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Jugendliche bekommen ‘was auf die Ohren…


18. April 2008 - Von amarillyon in News | Druckversion | Versandversion

Foto von Theresa Knezek…und zwar einen hochfrequenten, nervigen Dauerton im 18 kHz-Bereich. Zumindest wenn sie sich Abends und in der Nacht in der Nähe des Immanuel-Kant-Gymnasiums aufhalten.

Dort hat die Stadtverwaltung zur Vertreibung un- erwünschter Jugendlicher sogenannte "Mosquitos" anbringen lassen. Diese Geräte geben einen hoch- frequenten Ton ab, der von Menschen über 25 Jahren in der Regel nicht mehr gehört werden kann. Für Jugendliche und Teenager hingegen, die über ein sehr viel besseres Gehör verfügen, wirkt der Ton äußerst unangenehm.


Schon seit geraumer Zeit gibt es im Bereich des Gymnasiums Probleme mit Vandalismus und Beschwerden der Anwohner. Die Stadtverwaltung hat bereits einiges unternommen, um diesen Problemen Herr zu werden.
Videokameras wurden zur Überwachung montiert, die Streetball-Anlage und andere Bereiche wurden umzäunt und der Spielbetrieb ist ab 21 Uhr (statt der erlaubten 22 Uhr) untersagt. Zudem patroulieren regelmäßig Mitarbeiter der Stadtwacht auf dem Gelände.
Doch anscheinend sind all diese Schritte bisher nicht ausreichend gewesen, so dass die Verantwortlichen nun auf eine etwas kreativere Maßnahme zurückgegriffen haben.

Mosquito-GerätEntwickelt wurde diese Idee von einer waliser Firma namens Compound Security Systems. Ihre Geräte (die sie Mosquitos nennen – als Anlehnung an das "nervige" Surren der kleinen Blutsauger) werden durch einen Bewegungsmelder aktiviert und senden dann mit

85 dB einen hochfrequenten Ton im Bereich von 17 bis
18 kHz aus.
Diese Töne liegen knapp unterhalb der Schmerzgrenze (der sogenannten Unbehaglichkeitsschwelle) und wirken so stark, dass man freiwillig den Ort verlässt.

Der "Trick" dabei ist, dass man das sogenannte Recruitment (Lautheitsausgleich) ausnutzt, dass bei älteren Menschen die Hörschwelle bei sehr hohen Tönen herabsetzt. Laut Angaben der Firma sollen Menschen über 25 Jahren diese Töne nicht mehr wahrnehmen können. Die Geräte werden also gezielt nur gegen Jugendliche eingesetzt.

Tabelle

Zum Selbstversuch (ohne sich Nachts auf das Gelände des Gymnasiums schleichen zu müssen) kann man den Ton unter folgenden Link anhören.
http://download.npr.org/anon.npr-mp3/atc/atc_teenbuzz.mp3
Gegebenenfalls kann man zusätzlich am Lautstärkeregler drehen, da die "Hörbarkeit" des Tons auch mit der Höhe der Dezibel zusammenhängt.

WAZ fragte nach

Die Geräte wurden bereits im Herbst des letzten Jahres angebracht. Aber erst auf Nachfrage der WAZ ist die Information über die eingesetzte Technik nun an die Öffentlichkeit gelangt.

Die Bewegungsmelder sind in der Zeit von 19.30 Uhr am Abend bis um 6.00 Uhr am Morgen aktiv. Es wird auch nicht der gesamte Schulhofbereich beschallt, sondern nur einzelne Ecken wie z.B. der schwer einsehbare Fahrradständer.
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch, der nach eigenen Aussagen "…grundsätzlich kein Freund von Videokameras und auch kein Freund von Mosquitos…" ist, rechtfertigte diese Maßnahme als "normales Geschäft im Verwaltungsbereich".
Einen "guten Kompromiss" findet Gebäudefachmann Volker Hoven (verantwortlich für die Instandhaltung städtischer Gebäude) den Einsatz der Mosquitos am Gymnasium. "Ich sehe keine andere Chance, das in den Griff zu bekommen. Am Gymnasium haben wir eine Riesen-Verwinkelung. Die ganzen Gänge hier…"

Dass durch die Mosquitos nur ein Verdrängungseffekt ausgelöst wird, ist Heinisch bewusst. Die jungen Leute würden sich halt andere Treffpunkte suchen. Doch er verteidigt sich: "Untätigkeit kann man uns nicht vorwerfen. An anderen Stellen haben wir uns viel Mühe gegeben. Haben Bolzplätze saniert, wollen Schutzhütten anlegen. Als Grundstückseigentümer des Gymnasiums müssen wir das Schlimmste verhindern", findet er angesichts der Zerstörungen. "Wir können nicht jeden Jugendlichen mit einem Streetworker verfolgen."
[Quelle: WAZ] 

Technik umstritten

Dr. Jan Heinisch selbst sagte im Gespräch mit der WAZ in Hinblick auf seinen eigenen Erfahrungen in der Jugendarbeit: "Jugendliche haben keine Lobby. Man brauche ja nur mal zu überlegen, was passieren würde, wenn ein Gerät auf den Markt käme, das alte Menschen fernhält…"
Einen großen Schritt weiter geht z.B. die Bürgerrechtsorganisation Liberty. Für dessen Direktor Shami Chakrabarti ist das Mosquito-Gerät "schlimmstensfalls eine schwache akustische Waffe oder bestenfalls eine Hundepfeife für Kinder".

In einer zivilisierten Gesellschaft, die ihre Kinder achtet, habe dieses Gerät nichts zu suchen, das sich gegen alle Jugendlichen richtet, nicht nur gegen die Störenfriede. Die Ungerichtetheit und die Beschränkung auf eine Altergruppe könnten den Einsatz des Geräts gegen die Menschenrechte verstoßen lassen, vermutet Liberty. So könnte es gegen den Artikel 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) und vor allem gegen den Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen.
In der Schweiz, im Kanton Graubünden, wurde einem Hotel gerichtlich Verboten, Mosquitos anzubringen.

In Osnabrück ist vor wenigen Wochen ein unter dem Vordach eines Einkaufszentrum montiertes Mosquito-Gerät vom Gesundheitsamt entfernt worden, mit dem Punks vertrieben werden sollten.

Die Kehrseite der Medallie

Doch die Jugendlichen sind kreativ. Längst haben sie die Vorteile dieser Technik für sich entdeckt.
Schon kurz nach der Markteinführung programmierte ein schwedischer Teen das Signal um in einen Klingelton fürs Handy – Prädikat lehrersicher.
Doch die Firma
Compound Security Systems beweist Marktinstinkt und bietet nun selbst einen solchen Jingle an. Ihren Beitrag zum reibungslosen Miteinander der Generationen wurde darauf sogar mit dem Ig-Nobelpreis für Frieden honoriert.

Mittlerweile gibt es sogar einen Dancetrack mit dem "Mosquito-Ton".

Und selbst die Werbung hat sich dem Angenommen.
KFC verarbeitete den Ton in einem Webespot und Sony Pictures benutze ihn bei der PR für ihren Film "The Messenger".

*1. Foto Foto von Theresa Knezek, 2. Bild Pressefoto http://www.compoundsecurity.co.uk/download/mosquito_4.jpg

91 Kommentare

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1. KSFrechdachs schrieb am 18. April 2008 um 17:34

Ohllaalaa… das lösst aber eine Welle aus.. "Nur ein kleiner Spaziergänger bemerkt es und berichtet es einer Lokalzeitung, diese schriebt einen Artikel und ein Tag später ist es das "Tagesthema" der WAZ" Noch ein weiteren Tag darauf kommen schon die Kamerateams.[br] Hier ein Video aus dem WDR Bergisch Land http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/04/17/lokw_01.xml;jsessionid=0CAA4A90D016161B7397DFD4F623FD6C.mediathek4und manche meinen sogar, dass auch weitere Pressevertreter aus anderen zeitungen und auch Fernsehteams in heiligenhaus waren.

2. Richard schrieb am 18. April 2008 um 17:42

 
http://www.youtube.com/watch?v=eoa8eSf2NgQ&NR=1

3. Ralf schrieb am 18. April 2008 um 18:01

Bei passender Gelegenheit werde ich mal um das IKG schleichen und die "schlimmen" Ecken aufsuchen.  Meine Ohren sind sehr sensibel und hören auch noch hohe Töne. Das wurde bei einem Hörtest nachgewiesen…….. * zwinker * LG, Ralf.

4. flippmode schrieb am 18. April 2008 um 19:02

Junge junge…. zu krass. Das ist total lächerlich, vielleicht noch so ein ding in einem nieder Frequenzton  in die Stadt aufhängen am besten bei mir, Wohne direkt an der Hauptstraße, so im 60hz BASS bereich als Mega subwoofer :) damit kein Autofahrer mehrüber die hauptstraße fahren will und natürlich kein Brumi..gruß

5. Stef schrieb am 18. April 2008 um 21:31

Naja die Teile erinnern mich an die elektrischen Geräte  die man einsetzt um lästige Mücken zu vertreiben. So wie bei Mückenplagen denkt man bei den randalierenden Jugendlichen nicht über die Ursache des Übels nach. Geschweige denn ist man bereit die Ursache bei der Wurzel zu packen. In der Medizin bezeichnet man solche Maßnahmen als symptomatische Behandlung.

6. Tonolli schrieb am 19. April 2008 um 00:09

einfach nur irre das ganze

7. Michael Nußbaum schrieb am 19. April 2008 um 03:01

Nanu – hieß das in der Ursprungsversion in der ersten Zwischenzeile nicht noch: "Die WAZ deckt auf"? Na egal, sei’s drum.
@ Kevin: Mich würde ja mal interessieren, wer der "kleine Spaziergänger" gewesen sein soll.

