Jugendliche bekommen ‘was auf die Ohren…

Foto von Theresa Knezek…und zwar einen hochfrequenten, nervigen Dauerton im 18 kHz-Bereich. Zumindest wenn sie sich Abends und in der Nacht in der Nähe des Immanuel-Kant-Gymnasiums aufhalten.

Dort hat die Stadtverwaltung zur Vertreibung un- erwünschter Jugendlicher sogenannte "Mosquitos" anbringen lassen. Diese Geräte geben einen hoch- frequenten Ton ab, der von Menschen über 25 Jahren in der Regel nicht mehr gehört werden kann. Für Jugendliche und Teenager hingegen, die über ein sehr viel besseres Gehör verfügen, wirkt der Ton äußerst unangenehm.


Schon seit geraumer Zeit gibt es im Bereich des Gymnasiums Probleme mit Vandalismus und Beschwerden der Anwohner. Die Stadtverwaltung hat bereits einiges unternommen, um diesen Problemen Herr zu werden.
Videokameras wurden zur Überwachung montiert, die Streetball-Anlage und andere Bereiche wurden umzäunt und der Spielbetrieb ist ab 21 Uhr (statt der erlaubten 22 Uhr) untersagt. Zudem patroulieren regelmäßig Mitarbeiter der Stadtwacht auf dem Gelände.
Doch anscheinend sind all diese Schritte bisher nicht ausreichend gewesen, so dass die Verantwortlichen nun auf eine etwas kreativere Maßnahme zurückgegriffen haben.

Mosquito-GerätEntwickelt wurde diese Idee von einer waliser Firma namens Compound Security Systems. Ihre Geräte (die sie Mosquitos nennen – als Anlehnung an das "nervige" Surren der kleinen Blutsauger) werden durch einen Bewegungsmelder aktiviert und senden dann mit

85 dB einen hochfrequenten Ton im Bereich von 17 bis
18 kHz aus.
Diese Töne liegen knapp unterhalb der Schmerzgrenze (der sogenannten Unbehaglichkeitsschwelle) und wirken so stark, dass man freiwillig den Ort verlässt.

Der "Trick" dabei ist, dass man das sogenannte Recruitment (Lautheitsausgleich) ausnutzt, dass bei älteren Menschen die Hörschwelle bei sehr hohen Tönen herabsetzt. Laut Angaben der Firma sollen Menschen über 25 Jahren diese Töne nicht mehr wahrnehmen können. Die Geräte werden also gezielt nur gegen Jugendliche eingesetzt.

Tabelle

Zum Selbstversuch (ohne sich Nachts auf das Gelände des Gymnasiums schleichen zu müssen) kann man den Ton unter folgenden Link anhören.
http://download.npr.org/anon.npr-mp3/atc/atc_teenbuzz.mp3
Gegebenenfalls kann man zusätzlich am Lautstärkeregler drehen, da die "Hörbarkeit" des Tons auch mit der Höhe der Dezibel zusammenhängt.

WAZ fragte nach

Die Geräte wurden bereits im Herbst des letzten Jahres angebracht. Aber erst auf Nachfrage der WAZ ist die Information über die eingesetzte Technik nun an die Öffentlichkeit gelangt.

Die Bewegungsmelder sind in der Zeit von 19.30 Uhr am Abend bis um 6.00 Uhr am Morgen aktiv. Es wird auch nicht der gesamte Schulhofbereich beschallt, sondern nur einzelne Ecken wie z.B. der schwer einsehbare Fahrradständer.
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch, der nach eigenen Aussagen "…grundsätzlich kein Freund von Videokameras und auch kein Freund von Mosquitos…" ist, rechtfertigte diese Maßnahme als "normales Geschäft im Verwaltungsbereich".
Einen "guten Kompromiss" findet Gebäudefachmann Volker Hoven (verantwortlich für die Instandhaltung städtischer Gebäude) den Einsatz der Mosquitos am Gymnasium. "Ich sehe keine andere Chance, das in den Griff zu bekommen. Am Gymnasium haben wir eine Riesen-Verwinkelung. Die ganzen Gänge hier…"

Dass durch die Mosquitos nur ein Verdrängungseffekt ausgelöst wird, ist Heinisch bewusst. Die jungen Leute würden sich halt andere Treffpunkte suchen. Doch er verteidigt sich: "Untätigkeit kann man uns nicht vorwerfen. An anderen Stellen haben wir uns viel Mühe gegeben. Haben Bolzplätze saniert, wollen Schutzhütten anlegen. Als Grundstückseigentümer des Gymnasiums müssen wir das Schlimmste verhindern", findet er angesichts der Zerstörungen. "Wir können nicht jeden Jugendlichen mit einem Streetworker verfolgen."
[Quelle: WAZ] 

Technik umstritten

Dr. Jan Heinisch selbst sagte im Gespräch mit der WAZ in Hinblick auf seinen eigenen Erfahrungen in der Jugendarbeit: "Jugendliche haben keine Lobby. Man brauche ja nur mal zu überlegen, was passieren würde, wenn ein Gerät auf den Markt käme, das alte Menschen fernhält…"
Einen großen Schritt weiter geht z.B. die Bürgerrechtsorganisation Liberty. Für dessen Direktor Shami Chakrabarti ist das Mosquito-Gerät "schlimmstensfalls eine schwache akustische Waffe oder bestenfalls eine Hundepfeife für Kinder".

