Konstituierende Ratssitzung im großen Sitzungssaal

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Am Mittwochnachmittag, dem 28. Oktober, begann die konstituierende Ratssitzung des Stadtrates um 17:00 Uhr. Neu dabei die WAHL, mit 5 Sitzen. Bevor  Dr. Jan Heinisch vereidigt wurde, erinnerte der Ratsälteste Manfred Ackermann an viele Ergebnisse in Heiligenhaus, die bereits in der letzten Amtszeit unter Dr. Jan Heinisch erreicht wurden. Nach der Verpflichtung folgte die Antrittsrede des Bürgermeisters, der für eine sachlich – konstruktive Zusammenarbeit im Sinne für Heiligenhaus warb.  Anschließend erfolgte die Verpflichtung der Ratsmitglieder, durch den Bürgermeister. In namentlicher Abstimmung kam es dann zur Wahl für die stellvertretenden Bürgermeister. Gewählt wurden Heinz – Peter Schreven und Ulrike Martin. Nachdem man sich auch noch darüber geeinigt hatte, welche Ausschüsse und sonstige Gremien es zukünftig geben wird, wurde schon wieder munter über Formalien diskutiert.

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Lebendig wurde es, als es um die Sanierung des Hauses Hauptstraße 142 ging. Im Kern ging es dabei um die Umschichtung von Geldern aus dem Konjunkturpaket. Für das Erdgeschoss des Wohn-  und Geschäftshauses gibt es einen Interessenten, der dort eine Italienische Gastronomie eröffnen möchte. Die Stadtspitze redete dem Rat ins Gewissen und machte deutlich, dass der Bau einer Sporthalle kurzfristig nicht mehr möglich sei. Erinnert wurde ferner an frühere Beschlüsse und an zwei Arbeitskreisgespräche zur geplanten Sanierung des Wohn- und Geschäfthauses. Dort sei man sich einig gewesen. Kämmerer Michael Beck verdeutlichte die dramatische Finanzsituation der Stadt, wegen der Rückgänge beim Gewerbesteueraufkommen und bei den Rückgängen aus der Einkommenssteuer. „Die Situation der Stadt ist heute so dramatisch wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr“, so Beck.

Keine Partner für die angedachte Sporthalle

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Es fehlt an finanziell solventen Partnern, nachdem die Hochschule abgewunken hat   Für Hochschulen werden Sporthallen nicht mehr durch Land oder Bund gefördert. Ein Umstand, den man erst erfahren hatte nachdem Gespräche mit der Hochschule geführt hatte. Allein kann die Stadt ein solches Projekt nicht stemmen, denn eine Sporthalle kostet mehr als die veranschlagten 650.000 Euro für die ursprünglich angedachte Teilfinanzierung, mit Geldern aus dem Konjunkturpaket. Diskutiert wurde um eine mögliche finanzielle Beteiligung über die Vereine. Dr. Heinisch erinnerte an die finanzielle Situation der Sportvereine, die sich überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren würden. Außerdem sei es nicht vorstellbar, das sich Vereine mit einer Finanzierung belasten, die auf 20 oder 30 Jahre ausgelegt sei. Der erste Spatenstich müsste bereits im Jahr 2010 erfolgen, ansonsten könnte es sein das man Gelder aus dem Konjunkturpaket zurückzahlen müsse, so der Bürgermeister. Der Technische Beigeordnete, Harald Flügge, verdeutlichte dem Gremium noch einmal die formellen Abläufe und Genehmigungsverfahren, die mit einem solchen Bauvorhaben verbunden sind. Auch die Gelder aus dem Konjunkturpaket für das Getreidesilo Silo und für den Bürgererlebnispark vorgesehen waren, sollen in das Gebäude Hauptstraße 142 fließen. Eine Überprüfung  hatte ergeben das weder Getreidesilo, noch Bürgererlebnispark mit Geldmitteln aus dem Konjunkturpaket förderungswürdig sind. Die Diskussion zog sich in die Länge, aber für die vielen Besucher auf der vollen Zuschauertribüne war sie dennoch interessant und unterhaltsam. Schlussendlich gab es einen Kompromiss und der Rat stimmte mit 30 zu 7 Stimmen für die Sanierung, wobei eine spätere Restfinanzierung nicht ausgeschlossen ist. Nachdem noch weitere Tagesordnungspunkte abgearbeitet wurden, endete die Sitzung gegen 21:15 Uhr.