8. KSFrechdachs schrieb am 19. April 2008 um 10:24

@Michael Nußbaum: Das war jetzt nichts gegen die Waz ;) Die ich immernoch jedenmorgen lese *zugeb* aber das mit dem "kleinen Spazirgänger" war auch nur so als Metapher gedacht , es sollte halt nur einfach ausdrücken, wie schnell soetwas an die Presse kommt./an die Öffentlichkeit geht.

9. amarillyon schrieb am 19. April 2008 um 13:49

Ich dachte mir, das "WAZ frag nach" besser passt, da diese Formulierung von der WAZ selbst so gewählt wurde: "[...] die Tatsache, dass es bis zur Nachfrage der WAZ keine öffentliche Information über die eingesetzte Technik gegeben hat". (siehe zweiter Artikel zum Thema vom 15.04.)….
Deshalb habe ich dies noch geändert, bevor der Artikel hier online geschaltet wurde.
 
Das ändert aber nichts daran, dass der WAZ großes Lob gebührt, dieses Thema aufgegriffen zu haben.
Wobei mich auch interessieren würde, wie die WAZ an diese Info über die Mosquitos gelangt ist.
Andererseite sollte nicht nur ein Zauberer seine Tricks für sich behalten…. ;)

10. Ralf schrieb am 19. April 2008 um 20:17

Kann man diese Mosquitos hier in der Nähe kaufen? Ich werde mir so ein Ding mal ansehen, für technische Studien in Verbindung mit Hochfrequenzsignalen. Vielleicht kann man diese Dinger auch per Funk steuern.Das erspartt dann eine aufwändige Verkabelung * feixgrins * und ermöglicht eine diskrete Installation an beliebigen Stellen (Gebüsch, Bäume etc.) LG, Ralf.

11. amarillyon schrieb am 19. April 2008 um 22:48

"[...] eine diskrete Installation an beliebigen Stellen [...]"
 
Anscheinend hat diese Maßnahme einen heißen Befürworter gefunden, der die Dinger flächendeckend einsezten will. Und zwar versteckt. Per Funk bedient.
Aber was will man auch von jemanden erwarten, der schon nächtliche Hubschrauberüberwachung und bewaffnete Bürgermilizen gefordert hat und Leute mit Nennung von amtl. Fahrzeugkennzeichen im Blog bloßstellt oder ohne skrupel und moralischen Bedenken Fotos von (Unfall-)Verletzen macht und in den Blog stellen lässt…
Die Frage nach Moral ist da wohl genauso vergeblich wie die, seine Fotos privat für seine Rollenpielrunde nutzen zu dürfen…

12. Brada schrieb am 19. April 2008 um 23:00

Also ich bräuchte für die Sommerferien auch eins,
einige ober tolle meinen auch jeden Abend sich
unter mein Fenster zu hocken, und schön über
Gott und die Welt zu talken, dabei kommen Sachen
raus…..
Würde mir die Dinger aufjedenfall holen.

13. Ralf schrieb am 20. April 2008 um 00:40

@Amarillyon Ich hoffe Du hast diese ganzen Vorwürfe vorher mal auf den Wahrheitsgehalt überprüft, mein Guter!

14. amarillyon schrieb am 20. April 2008 um 02:20

Hubschrauberüberwachung: Weitere Einbrüche in Heiligenhaus
Bewaffnete Bürgermiliz: Einbrüche in Heiligenhaus setzten sich fort
Autokennzeichen: Privatrennen auf der B227 / Höseler Straße
Unfallbilder: Schwerer Unfall trotz Ausweichmanöver
 
Und ich bin nicht dein Guter!!!

15. Ralf schrieb am 20. April 2008 um 09:27

Och, immer diese alten Kamellen!
Das ist doch OFF – TOPIC
(Deine Links funktionieren nicht)
Aber nun gut, Ich schreibe mal was dazu:
Privatrennen – Die Jungs können doch froh sein, dass die Polizei noch so sanft mit ihnen umgegangen ist.  Die waren doch Stadtgespräch. Einer hat es sogar bis in die
„Auto-Bild“ gebracht. Sozusagen in die "Hall of fame“ der Punktesammler. Ich hab wirklich keine Lust wegen solchen Leuten im Sarg oder im Rollstuhl zu enden, wenn sie mich von der Straße schieben wollen. Von den Frechheiten die sie an den Tag gelegt haben, mal ganz zu schweigen. Bis heute wurden und werden Raser aus dem Verkehr gezogen.
 
Bürgermiliz- 
Gut, das war damals eine leichte Übertreibung, aber die Polizei hat fleißig gearbeitet.
In Isenbügel gibt es bekanntlich private Initiativen, wenn es um Sicherheit geht.
 
 
Hubschrauberüberwachung-
 
Es gab einen Fall in Hilden (oder in Langenfeld) wo Einbrecher aus Heiligenhaus mit
Hilfe eines Hubschraubers gestellt wurden. Sie hatten sich auf das Dach einer Halle verkrochen und wurden dort entdeckt. Das stand damals in der Polizei-Pressemappe. Und daher dann mein Vorschlag Streifenflüge zu machen, weil man aus der Luft viel mehr sieht. (Diese Täter gehörten zu der Kuhfuß-Bande!)
Dafür hast Du mich scharf angegriffen und den Sinn überhaupt nicht verstanden!
 
 
Unfallfotos
 
Stimmt, diese Fotos wurden hier heiß diskutiert. Aber wo sind denn die Bilder von verletzten Personen?  Es gibt sie nämlich nicht! Ich verstehe nicht wie Du so etwas behaupten kannst. In der Galerie wurde ein Foto von der Redaktion gelöscht. Es zeigte einen offenen Verbandkasten, Reste von Verbandmaterial und es waren einige Blutstropfen zu sehen. Aber verletzte Personen halt nicht! Frechdreist behauptest Du aber, dass es diese Fotos geben würde um mich zu diskreditieren!
 
Und was bleibt nun aus deinen Anschuldigungen übrig?
Nicht wirklich viel. Zugegeben, man kann sich über den Geschmack streiten.
Aber jede seriöse „Tagesschau“ liefert härtere Bilder und Berichte!
Sogar Tote werden dort gezeigt. Oder afrikanische Soldaten, die deutsche Gewehre tragen. Regt sich darüber jemand auf? Wo bleibt denn Dein Aufschrei?
 
Ich bewege mich schon im Rahmen gültiger Gesetze! Sonst hätte ich längst Ärger mit Ämtern und Behörden bekommen. Auch bei der Redaktion gibt es keine Beschwerden. Und der Blog ist insgesamt ein hoch geachtetes und gern gelesenes Medium, mit steigenden Zugriffszahlen.
 
 
 
 
Nun mal zurück zum IKG:
 
Soweit ich es verstanden habe sind die Mosquitos nicht verboten und sie sind eine preisgünstige Alternative zu Zäunen oder einem stationären Wachdienst.
 
Beantworte mir doch mal eine Frage:
 
Gehört es zu einem normalen Erscheinungsbild, wenn sich junge Leute spätabends an einem öffentlichen Gebäude (in stillen Ecken) herumtreiben. Dort ggf.  BTM konsumieren, Sachbeschädigungen begehen und die nächtliche Ruhe stören?
 
Genau um diese Frage dreht sich alles. Und diese Probleme am IKG gibt es schon seit Jahrzehnten.  Das die Mosquitos vielen Leuten nicht gefallen, dass will ich wohl glauben. Aber jeder private Hausbesitzer würde sich auch etwas einfallen lassen, um weitere Schäden zu verhindern. Beschädigungen an öffentlichem Eigentum bezahlen wir schlussendlich alle! Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen das die Bevölkerung solche Beschädigungen gutheißen wird!
 
Und unserem Bürgermeister platzt scheinbar langsam der Kragen, was man auch verstehen muss. Beschwerden der Bürgerschaft werden vermutlich direkt im BM-Büro auflaufen. Immerhin haben alle anderen Maßnahmen bisher nicht gegriffen.
Auch keine Gespräche mit pädagogischem Ansatz. Und die Kassen der Stadt sind nicht gerade so gut gefüllt, um immer wieder Schäden reparieren zu müssen. 
 
Das sich nun einige Leute über die Mosquitos aufregen kann nur darin begründet sein, dass sie seit Herbst 2007 heimlich im Einsatz sind und nur wenige etwas darüber wussten. Das fühlen sich einige natürlich übergangen und nicht informiert.
Nun werden die Gesetzbücher gewälzt, um gegen die Mosquitos vorzugehen, aber das ändert nichts am Kern des Problems!
 
Jetzt geht nämlich die Rechthaberei los und von Menschenrechten, bis hin zur Verfassung wird alles rezitiert was die juristischen Kanonen hergeben, um auf Mosquitos zu schießen. Meistens von Leuten, die überhaupt keine Juristen sind und die irgendwo etwas über den Einsatz von Mosquitos gelesen haben.
Dasa sind die die, die „Ahnung“ haben, aber wissen tun sie nichts………
 
Und was nun “ganz besonders wichtig“ ist, ist die Frage wie denn die WAZ an diese Info gekommen sein mag! Das wäre doch ein richtiger “Nebenkriegsschauplatz“, den man eröffnen könnte.  

Mit anderen Worten:
 
“Man liebt den Verrat, aber man hasst den (oder die) Verräter(in).“
 Das war mein Wort zum Sonntag………
 
Zum Wohl!
 