In einer zivilisierten Gesellschaft, die ihre Kinder achtet, habe dieses Gerät nichts zu suchen, das sich gegen alle Jugendlichen richtet, nicht nur gegen die Störenfriede. Die Ungerichtetheit und die Beschränkung auf eine Altergruppe könnten den Einsatz des Geräts gegen die Menschenrechte verstoßen lassen, vermutet Liberty. So könnte es gegen den Artikel 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) und vor allem gegen den Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen.
In der Schweiz, im Kanton Graubünden, wurde einem Hotel gerichtlich Verboten, Mosquitos anzubringen.

In Osnabrück ist vor wenigen Wochen ein unter dem Vordach eines Einkaufszentrum montiertes Mosquito-Gerät vom Gesundheitsamt entfernt worden, mit dem Punks vertrieben werden sollten.

Die Kehrseite der Medallie

Doch die Jugendlichen sind kreativ. Längst haben sie die Vorteile dieser Technik für sich entdeckt.
Schon kurz nach der Markteinführung programmierte ein schwedischer Teen das Signal um in einen Klingelton fürs Handy – Prädikat lehrersicher.
Doch die Firma
Compound Security Systems beweist Marktinstinkt und bietet nun selbst einen solchen Jingle an. Ihren Beitrag zum reibungslosen Miteinander der Generationen wurde darauf sogar mit dem Ig-Nobelpreis für Frieden honoriert.

Mittlerweile gibt es sogar einen Dancetrack mit dem "Mosquito-Ton".

Und selbst die Werbung hat sich dem Angenommen.
KFC verarbeitete den Ton in einem Webespot und Sony Pictures benutze ihn bei der PR für ihren Film "The Messenger".

*1. Foto Foto von Theresa Knezek, 2. Bild Pressefoto http://www.compoundsecurity.co.uk/download/mosquito_4.jpg

91 Kommentare

  1. Thomas
    Mai 4, 2008

    @amarillyon:
    Ich weiß ja niht ob du schonmal einen Zeitungsartikel geschrieben hast, wenn ja dann wirst du wissen das Stellungnahmen gekürtzt werden und das Teile wegfallen können;-) wie sagt man immer"erst nachdenken dann schreiben"Ich hoffe das beherziegst du jetzte endlich mal!!!

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  2. amarillyon
    Mai 5, 2008

    @ Thomas:
    Das stimmt so nicht.
    Die Stellungsnahme des Jugendrates ist in voller Länge z.B. in der WAZ zu lesen gewesen.
     
    Zudem ist der Artikel über die Stellungnahme der SU in der WAZ in keinster Weise sinnent- oder -verfremdend gekürzt worden.
    Sämtliche relevanten Argumente sind in dem Artikel der WAZ genannt worden.
    Im Gegenteil, er gibt die Aussagen der offiziellen Pressemitteilung der SU in weiten Teilen fast wortwörtlich wieder.
    Was im Artikel der WAZ "gekürzt" wurde waren lediglich die allgemeinen Informationen über die Technik, den Ort und die Gründe. Diese Dinge sind aber bereits in diversen Artikeln zuvor in aller Breite erläutert worden.
    Folglich ist der Artikel der WAZ über die Stellungnahme der SU absolut vollständig und gibt jeden wichtigen Aspekt wieder!
     
    Diese "Kürzung" nun so auszulegen, als ob dadurch irgendeine grundlegende Aussage der öffentlichen Pressemitteilung, auf die ich meinen Kommentar bezogen habe, verändert oder aus dem Zusammenhang gerissen wurde ist nicht nur nicht zutreffend, sondern auch eine Diskreditierung der Arbeit der Redakteure der WAZ-Lokalredaktion.
     
    Aber wenn ich schon einmal dabei bin:
    Die SU übertitelt ihre Stellungnahme großspurig mit "SU klärt falsche Berichterstattung auf".
    So? Welche falsche Berichterstattung denn?
    Sämtliche Informationen über diese Geräte sind in der Presse (WAZ, RP, WDR, heiligenhaus-Blog, etc.) absolut richtig dargestellt worden!
    Sowohl was die grundlegenden Dinge über Technik als auch die Beweggründe der Stadtverwaltung angeht.
     
    Und weiter: "Die SU möchte nun aufklären und aufdecken".
    So? Was wird denn aufgedeckt? Keine der Informationen aus der Stellungnahme ist so oder so ähnlich nicht schon in anderen Artikeln zum Thema aufgetaucht.
    Es sind sogar falsche Aussagen in dem Text. So wird behauptet, die Mosquitos wären "hochfrequente Utraschallgeräte". Jeder, der sich nur ein klein wenig mit Akkustik auskennt oder sich die Mühe einer Recherche macht, würde wissen, dass:
    1) Ultraschall grundsätzlich hochfrequent ist und es sich damit bei der Formulierung um einen Pleonasmus handelt,
    2) Ultraschall erst bei > 20 kHz beginnt (und die Mosquitos Frequenzen von 16-18 kHz senden)
    und 3) Ultraschall grundsätzlich nicht für das menschliche Gehör erfassbar ist.
     