22 Kommentare

  1. amarillyon
    Nov 2, 2009

    Der gefundene Kompromiss zum Thema “Sanierung Haus Hauptstraße 142″ stammte übrigens aus dem Lager der SPD, die sich – entgegen der Meinung der Verwaltung – längst noch nicht mit dem “Beerdigen der Turnhallenidee” zufrieden geben wollten.

    So sollen nun zunächst einmal intensivere Gespräche mit den Sportvereinen geführt werden, ob eine Realisierung einer Turnhalle mit (finanzieller) Beteiligung der Vereine nicht doch noch möglich ist.
    Während der Ratssitzung klang nämlich an, dass diese Gespräche noch nicht wirklich (und verbindlich) stattgefunden haben.

    Sollten diese Gespräche dann dazu führen, dass eine Turnhalle tatsächlich nicht zu realisieren sein sollte, ist die Verwaltung aufgefordert worden erst noch einmal zu prüfen ob es nicht noch “liegengebliebene” Projekte gibt, die bei der Verteilung der Gelder aus dem Konjunkturpaket nicht berücksichtigt wurden.
    Diese sollten dann vorrangig bedient werden, um so ggf. den Rücken in den nächsten Jahren frei zu haben und eventuell kommenden Investitionen vorzubeugen – insbesondere in Hinblick auf die zu erwartende Haushaltslage der Stadt (75% weniger Gewerbesteuereinnahmen, min. 4 Millionen weniger Einkommenssteuereinnahmen, etc.).

    Erst dann sollen die 650.000 € (bzw. was davon dann noch übrig ist) in die Sanierung des Hauses Hauptstraße 142 fließen.

    Einig war man sich darüber, dass das Haus saniert werden MUSS, weil man es sich durch den Kauf nun einmal ans Bein gebunden hat (was viele Ratsmitglieder heute bereuen), und ein Abriss (Diese Option wurde von WAHL-Mitglied Thomas Rickal in die Diskussion eingebracht – nicht ohne im nachhinein noch einmal deutlich zu erwähnen dass dies zwar eine Option sei, allerdings auch von der WAHL nicht als ein erstrebenswertes Ziel angesehen wird) nicht in Frage kommt.

    Worüber weiterhin keine Einigkeit besteht, ist die spätere Nutzung der Immobilie.
    Die Verwaltung und die CDU-Fraktion sehen eine gewerbliche Vermietung als einzige Option (!-> die CDU-Fraktion hat übrigens vor dem Beschluss des “Kompromisses” einen eigenen Vorschlag eingebracht, der die gewerbliche Nutzung zwingend mit einschloss. Dieser ist aber mit den Stimmen ALLER anderen Fraktionen abgeleht worden. Das erste Mal, dass die CDU erleben musste wie ihre einstmalige Stimmenhoheit im Rat nun Vergangenheit ist und sie sich nicht gegen den Willen aller anderen Verteter durchsetzen können!).
    Die anderen Fraktionen (die ja vor einiger Zeit schon eigene Nutzungskonzepte vorlegten), sind davon noch nicht überzeugt und streben eine Lösung mit einem Mehrwert für die Bürger an.
    Zum einen, weil es grundsätzlich nicht unbedingt Aufgabe der Verwaltung sein sollte, solche “gewerblichen Projekte” zu unternehmen (dies sei eigentlich Aufgabe privatwirtschaftlicher Investoren heißt es aus den Fraktionen), zum Anderen weil ein Mehrwert für die Bürger bei solch immensen Kosten angestrebt werden sollte.
    Immerhin sind die über 1,6 Millionen € letztendlich Steuergelder – diese sollten dann in irgend einer Form auch den Bürgern zugute kommen.