 

16. KSFrechdachs schrieb am 20. April 2008 um 09:41

Soweit ich es verstanden habe sind die Mosquitos nicht verboten und sie sind eine preisgünstige Alternative zu Zäunen oder einem stationären Wachdienst. (von Ralf)

Also ich finde auch schon 700 € ein bisschen Holz :) Aber ich finde man sollte auch weiterhin die Stadtwacht und die Polizei dort einsetzen. Aber das Problem ist/war ja, dass die Stadtwacht nur bis 23 (?) Uhr kontrolliert und danach "Feierabend" macht. Viele Passanten/Anwohner haben dann ja die Polizei gerufen, aber diese meinen das man "nicht Zuständig" ist.Naja, mal sehen, was daraus wird.P.S. Ralf: Du musst nicht Abends am IKG rumschleichen um den Ton zu hören , wie wärs mit "ganz-bequem" von Zuhause aus.Link von Wiki: http://download.npr.org/anon.npr-mp3/atc/atc_teenbuzz.mp3(org. http://de.wikipedia.org/wiki/The_Mosquito unten unter Weblinks)Mfg…kevin

17. Ralf schrieb am 20. April 2008 um 10:22

@KSFrechdachs Danke für die Links. Aber das kann ich leider nicht hören, weil meine Soundkarte derzeit nicht funktioniert.  LG, Ralf.

18. flippmode schrieb am 20. April 2008 um 14:23

Also ich war am IKG, habe nichts gehört aber der Ton von der MP3 ist ja mal ober scheusslich…

19. Ralf schrieb am 20. April 2008 um 17:23

Ich wollte gestern Abend hin, aber in der Aula war eine Veranstaltung. Auch der Platz vor der Aula war mit Flatterband abgesperrt. Heute bin ich dann bei Tageslicht dort gewesen. Über dem Haupt-Eingangsbereich des IKG hängt ein Mosquito, wobei der Bewegungsmelder senkrecht nach unten gerichtet ist. Ein zweiter Mosquito hängt auf dem Schulhof. Der Bewegungsmelder zeigt in Richtung Fahrradständer. Beide Mosquitos sind in sabotagegeschützten Kästen untergebracht  und sind bei Tageslicht  gut zu erkennen. Die Videokameras gibt es ´dort schon länger……… Weitere Mosquitos habe ich bei einem Rundgang um das Gebäude nicht entdeckt. So bleiben genügend  "Kuschelecken" unbeschallt!  

20. amarillyon schrieb am 20. April 2008 um 20:18

@Ralf:
Nur Relativierungen, fadenscheinige Vergleiche und nicht ein Funke von Einsicht…
 
Und Kritik an den Mosquitos?
…kommt nur von "Rechthabern", die "keine Ahnung" haben und noch "nicht einmal Juristen" sind und nur darüber "gelesen haben"…
(Wobei ich mich frage, woher er denn seine Infos hat, und wann sein juristisches Staatsexamen stattgefunden hat…)
 
Was sind den auch schon anerkante Menschenrechtsorganisationen wie LIBERTY, die mit Buzz off eine große Kampagne gegen diese Geräte initiiert.
Oder die Heiligenhauser FDP-Fraktion, die sich ganz klar gegen die Mosquitos ausspricht. (Nachzulesen in der aktuelle Ausgabe der WAZ)
Und was weiß schon die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, welche eine gesundheitliche Schädigung "nicht gänzlich" ausschließt.
Das Gericht in der Schweiz, der Schweizer Bundesrat, das Gesundheitsamt in Osnabrück, diverese Kinderschutzorganisationen, das "Newport Community Safety Partnership", einige EU-Parlamentarier, die Gemeine Nachrodt im Märkischen Kreis, DieLinke in NRW, die Englische Kinderlobby, ein englicher Erzbischhof, die niederösterreichischen Kinderfreunde, der niederländische EU-Abgeordnete Jan Marinus Wiersma, der Grünstadter (Pfalz) Bürgermeister, die Stadt Ravensburg, der österreichische Jugendpolitiker Andreas Kollross, niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann, die Junge Union Straelen
Selbst der Erfinder der geräte, Howard Stapelton, fordert Gesetze, die den Missbrauch verbieten. Zudem schlägt er vor, dass Käufer künftig einen Vertrag unterschreiben müssen, in dem sie sich verpflichten, ausschließlich unsoziales Verhalten mit „Mosquito“ zu bekämpfen.
 
Die haben (in Ralf’s Augen) ja alle keine Ahnung…
 
Michael Ketteler vom Jugendamt Remscheid, der das Mosquito-System für eine Bankrotterklärung hät  (Und damit nach Ralfs Aussage zu jenen gehört, die "Keine Ahnung haben")  sagt es im Interview (Lokalzeit Bergisches Land) sehr treffend:
"Es wird nicht nur eine Frequenz an die Jugendlichen gesendet, es wird ein Signal gesendet:
Wir wollen euch hier nicht haben, wir sprechen aber auch nicht mit euch, wir bieten euch keine Alternativen und wir setzen uns nicht mit euch auseinander.
Dieses Sigal ist problematisch und fragwürdig und kann kein Vorbild sein für Jugendliche, wie man sich mit Konflikten umgeht."
 
Ich denke, das trifft es sehr genau.

21. Ralf schrieb am 20. April 2008 um 23:40

@Amarillyon Was haben denn Jugendliche und junge Erwachsene spätabends oder nachts am IKG zu suchen? Das IKG ist bekanntlich eine Bildungsstätte  und hat nachts geschlossen. Das Gelände ist frei zugänglich, wird aber abends und in der Nacht zweckentfremdet benutzt. Selbst die Toiletten sind nachts verschlossen. Wo bitte verrichten denn die "Damen" und "Herren" ihre Notdurft?  Etwa an der Fassadenwand oder in den Büschen? Mal ganz zu schweigen von Sachbeschädigungen, Lärm und sonstigen Verunreinigungen……. Das ist eine Zumutung für alle, die das Gelände dort säubern müssen! Mal ganz abgesehen von den Kosten, durch Reparaturen etc. Die "Weichspülererziehung" einiger Eltern ist eben irgendwann an einem Ende angekommen!  Felix Heuer hat doch ständig versucht auf diese Leute einzuwirken, als es erste Beschwerden aus der Nachbarschaft gab. Später wurde der Zaun dann der Basketballanlage errichtet. Das IKG ist mindestens 20 Jahre in den negativen Schlagzeilen. Nein, noch viel länger. Sogar schon in den siebziger Jahren, als ich dort Hallensport ausübte war es schon verrufen! Jetzt tue doch nicht so, als ob die Probleme neu wären. Sie haben sich eher zugespitzt! Im Herbst war ich zufällig Zeuge, als die  Stadtwacht anrückte  und die Basketball-Anlage räumen musste. Zeitgleich lief eine Veranstaltung (ZWAR) in der  Aula. Was ist das für ein Erscheinungsbild, wenn sich Besucher in der Aula aufhalten und draußen Randale ist und die Ordnungskräfte einschreiten müssen? Und diese ganzen Lobbyisten, die Du aufzählst interessieren mich nicht. Mich interessiert das was hier in der Stadt passiert und nicht in anderen Städten oder in anderen Länderen, wenn es um die Mosquitos geht. In Spanien würde wohl die guardia civil für Ordnung sorgen und erst danach fragen was los ist. Dir steht es natürlich völlig frei nachts zum IKG zu gehen und die Leute dort zu bekehren. Bei deiner Einstellung wirst Du dort viele Anhänger  finden. Genau die Leute die sich dort daneben benehmen, untergraben die Bemühungen des Jugendrates, der sich sehr für die Basketballanlage eingesetzt hat. Niemend hat etwas gegen eine normale Nutzung dieser Anlage, im Rahmen der Öffnungszeiten. (An der Skate-Anlage "Am Siepen" scheint es ja gut zu funktionieren) Aber Vandalismus, Ruhestörung etc. darf es am IKG nicht geben. LG, Ralf.

22. Basti schrieb am 20. April 2008 um 23:50

@ amarillyonbleib doch mal locker, alle sind hier total entspannt und du machst so ein wind. das hasse ich so an foren, blogs usw., dass es immer manche gibt, die so persönlich werden.Man muss doch auch mal an die Anwohner denken, die sich immer den Lärm nachts anhören müssen und die Stadt die für die anfallenden Kosten aufkommen muss, sowie die ständigen Polizeieinsätze.Das ist doch echt nicht so rein große sache, die installation von diesem gerät. Man muss ja nicht gleich aus einer "Mücke" ;-) einen Elefanten machen.hab mir grad mal die mp3 angehört, höre den Ton nur wenn ich auf ganz laut stelle und dann ist der echt eklig :-)

23. amarillyon schrieb am 21. April 2008 um 00:33

Deine Aussagen geben die ganze Erbärmlichkeit deiner Weltsicht wieder.
Ich halte das für "Geistige Diarrhoe", was du da teilweise verbreitest.
Und da kann ich auch nicht, wie mir Basti anz Herz legt, "mal locker bleiben".
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen muss…
 
"[...] Und diese ganzen Lobbyisten, die Du aufzählst interessieren mich nicht. [...]"
— Besser hätte ich Ignoranz auch nicht beschreiben können!
Kinderschutzbund, Ministerin, Stadträte, Politiker, Gerichte…. und was interessieren dich schon Menschenrechte und die Verfassung…
Wie sagte es Dr. Jan Heinisch im Interview mit der WAZ so treffend: "Jugendliche haben keine Lobby."
 
"[...] Mich interessiert das was hier in der Stadt passiert und nicht in anderen Städten oder in anderen Länderen [...]"
— Was ziemlich genau den Tellerrand deines Weltbildes beschreibt….
"Scheuklappen" ist da ja fast schon zu freundlich ausgedrückt.
 