    Des weitern wird geschrieben, dass im Jahre 2007 eine Summe von 28.000 € "für die Reperaturen außerschulischer Vandalismusschäden" ausgegeben wurde.
    Zum einen wird diese Behauptung nicht durch Quellen belegt, zum anderen ist sie irreführend, da sich diese Summe auf alle Schäden an der Schule bezieht und nicht nur jene, die durch den Einsatz der Mosquitos verhindert werden soll, da diese nur in einem kleinen Bereich des Haupteingangs und des Fahrradständers wirken.
     
    Dann heißt es: "[...] richten sich die Geräte in keinster Weise gegen die Schülerschaft des Gymnasiums, sondern gegen randalierende Jugendliche außerhalb des Schulbetriebs."
    Dies impliziert, das die "randalierenden Jugendlichen" keinesfalls Schüler des Gymnasiums sein können. Sollten aber die "randalierenden Jugendlichen" zumindest vereinzelt auch aus Gymnasiasten bestehen, so richten sich die Geräte eben doch auch gegen die Schülerschaft.
     
    An anderer Stelle: "Somit können alle anderen Bereiche des Schulhofes bis auf weiteres uneingeschränkt genutzt werden."
    Einmal abgesehen davon, das die Formulierung "bis auf witeres" viel Platz für Spekulationen lässt, ist diese Aussage einfach unwahr. Oder darf man um zwei Uhr nachts den Basketball-Court bespielen?
     
    Schön auch: "Damit tangiert der Betrieb der Geräte auch nicht den Unterrichtsverlauf und hat keine Einwirkung auf Schüler oder Lehrer des Gymnasiums."
    Da der Unterricht wohl kaum zwischen 19.30 Uhr und 6.00 Uhr stattfindet, ist das wohl kaum eine Erwähnung wert.
     
    Ist so etwas also die "Aufklärung" der SU?
     
     
    In dem Fall kann ich den letzten, an mich gerichteten Satz gerne zurückgeben.
    Natürlich ohne die Rechtschreibfehler…

  3. KSFrechdachs
    Mai 6, 2008

    Heute 6.Mai.2008 findet der JugendHilfeAusschuss statt, ab 17 Uhr word im großen SItzungssahl auch unter anderem über die Mosquitos diskutiert.-SItzung ist öffentlich.

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  4. Ralf
    Mai 6, 2008

    Ich habe mir vorgenommen zu kommen und ggf. über Ergebnisse dieser Sitzung zu berichten.  Hoffentlich ist es auf der Zuschauertribüne nicht so warm………….;)

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  5. amarillyon
    Mai 6, 2008

    Werde auch auf der Sitzung sein.
     
    "Mosquitos", "Zukunft des Clubs" und "Infragestellung des Standortes der Stadtranderholung" interessieren mich brennend….
     
    Und auch ich habe mir vorgenommen, einen Artikel zuverfassen.
     
    Eigentlich würde ich daher Ralf zur zusammenarbeit bitten, da meine Erfahrung mit Ralf aber gezeigt hat, das Teamwork nicht unbedingt seine Stärke ist, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass zwei Artikel (oder mehr) geschrieben werden und es an der Redaktion liegt, welcher dieser Artikel dann veröffentlicht wird…

  6. HH4E
    Mai 6, 2008

    Yeah, ein Batlle. Ich will Blut sehn, Jungs!

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  7. Gumfi
    Mai 6, 2008

    *fg* ach, ihr seid so goldig!!! :D

    Aber Ralf hat damals mit Gabypsilon zusammen einen schönen Beitrag zum Thema Pipeline geschrieben!
    Ihr könntet es ja mal versuchen zusammen zu arbeiten.

    Oder aber, sprecht euch ab wer was schreibt, um so die vielfalt der Beiträge auf dem Blog zu steigern.
    Aber Ihr macht das schon!!! ;)

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  8. Ralf
    Mai 6, 2008

    Dann möge Amarillyon doch berichten. Ich mache sehr gerne Pause ;)

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  9. KSFrechdachs
    Mai 6, 2008

    Ich schätze mal, dass "ihr" nicht auf die Besuchertribüne müsst, da unten noch ein paar Plätze frei sind ;) .MfgKevinDann werden wir uns ja dort sehen ;)

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  10. Ralf
    Mai 6, 2008

    Weiß noch nicht. Ich denke ich bleibe auf Balkonien, aber hier zu hause! ;)

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  11. KSFrechdachs
    Mai 6, 2008

    @Ralf…Mensch ich wollte dir aber auch was geben ;) …Naja…wenn du nicht da bist, dann scanne ich das ein und schicke es dir dann so …

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  12. amarillyon
    Mai 6, 2008

    Ich habe schon mehrmals versucht, Ralf zu "zusammenarbeit" zu überreden.
    Leider ohne Erfolg.
     
    Ihm sind dann z.B. seine "Urheberrechte" auf Fotos so wichtig, dass er mir leider nicht erlauben kann, diese, und sei es nur für private Zwecke, zu benutzen.
     
