert setzen. Das teilte er auf Anfrage dem Landtagsabgeordneten Marc Ratajczak mit. Ratajczak hatte sich seit seiner Wahl 2005 immer wieder für einen zügigen Fortgang des Projektes eingesetzt. Entsprechend groß war seine Freude über die positive Mitteilung des Ministers: "Jetzt kommt endlich wieder Schwung in die Angelegenheit. Die Unterschrift unter den Planfeststellungsbeschluss ist ein wichtiger Schritt auf der Zielgeraden." Der Lückenschluss der A44 zwischen Ratingen und Velbert sei das wichtigste verkehrspolitische Projekt in der niederbergischen Region und von großer Bedeutung für die Verbesserung der örtlichen Infrastruktur, sagte Ratajczak. Minister Oliver Wittke teilt diese Auffassung – er hat sich genau wie Marc Ratajczak von Beginn seiner Amtszeit an für das Projekt stark gemacht.
Schon seit Jahren wird der Ausbau der A 44 rege diskutiert. Doch lange wurde nichts unternommen, um den Lückenschluss wirklich zu realisieren. "Das jahrelange Bremsen von Rot-Grün hat das Projekt immer wieder zum Stillstehen gebracht. Jetzt ist der Ausbau in greifbare Nähe gerückt – die Voraussetzungen für eine zügige Weiterführung des Vorhabens sind geschaffen." Der konkrete Zeitpunkt des Baubeginns hängt jetzt davon ab, ob und in welcher Intensität die rechtlichen Mittel genutzt werden, die den Betroffenen zur Verfügung stehen.

Marc Ratajczak: "Natürlich steht den betroffenen Bürgern zu, die rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Allerdings wurden im Anhörungsverfahren meiner Meinung nach keine hinreichenden Argumente gegen das Bauvorhaben vorgebracht. Einige berechtigte Einwände und Verbesserungsvorschläge – etwa im Bereich Lärmschutz – sollten aber bei den Planungen berücksichtigt werden. Ich gehe davon aus, dass dem Bau nun nichts mehr im Wege stehe. Dabei setze ich auch weiterhin auf die Unterstützung von Minister Wittke, der versicherte, er werde bis zur Vollendung der Autobahnerweiterung sein besonderes und zuversichtliches Augenmerk auf das Projekt richten".
25 Kommentare
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Saving...
Endlich…endlich…wird auch wirklich Zeit. Wenn ich überlege, dass ich als kleiner Junge bei meinem Opa sass und der schon sagte “hier ist eine Autobahn geplant” und das weit über 20 Jahre her ist…
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jo,
jetzt wäre es mal interessant, zu wissen, wie lange das dann noch bis zur Fertigstellung dauert.
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ich weiß… jeder hat seine eigene Meinung zu dieser AB.
Und endlose Diskusionen gab es auch schon, dennoch:
ICH PERSÖNLICH HOFFE,DAß ES MINDESTENS NOCHMAL 20 JAHRE DAUERT!
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Unser Bürgermeister Heinisch hat gestern in seiner Rede auf dem Neujahrsempfang einige interessante Denkanstöße auch bzgl. der Autobahn an die Bürger gerichtet. Die Rede war teilweise sehr interessant und vor allem Informativ in Bezug auf die Autobahn.
Spätestens Monatg setzen wir auf dem blog eine Fotoreportage über den Stadtempfang. Die Rede werden wir dann als PDF zum Download anbieten.
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Was nach Entflechtungsstraße & Autobahn in Heiligenhaus
fehlen würde, wäre die Reaktivierung der Bahntrasse.
LG,
Ralf.
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eins nach dem anderen
Soweit ich weiss hat Henisch & Co. doch hier auch schon Maßnahmen in die Wege geleitet und die alte Bahnstrecke gekauft.
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@Gumfi
Ja! Unser BM setzt das um was schon seit den siebziger Jahren im Gespräch war. Dazu gehört auch die Reaktivierung der Bahntrasse, die 1960 (oder 1961) stillgelegt wurde.
In 20….30 Jahren wird das Erdöl knapp. Das Mobilitätsverhalten der Menschen wird sich veränderen.
Dann wäre es gut eine Schienenanbindung zu haben. Entweder betrieben mit Atomstrom oder mit einem Wasserstoff-Antrieb
etc.
Das wäre eine technische Innovation, für die Zukunft unserer Stadt. Selbst auf einer eingleisigen Strecke wäre das mit einer Art Schienenbus realisierbar.
Die großen Brücken (Ruhrstraße) würden einen Schienenbus locker tragen, denn das sind massive Brücken aus Bruchstein. Gebaut für die Ewigkeit und wahrscheinlich haltbarer als der neue Bahnhof in Berlin.
* malganztiefwegduck*
LG,
Ralf.
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Ich ganz persönlich befürworte die Autobahn und bin froh, wenn siue endlich da ist
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@ Ralf
da muss ich jetzt an die Monorail in Ogdenville, Newhaverbrook und Springfield denken – seitdem gibt es diese Orte erst auf der Landkarte
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@Quitolo
Hihi….