"[...] In Spanien würde wohl die guardia civil für Ordnung sorgen [...]"
Paramilitärische Polizeieinheiten gegen jugendliche Ruhestörer… aha…
Aber ich dachte, dich interessiert nicht was anderswo passiert?
 
"[...] für Ordnung sorgen und erst danach fragen was los ist. [...]"
— Erst zuschlagen, dann reden…
Verstehst du dass unter "Dialog"? 
 
Was mich ‘mal interessieren würde, was für Alternativen schlägst du denn für die Jugendlichen vor?
Was könnte sie denn deiner Meinung nach von "Vandalismus und Ruhestörung" abhalten?
 

24. Ralf schrieb am 21. April 2008 um 01:08

Dialaog hat es doch schon genug gegeben!  Nur geholfen hat es nichts…….. Unsere Stadtverwaltung macht vom Hausrecht gebrauch!  Und das ist deren gutes Recht! Und so lange diese Mosquitos nicht verboten sind, entspricht es den Gesetzen. Da können diese Lobbyisten rumjammern wie sie wollen……….. Ich habe als junger Mensch gelernt das Eigentum anderer zu achten und wertzuschätzen. Das betrifft auch öffentliches Eigentum! Übrigens habe ich meine Schulausbildung auch hier in Heiligenhaus genossen. Die geburtenstarken Jahrgänge haben solch drastische Probleme nicht verursacht. Und uns wäre es nie in den Sinn gekommen unsere Freizeit auch nur in der Nähe einer Schule zu verbringen. Wir wussten uns mit vernünftigen Dingen zu beschäftigen und wurden noch gut erzogen. Heute ist es ja eher so. dass junge Eltern eher ihre Eitelkeiten pflegen anstatt sich um die Erziehung der Kinder zu kümmern. Deine Vorstelleung von einem Versorgerstaat (Versorgerstadt), die sich gefälligst um alles zu kümmern hat, kann ich leider nicht teilen. LG, Ralf.

25. amarillyon schrieb am 21. April 2008 um 07:27

Was du als junger Mensch aber anscheinend nicht gelernt hast, ist die Würde anderer Menschen zu achten und wertzuschätzen. Und diese betrifft auch Jugendliche in der Öffentlichkeit.
 
Und das ausgerechnet DU dich erdreistes, Anderen die Pflege ihrer Eitelkeiten anzulasten, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus… muahahaha…
 
Zumal ich gerne wissen möchte, woher du wissen willst, welche Dialoge geführt wurden, und wie junge Eltern ihre Kinder erziehen…!?!?
Das sind doch nichts weiter als lächerliche Pauschalisierungen und Behauptungen.
Oder wie du es so schön ausgedrückt hast:
 
"Ich hoffe Du hast diese ganzen Vorwürfe vorher mal auf den Wahrheitsgehalt überprüft, mein Guter! "

26. Ralf schrieb am 21. April 2008 um 08:11

@Amarillyon Ich habe überhaupt nicht sgegen junge Leute, wenn sie sich an vorgegebene Regeln halten. Ich begrüße auch die Basketball-Anlage.  Dagegen spricht doch nichts. Ich wehre mich aber gegen Vandalismus,  Verunreinigungen und Drogenkonsum im Bereich eines öffentlichen Gebäudes. Apropos Würde?! Würde es Dir etwas ausmachen mich in der Zukunft in Ruhe zu lassen? Du hast es noch nicht einmal für nötig befunden dich für diverse Angriffe zu entschuldgen (hinsichtlich meiner älteren Artikel) Hälst Du das etwa für würdevoll? Wenn Du das einen würdevollen Umgang hälst, dann zeigst Du auch den Leseren sehr deutlich was Du unter Würde verstehst.Nämlich gar nichts! Du machst hiert ein riesiges Fass auf, weil Du die Fotofreigabe(Bunker / Stollen)  von mir nicht bekommen hast.  NMeine Fotos sind aber kein Allgemeingut! Und deshalb bist Du nun sauer.  Aber das ist nicht mein Problem. Ich kann mit Deinen Angriffen leben, das sitze ich locker aus und die Leser hier werden sich ein eigenes Bild machen.

27. amarillyon schrieb am 21. April 2008 um 08:50

Wenn du "in Ruhe gelassen werden willst", antworte doch nicht immer in absolut vorhersagbarer Regelmäßigkeit auf meine "Angriffe"…
Wie heißt es so schön?
Der Klügere gibt nach….
Ich kann es ja nicht sein, denn du kälst mich ja für dumm.
Du bist es aber anscheinend auch nicht.
 
Und die Fotos: Ich wollte sie für meine Rollenspielgruppe haben.
Das hast du nicht erlauben wollen.
(aus welchem Grund auch immer…Eitelkeit? Nein, das ist ja den jungen Eltern vorbehalten, die für randalierende Jugendliche verantwortlich sind)
Ich könnte mir die Fotos auch aus dem Stadtarchiv holen, dem du sie ja vermachen willst.
Oder ich kopiere sie aus der Galerie.
Oder ich suche kurz nach Alternativen im Netz.
Oder ich spiele einfach ohne sie.
 
Das hat aber nichts mit meinen "Angriffen" zu diesem Thema zu tun.
Ich wehre mich einfach gegen deinen geistigen Vandalismus.
Sonst nichts.

28. dennis schrieb am 21. April 2008 um 09:17

Na Leute… ist es wieder soweit? Habt Ihr Euch wieder in den Haaren? Ich wollte den Streit grade beenden aber warum eigentlich? So langsam finde ich das zwischen Euch wirklich amysant und ich befürchte fast daraus könnte mal eine wahre Männerliebe entstehen! Ich wünsche Euch beiden auf jeden Fall eine schöne Zukunft :D

Für alle anderen:
Keine Sorge! Ralf und Amarillyon schlagen sich in aller Regelmäßigkeit hier verbal auf die "Fresse" und das gehört quasi zum Programm auf Heiligenhaus-Blog.de. Stört Euch bitte nicht drann sondern genießt es. Wie bei Dick und Doof oder so. Es ist reines Theater. Wunderbar!

29. flippmode schrieb am 21. April 2008 um 10:25

Echt klasse! War sogar gesprächs Thema bei uns am Sonntag in der Sonne mit ein paar Kumpels :)

30. Ralf schrieb am 21. April 2008 um 11:53

Das ist  Amrillyons Taktik um Aufmerksamkeit auf seinen Beitrag zu lenken. Heute steht in der WAZ wieder ein Artikel. Der Jugendrat ist aktiv geworden und die Parteien melden sich zu Wort.  Die Mosquitos sollen verschwinden und der Jugendrat will an Lösungen arbeiten. Dann warten wir mal auf die Dinge die da kommen.

31. amarillyon schrieb am 21. April 2008 um 12:35

"Das ist  Amrillyons Taktik um Aufmerksamkeit auf seinen Beitrag zu lenken.[...]"
 
Was mir ja anscheinend wohl auch gelungen ist…. :P
 
 

32. KSFrechdachs schrieb am 21. April 2008 um 15:43

Der Jugendrat ist aktiv geworden und die Parteien melden sich zu Wort. – So Ralf im "Beitrag 30.Wenn der Blog nichts dagegen hat, würde der Jugendrat auch im Blog seine "Pressemitteilung" veröffentlichen… – aber ich bin sicher- das wird gehen ;)

33. amarillyon schrieb am 21. April 2008 um 16:06

Es wäre bestimmt interessant, eine weitere ("offizielle") Meinung zum Thema auf den Blog zu bringen…
 
Und selbst Ralf hätte nichts dagegen.
Denn wie schrieb er so treffend: "[...]Da können diese Lobbyisten rumjammern wie sie wollen[...]"
Also wie ihr wollt…
 

34. Ralf schrieb am 21. April 2008 um 19:02

Wenn die Mosquitos wirklich abgebaut werden müssten, dann könnte man alternativ ein Aufenthaltsverbot (Nachtstunden)  für das IKG  in die Ortssatzung  schreiben. Ausgenommen bei Veranstaltungen, versteht sich. . Das würde dann für alle Bürger gelten, vom Kleinkind bis zum Greis. Ein wesentliches Problem besteht doch darin, dass die Stadt keinen Platz anbieten kann (darf), wo Jugendliche rauchen und auch (harten) Alkohol trinken dürfen. Und genau deshalb dürften viele Jugendliche festgelegte "Chill Out Plätze" auch nicht akzeptieren. Es handelt sich also um eine Zwickmühle für alle Beteiligten! Ich bin mal gespannt wie man dieses Problem lösen wird. Wahrscheinlich ist es gar nicht lösbar. Man wird auch immer nur einen Teil der Jugendlichen erreichen, aber sicherlich nicht alle.

35. flippmode schrieb am 21. April 2008 um 20:00

Verbote bewirkten garnichts! Das ist doch klar..

36. Ralf schrieb am 22. April 2008 um 07:49

Das Problem wird sich noch verschärfen, wenn im Sommer das Rauchverbot in den Kneipen durchgesetzt wird. Dann werden sich viele ihr Bier im Supermarkt kaufen und sich abends irgendwo ins Freie setzen.  Das würde ich auch so machen, wenn ich noch Raucher wäre.Das Rauchverbot wird auch in Heiligenhaus Existenzen und Arbeitsplätze kosten. Das ist nur eine Frage der Zeit.

37. Pletti schrieb am 24. April 2008 um 12:36

Was mich schon die ganze Zeit interessiert, am IKG wohnen doch hintenrum auch Familien mit Kindern. Hören die das nicht? Wie gross ist die Reichweite der Geräte?

