Kommunalwahlergebnisse 2009
Als die Stimmbezirke am Sonntag Abend nach und nach ausgezählt und die Ergebnisse auf der Wahlparty im Rathaus kundgetan wurden, gab es bei Einigen laute Jubelschreie aber auch ein paar mit bedröppelten Gesichtern…

Kommunalwahlergebnisse Heiligenhaus 2009
Die bestimmt glücklichste Fraktion an diesem Abend waren wohl die anwesenden Mitglieder und Sympathisanten der WAHL. Ihre Jubelrufe waren bei jedem neu ausgezählten Wahlbezirk sogar auf dem Rathausvorplatz gut zu hören. Und sie jubelten zurecht. Denn ihr beeindruckendes Ergebnis von insgesamt 13,8% der abgegebenen Stimmen übertraf die kühnsten Erwartungen. In mehr als der Hälfte der Wahlbezirke (10 von 19) wurde die WAHL sogar zur drittstärksten Kraft noch vor der FDP. Die sensationellsten Ergebnisse holten sie im Wahlbezirk 2070 (Altenheim St.Josef), wo sie auf 20,2% der Stimmen kamen und im Bezirk 2050 (Realschule) wo ihnen nur 9(!!!) Stimmen fehlten um dort sogar die SPD zu überholen. Aufgrund dieses Ergebnisses wird die WAHL mit sage und schreibe 5 Mandatsträgern aus der Reserveliste der Partei in den Stadtrat einziehen. Die Stadträte der WAHL sind: Stefan Okon, Beate-Marion Hoffmann, Thomas Rickal, Lothar Nuthmann und Nils Jasper. Mit Lothar Nuthmann und Nils Jasper sind übrigens zwei ehemalige Grüne nun (wieder) im Stadtrat, und die Erfahrungen des Herrn Nuthmann als deren damaliger Fraktionsvorsitzender wird der WAHL im politischen Alltagsgeschäft sicherlich zum Vorteil gereichen. Nun aber muss die WAHL in den nächsten fünf Jahren beweisen, dass das von Vielen in sie gesteckte Vertrauen auch in konstruktive politische Arbeit umgesetzt werden kann.
Ein weiterer “Gewinner” des Abends war der alte und neue Bürgermeister Dr. Jan Heinisch. Er konnte sein Ergebnis von vor 5 Jahren noch einmal deutlich um über 5% steigern und kam auf 61,6% der Stimmen. Ein eindeutiges Votum! Seine Partei, die CDU, gewann zwar alle Direktmandate, konnte aber ihre absolute Merheit nicht halten und verlor fast so viel Prozentpunkte (-4,6%) wie ihr Bürgermeisterkandidat hinzugewann. Durch die Direktmandate (16) wird sie aber dennoch die größte Fraktion im Rat stellen – auch wenn sie einen Stadtrat weniger als noch in der vorangegangenen Legislaturperiode stellen. Da aber durch 4 “Überhangsmandate” die Zahl der Stadträte auf 36 gestiegen ist, verfügt sie aber nun selbst mit der zusätzlichen “Bürgermeisterstimme” über keine eigene Merheit mehr. Das “Verhindern einer erneuten absoluten Merheit der CDU”, dass die sich WAHL aber auch die FDP ganz oben auf ihre Liste der Wahlziele geschrieben haben ist also Realität geworden. Als stärkste Partei in der Stadt und mit dem Ergebnis ihres Bürgermeisters werden sie aber wohl trotzdem einen Grund zum feiern gehabt haben.
Der eindeutige Verlierer bei der Kommunalwahl ist die SPD. Sie verlor dramatisch (fast 10%) und kommt nunmehr nur noch auf 24% der abgegebenen Stimmen. Hier macht sich vor allem das Ergebnis der WAHL bemerkbar, das wohl für einen Großteil der Verluste verantwortlich ist. Dennoch wird die SPD mit 9 Mandatsträgern (-1 im Vergleich zur vorangegangenen Legislaturperiode) die zweitstärkste Fraktion im Stadtrat bilden. Auch der Bürgermeisterkandidat der SPD, Dr. Willm Rolf Meyer, bleb weit hinter den Erwartungen zurück und kam nur auf 24,2% (-6,8%). Dies wiederum ist nicht mit der dem Erfolg der WAHL zu begründen, da diese keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickte. Die verlustigen Stimmen gingen vor allem an den Amtsinhaber.