    Einzig wenn es im Laufe der Gespräche mit den Vereinen doch noch zum Bau einer Turnhalle kommen sollte, sieht auch die SPD keine Alternative zu einer gewerblichen Nutzung.
    Denn dann müssten die Sanierungsarbeiten (deren zeitnaher Beginn ja in dem Beschluss aufgenommen wurde) Kreditfinanziert werden – zumindest über die 650.000 €, die dann nicht mehr zur verfügung stehen weil sie in die Turnhalle fließen.
    Und um diesen Kredit bedienen zu könne, sind die Mieteinnahmen zwingend, wenn man nicht an anderer Stelle im Haushalt Löcher reißen will.

    Werden die “Turnhallenmittel” allerdings dann doch für “142″ genutzt, hätte man eben einen gewissen Spielraum um eine “bürgernähere” Nutzung zu installieren.

    Die 7 Gegenstimmen zu diesem Kompromiss stammten übrigens aus Reihen der WAHL (geschlossen 5) und der FDP (2).
    Leider hat die WAHL keinen eigenen Vorschlag vorgelegt.

    Insgesammt zeigt sich wohl, dass der Kauf der Immobilie durch die Verwaltung etwas vorschnell und teils unüberlegt war.
    Sicher uist die Intention, die schöne Fassade erhalten zu wollen löblich – die nun zutage tretenden Sanierungskosten (und die immer noch fragliche Nutzung des Objektes) aber sind für eine Stadt mit dermaßen pekärer Haushaltslage eigentlich nicht zu stemmen.

    Sehr treffend in der WAZ vom 29.10.:
    „Ich bedauere, dem Kauf der Immobilie zugestimmt zu haben”, sprach Reinhard Schulze Neuhoff (FDP) aus, was insgeheim wohl noch einige andere Ratsmitglieder gedacht haben mögen. Die Sporthalle einer schönen Ruine opfern?

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  2. Stefan Okon
    Nov 2, 2009

    Die WAHL ist der Meinung, dass es das Beste wäre die Immobilie wieder zu verkaufen!
    Eine derartige Summe (fast 2 Mio €) aus öffentlichen Mitteln in ein wahrscheinlich privatwirtschaftlich genutztes Objekt zu stecken, ist unserer Meinung nach gegenüber dem Bürger nicht zu rechtfertigen. Daher haben wir keinen Nutzungsvorschlag gemacht und geschlossen gegen eine Sanierung gestimmt.

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  3. Tonolli
    Nov 2, 2009

    ist nur die Frage ob man das Gebäude wieder verkauft bekommt

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  4. flop
    Nov 2, 2009

    ich denke mal ein abriss wäre die günstigste option oder?
    aber der bürger zahlt es ja… danke an die CDU

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  5. chef2009
    Nov 2, 2009

    naja herr okon, ich bin realist und artme zwischendurch auch mal durch die hose. wenn die sanierung dieses gebäudes für die kommune(die deutlich bessere kondiotenen beim umbau bekommt) 1.6 mio kostet, frage ich mich welcher investor dieses gebäude gekauft hätte und saniert hätte, sollten sie noch interesse haben, viel spaß.eine gewisse naivität werfe ich ihrer partei und der fraktion einfach mal vor!
    und wird der spd antrag nicht durchgesetzt? naja so ist das wohl wenn die roten dran sind am regieren, das einzige was die können ist geld ausgeben.

    ansonsten glückwunsch an den Bürgermeister, den Altersvorsitzenden Ackermann, Herrn Schreven und vorallem der Bürgermeisterin der Herzen Frau Martin!

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  6. Heiligenhauser
    Nov 3, 2009