    Die Idee, ein "sexy Ortseingangsschild" als Fotomontage gemeinsam zu produzieren (er macht das Photo, ich besorge die Postproduktion mit Photoshop), ist leider auch nicht verwirklicht worden. Zwar habe ich das Material dafür schon seit Monaten gesammelt, aber bis heute hat es Ralf nicht geschaft auf seinen audgedehnten Fotosafaris ein Foto eines Ortseingangsschildes zu machen. Bzw. dieses mir zu übergeben…
     
    Und das "Problem" mit zwei Artikeln (von denen dann Ralfs genommen wurde… mit schlechterer sprachlicher Qualität aber halt mit Fotos) gab es ja auch schon…

  13. nars
    Mai 6, 2008

    @amarilion: wegen deinem letzten Satz:
    <zitat>Und das "Problem" mit zwei Artikeln (von denen dann Ralfs genommen wurde… mit schlechterer sprachlicher Qualität aber halt mit Fotos) gab es ja auch schon…</zitat>Ihr hattet beide ungefähr zu gleichen Zeit die Artikel online gesetzt. Von Ralfs Artikel habe ich etwas eher Kenntis genommen.
    Wer zuletzt kommt…

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  14. Ralf
    Mai 6, 2008

    @Amarillyon Die Fotos von den Ortseingangsschildern sind längst fertig und hier auf dem PC. Leider hast verschwiegen, dass wir verabredet hatten, dass ich die bei warmem Wetter mache, wenn es etwas grün geworden ist.  Sonst paasst die Montage halt nicht. Nun ist das warme Wetter da, die Bäume sind schon etwas grün und die Fotos sind fertig. Also alles nur Behauptungen und Halbwahrheiten,  die Du aufstellst! Du versuchst Dich hier zu meinen Lasten zu profilieren. Und das schon seit Tagen! Leider klappt das nicht so ganz., denn selbst die Redaktion weiß mehr als gut, dass ich meine Zusagen zu halten pflege. Die Fotos mit den Ortseingangsschildern sind da, es müssten 4 oder 5 sein…… Und der Rest ist doktorales Gelabere! Aber ich habe jetzt keine Lust mehr zu einer Zusammenarbeit. Schnapp Dir eine Kamera und mache es selbst! Wer mir nachsagt, ich würde Unfallopfer fotografieren und viele Dinge mehr kann ja wohl nicht mehr mit meiner Zusammenarbeit rechnen. Da bin ich einen ganz anderen Stil gewohnt, aber nicht den wie "Laterne ganz unten"

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  15. amarillyon
    Mai 6, 2008

    ‘Nuff said…

  16. Ralf
    Mai 7, 2008

    Ich fand es mal so richtig klasse, als interessierter Bürger im großen Sitzungssaal zu sein. Die Wärme auf der Besuchertribüne war übrigens noch erträglich.
     
    Natürlich möchte ich den Ausführungen von Amarillyon nicht vorgreifen, der ja angedeutet hatte einen Artikel schreiben zu wollen. Von mir kommt jedenfalls kein Artikel zu dieser Sitzung.
     
    Auf einige  Dinge, die zum Thema Mosquitos besprochen wurden, möchte ich dennoch hinweisen:
     
     

    Der Bürgermeister übt das Hausrecht laut Ortssatzung aus. Daran ist juristisch nicht zu rütteln. Darüber war man sich auf der Sitzung einig. Das beinhaltet auch den Einsatz dieser Geräte, auf Anordnung oder mit Genehmigung des

    Bürgermeisters. Der Einsatz dieser Geräte ist juristisch zulässig.
     

    Mitglieder des Jugendrates fühlten sich nicht informiert, weil die Mosquitos schon seit Herbst 2007 im Einsatz sind (Informationsdefizit). Einige Mitglieder fühlten sich übergangen.

     

    Das Thema „Menschenverachtend“ wird flach gehalten. Auch die FDP rudert argumentativ zurück.

     

    Einsatz, Wirkungsweise und Funktion der Mosquitos am IKG wurden genau erläutert.  Es handelt sich um einen punktuellen Einsatz, begrenzt auf einen

    Bereich von je 30 Metern. Bisher sind zwei Mosquitos im Einsatz. 
     

    Bemängelt wurde, dass dieses Thema auch in überregionalen Medien fürchterlich „aufgeblasen“ wurde. 

     

    Niemand im Ausschuss ist für den Vandalismus.

     
     

    Ein flächendeckender Einsatz der Mosquitos ist unerwünscht. 

     

    Innerhalb eines Jahres ist ein Schaden von 30.000.- Euro am IKG entstanden

     

    Der Schulleiter fordert (per aktuellem Brief) den Einsatz weiterer Mosquitos und fügt eine Auflistung von Schäden bei, die allein am vergangenen Wochenende entstanden sind.

     

    Man will den Einsatz von Streetworkern in Erwägung ziehen und Jugendlichen ebenfalls alternative Plätze (Treffpunkte) anbieten.

     

    Eine endgültige Entscheidung des FDP-Antrages (Geräte entfernen) wird es im Ausschuss „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ geben. Nur dort kann über einen Abbau der Mosquitos entschieden werden. Ob der Bürgermeister sich an eine Entscheidung halten muss, darf allerdings bezweifelt werden. Er entscheidet ggf. als Verwaltungschef auch unabhängig und alleinverantwortlich von diesem Gremium.

    Erinnert wurde auch an andere Schäden durch Vandalismus, die sich in den letzten Jahren in anderen Stadtteilen (Unterilp / Golfplatz etc.) ereignet hatten.
    Die Schadenssummen waren teilweise sehr hoch. Man war sich darüber einig, das Vandalismus innerhalb der Stadt „wandern“ würde.
     