Die FDP hat – entgegen dem (Bundes-)Trend – kaum an Stimmen gewonnen und konnte ihr Ergebnis lediglich um 0,1% steigern. Zumindest aber hat sie keine Stimmanteile an die WAHL abtreten müssen. Durch die erreichten 16% ist sie mit 6 Mandatsträgern nun die drittstärkste Fraktion im Rat.
Ihr Bürgermeisterkandidat Reinhard Schulze-Neuhoff konnte mit 14,1% der Stimmen das Ergebnis des FDP-Kandidaten der letzten Kommunalwahl um 1,7% leicht verbessern.
Der parteilose Einzelkandidat PAN kam auf 0,3% im Gesamtergebnis. Allerdings trat er auch nur in einem Wahlkreis an (Nonnenbruch). Dort errang er 6,3%, was ein recht respektables Ergebnis ist. Immerhin hat er damit ebenso viele Stimmen geholt wie z.B. die WAHL in den Bezirken “Heilpädagogischer Kindergarten” oder “Grundschule Oberilp”.
Die Wahlbeteiligung lag bei 55,8% und war damit etwas besser als bei der letzten Kommunalwahl. Vor allem aber war sie erheblich besser als bei der Europawahl vor drei Monaten (43,8%). Besonders beeindruckend ist in diesem Zusammenhang der Wahlbezirk “Heilpädagogischer Kindergarten”, der mit einer Wahlbeteiligung von sage und schreibe 93,5% aufwarten kann. Wie vorbildlich!!! Schlußlich bei der Wahlbeteiligung ist der Bezirk “Grundschule Oberilp” mit 37%.
Auffällig ist die verhältnismäßig große Menge an “ungültigen” Stimmen. Die Zahl hat sich – im Vergleich mit der Europawahl – fast verfünffacht (!!!).
Dabei ist auch interessant, das die Zahl der ungültigen Stimmen auf den vier verschiedenen Wahlzetteln sehr unterschiedlich ausfiel. So waren im Bezirk Nonnenbruch bei der Bürgermeisterwahl 14,4% ungültig (höchster Wert überhaupt und mehr als der FDP Kandidat (13,5%) geholt hat!), während im selben Wahlbezirk bei der Landratswahl nur 2,6% ungültige Stimmen dabei waren. In den anderen Wahlbezirken ist es ähnlich – wenngleich nicht so drastisch. Scheinbar haben die Wählerinnen und Wähler sehr gezielt “ungültig” gewählt…
Kreistag & Landrat
Die Ergebnisse in der Stadt bei der Kreistagswahl entsprechen im Verältnis zueinander in etwa dem Ergebnis der Stadtratswahl. Allerdings haben die Parteien alle ein paar Prozentpunkte weniger, da es eben mehr Bewerber gab (Grüne, Linke, Unabhängige Wähler, Velbert anders). Die Wahl zum Kreistag hat in Heiligenhaus ebenfalls die CDU gewonnen, die mit Ursula Klützke und Waldema Madeia zwei Kreistagsabgeordnete stellt. Bei der Wahl zum Kreistag hat übrigend die SPD ihren einzigen Wahlkreis gewonnen! Und zwar im Nonnenbruch, wo die SPD mit 36,4% vor der CDU mit 31,7% landete. Was auch auffällt ist, dass das Ergebnis der WAHL eben nur ein lokales Ereignis ist. Nils Jasper, der für die “Unabhängigen Wähler Gemeinschaft” (UWG-ME) antrat, konnte mit 5,6% der Stimmen nicht ansatzweise an das starke Ergebin seiner WAHL anknüpfen. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass dies viele Wähler einfach nicht gewusst und nur auf Parteikürzel und nicht auf die dahinter stehenden Namen geachtet haben. Insgesamt hat die Wahl zum Kreistag im hiesigen Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt. Lediglich der Landratskandidat der CDU war die ganze Zeit über auf den Plakattafeln zu sehen. Der Kandidat der SPD nur kurz zu Anfang und wurde bald durch ein Plakat (“10-Punkte”) überklebt.
Inhaltlich war die Kreistagspolitik scheinbar nur ein sehr untergeordnetes Thema…
Saving...
Ich gratuliere den Siegern. Den einen die ein Amt, ein Mandat gewonnen haben und ganz besonders den anderen, die Zeit gewonnen haben.