    @chef2009

    Offensichtlich ist Ihnen noch nicht bekannt, dass “die Roten nicht dran sind am regieren”. Die Einzigen, die blind Geld aus dem Fenster werfen wollten, sind die Schwarzen. Vor der Wahl musste unbedingt Geld des Konjunkturpaktes II für ein Bürgererlebnispark (gemeint war ein Abenteuerspielplatz) und ein Getreidesilo veranschlagt werden. Dabei war der CDU bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass man die Gelder des Konjunkturpaketes II gar nicht für solche Projekte verwenden kann. Es wirkte aber so toll beim Wähler, da wollte man auf diese “Blendung der Wähler” nicht verzichten. Nun will man unbedingt die Hauptstr. 142 vollständig sanieren, was vor der Wahl bei der CDU auch noch anders geklungen hat. Vielleicht liegt das plötzliche Engagement der CDU an diesem Projekt aber auch an dem Interesse eines Freiberuflers, der in der 1. Etage gerne seine Büroräume beziehen würde. Ich habe große Zweifel, dass bereits alle förderungsfähigen Maßnahmen in Heiligenhaus erledigt sind. Ich hoffe, dass insoweit nun eine verantwortungsvolle Prüfung seitens der Verwaltung erfolgt. Ziel muss es nämlich sein, die Gelder des Konjunkturpaktes II so einzusetzen, dass Maßnahmen, die in naher Zukunft zu erledigen wären, mit diesen Mitteln zu finanziert werden, weil hierfür zukünftig vorerst kein Geld mehr im Haushalt zur Verfügung stehen wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man einen Kaufinteressenten für die Hauptstr. 142 finden könnte. Schließlich könnte es sich um ein attraktives Abschreibeobjekt handeln. Dies sollte aber auch möglichst kurzfristig geprüft werden. Denn eines ist klar: Steckst du einen Euro rein, musst du alle Euros reinstecken, sonst ist der eine Euro schon verschwendet!

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  7. Thorsten
    Nov 3, 2009

    Hauptsache rund ums Rathaus sieht es ganz chick aus, damit man auch einen schönen Blick aus dem Büro hat, gell???

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  8. pebbles
    Nov 3, 2009

    ich bin mir ziemlich sicher das die 1,6 mio euro viel zu hoch für eine sanierung bzw einem neubau in der größe ist.ich frage mich wer dort die kostenvoranschläge einholt bzw wer dann auch noch die aufträge vergibt…. es sei denn das dort goldene wasserhähne ins bad kommen sollen. dann versteh ich den preis.

    ich finde es gut das die WAHL gegen die Sanierung gestimmt hat und für den verkauf der Immobile ist. leider wird diese dann mit verlust abgestossen. ich erfreue mich auch über die äusserung vom schulze neuhoff. wer fehler zu gibt zeigt stärke

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  9. amarillyon
    Nov 3, 2009

    Naja, die “Schuld”, sich dieses Objekt ans Bein gebunden zu haben kann man wohl weder eindeutig “den Schwarzen” noch “den Roten” vorwerfen.
    Immerhin hat der Rat letztendlich GEMEINSAM beschlossen, die Immobilie zu kaufen. Da waren sich “Rot” “Schwarz” und “Gelb” einig.
    Im nachhinein denken einzelbe Ratsmitglieder heute vielleicht anders über ihre Entscheidung (siehe Zitat Schultze-Neuhoff in der WAZ).

    Insgesamt stellt die ganze Situation das Handeln der Verwaltung in kein gutes Licht.
    Entweder war man naiv und hat vor dem Kauf der Immobilie deren Substanz (und die damit verbundenen Sanierungskosten) nicht ausreichend geprüft – oder aber man wusste längst über die Höhe der Kosten bescheid und hat diese einfach bis nach der Kommunalwahl verheimlicht…

    Und was die Kosten INSGESAMT angeht – die nun veranschlagten 1.567.000 € sind doch mit Sicherheit nicht das Ende der Fahnenstange.
    Gerade wenn eine gewerbliche Nutzung vorgesehen bleibt, müsste in den Innenausbau zusätzlich noch eine nicht unerhebliche Summe gesteckt werden.
    Und in wie weit die nötigen Umbauten im EG vom Mieter oder vom Vermieter getragen werden müssten (z.B. Errichtung einer Küche für eine gastronomische Nutzung) ist mir derzeit auch nicht bekannt.
    Zudem darf man nicht vergessen, in das “Gesamtpaket” noch den (nicht öffentlich gemachten!) Kaufpreis mit einzubeziehen.
    Somit wird aus den 1,6 aber ganz schnell eine Zahl mit einer 2 wenn nicht gar einer 3 am Anfang…

    Bei einer solchen Investitionssumme ist es durchaus legitim einmal zu fragen, ob der Bürger (der dies alles durch Steuern bezahlt) nicht auch ein Anrecht auf Partizipation an der Nutzung eingeräumt werden sollte. Was bei rein gewerblicher Nutzung in keiner Weise der Fall ist.