     
    Warten wir also geduldig auf Amarillyons Ausführungen, zu dieser interessanten Jugendhilfeausschusssitzung. Es gab natürlich weitere wichtige Tagesordnungspunkte, die abgehandelt wurden. 
     
    Für mich persönlich war diese Sitzung sehr interessant und aufschlussreich.
    Vor allen Dingen war sie in weiten Teilen eine Bestätigung meiner bisherigen Ausführungen zum Einsatz der Mosquitos.
     

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  17. KSFrechdachs
    Mai 7, 2008

    Mitglieder des Jugendrates fühlten sich nicht informiert, weil die Mosquitos schon seit Herbst 2007 im Einsatz sind (Informationsdefizit). Einige Mitglieder fühlten sich übergangen.Du meinst des Jugendhilfeausschusses ;)  

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  18. dennis
    Mai 7, 2008

    Naja… ich habe bereits einige Informationen erhalten zu dieser Sitzung und wie es aussieht gab es wohl doch einige Stimmen die sich nach wie vor gegen diese methode ausgesprochen haben. Ich denke wir sollten mal abwarten was Amarillyon dazu schreibt denn er war ja auch vor Ort. Jede Medallie hat zwei Seiten lieber Ralf und ich habe fast das Gefühl als hättest Du nur eine Seite beschrieben ;) Ob das wohl ein "Sender-Empfänger" Problem ist? :D

    LG,
    Dennis K.

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  19. Ralf
    Mai 7, 2008

    @Dennis Natürlich, das habe ich ja auch mit den angedachten Streetworkern deutlich gemacht. Aber das Thema "Menschenverachtung" hat sehr deutlich an Gewicht verloren. Fakt ist aber auch, dass es diesen Brief des Direktors vom IKG gibt.
    Und die entstandenen Sachschäden kann man halt nicht wegdiskutieren………..
    Dort wo die Mosquitos hängen, treten keine Beschädigungen mehr auf. Die Polizei hat auch eingeräumt, das eine Überwachung des IKG nicht zu den dringlichsten Aufgaben der Polizei gehört. Natürlich schlagen die Emotionen und die unterschiedlichen politischen Interessen hoch, aber von vielen vorgebrachten Argumenten bleibt nicht mehr viel übrig, wenn man diese Angelegenheit sehr sachlich und fallbezogen diskutiert. Die Verwaltung hat auch die Aufgabe, öffentliche Gebäude zu schützen. Das wurde gestern auch deutlich gemacht.
     
    Ich bin mal neugierig darauf, was der “Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ beschließen wird. Nach meiner persönlichen Einschätzung wird es so sein, dass die Mosquitos hängen bleiben. Entweder wird es der Ausschuss so beschließen oder der Bürgermeister beruft sich  auf sein Hausrecht, nach Ortssatzung und macht sein Veto geltend.
     
    Fakt ist aber auch, dass der Direktor des IKG weitere Mosquitos beim Bürgermeister beantragt hat. Und dieser Brief wird bei Dr. Heinisch auf dem Schreibtisch liegen……
     
    Abschließen hab ich mich natürlich auch darüber gewundert, dass auf der Besuchertribüne so wenig Zuschauer saßen. Unten im Saal waren es auch nicht viele, von einigen Pressevertretern mal abgesehen. Bei einem angeblich so wichtigen Thema, das deutschlandweit medial ausgeschlachtet wurde, hätte es einen Ansturm geben müssen. Statt dessen bleib die Anzahl der Besucher doch sehr überschaubar. 
     
    Hausbesitzer und Grundstückseigentümer haben durchaus die Möglichkeit diese Geräte auf eigenem Grund und Boden einzusetzen, weil es nicht verboten ist. Und Hausrecht bedeutet entweder, dass nach „Nasenfaktor“ entschieden wird oder auch nach „Gruppierungen“. 
     
    Weitere Infos, auch zum Hausverbot für private und öffentliche Gebäude findest Du hier:
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hausverbot

    LG,
    Ralf.

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  20. dennis
    Mai 7, 2008

    @Ralf

    Ja ich denke Dein Standpunkt zu diesen Geräten ist mehr als deutlich geworden. Auch die aufgeführten Fakten sind natürlich nicht weg zu reden. Dennoch geht es hier nicht nur um Fakten sondern um das Empfinden der Menschen diesen Maßnahmen gegenüber. Was halten die Bürger von diesem System? Was der Bürgermeister und Schulleiter dabei denkt ist mir völlig Wurst. Denen geht es mehr um schnelle Lösungen und weniger um die Menschen die damit leben müssen. Und auch das diese Geräte als Unbedenklich eingestuft sind ist mir in erster Linie egal. Interessiert mich alles nicht wirklich. In Deutschland sind etliche Dinge durch das Gesetzt legitimiert was aber nicht heißt, das alles was im Gesetzbuch steht auch richtig ist. Ich selbst bin gegen den Einsatz dieser Geräte und die Mehrheit der Bürger auch wie man deutlich erkennen kann. Und diese Tatsache ist nun mal ebenfalls nicht weg zu reden und hat meiner Meinung nach mehr Gewicht als Wirtschaftliche Aspekte.