Günter Andersson
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Ich finde es Klasse, dass Dr. Heinisch Bürgermeister bleibt. Für H’haus ist das doch ein gutes Ergebnis!!!
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Über Herrn Heinisch kann man sicherlich verschiedene Ansichten haben. Gut für Heiligenhaus ist, dass im Rat nun endlich wieder demokratisch diskutiert werden MUSS, um zu Entscheidungen zu kommen. Vielleicht (Hoffentlich!) lässt sich so das eine oder andere Luftschloss, das weltfremde Visionäre gerne noch erbauen würden, vermeiden.
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@Günter Andersson
Wen meinen Sie mit dem Sieger der Zeit? Irgendwie verstehe ich diesen Satz nicht ganz, vielleicht steh ich gerade aber auch auf meiner Datenleitung…
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Der Eine hat ein Amt gewonnen und somit eine ganze Menge zu tun. Der Andere hat das Amt nicht gewonnen, weniger zu tun, also Zeit gewonnen.
Beste Grüsse
Günter
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Anmerkung zur Höhe der ungültigen Stimmen:
Es gibt Berichte aus mehreren Wahlbezirken, dass es Probleme mit den Wahlscheinen gab, indem diese teilweise so aneinander “klebten”, dass der dahinter liegende durch Wähler nicht erkannt und damit nicht ausgefüllt wurde. Somit müssten viele Blanko-Wahlscheine bei den ungültigen Stimmen sein. Da die Wahlscheine immer in der selben Reihenfolge lagen, erklärt sich, warum die Höhe der ungültigen Stimmen in den einzelnen Wahlgängen differiert bzw. warum sie in einem speziellen Wahlgang besonders hoch liegt. Die These vom sehr gezielten “ungültig-wählen” scheint mir daher eher unzutreffend zu sein.
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Angenommen du liegst mit deiner Aussage richtig, dann müsste es mindestens einen Bereich geben, in dem es deutlich weniger bzw. keine ungültige Stimmen gab. Denn irgendein Wahlzettel musste ja ganz oben liegen. Laut den Zahlen wäre dieses nur für die Stimme für den Kreistag möglich. Jedoch wird dieser Stimmzettel wohl kaum der oberste gewesen sein, oder? In Duisburg war es der Stimmzettel für den OB, und auch in Heiligenhaus müsste es so gewesen sein.
Es gibt halkt immer Leute, die erst handeln und dann lesen. Oder garnicht lesen.
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Hier mal etwas Aufklärung zur Auszählung der Stimmzettel:
Bei der Auszählung wird zwischen “ungültigen Stimmen”
und “nicht gekennzeichneten Stimmtzetteln” (leere Stimmzettel) unterschieden. Bei jeder einzelnen “ungültigen Stimme” (alle angekreuzt, Wahlzellel komplett durchgestrichen, persönliche Anmerkungen, Beleidigungen usw. ohne das der Wählerwille erkennbar war etc.) erfolgt ein Beschluss des Wahlvorstandes. Das erfolgt bei jedem einzelnen Stimmzettel, der Anlass zum Bedenken gibt!
Ein Beschluss erfolgt ebenfalls, wenn der Wählerwille erkennbar war. Das sind dann “gültige Stimmen per Beschluss”. Bei uns waren viele ungültige Stimmen
(durchgestrichener Wahllzettel, alle angekreuzt, persönliche
Anmerkungen etc.) dabei, wo der Wählerwille nicht erkennbar war.
Allerdings muss man sich ernsthaft fragen, warum Wähler in ein Wahllokal gehen, um dort einen ungültigen
Stimmzettel auszufüllen? Da kann man direkt zu hause bleiben…..
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@Ralf
Nicht ganz richtig. Das ist schon ein Riesen Unterschied ob man einen Stimmzettel unkenntlich macht oder einfach zu hause bleibt. Wenn wirklich 100% zur Wahl gehen würde und 45% der Stimmzettel unkenntlich gemacht würden wäre das eine Botschaft die man nicht mehr ignorieren könnte. Im Moment kann man ganz einfach behaupten das die Leute zu faul sind.
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@Postal
In gewisser Weise war ich auch faul. Ich habe nur eine Live – Diskussion besucht und dort keine Fragen gestellt.
Aber meine Stimmzettel waren gültig…..