    Der einzige Vorteil bei einer gewerblichen Nutzung ist die “Haushaltsverbesserung” von 19.033,-€ (Diese Zahl errechnet sich aus Mieteinnahmen minus Kredittilgung und Betriebskosten – Quelle Drucks.Nr.:GBII/205/2009).
    Das heißt, die Kosten sind irgendwann in 100 oder 150 Jahren wieder eingespielt. Im besten Fall und ohne Ausfall durch Leerstand oder zusätzliche Kosten in dieser Zeit.

    Ob dieses Rechenbeispiel Privatinvestoren jauchzen lässt, sei einmal dahin gestellt.
    Als die Immobilie Anfang 2008 gekauft wurde hieß es zumindest Sinngemäß “man hätte schnell zugreifen müssen”. Das impliziert dann ja doch irgendwie, dass es eventuell noch andere Interssenten gab…

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  10. Koboldpeter
    Nov 3, 2009

    @chef 2009, bevor man(n) sich derart über eine Partei äussert, solle man sich vorher über den Stand insbesonders der Machtverhältnisse innerhalb des Rate informieren bevor man völlig unsachlich und in fast beleidigender Form wenig sachlich eine Partei angreift. Ich als CDU Wähler oder Parteimitglied zu outen kann auch in sachlicher Form geschehen. Nicht vergessen, seit zwei Wahlperioden ist die CDU an der Macht und wir stehen kurz vor einem Haushaltssicherungsverfahren. Was sind da zur Zeit bekannt 1.6 Millionen.
    LG Peter

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  11. Koboldpeter
    Nov 3, 2009

    Sorry, es heist nicht “ich als CDU Wähler sondern sich als CDU Wähler.”
    Peter

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  12. Ralf
    Nov 3, 2009

    Ich bin für die Komplettsanierung – vom Keller bis unter das Dach.

    “Eigentum verpflichtet!”

  13. peterdreist
    Nov 4, 2009

    “Der einzige Vorteil bei einer gewerblichen Nutzung ist die “Haushaltsverbesserung” von 19.033,-€ (Diese Zahl errechnet sich aus Mieteinnahmen minus Kredittilgung und Betriebskosten – Quelle Drucks.Nr.:GBII/205/2009).
    Das heißt, die Kosten sind irgendwann in 100 oder 150 Jahren wieder eingespielt. Im besten Fall und ohne Ausfall durch Leerstand oder zusätzliche Kosten in dieser Zeit.”

    ich glaube nicht dass eine bank so eine lange laufzeit gibt. ich glaube immobilien kredite laufen max für privat personen 30 jahre und bei gewerblichen höchstens 10 jahre.

    “Und was die Kosten INSGESAMT angeht – die nun veranschlagten 1.567.000 € sind doch mit Sicherheit nicht das Ende der Fahnenstange.
    Gerade wenn eine gewerbliche Nutzung vorgesehen bleibt, müsste in den Innenausbau zusätzlich noch eine nicht unerhebliche Summe gesteckt werden.
    Und in wie weit die nötigen Umbauten im EG vom Mieter oder vom Vermieter getragen werden müssten (z.B. Errichtung einer Küche für eine gastronomische Nutzung) ist mir derzeit auch nicht bekannt.”

    ich weiß nicht genau wie hoch die grundfläche ist. ich schätze mal zwischen 150 und 200 qm. die höhe des raumes schätze ich mal auf 3 m. gehen wir mal davon aus das unten alles im trockenbau verfahren gebaut wird. ich denke das dort ca 400 qm wand gestellt werden muß. das macht dann 800 qm gips platten. plus wasser,strom,abriss,farbe usw. komme ich auf geschätzte 60000 euro sanierung plus 10000 euro für neue fenster. das macht 70000 euro sanierung für das ladenlokal. da ich die statischen problem dort nicht genau kenne kommen für statiker und reparturen der statik der betrag x dort zu. dieser kann sich aber nicht höher als 200000 euro belaufen.ein neues dach kostet auch nicht mehr als 20000 euro.das pinseln und inastandsetzten der fassade würde ich auf 10000 beziffern. die wohnungen oben schätze ich auf 10000 euro pro wohneinheit.

    dies sind schon größzügige geschätzte zahlen.
    und ich bin noch ganz weit weg von den 1,6 mio euro

    eine küche und inneneinrichtung sollte der mieter tragen.