Immerhin haben wir doch in unserer kleinen Stadt nun auch einen prominenten Neubürger, mit einem bemerkenswerten
Werdegang und einen wirklich hohen Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit. (Siehe Wikipedia)
Ich weiß das natürlich schon einige Wochen, musste aber aus gewissen Gründen schweigen. Aber am samstag stand es dann im Stadtanzeiger.
Vielleicht ist das ganz gut für gewisse Ziele unserer Stadtväter, gelle?
Und natürlich auch für unserer Stadt…….
Kontakte und verbindungen sind immer gut, wenn es um die Wurscht geht…
LG,
Ralf.
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Und wer ist das?
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@Pletti
Der bekannte TV-Moderator Jean Pütz.
Früher beim WDR (Hobbythek usw.) und heute freiberuflicher Journalist im “Unruhestand”. Nach eigenen Angaben……
LG,
Ralf.
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WEchte freiberufliche Journalisten sind nie im Ruhestand, daher passt das schon
So so, was verschlägt den nur nach Heiligenhaus, da hätte ich mir – obwohl ich persönlich Heiligenhaus mag – doch ein schöneres, ruhigeres und ungestörteres Plätzchen ausgesucht…
In welcher Ecke wohnt er denn? Reine Neugier, besuchen würde ich den nicht
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@Pletti
Diskret wie ich bin, schweige ich natürlich.
Jean Pütz war am Freitag beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters (Aula am IKG) und wurde dort stellvertretend für alle Neubürger der Stadt begrüßt.
So stand es sinngemäß in der Zeitung
Wo er genau wohnt, unterliegt natürlich dem Promi-datenschutz. Außerdem weiß ich das auch nicht genau….
LG,
Ralf.
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Na ja, das rauszukriegen wäre ja nicht das grosse Problem, mich hätte halt nur die grobe Richtung interessiert, ob Ilp *grins*, Isenbügel oder sonst wo
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Hallo Zusammen !
Weiß eigentlich jemand den Link für den aktuellen Trassenplan zur A44 ?
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hallo jogi,
du fragtest nach der trassenführung.
wir haben von strassen nrw einen lageplan bekommen und ihn an beitrag baubeginn 2007 anghängt
lg k.h.mietz
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Hallo,
wie können wir alle nur so verrückt sein und auch noch die letzten bestehenden Grüngürtel unseres Landes mit Beton zu mauern.
Gibt es nicht schon genug Strassen !!
Die “Grüne Lunge” für Heiligenhaus wird uns dann demnächst die Abgase der LKW / PKW in unseren Ort wehen.
Alle die heute die A 44 fordern, werden es bitter bereuen.
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in der region gibt es eindeutig genug autobahnverbindungen. das einzige was durch den lückenschluss bewirkt wird ist eine weitere zerstörung der natur – von der wirtschaftlichen seite aus betrachtet, hätte man durchaus auch die “grünen” naherholungsqualitäten zwischen rhein-schiene und ruhrgebiet betonen können. aber die werden jetzt im wahrsten sinne des wortes verbaut..
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Die Anwohner fürchten Lärm durch den Lückenschluss. Viele Anwohner sind doch erst dort hingezogen, wo die Planungen für die Autobahn schon standen. Warum sind sie dort hingezogen, wenn sie sich vor den Lärm fürchteten.Das was sich Tag für Tag in Heiligenhaus und in Homberg an Verkehr abspielt kann ja nicht Wunsch der selbsternannten Umweltschützer sein.Es ist ein Drama mit der Verkehr, den Homberg Tag für Tag erdulden muss, weil ein paar Anwohner ihre heilige Ruhe fürchten….
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schon gelesen ?
im Videotext auf WDR 3 auf Seite 125
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der Textinhalt:
Das Teilstück der Autobahn 44 zwischen
Ratingen und Velbert darf vorerst nicht
gebaut werden. Der Planfeststellungsbe-
schluss sei “rechtswidrig und nicht
vollziehbar”, entschied das Bundesver-
waltungsgericht in Leipzig am Mittwoch.
Ein Landwirt, dessen Flächen für “na-
turschutzrechtliche Ausgleichsmaßnah-
men” beansprucht werden sollten, sah
seinen Betrieb durch die Enteignung in
der Existenz bedroht. Die Richter ent-
schieden, die Planer hätten nicht aus-
reichend die Verhältnismäßigkeit der
Maßnahmen geprüft.
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der Textinhalt davon:
Das Teilstück der Autobahn 44 zwischen
Ratingen und Velbert darf vorerst nicht
gebaut werden. Der Planfeststellungsbe-
schluss sei “rechtswidrig und nicht
vollziehbar”, entschied das Bundesver-
waltungsgericht in Leipzig am Mittwoch.
Ein Landwirt, dessen Flächen für “na-
turschutzrechtliche Ausgleichsmaßnah-
men” beansprucht werden sollten, sah
seinen Betrieb durch die Enteignung in
der Existenz bedroht. Die Richter ent-
schieden, die Planer hätten nicht aus-
reichend die Verhältnismäßigkeit der
Maßnahmen geprüft.
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huch , sorry für den dp
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PS: Das ist einfach nur die PM des http://www.bundesverwaltungsgericht.de
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