    Wie gesagt Ralf. Was die Fakten angeht hast Du uns schon ausreichend aufgeklärt. Nun geht es um die Gefühlsebene und das Denken der Menschen die hier in Heiligenhaus leben. Es geht nicht darum alle Fragen in Meter langen Kommentaren zu beantworten sonder viel mehr darum, eine anständige und möglichst sachliche Diskussion hier zu erwirken. Die Bürger sollen sagen wie sie zu dem Thema stehen und sich austauschen. Deshalb danke für die Ausführung aber bitte lass den anderen noch etwas übrig. Wir haben alle eine eigene Meinung und sind auch in der Lage diese hier anzubringen.

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  21. Ralf
    Mai 7, 2008

    @Dennis Wenn es ohne die Geräte funktionieren würde, wäre ich doch nicht dagegen. Dievon Dir  angesprochene Gefühlsebene – die ich natürlich auch habe – ist zwar menschlich verständlich. Aber wo ist dann bitte die Gefühlsebene der Vandalen? Die spüre ich nirgendwo! Sie wird nur in der Zerstörung sichtbar, die man am IKG finden kann. Ich denke das man irgendwann an einem Punkt angelangt ist, wo es keine tragbare Lösung gibt. Wir haben Gesetze, die man anwenden könnte. Aber was nutzt das alles wenn die Polizei (Stadtwacht) realtiv machtlos ist. Ich spreche natürlich niemendem seine persönliche Meinung ab, warne aber vor allzu großen  und unrealistischen Erwartungen.  Im  "Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung", wird sicherlich nicht überwiegend nach sozialpädagogischen Gesichtspunkten entschieden.  Wohl eher nach "Recht & Ordnung" und weniger nach Emotionen und menschlichen Gesichtspunkten…….. Davon muss man einfach mal ausgehen.  LG, Ralf.

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  22. Ralf
    Mai 7, 2008

    @KSFrechdachs Du hast recht. Der Sinn war verfälscht, weil der Zeilenumbruch des Editors manchmal nicht so gut funktioniert.  LG, Ralf.

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  23. dennis
    Mai 9, 2008

    Ja… wie dem auch sei. Es wäre klasse wenn die anderen auch etwas dazu schreiben. Es macht keinen Spaß wenn man bei jedem Kommentar von einer Person mit Text überschwämt wird. Damit ersticken wir die Diskussion und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Also bitte zügel Deinen Eiffer etwas und gib anderen die Möglichkeit sich ebenfalls zu äussern. Man muss auch nicht jeden Kommentar gleich kommentieren Ralf. Wie gesagt… uns geht es um die Vielfalt! Danke ;)

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  24. ein besorgter Mitbürger
    Mai 12, 2008

    …also ich bin deutlich über 25 und kann diesen Ton eindeutig hören…. Mal wieder ein Beispiel für absoluten Quatsch in der Werbung und vorgeplante Hörschäden. In Dortmund mussten diese Dinger wieder entfernt werden – aus eben diesen Gründen, dass Hörschäden nicht ausgeschlossen werden können!

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  25. KSFrechdachs
    Mai 17, 2008

    Frage an amarillyon: Schreibst du jetzt einen Bericht über die JHA(JugendHilfeAusschuss)-Sitzung?

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  26. Ralf
    Mai 28, 2008

    Das Thema „Mosquitos am IKG“ beschäftigt am Donnerstag 29. Mai) u. a. die
    Ausschusssitzung „Öffentliche Sicherheit & Ordnung“. 

    Die Ausschusssitzung ist öffentlich.  Der Beginn ist um 18:00 Uhr, im großen Sitzungssaal (Altbau) des Rathauses. Die Tagesordnung hängt im Eingangsbereich des Altbaus öffentlich aus.

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  27. KSFrechdachs
    Mai 28, 2008

    Natoll :( und schon wieder ein Termin zu dem ich nicht kann, aber wie es aussieht geht der Ralf (wahrscheinlich :D ) dorthin, villeicht kann er ja davon berichten ;)

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  28. Ralf
    Mai 28, 2008

    @KSFrechdachs Mich interessiert es natürlich schon. Wennn nichts wichtiges dazwischen kommt, werde ich wohl dort sein. LG, Ralf.

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  29. Ralf
    Mai 29, 2008

    Tagesordnungspunkt  6  “Mosquitos am IKG“ auf der Ausschusssitzung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung / Geschäftsbereich 1 vom 29. Mai 2008
    Nach langer und intensiver und kontroverser Diskussion (auch die Polizei war anwesend) wurden folgende Anträge bezüglich Abwehr von Sachbeschädigungen am IKG gestellt:
     

    Einrichtung einer temporär begrenzten Sicherheitspatenschaft / Runder Tisch

    (Polizei, Stadtwacht, Verwaltung, Jugendamt etc)
     
    Ja-Stimmen:   7
    Nein-Stimmen: 7
     
    Ergebnis: Antrag abgelehnt
     
     

    Schaffung einer Stelle für einen Streetworker:

     
    Ja- Stimmen. 7
    Nein-Stimmen: 7
     
    Ergebnis: Antrag abgelehnt
     
     

    Demontage der Mosquitos  am IKG

     
    Ja- Stimmen:   7
    Nein – Stimmen: 7
     
    Ergebnis:  Antrag abgelehnt
     

    Bis auf weiteres werden die Maßnahmen greifen, die im Jugendhilfeausschuss dargelegt wurden.  Es wurde betont das das Jugendamt, der Jugendrat und die Polizei sehr gut zusammen arbeiten und nach Ausweichmöglichkeiten für die Jugendlichen suchen.  Die Mosquitos bleiben in Funktion. Der Antrag für weitere Mosquitos durch den Direktor des IKG liegt bekanntlich vor.