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  14. Florian Niederberg
    Nov 4, 2009

    @peterdreist
    Die Fensterkosten belaufen sich nach meiner Erfahrung auf mehrere 10 tsd. Euro, das Dach kostet auch weit mehr als 20 tsd. Euro, denn hier geht es nicht nur um die Bedachung !! Die Gewerke zur Kernsanierung wie Elektroarbeiten, Heizungs- und Sanitärarbeiten, Dämmarbeiten die notwendig werden um die EnEV zu erfüllen, Decken- und Treppeninstandsetzungen, Fassadenarbeiten etc., lässt du einfach völlig außer Acht. Insgesamt ist der kalkulierte Aufwand von rund 1,6 Mio. nach meiner überschlägigen Schätzung schon realistisch.

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  15. Stefan Okon
    Nov 4, 2009

    Die Frage ist doch nur, ob man bereit ist knapp 2 Mio € in eine nicht denkmalgeschützte Immobilie zu stecken um sie anschließend einer privatwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Gelder, die dem Bürger an anderer Stelle fehlen werden! Daher ist für uns sehr wichtig: Wie denkt der Bürger darüber?
    Wir hatten in dem Arbeitskreis eine Bürgerbeteiligung in Form einer Bürgerbefragung vorgeschlagen. Das wurde mit Argumenten wie: “jetzt wo ihr Rat sitzt, müsst ihr auch die Verantwortung übernehmen” etc. abgelehnt und auf den engen Zeitrahmen verwiesen.
    Wer den Worten von Herrn Beck gelauscht hat, der weiß wie es um die Finanzen der Stadt steht.
    Vor diesem Hintergrund fällt es schwer diese Investition zu rechtfertigen.
    Aber es gab eine Mehrheit für die Renovierung/Sanierung. Das muss man akzeptieren. Ich finde es aber nicht schädlich, wenn trotzdem noch über dieses Thema diskutiert wird.

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  16. peterdreist
    Nov 4, 2009

    @ florian niederberg.

    hast du schon mal ein haus gebaut? ein dach decken lassen und einen innenausbau machen lassen? wenn nicht dann einfach mal sich ein angebot einholen….

    in der zeitung werden schon dächer 100 qm für 3000 euro angeboten.

    ruf mal im fachhandel an und frag mal was bau material kostet…

    und erzähle mir bitte nicht das die fassade gedämmt werden soll. das ist bei diesem haus nicht möglich.
    ( stuckarbeiten)

    der preis für die fenster ist nur auf das ladenlokal bezogen.

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  17. peterdreist
    Nov 4, 2009

    aber wenn es dich beruhigt dann kalkuliere ich noch ca 1 mio euro für die heizung und das treppenhaus ein. dann komme ich auch auf die 1,6 mio euro

    ein heizungsanlage für solch ein gebäude kostet inkl heizkörper 25000 euro.

    am besten macht die stadt mal ne ausschreibung bei my-hammer.de

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  18. Florian Niederberg
    Nov 4, 2009