38. Jörg aus D'dorf schrieb am 24. April 2008 um 14:50

Schön recherchierter Artikel.Da sind einige Sachen drin, die manbei denanderen Nachrichtenseiten nicht findet.Der Autor hat da echt gut recherchiert. Hochachtung.Ich bin durch den Bericht in der Lokalzeit im Fehrnsehn aufmerksam geworden.Und wenn man googelt, nach Mosquitos und Heiligenhaus, ist diese Nachrichtenseite praktisch an vierter stelle bei den links.Nur der Westen (das ist ja die WAZ, die die Sache wohl als erste aufgedeckt hat) und die RP sind noch vorne.Und so ein komischer "Pro-NRW-Patriot". Der ist aber nicht ernst zu nehmen. eher NRW-Idiot.Denn der schreibt da echt Schwachsinn zum Thema.Erst schreibt der, die Geräte sind menschenverachtend und man sollte alle, die sie benutzen vor Gericht bringen.Und dann will er vom Bürgermeister, dass damit ausländer verjagt werden. Voll er Nazi. und voll der Depp. Als ob es einen extraton für Ausländer gibt. hahaha. Voll der Idiot.Aber dieser Ralf ist ja fast dieselbe Kanone.Was der so schreibt, will der voll den Polizeistaat.Da kann ich schon verstehen, dass der amarillyon dagegen ist. Wobei dieser amarillyon ja auch voll der Alt-68 ist. Son Linker. Aber da hat der auch recht.Dieser Ralf ist ja immer so provokant. Gut, dass der keiner ist, der wirklich ‘was bewegen wird. Nur son schwätzer.Das sieht man alleine daran, dass der von vorne herien eine Alternative ausschlägt.Die Jugentlichen würden die und das und jenes.Woher weiß der eigentlich, was DIE Jugentlichen wollen und denken?aber er weiß ja auch wer daran schuld ist: Die Eltern, die ihre Kinder mit weichspühlpädagogik verdorben haben.Und früher, als er noch jung war, war alles besser (warscheinlich lag das an IHM)Ja,ja, früher war alles besser. Kinder wurden noch geprügelt und waren deshalb nicht so frech.Kein wunder, das er dann jede Form von Gewalt, und sei es nur durch diese Töne, gegen Kinder gutheißt.das ist ja anscheinend seineArt der perfekten Erziehung.Hat der eigentlich selber Kinder?Ich hoffe nicht…Nee, echt, ihr habt da echt schon krass kaputte Typen bei euch in Heiligenhaus…

39. Jörg aus D'dorf schrieb am 24. April 2008 um 14:52

Warum klappt eigentlich keine Return-Taste bei euch im Kommentar?So ist das ja alles ein Block. So dirkt aneinander gereiht.

40. KSFrechdachs schrieb am 24. April 2008 um 16:49

das sagen viele, das dies hier ein Problem ist… aber mal sehen , vielleicht kommt soetwas noch ;)

41. amarillyon schrieb am 24. April 2008 um 17:11

@pletti:
Die Geräte haben nach Herstellerangaben eine Reichweite von ca. 20 Metern.
Es wird allerdings schon an Versionen gebaut, die bis zu 50 Metern beschallen können.
Somit sind die Anwohner zumindest nicht unmittelbar betroffen.
 
@ Jörg:
Unseren Hobbyreporter Ralf mit dem Rechtspopulisten Uwe Berger (der von ihn erwähnte "Pro-NRW-Patr(Id)iot") in einen Topf zu werfen ist so nicht in Ordnung.
Sicherlich hat Ralf zu mancherlei (Gesellschafts-)Themen eine Einstellung, die sich nicht mit der meinigen überschneidet. Die Folgen solcher gegensätzlichen Weltanschauungen kann man in Form unserer verbalen Auseinandersetzungen hier im Bolg regelmäßig mitverfolgen.
Doch hat er nichts mit der unverhohlenen Ausländerfeindlichkeit des Pro-NRW-Patr(Id)ioten zu tun!
Im Gegenteil, besagter Rechtspopulist ist hier im Forum bereits klar und deutlich in seine Schranken gewiesen worden…
 
Und was die "krass kaputten Typen" in unserer Stadt angeht:
Für jemanden aus Düsseldorf, wo der bekannte (Ex-)Neonazi Thorsten Lemmer mit im Ratz sitzt schon ziemlich dreist….

42. Ralf schrieb am 24. April 2008 um 19:02

@Amarillyon Hallo "Du ALT-68iger" und "Linker" Man was hab ich hier gelacht…………….. ;) @Jörg aus D’dorf Entschuldigung, aber ich glaube Du hast Dich in der Tür geirrt. LG, Ralf (Europäer)

43. amarillyon schrieb am 24. April 2008 um 19:12

Ich nehme das in jedem Fall als Kompliment!!!

44. Ralf schrieb am 24. April 2008 um 20:55

Wenn das ein Kölner geschrieben hätte, dann wäre es aber noch besser ;) *fg*

45. Jörg aus D'dorf schrieb am 30. April 2008 um 12:53

wie schnell sich vermeintliche Kontrahenten wieder vertragen, wenn sie auf einen dritten einprügeln können…Ich habe ja nie gesagt, das dieser Ralf und der Typ von ProNRW zusammen gehören.Wenn mann leißt, dass der Nazi diese Geräte für menschenverachtend hält, wärend dieser Ralf nichts gegen eine massenweisen Einsatz hat sieht man doch, das es unterschiede gibt…

46. Ralf schrieb am 30. April 2008 um 13:07

Ich habe sehr wohl etwas gegen den massenweisen Einsatz dieser Geräte. Geneu deshalb war ich aber gegen pauschale kritik, denn der Einsatz von Mosquitos muss immer fallbezogen beurteilt werden. Hier haben sich aber Leute gemeldet, die das IKG gar nicht kennen und es wurden pauschale Aussagen zitiert, die gar nichts mit der Situation in Heiligenhaus am IKG zu tun haben. Geneu das wollte ich deutlich machen!

47. amarillyon schrieb am 02. Mai 2008 um 01:51

Nun hat sich nach der FDP-Fraktion nun auch die Heiligenhauser SPD klar gegen die Mosquitos ausgesprochen.
Zumindest kann man heute bei rp-online folgendes lesen:
Die SPD forderte: „Das eigenmächtige Vorgehen der Verwaltung muss durch einen Beschluss rückgängig gemacht werden, auch um weiteren Imageschaden von der Stadt Heiligenhaus abzuwenden.“ Es sei mit der Menschenwürde nicht vereinbar, dass Jugendliche von unerwünschten Aufenthaltsorten mit Geräten vertrieben werden sollen, „mit denen andererorts Ungeziefer bekämpft wird“
Der ganze Artikel kann HIER eingesehen werden.

48. kalif schrieb am 02. Mai 2008 um 16:59

Nach unbestätigten Berichten wird momentan die 2. Serie der Moskitos auf alltagstauglichkeit getestet. Der ausgesendete Ton kann nur von Leuten gehört werden, die realitätsfremd sind und über einen ausgeprägten Überschuss an Raff- und Gierzellen im Kleinhirn verfügen. Die erste Versuchsreihe (in der Bundeshauptstadt und in diversen Landeshauptstädten) musste bereits nach wenigen Sekunden gestoppt werden, da unerwarteterweise bei der Zielgruppe das soziale Gewissen aktiviert wurde und die Folgen für das friedliche Zusammenleben in unserem Land verherrend positiv gewesen wäre.

49. amarillyon schrieb am 03. Mai 2008 um 13:29

Mach den massiven Protesten aus allen Richtungen gibt es nun aber doch zumindest eine Gruppe, die sich auf Seiten der Mosquito-Befürworter stellt.
 
Aktuell kann man in der WAZ eine Stellungnahme der "Schüler-Union" lesen (Schüler-Unterabteilung der CDU), welche die Geräte relativiert und eine "Beruhigung der Diskussion" fordert.
Das "gesellschaftspolitische Signal", das diese Geräte an Jugendliche senden und was gerade von den Kritikern der Geräte (FDP. SPD, Jugendrat, etc.) als unhaltbar eingestuft wird, kommt in dieser Stellungsnahme allerdings nicht vor.
Es wird lediglich darauf hingewiesen, das die Geräte "den Unterrichtsverlauf nicht tangieren" (haha, zu Zeit von Schulunterricht sind die Geräte ja auch nicht in Betrieb!) und der "wirtschaftliche Schaden" (angeblich 28.000 € im Jahr 2006 – wobei nicht explizit aufgeschlüsselt wird, wie diese Summe zustande kommt – es bleibt zu vermuten, dass diese Kosten nicht alleine in den zwei Ecken zustande gekommen sind, in denen nun die Mosquitos "wirken".) wird als Begründung für die Notwendigkeit der Geräte angeführt.
 
Zum Schluss des Artikels wird von der Schüler-Union noch einmal hervorgehoben, "[...] dass die Geräte weder gegen Schüler noch friedliche Nutzer des Schulgeländes [...] sondern allein gegen randalierende Jugendliche, die mit ihren nächtlichen Randalen massiven wirtschaftlichen Schaden anrichten [...]" ausgerichtet sind.
Da die Geräte aner alleine durch Bewegungsmelder aktiviert werden und daher natürlich nicht zwischen "friedlichen Nutzern" und "nächtlichen Randalen" unterscheiden können, impliziert diese Aussage, dass alleine der Aufenthalt in den augen der Schüler-Union einen zu einem "Randalierer" macht…
 
Insgesammt muss man sagen, das die Problematik seitens der Schüler-Union leider nur sehr oberflächlich beurteilt wird.
Soziologische und Philosophische Ansätze fehlen gänzlich.
Dabei sind genau dies die Berieche, welche die Anwendung solcher Geräte so heikel macht.
 