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Ich glaube schon, dass die Wählerinnen und Wähler sehr gezielt “ungültig” gewählt haben.
Hier mal eine weitere These als Erklärungsversuch:
Der Nichtantritt der LINKEN zum Stadtrat in Heiligenhaus könnte ein Grund sein!
Denn den Wählern der Linken ist in weiten Teilen solch ein Protest durchaus zuzutrauen, da es bei der Stadtratswahl keine Partei gab, welche die Protesthaltung deren Wähler hätte auffangen können. Die WAHL war eher das Auffangbecken der Grünen, Christdemokraten und Liberale sind keine Option für Linkswähler und die SPD ist es auch nicht – sind die Linkswähler (im Westen der Republik) doch eh zu einem großen Teil “enttäuschte SPD-Wähler”.
Und schaut man sich die Zahlenverhältnisse an (416 ungültige Stadtratswahlstimmen — 557 Stimmen fürd die Kreis-Linke) kommt das zumindest auch rechnerisch gut hin…
Und auch die bei der Bürgermeisterwahl (ebenfalls kein Kandidat für “Linkswähler” dabei) ungültigen Stimmen passen ganz gut, waren es doch mit 397 nur 21 weniger als bei der Stadtratswahl.
Aber bis hierher passt es also.
(Wobei es nicht so recht in die Argumentationslinie passt, dass es WENIGER ungültige bei der Bürgermeisterwahl als bei der Stadtratswahl gab)
Allerdings kommt man in Erklärungsnot, wenn man damit die 183 Ungültigen bei der Kreistagswahl und die 278 bei der Landratswahl hinzu zieht. Bei Ersteren müssten es weniger sein, bei Zweiteren deutlich mehr!
Und selbst wenn man davon ausgeht, dass es eine gewisse Zahl von Wählern gab, die alle 4 Wahlzettel ungültig gemacht haben (sagen wir ~180), müsste die Zahl bei der Landratswahl trotzdem größer sein.
Komisch…
Vielleicht ging ich ja von falschen Annahmen aus und sollte statt von Linke-Wähler eher von Grünen-Wähler sprechen?!
Tja, wie man sieht ein spannendes Unterfangen die Ergebnisse zu interpretieren…
Und wenn man statt dem Gesamtergebnis auch noch die einzelnen Wahlbezirke untersucht, wird es völlig absurd. Zu groß sind die Unterschiede, als dass man eine allgemeingültige Erklärung aus dem Ärmel schütteln könnte…
Gottes Wege und der “Wählerwillen”… unergründlich
Aber eines ist mir dann aber doch aufgefallen, das recht “eindeutig” ist:
Vergleicht man die Zahl der “Stammwähler” miteinander, fällt EINE Wahl aus dem Rahmen.
So haben 97% der CDU-Wähler auf Stadtebene auch auf Kreisebene für diese Partei gestimmt.
Bei der SPD siehts ähnlich aus: 97% der Stimmen für den Stadtrat gab es auch auf Kreisebene.
Und die FDP hat ein fast ebenso treues Klientel: 91% der Stadtratsstimmen auch für den Kreis.
Und bei der Bürgermeister- und Landratswahl:
94% der Heinisch-Wähler waren auch für den CDU-Landrat.
Beim “dritten Kandidaten” kann man zwar nicht von Parteitreue sprechen, aber es sind auch hier 94%, die sich sowohl für den FDP- (Stadt) als auch für den Grünen-Kandidaten (Kreis) entschieden haben. (So nach dem Motto: “Hauptsache Keiner aus den beiden ‘großen’ Parteien”).
Und nun die Abweichung:
Nur 86% der SPD-Landratswähler haben sich auch für den SPD-Bürgermeister entschieden!
Es scheint also, dass Dr. Meyer sogar bei den SPD Stammwählern nicht wirklich ankam!?
Wobei dies alles nur statistische Zahlenschieberei ist!
Und dies sogar ohne wirklich alle Variablen einzuberechnen!
Alles Humbug!
Aber apropos “statistische Zahlenschieberei” und “Humbug”:
Wenn PAN nicht als Einzelkandidat in nur einem Wahlbezirk angetreten wäre, sondern in allen – und wenn man sein Ergebnis im Nonnenbruch auf die anderen Wahlbezirke überträgt – wäre er über eine Reserveliste AUCH in den Stadtrat eingezogen!