    Da mir die Regularien für diese Ausschusssitzungen unbekannt sind, kann hier abschließend nicht beurteilt werden, ob neue Anträge in Sachen „Vandalismus am IKG / Mosquitos“ überhaupt kurzfristig gestellt werden können.

    Ob es in nichtöffentlichen Teil der Sitzung einen Kompromiss zu diesem Thema gab, ist ebenfalls offen. Ich glaube aber nicht daran, denn die Meinungen gingen zu weit auseinender.
    LG,
    Ralf.
     
     
               

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  30. Kort, Jürgen
    Jan 26, 2009

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich hatte der S-Bahn Berlin GmbH vor einigen Wochen den Vorschlag gemacht, daß Züge und andere Verkehrsmittel, die
    z. B über Nacht in den Abstellanlagen deponiert sind, mit Hilfe entsprechender Hochfrequenztöne vor Vandalismus (z. B. vor Sprayern bzw. Zerkratzen von Scheiben)geschützt werden sollten. Vielleicht könnte man versuchen, dieses System in größeren Dimensionen anzuwenden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Kort

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  31. Ralf
    Jan 16, 2010

    Ich entnehme der WAZ-Heiligenhaus (heutige Ausgabe) das die Mosquitos am gestrigen Freitag demontiert wurden. Dr. Jan Heinisch soll die Anweisung dazu gegeben haben.

    Ob es dazu eine Presseinformation gibt, die der Blog-Redaktion eventuell vorliegt, ist mir im Moment nicht
    bekannt.

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  32. Dede
    Jan 16, 2010

    Finde ich sehr kulant von Herrn Heinisch, das Experiment einmal zu wagen. Vielleicht sind die Anlagen ja auch nicht mehr nötig.
    Schließlich scheinen die Vandalen lange Zeit nicht mehr aufgetaucht zu sein. Man hat jedenfalls nichts in der Richtung gehört/gelesen.
    Aus meinem Beruf weiß ich, daß das Phänomen randalierender
    Jugendlicher nur zeitweise auftritt.
    Die Leute werden älter und bis eine “neue Generation”
    nachrückt, vergehen ein paar Jahre.
    Und die haben dann vielleicht auch ganz andere Treffpunkte.

    Man kann mal schauen wie es ohne Mosqitos läuft und
    optimistisch sein.

    Und diesen Optimismus zeigt Herr Heinisch hier, falls er es denn wirklich in Auftrag gegeben hat.

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  33. Wuppertaler
    Jan 17, 2010

    Hallo Dede
    Man kann nur hoffen das diese Ruhensphase ein paar Jahre länger andauert. Zur Zeit sind viele ja wohl eher mit Kampfsaufen oder Komatrinken beschäftigt.Wenn ich mir die Kassenschlangen im REAL oder der REWE an einem Samstagabend mal anschaue(berufbedingt) dürfte das wohl zutreffen.
    Wenn die Phase vorbei ist müssen dann wieder städtische Programme herhalten und jeder bekommt nach WAHL-Programm seinen persönlichen Streetworker.
    Grundsätzlich war die Idee mit den Summi´s gut und mutig…der Schritt zurück genauso.Mal sehen ob es was bringt.In diesem Sinne :-)

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  34. Rainer Bahlmann
    Jan 17, 2010

    Verkennt mir die Jugendlichen nicht.
    Das Problem ist nicht groß wie es scheint.
    Hier ist wie immer ein paar versauen ganz vielen, ne ganze Menge.
    und das ist Schade.!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Es fehlt wie immer in allen Organisationen der Nachwuchs, sollte man sich mal lieber Fragen, WARUM?
    Und nicht die haben keinen Bock.
    Ich kann nicht bestätigen, dass das Alles Randalierer und Freaks sin.
    Habe sehr viele andere positive Erfahrungen machen dürfen und mache Sie zur Zeit!
    Ich sach nur Gottes Dienst einmal anders.

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  35. Wuppertaler
    Jan 17, 2010

    Lieber Rainer,
    nicht überall ist der Ponyhof und keiner meint ALLE…ich habe ca. 15 Jahre Jugendarbeit in den 80ern hinter mir.Der komplette Vereinssport mit allem Drum und Dran…Turniere,Ausflüge,Zeltlager,Weihnachtsfeiern,Feten….jaaaaaaaaaaa klar gibt es das auch heute noch….bloß stell dir mal vor die Erde wäre eine Scheibe und alle Freaks,Komasäufer und Randalierer wippen auf einer Seite,irgendwann bricht der Rand ab und die Blagen fliegen runter….tolle Perspektive!