Wenn man Politik nur noch nach "wirtschaftlichen Gesichtspunkten" macht, ist dies eine gefährliche Entwicklung und es bleibt nur zu hoffen, dass die Aussagen der Schüler-Union lediglich als "(partei-)politische Unterstützung" der regierenden Mutterpartei gedacht sind.

50. Ralf schrieb am 03. Mai 2008 um 16:18

Summmmmmmmmmmmmmmm………….

51. Thomas schrieb am 04. Mai 2008 um 22:24

@amarillyon:
Ich weiß ja niht ob du schonmal einen Zeitungsartikel geschrieben hast, wenn ja dann wirst du wissen das Stellungnahmen gekürtzt werden und das Teile wegfallen können;-) wie sagt man immer"erst nachdenken dann schreiben"Ich hoffe das beherziegst du jetzte endlich mal!!!

52. amarillyon schrieb am 05. Mai 2008 um 01:09

@ Thomas:
Das stimmt so nicht.
Die Stellungsnahme des Jugendrates ist in voller Länge z.B. in der WAZ zu lesen gewesen.
 
Zudem ist der Artikel über die Stellungnahme der SU in der WAZ in keinster Weise sinnent- oder -verfremdend gekürzt worden.
Sämtliche relevanten Argumente sind in dem Artikel der WAZ genannt worden.
Im Gegenteil, er gibt die Aussagen der offiziellen Pressemitteilung der SU in weiten Teilen fast wortwörtlich wieder.
Was im Artikel der WAZ "gekürzt" wurde waren lediglich die allgemeinen Informationen über die Technik, den Ort und die Gründe. Diese Dinge sind aber bereits in diversen Artikeln zuvor in aller Breite erläutert worden.
Folglich ist der Artikel der WAZ über die Stellungnahme der SU absolut vollständig und gibt jeden wichtigen Aspekt wieder!
 
Diese "Kürzung" nun so auszulegen, als ob dadurch irgendeine grundlegende Aussage der öffentlichen Pressemitteilung, auf die ich meinen Kommentar bezogen habe, verändert oder aus dem Zusammenhang gerissen wurde ist nicht nur nicht zutreffend, sondern auch eine Diskreditierung der Arbeit der Redakteure der WAZ-Lokalredaktion.
 
Aber wenn ich schon einmal dabei bin:
Die SU übertitelt ihre Stellungnahme großspurig mit "SU klärt falsche Berichterstattung auf".
So? Welche falsche Berichterstattung denn?
Sämtliche Informationen über diese Geräte sind in der Presse (WAZ, RP, WDR, heiligenhaus-Blog, etc.) absolut richtig dargestellt worden!
Sowohl was die grundlegenden Dinge über Technik als auch die Beweggründe der Stadtverwaltung angeht.
 
Und weiter: "Die SU möchte nun aufklären und aufdecken".
So? Was wird denn aufgedeckt? Keine der Informationen aus der Stellungnahme ist so oder so ähnlich nicht schon in anderen Artikeln zum Thema aufgetaucht.
Es sind sogar falsche Aussagen in dem Text. So wird behauptet, die Mosquitos wären "hochfrequente Utraschallgeräte". Jeder, der sich nur ein klein wenig mit Akkustik auskennt oder sich die Mühe einer Recherche macht, würde wissen, dass:
1) Ultraschall grundsätzlich hochfrequent ist und es sich damit bei der Formulierung um einen Pleonasmus handelt,
2) Ultraschall erst bei > 20 kHz beginnt (und die Mosquitos Frequenzen von 16-18 kHz senden)
und 3) Ultraschall grundsätzlich nicht für das menschliche Gehör erfassbar ist.
 
Des weitern wird geschrieben, dass im Jahre 2007 eine Summe von 28.000 € "für die Reperaturen außerschulischer Vandalismusschäden" ausgegeben wurde.
Zum einen wird diese Behauptung nicht durch Quellen belegt, zum anderen ist sie irreführend, da sich diese Summe auf alle Schäden an der Schule bezieht und nicht nur jene, die durch den Einsatz der Mosquitos verhindert werden soll, da diese nur in einem kleinen Bereich des Haupteingangs und des Fahrradständers wirken.
 
Dann heißt es: "[...] richten sich die Geräte in keinster Weise gegen die Schülerschaft des Gymnasiums, sondern gegen randalierende Jugendliche außerhalb des Schulbetriebs."
Dies impliziert, das die "randalierenden Jugendlichen" keinesfalls Schüler des Gymnasiums sein können. Sollten aber die "randalierenden Jugendlichen" zumindest vereinzelt auch aus Gymnasiasten bestehen, so richten sich die Geräte eben doch auch gegen die Schülerschaft.
 
An anderer Stelle: "Somit können alle anderen Bereiche des Schulhofes bis auf weiteres uneingeschränkt genutzt werden."
Einmal abgesehen davon, das die Formulierung "bis auf witeres" viel Platz für Spekulationen lässt, ist diese Aussage einfach unwahr. Oder darf man um zwei Uhr nachts den Basketball-Court bespielen?
 
Schön auch: "Damit tangiert der Betrieb der Geräte auch nicht den Unterrichtsverlauf und hat keine Einwirkung auf Schüler oder Lehrer des Gymnasiums."
Da der Unterricht wohl kaum zwischen 19.30 Uhr und 6.00 Uhr stattfindet, ist das wohl kaum eine Erwähnung wert.
 
Ist so etwas also die "Aufklärung" der SU?
 
 
In dem Fall kann ich den letzten, an mich gerichteten Satz gerne zurückgeben.
Natürlich ohne die Rechtschreibfehler…

53. KSFrechdachs schrieb am 06. Mai 2008 um 07:22

Heute 6.Mai.2008 findet der JugendHilfeAusschuss statt, ab 17 Uhr word im großen SItzungssahl auch unter anderem über die Mosquitos diskutiert.-SItzung ist öffentlich.

54. Ralf schrieb am 06. Mai 2008 um 07:31

Ich habe mir vorgenommen zu kommen und ggf. über Ergebnisse dieser Sitzung zu berichten.  Hoffentlich ist es auf der Zuschauertribüne nicht so warm………….;)

55. amarillyon schrieb am 06. Mai 2008 um 10:42

Werde auch auf der Sitzung sein.
 
"Mosquitos", "Zukunft des Clubs" und "Infragestellung des Standortes der Stadtranderholung" interessieren mich brennend….
 
Und auch ich habe mir vorgenommen, einen Artikel zuverfassen.
 
Eigentlich würde ich daher Ralf zur zusammenarbeit bitten, da meine Erfahrung mit Ralf aber gezeigt hat, das Teamwork nicht unbedingt seine Stärke ist, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass zwei Artikel (oder mehr) geschrieben werden und es an der Redaktion liegt, welcher dieser Artikel dann veröffentlicht wird…

56. HH4E schrieb am 06. Mai 2008 um 11:00

Yeah, ein Batlle. Ich will Blut sehn, Jungs!

57. Gumfi schrieb am 06. Mai 2008 um 11:37

*fg* ach, ihr seid so goldig!!! :D

Aber Ralf hat damals mit Gabypsilon zusammen einen schönen Beitrag zum Thema Pipeline geschrieben!
Ihr könntet es ja mal versuchen zusammen zu arbeiten.

Oder aber, sprecht euch ab wer was schreibt, um so die vielfalt der Beiträge auf dem Blog zu steigern.
Aber Ihr macht das schon!!! ;)

58. Ralf schrieb am 06. Mai 2008 um 13:37

Dann möge Amarillyon doch berichten. Ich mache sehr gerne Pause ;)

59. KSFrechdachs schrieb am 06. Mai 2008 um 15:13

Ich schätze mal, dass "ihr" nicht auf die Besuchertribüne müsst, da unten noch ein paar Plätze frei sind ;) .MfgKevinDann werden wir uns ja dort sehen ;)

60. Ralf schrieb am 06. Mai 2008 um 16:17

Weiß noch nicht. Ich denke ich bleibe auf Balkonien, aber hier zu hause! ;)

61. KSFrechdachs schrieb am 06. Mai 2008 um 16:22

@Ralf…Mensch ich wollte dir aber auch was geben ;) …Naja…wenn du nicht da bist, dann scanne ich das ein und schicke es dir dann so …

62. amarillyon schrieb am 06. Mai 2008 um 16:22

Ich habe schon mehrmals versucht, Ralf zu "zusammenarbeit" zu überreden.
Leider ohne Erfolg.
 
Ihm sind dann z.B. seine "Urheberrechte" auf Fotos so wichtig, dass er mir leider nicht erlauben kann, diese, und sei es nur für private Zwecke, zu benutzen.
 