Nur gut, dass ein Einzelkandidat nicht in allen Wahlbezirken zur Stadtratswahl antreten kann und schon gar nicht über eine Reserveliste verfügt… Eigentlich schade…
Ich gratuliere denn die noch mehr Kindergärten und Schulen schliessen oder auch die Innenstadt nocht mehr ausbluten lassen damit demnächst in der Innenstadt alle Geschäfte schliessen und wir auf die grüne Wiese fahren müssen oder vielleicht ist es den Herrschaften lieber wir fahren demnächst zum Einkaufen nach Düsseldorf oder Essen.Wie hat mal Hidegard Kneef gesungen : Von nun an gehts bergab.
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@instructor500
Ich hoffe die Kirche (Kita) und die Vorschriftenverfasser bezüglich der Eingamgsklassenstärke von Schülern, fühlen sich von Deinem Kommentar angesprochen, denn die Stadt ist dafür die “falsche Adresse”.
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Gerade bezüglich der Grundschule Unterilp HÄTTE es Möglichkeiten zum Erhalt gegeben – dies war aber seitens der Stadt nicht gewollt!!!
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@oliver
Welche Möglichkeiten denn ???
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Es wäre möglich gewesen, die Grundschulen Unter- und Oberilp zu einem “Schulverband” zusammen zu schließen.
Und es gibt Ausnahmeregelungen, die erlauben dass ein Jahrgang weniger Schüler hat, wenn absehbar ist dass die darauffolgenden wieder mehr Kinder haben. Da hätte man rechtzeitig mit dem Kultusministerium kommunizieren müssen.
Und wenn man rechtzeitig interveniert hätte, hätte man sicherlich durch Elterngespräche die fehlenden Kinder zusammen bekommen.
Denn schließlich ging es ja nicht wie bei der Hauptschule um eine absehbar “auslaufende” Schulform (bei dem Fall ist es übrigens bemerkenswert, dass ausgerechnet die CDU, die sooo an dem dreigliedrigen Schulsystem hängt, die Hauptschule so leichtfertig geschlossen hat – vielleicht aber auch nur, um dem SPD-Liebling Gesamtschule den Ruf zu versauen), sonder es fehlten nur 1-2 Kinder. Was wiederum daran liegt, dass die Grundschule Unterilp nicht sehr attraktiv für die Eltern war. Die schicken teilweise ihre Kinder quer durch die Stadt statt sie im Wohnviertel anzumelden. Das hat Gründe, die von der Stadtverwaltung lange ignoriert wurden. Bis es zu spät war.
Die Möglichkeit der freien Schulwahl ist übrigens ein Projekt der CDU. Was dadurch passiert, sieht man sehr deutlich.
Das nennt der Fachmann auch “Gentrifizierung”.
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hallo lieber Oliver,
ich mache eigentlich nicht gerne den schlauen, aber diesmal muß ich mich dazu äußern, in der grundschule unterilp fehlten zwei schüler und in der hauptschule waren nur ganze fünf anmeldungen für eine fünfte klasse eingegangen,alle im rat vertretenen parteien waren geschockt, denn wurden doch erst fast eine million investiert.ich persönlich halte die möglichkeit der freien schulwahl für sehr interesant, für die unterilp kam das nur ein jahr zu spät.
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@explorer
Waren da nicht noch zwei Nachmeldungen?? Kann mich dunkel an eine Meldung in der WAZ oder so erinnern?
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Da macht es sich mancher in der Argumentation etwas zu einfach. Die Stadt ist bezüglich der KiTas schon die “richtige Adresse”. Denn es ihre Pflichtaufgabe, die Versorgung mit Betreuungsplätzen sicher zu stellen. Ob sie dazu eigene KiTas baut und betreibt oder sich anderer Träger bedient, ist ihr überlassen. Wenn sich aber ein Träger – hier die Kirche – zurückzieht, fällt die Aufgabe an die Stadt zurück, entstehende Versorgungslücken wieder zu schließen!
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@nstructor500
ganz genau, dem kann ich nur beipflichten, war da nicht mal die Rede davon, daß unser Bürgermeister die Düsseldorfer Klientel “rüberziehen” will, da bedarf es aber mehr als die Waggonbrücke…
und @sophist, sehe ich ebenso, da ist die Stadt in der Pflicht.
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