    @peterdreist
    Na du bist ja ein echter Baufachmann und scheinst echt Ahnung vom Bauen und den damit verbundenen Kosten zu haben. So Leute wie Dich brauchen wir, damit es in unserer Wirtschaft aber auch bei uns in Heiligenhaus wieder vorwärts geht. Doppelgrins !!
    Ich frage mich nur, ob bei deiner Kalkulation auch alle Bau- und Installationsvorschriften beachtet werden oder Mindest- oder gar Tariflöhne gezahlt werden oder gar vernünftiges Material oberhalb von 2 B Qualität (Baumarkt), etc. verbaut wird. Bezüglich der Handwerkerkosten habe ich mir gerade mal die mir vorliegenden Rechnungen und Angebote Heiligenhauser Handwerksbetriebe nachgeschaut. Je nach Gewerk liegt hier beispielsweise der Facharbeiterstundensatz zwischen € 38,- (Maler) und € 44,- (Elektrik). Nicht zuletzt deshalb bleibe ich dabei, das die Kalkulation von etwa € 1,6 Mio. zur vollständigen Instandsetzung des Gebäudes gleich welcher späteren Nutzung gerechtfertigt ist. Und im Übrigen, wenn eine Aussendämmung nicht möglich ist, ist eine Innendämmung vorzunehmen. Vielleicht solltest Du die Zeit nutzen und nicht einfach drauflos schreiben sondern dich mal intensiv mit der Materie beschäftigen und dich dann an der sicherlich demnächst erfolgenden Ausschreibung der Stadt Heiligenhaus beteiligen. Denn eines ist sicher, wir Heiligenhauser Bürger wären froh, wenn Du ein günstiges Angebot für die fachgerechte Instandsetzung des Gebäudes am besten als Generalunternehmer auf Grundlage der von Dir gemachten Zahlen abgeben würdest. Bei der Submission wäre bei dem günstigen Angebot welches Du sicher abgeben würdest dann der Zuschlag an dich unvermeidbar.

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  19. peterdreist
    Nov 4, 2009

    @ Florian Niederberg.
    die innendämmung ist im innenausbau schon mit eingerechnet. frag doch mal bei guth in velbert nach was der qm kostet bevor du so einen mist von die gibts. ich habe auch sehr lange in einer trockenbaufirma gearbeitet. ich kenne die preise. du kannst gern mal selber mit einigen firmen telefonieren und dich nach preisen erkundigen. für mich sind die 1,6 mio euro viel zu hoch angelegt. nicht das hier noch mauschelein wie bei grimmert,clees und co passieren.

    wir wohnen ein einem vergleichbar großen haus. 3 etagen, unterkellert mit 6 eigentümern. unsere wohnung ist die zweit größte in dem haus. sie hat 85000 euro gekostet.das haus ist jetzt 7 jahre alt. es ist sogar ein niedrigenergie haus

    dann willst du mir erzählen das eine sanierung von dem haus 1,6 mio euro kostet. du bist doch ein bezahlter schreiberling der überhaupt keine ahnung hat

    ich habe fachhandel geschrieben und nicht baumarkt.

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  20. Florian Niederberg
    Nov 4, 2009

    @peterdreist
    Bevor wir hier unter das Stammtischniveau abrutschen und die Argumentation unsachlich wird, sollten wir den Gedankenaustausch bei dem bisher geschriebenen belassen. Nur soviel sei noch erwähnt, ich werde weder für meine Meinungsäußerung bezahlt, noch bin ich ein Schreiberling. Allerdings betreibe ich ein Gewerbe und habe beinahe täglich Kontakt mit Handwerkern, Architekten und Behörden. Von daher weiß ich wie aufwändig und teuer es ist Bausubstanz zu erhalten und werterhaltende oder wertverbessernde Maßnahmen durchführen zu lassen. Schönen Tag noch.

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  21. Dede
    Nov 5, 2009

    Das Haus ist definitiv Heiligenhaus. Da hängen schon ein paar Gefühle dran. Rein optisch allein.
    Aber was, wenn die vernünftigste, weil billigste Lösung ein Abriss ist ?
    Und scheinbar hat´s die Stadt nicht mehr so dicke.

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  22. EinerinHeiligehaus
    Nov 9, 2009

    Hauptstr. 142 Das Chaos. Obwohl dem Stadtrat derZustand des Gebädes bekannt war , es lag ein Gutachten eines Heiligenhauser Architekten vor, hat er am 12.12.2007 einstimmig beschlossen das Gebäude zu erwerben. Damals gab es noch kein Konjnkturpaket II.
    Nun der Zustand des Hauses:
    Elektro;Sanitär;Heizung nicht mehr nutzbar.
    Das Dach muß erneuert werde, die Fußböden dürfen nicht mehr betreten werden, die Fassade wird nur noch durch Anker gehalten.
    Für eine Restaurierung mehr als 2 Mio. € ausgebenß? Das ist vergeudetes Geld. ( Steuergeld. mit dem der Rat vielleicht besseres schaffen kann)
    Bliiger wird der Abriss und anschließender Wiederaufbau in einem ähnlichen Stil.

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