Die Idee, ein "sexy Ortseingangsschild" als Fotomontage gemeinsam zu produzieren (er macht das Photo, ich besorge die Postproduktion mit Photoshop), ist leider auch nicht verwirklicht worden. Zwar habe ich das Material dafür schon seit Monaten gesammelt, aber bis heute hat es Ralf nicht geschaft auf seinen audgedehnten Fotosafaris ein Foto eines Ortseingangsschildes zu machen. Bzw. dieses mir zu übergeben…
 
Und das "Problem" mit zwei Artikeln (von denen dann Ralfs genommen wurde… mit schlechterer sprachlicher Qualität aber halt mit Fotos) gab es ja auch schon…

63. nars schrieb am 06. Mai 2008 um 16:30

@amarilion: wegen deinem letzten Satz:
<zitat>Und das "Problem" mit zwei Artikeln (von denen dann Ralfs genommen wurde… mit schlechterer sprachlicher Qualität aber halt mit Fotos) gab es ja auch schon…</zitat>Ihr hattet beide ungefähr zu gleichen Zeit die Artikel online gesetzt. Von Ralfs Artikel habe ich etwas eher Kenntis genommen.
Wer zuletzt kommt…

64. Ralf schrieb am 06. Mai 2008 um 16:39

@Amarillyon Die Fotos von den Ortseingangsschildern sind längst fertig und hier auf dem PC. Leider hast verschwiegen, dass wir verabredet hatten, dass ich die bei warmem Wetter mache, wenn es etwas grün geworden ist.  Sonst paasst die Montage halt nicht. Nun ist das warme Wetter da, die Bäume sind schon etwas grün und die Fotos sind fertig. Also alles nur Behauptungen und Halbwahrheiten,  die Du aufstellst! Du versuchst Dich hier zu meinen Lasten zu profilieren. Und das schon seit Tagen! Leider klappt das nicht so ganz., denn selbst die Redaktion weiß mehr als gut, dass ich meine Zusagen zu halten pflege. Die Fotos mit den Ortseingangsschildern sind da, es müssten 4 oder 5 sein…… Und der Rest ist doktorales Gelabere! Aber ich habe jetzt keine Lust mehr zu einer Zusammenarbeit. Schnapp Dir eine Kamera und mache es selbst! Wer mir nachsagt, ich würde Unfallopfer fotografieren und viele Dinge mehr kann ja wohl nicht mehr mit meiner Zusammenarbeit rechnen. Da bin ich einen ganz anderen Stil gewohnt, aber nicht den wie "Laterne ganz unten"

65. amarillyon schrieb am 06. Mai 2008 um 19:48

‘Nuff said…

66. Ralf schrieb am 07. Mai 2008 um 07:59

Ich fand es mal so richtig klasse, als interessierter Bürger im großen Sitzungssaal zu sein. Die Wärme auf der Besuchertribüne war übrigens noch erträglich.
 
Natürlich möchte ich den Ausführungen von Amarillyon nicht vorgreifen, der ja angedeutet hatte einen Artikel schreiben zu wollen. Von mir kommt jedenfalls kein Artikel zu dieser Sitzung.
 
Auf einige  Dinge, die zum Thema Mosquitos besprochen wurden, möchte ich dennoch hinweisen:
 
 

Der Bürgermeister übt das Hausrecht laut Ortssatzung aus. Daran ist juristisch nicht zu rütteln. Darüber war man sich auf der Sitzung einig. Das beinhaltet auch den Einsatz dieser Geräte, auf Anordnung oder mit Genehmigung des

Bürgermeisters. Der Einsatz dieser Geräte ist juristisch zulässig.
 

Mitglieder des Jugendrates fühlten sich nicht informiert, weil die Mosquitos schon seit Herbst 2007 im Einsatz sind (Informationsdefizit). Einige Mitglieder fühlten sich übergangen.

 

Das Thema „Menschenverachtend“ wird flach gehalten. Auch die FDP rudert argumentativ zurück.

 

Einsatz, Wirkungsweise und Funktion der Mosquitos am IKG wurden genau erläutert.  Es handelt sich um einen punktuellen Einsatz, begrenzt auf einen

Bereich von je 30 Metern. Bisher sind zwei Mosquitos im Einsatz. 
 

Bemängelt wurde, dass dieses Thema auch in überregionalen Medien fürchterlich „aufgeblasen“ wurde. 

 

Niemand im Ausschuss ist für den Vandalismus.

 
 

Ein flächendeckender Einsatz der Mosquitos ist unerwünscht. 

 

Innerhalb eines Jahres ist ein Schaden von 30.000.- Euro am IKG entstanden

 

Der Schulleiter fordert (per aktuellem Brief) den Einsatz weiterer Mosquitos und fügt eine Auflistung von Schäden bei, die allein am vergangenen Wochenende entstanden sind.

 

Man will den Einsatz von Streetworkern in Erwägung ziehen und Jugendlichen ebenfalls alternative Plätze (Treffpunkte) anbieten.

 

Eine endgültige Entscheidung des FDP-Antrages (Geräte entfernen) wird es im Ausschuss „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ geben. Nur dort kann über einen Abbau der Mosquitos entschieden werden. Ob der Bürgermeister sich an eine Entscheidung halten muss, darf allerdings bezweifelt werden. Er entscheidet ggf. als Verwaltungschef auch unabhängig und alleinverantwortlich von diesem Gremium.

Erinnert wurde auch an andere Schäden durch Vandalismus, die sich in den letzten Jahren in anderen Stadtteilen (Unterilp / Golfplatz etc.) ereignet hatten.
Die Schadenssummen waren teilweise sehr hoch. Man war sich darüber einig, das Vandalismus innerhalb der Stadt „wandern“ würde.
 
 
Warten wir also geduldig auf Amarillyons Ausführungen, zu dieser interessanten Jugendhilfeausschusssitzung. Es gab natürlich weitere wichtige Tagesordnungspunkte, die abgehandelt wurden. 
 
Für mich persönlich war diese Sitzung sehr interessant und aufschlussreich.
Vor allen Dingen war sie in weiten Teilen eine Bestätigung meiner bisherigen Ausführungen zum Einsatz der Mosquitos.
 

67. KSFrechdachs schrieb am 07. Mai 2008 um 13:03

Mitglieder des Jugendrates fühlten sich nicht informiert, weil die Mosquitos schon seit Herbst 2007 im Einsatz sind (Informationsdefizit). Einige Mitglieder fühlten sich übergangen.Du meinst des Jugendhilfeausschusses ;)  

68. dennis schrieb am 07. Mai 2008 um 13:28

Naja… ich habe bereits einige Informationen erhalten zu dieser Sitzung und wie es aussieht gab es wohl doch einige Stimmen die sich nach wie vor gegen diese methode ausgesprochen haben. Ich denke wir sollten mal abwarten was Amarillyon dazu schreibt denn er war ja auch vor Ort. Jede Medallie hat zwei Seiten lieber Ralf und ich habe fast das Gefühl als hättest Du nur eine Seite beschrieben ;) Ob das wohl ein "Sender-Empfänger" Problem ist? :D

LG,
Dennis K.

69. Ralf schrieb am 07. Mai 2008 um 15:30

@Dennis Natürlich, das habe ich ja auch mit den angedachten Streetworkern deutlich gemacht. Aber das Thema "Menschenverachtung" hat sehr deutlich an Gewicht verloren. Fakt ist aber auch, dass es diesen Brief des Direktors vom IKG gibt.
Und die entstandenen Sachschäden kann man halt nicht wegdiskutieren………..
Dort wo die Mosquitos hängen, treten keine Beschädigungen mehr auf. Die Polizei hat auch eingeräumt, das eine Überwachung des IKG nicht zu den dringlichsten Aufgaben der Polizei gehört. Natürlich schlagen die Emotionen und die unterschiedlichen politischen Interessen hoch, aber von vielen vorgebrachten Argumenten bleibt nicht mehr viel übrig, wenn man diese Angelegenheit sehr sachlich und fallbezogen diskutiert. Die Verwaltung hat auch die Aufgabe, öffentliche Gebäude zu schützen. Das wurde gestern auch deutlich gemacht.
 
Ich bin mal neugierig darauf, was der “Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ beschließen wird. Nach meiner persönlichen Einschätzung wird es so sein, dass die Mosquitos hängen bleiben. Entweder wird es der Ausschuss so beschließen oder der Bürgermeister beruft sich  auf sein Hausrecht, nach Ortssatzung und macht sein Veto geltend.
 
Fakt ist aber auch, dass der Direktor des IKG weitere Mosquitos beim Bürgermeister beantragt hat. Und dieser Brief wird bei Dr. Heinisch auf dem Schreibtisch liegen……
 
Abschließen hab ich mich natürlich auch darüber gewundert, dass auf der Besuchertribüne so wenig Zuschauer saßen. Unten im Saal waren es auch nicht viele, von einigen Pressevertretern mal abgesehen. Bei einem angeblich so wichtigen Thema, das deutschlandweit medial ausgeschlachtet wurde, hätte es einen Ansturm geben müssen. Statt dessen bleib die Anzahl der Besucher doch sehr überschaubar. 
 
Hausbesitzer und Grundstückseigentümer haben durchaus die Möglichkeit diese Geräte auf eigenem Grund und Boden einzusetzen, weil es nicht verboten ist. Und Hausrecht bedeutet entweder, dass nach „Nasenfaktor“ entschieden wird oder auch nach „Gruppierungen“. 
 
Weitere Infos, auch zum Hausverbot für private und öffentliche Gebäude findest Du hier:
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausverbot

LG,
Ralf.

70. dennis schrieb am 07. Mai 2008 um 16:59

@Ralf

Ja ich denke Dein Standpunkt zu diesen Geräten ist mehr als deutlich geworden. Auch die aufgeführten Fakten sind natürlich nicht weg zu reden. Dennoch geht es hier nicht nur um Fakten sondern um das Empfinden der Menschen diesen Maßnahmen gegenüber. Was halten die Bürger von diesem System? Was der Bürgermeister und Schulleiter dabei denkt ist mir völlig Wurst. Denen geht es mehr um schnelle Lösungen und weniger um die Menschen die damit leben müssen. Und auch das diese Geräte als Unbedenklich eingestuft sind ist mir in erster Linie egal. Interessiert mich alles nicht wirklich. In Deutschland sind etliche Dinge durch das Gesetzt legitimiert was aber nicht heißt, das alles was im Gesetzbuch steht auch richtig ist. Ich selbst bin gegen den Einsatz dieser Geräte und die Mehrheit der Bürger auch wie man deutlich erkennen kann. Und diese Tatsache ist nun mal ebenfalls nicht weg zu reden und hat meiner Meinung nach mehr Gewicht als Wirtschaftliche Aspekte.