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  36. Rainer Bahlmann
    Jan 17, 2010

    Haste leider Recht.. Doch es geht auch anders. Aber das wäre ein Thema, nicht für hier sondern in Aktionen in Heiligenhaus für Heiligenhaus.
    Dafür braucht man Zeit Freiwillige und leider auch Geld.
    heute gibt es nichts mehr umsonst.
    Schade eigentlcih.
    Wenn wir früher nicht funktioniert haben, mussten wir dait klar kommen. Wenn wir mitspielen wollten, mussten wir dran arbeiten das wir es konnten.
    Doch ich bin nach wie vor der Meinung, es geht auch anders. Das beweist meine EX Firmgruppe mir jedes mal.
    Die sind zwar auch mal etwas Schräg im Schädel, aber das waren wir in den Augen der damiligen Erwachsenen mit 16/17 Jahren auch.
    Das dürfen wir nicht vergessen.
    Wenn wir etwas finden, was Jugendliche anspricht, müssen wir nicht sofort überlegen ob es uns auch gefällt. Wenn es denen gefällt und wir darin mit eingebunden werden, sollten wir darüber froh sein.
    Noch was.
    Ob jetzt Kirche oder Weltlich.
    Es wird bis maximal zu 10 Lebensjahr etwas angeboten und dann wird es rapiede weniger. Wenn dann etwas nicht funzt, sorry.
    Wir sind am Wochenende im Jugendheim gewesen. Jugenddisco und das war gut. Die Zivis haben aufgepasst und die Eltern brauchten keine Angst haben.
    Wo gibt es das denn noch. Ich rede hier nicht von heile Welt. Ich rede hier von Realität. Die gab es zu meiner Jugend in Sögel im Emsland und so wie ich gehört habe auch in Heiligenhaus.
    Doch hier wird ja dann auf den Club hingewiesen.
    Doch der Club alleine kann es auch nicht.
    Wo bleibt denn hier das Engargement?
    Man kann es nicht allen Recht machen, aber vielen. Doch mittlerweile glaube ich, nur noch für wenige. Der Rest kann sehn wo er bleibt.
    Wenn sich mit der gleichen Kraft und dem gleichen Einsatz um unsere Jugend und jungen Erwachsenen gekümmert würde wie um die dusselige Autobahn, oder eine Imbissbude, würde s auch kaum noch Ärger mit den Leuten geben. Da ist doch der hase im Pfeffer, oder wie heißt es so schön. Ein Fisch stinkt immer vom Kopf her.
    Mal drüber nachdenken.

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  37. moth
    Jan 18, 2010

    Im Frühjahr geht der Ärger dann weiter. Ist ja auch kalt jetzt.

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  38. Rainer Bahlmann
    Jan 18, 2010

    @ moth
    warum schwarz sehen?

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  39. Dede
    Jan 21, 2010

    @ Wuppertaler:
    Moin, Moin. Ich meinte das ehrlich mit meinem Lob an den Bürgermeister. Mal gucken, was passiert wenn man die Döngens einfach mal wieder abbaut.
    Was ich aber wirklich witzig finde ist:
    Kaum sind die Summser abgehangen, geht das Gesummse aufm Blog noch viel heftiger los. Die Spalte ist ja mittlerweile RANDVOLL mit Artikeln zum Thema.
    Und was das peinlichste ist: Wieviele diese ganz still und leise Entscheidung des Bürgermeisters jetzt als ihren
    eigenen Verdienst verkaufen wollen. Allen voran die blau/gelben.

    Dabei halte ich persönlich das Thema mittlerweile für dermaßen abgelutscht…

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  40. heiliigenhauser
    Jan 21, 2010

    Die Entscheidung hätte der Bürgermeister schon lange treffen können. Der Antrag von SPD und WAHL liegt schon lange vor. Weitere Zeit zur Demontage der Moskitos wurde durch die FDP vergeudet. In aller letzter Sekunde, bevor eine Entscheidung durch die Politik getroffen wird, reagiert der Bürgermeister. Wahrscheinlich nur, um weitergehende Forderungen zu verhindern und den Ball der Politik zuzuspielen. Gut, dass die Dinger endlich abgebaut sind. Dies hat aber nichts mit der tollen Leistung des Bürgermeisters zu tun, geschweige den mit Einsicht und Verstand. Er hielt dies für einen taktisch cleveren Schachzug und hat gehofft, dass nun Ruhe im Karton ist. Aber da hat er die Rechnung ohne SPD und WAHL gemacht. Die lassen ihre weitergehenden Forderung nach dieser Aktion des Bürgermeisters nicht ruhen. Bleibt abzuwarten, wie sich die FDP nun verhält. Nach ihrem Programm müsste die Richtung ja klar sein. Aber aufgrund der Erfahrungen weiß man ja, dass die FDP immer wieder für Überraschungen gut ist.

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  41. Dede
    Jan 21, 2010

    @ heiligenhauser:
    Jetzt hast Du mir meinen eigenen taktischen Zug mit dem beschwichtigenden Lob aber verdorben. ;-)
    Man hätte das so schön kommentarlos zur Kenntnis nehmen und trotzdem nicht von den weitergehenden Forderungen ablassen können.
    Tja, so ist das eben hier im “Forum Romanum”.

    Die FDP war, ist und wird immer für Überraschungen gut sein.
    Ihre ganze Geschichte, sogar auf Bundesebene, basiert darauf.

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