Wie gesagt Ralf. Was die Fakten angeht hast Du uns schon ausreichend aufgeklärt. Nun geht es um die Gefühlsebene und das Denken der Menschen die hier in Heiligenhaus leben. Es geht nicht darum alle Fragen in Meter langen Kommentaren zu beantworten sonder viel mehr darum, eine anständige und möglichst sachliche Diskussion hier zu erwirken. Die Bürger sollen sagen wie sie zu dem Thema stehen und sich austauschen. Deshalb danke für die Ausführung aber bitte lass den anderen noch etwas übrig. Wir haben alle eine eigene Meinung und sind auch in der Lage diese hier anzubringen.

71. Ralf schrieb am 07. Mai 2008 um 17:17

@Dennis Wenn es ohne die Geräte funktionieren würde, wäre ich doch nicht dagegen. Dievon Dir  angesprochene Gefühlsebene – die ich natürlich auch habe – ist zwar menschlich verständlich. Aber wo ist dann bitte die Gefühlsebene der Vandalen? Die spüre ich nirgendwo! Sie wird nur in der Zerstörung sichtbar, die man am IKG finden kann. Ich denke das man irgendwann an einem Punkt angelangt ist, wo es keine tragbare Lösung gibt. Wir haben Gesetze, die man anwenden könnte. Aber was nutzt das alles wenn die Polizei (Stadtwacht) realtiv machtlos ist. Ich spreche natürlich niemendem seine persönliche Meinung ab, warne aber vor allzu großen  und unrealistischen Erwartungen.  Im  "Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung", wird sicherlich nicht überwiegend nach sozialpädagogischen Gesichtspunkten entschieden.  Wohl eher nach "Recht & Ordnung" und weniger nach Emotionen und menschlichen Gesichtspunkten…….. Davon muss man einfach mal ausgehen.  LG, Ralf.

72. Ralf schrieb am 07. Mai 2008 um 18:33

@KSFrechdachs Du hast recht. Der Sinn war verfälscht, weil der Zeilenumbruch des Editors manchmal nicht so gut funktioniert.  LG, Ralf.

73. dennis schrieb am 09. Mai 2008 um 09:36

Ja… wie dem auch sei. Es wäre klasse wenn die anderen auch etwas dazu schreiben. Es macht keinen Spaß wenn man bei jedem Kommentar von einer Person mit Text überschwämt wird. Damit ersticken wir die Diskussion und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Also bitte zügel Deinen Eiffer etwas und gib anderen die Möglichkeit sich ebenfalls zu äussern. Man muss auch nicht jeden Kommentar gleich kommentieren Ralf. Wie gesagt… uns geht es um die Vielfalt! Danke ;)

74. ein besorgter Mitbürger schrieb am 12. Mai 2008 um 15:30

…also ich bin deutlich über 25 und kann diesen Ton eindeutig hören…. Mal wieder ein Beispiel für absoluten Quatsch in der Werbung und vorgeplante Hörschäden. In Dortmund mussten diese Dinger wieder entfernt werden – aus eben diesen Gründen, dass Hörschäden nicht ausgeschlossen werden können!

75. KSFrechdachs schrieb am 17. Mai 2008 um 14:34

Frage an amarillyon: Schreibst du jetzt einen Bericht über die JHA(JugendHilfeAusschuss)-Sitzung?

76. Ralf schrieb am 28. Mai 2008 um 12:27

Das Thema „Mosquitos am IKG“ beschäftigt am Donnerstag 29. Mai) u. a. die
Ausschusssitzung „Öffentliche Sicherheit & Ordnung“. 

Die Ausschusssitzung ist öffentlich.  Der Beginn ist um 18:00 Uhr, im großen Sitzungssaal (Altbau) des Rathauses. Die Tagesordnung hängt im Eingangsbereich des Altbaus öffentlich aus.

77. KSFrechdachs schrieb am 28. Mai 2008 um 13:53

Natoll :( und schon wieder ein Termin zu dem ich nicht kann, aber wie es aussieht geht der Ralf (wahrscheinlich :D ) dorthin, villeicht kann er ja davon berichten ;)

78. Ralf schrieb am 28. Mai 2008 um 17:11

@KSFrechdachs Mich interessiert es natürlich schon. Wennn nichts wichtiges dazwischen kommt, werde ich wohl dort sein. LG, Ralf.

79. Ralf schrieb am 29. Mai 2008 um 21:30

Tagesordnungspunkt  6  “Mosquitos am IKG“ auf der Ausschusssitzung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung / Geschäftsbereich 1 vom 29. Mai 2008
Nach langer und intensiver und kontroverser Diskussion (auch die Polizei war anwesend) wurden folgende Anträge bezüglich Abwehr von Sachbeschädigungen am IKG gestellt:
 

Einrichtung einer temporär begrenzten Sicherheitspatenschaft / Runder Tisch

(Polizei, Stadtwacht, Verwaltung, Jugendamt etc)
 
Ja-Stimmen:   7
Nein-Stimmen: 7
 
Ergebnis: Antrag abgelehnt
 
 

Schaffung einer Stelle für einen Streetworker:

 
Ja- Stimmen. 7
Nein-Stimmen: 7
 
Ergebnis: Antrag abgelehnt
 
 

Demontage der Mosquitos  am IKG

 
Ja- Stimmen:   7
Nein – Stimmen: 7
 
Ergebnis:  Antrag abgelehnt
 

Bis auf weiteres werden die Maßnahmen greifen, die im Jugendhilfeausschuss dargelegt wurden.  Es wurde betont das das Jugendamt, der Jugendrat und die Polizei sehr gut zusammen arbeiten und nach Ausweichmöglichkeiten für die Jugendlichen suchen.  Die Mosquitos bleiben in Funktion. Der Antrag für weitere Mosquitos durch den Direktor des IKG liegt bekanntlich vor.

Da mir die Regularien für diese Ausschusssitzungen unbekannt sind, kann hier abschließend nicht beurteilt werden, ob neue Anträge in Sachen „Vandalismus am IKG / Mosquitos“ überhaupt kurzfristig gestellt werden können.

Ob es in nichtöffentlichen Teil der Sitzung einen Kompromiss zu diesem Thema gab, ist ebenfalls offen. Ich glaube aber nicht daran, denn die Meinungen gingen zu weit auseinender.
LG,
Ralf.
 
 
           

80. Kort, Jürgen schrieb am 26. Januar 2009 um 17:46

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte der S-Bahn Berlin GmbH vor einigen Wochen den Vorschlag gemacht, daß Züge und andere Verkehrsmittel, die
z. B über Nacht in den Abstellanlagen deponiert sind, mit Hilfe entsprechender Hochfrequenztöne vor Vandalismus (z. B. vor Sprayern bzw. Zerkratzen von Scheiben)geschützt werden sollten. Vielleicht könnte man versuchen, dieses System in größeren Dimensionen anzuwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Kort

81. Ralf schrieb am 16. Januar 2010 um 09:48

Ich entnehme der WAZ-Heiligenhaus (heutige Ausgabe) das die Mosquitos am gestrigen Freitag demontiert wurden. Dr. Jan Heinisch soll die Anweisung dazu gegeben haben.

Ob es dazu eine Presseinformation gibt, die der Blog-Redaktion eventuell vorliegt, ist mir im Moment nicht
bekannt.

82. Dede schrieb am 16. Januar 2010 um 21:56

Finde ich sehr kulant von Herrn Heinisch, das Experiment einmal zu wagen. Vielleicht sind die Anlagen ja auch nicht mehr nötig.
Schließlich scheinen die Vandalen lange Zeit nicht mehr aufgetaucht zu sein. Man hat jedenfalls nichts in der Richtung gehört/gelesen.
Aus meinem Beruf weiß ich, daß das Phänomen randalierender
Jugendlicher nur zeitweise auftritt.
Die Leute werden älter und bis eine “neue Generation”
nachrückt, vergehen ein paar Jahre.
Und die haben dann vielleicht auch ganz andere Treffpunkte.

Man kann mal schauen wie es ohne Mosqitos läuft und
optimistisch sein.

Und diesen Optimismus zeigt Herr Heinisch hier, falls er es denn wirklich in Auftrag gegeben hat.

83. Wuppertaler schrieb am 17. Januar 2010 um 08:20

Hallo Dede
Man kann nur hoffen das diese Ruhensphase ein paar Jahre länger andauert. Zur Zeit sind viele ja wohl eher mit Kampfsaufen oder Komatrinken beschäftigt.Wenn ich mir die Kassenschlangen im REAL oder der REWE an einem Samstagabend mal anschaue(berufbedingt) dürfte das wohl zutreffen.
Wenn die Phase vorbei ist müssen dann wieder städtische Programme herhalten und jeder bekommt nach WAHL-Programm seinen persönlichen Streetworker.
Grundsätzlich war die Idee mit den Summi´s gut und mutig…der Schritt zurück genauso.Mal sehen ob es was bringt.In diesem Sinne :-)

84. Rainer Bahlmann schrieb am 17. Januar 2010 um 12:49

Verkennt mir die Jugendlichen nicht.
Das Problem ist nicht groß wie es scheint.
Hier ist wie immer ein paar versauen ganz vielen, ne ganze Menge.
und das ist Schade.!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es fehlt wie immer in allen Organisationen der Nachwuchs, sollte man sich mal lieber Fragen, WARUM?
Und nicht die haben keinen Bock.
Ich kann nicht bestätigen, dass das Alles Randalierer und Freaks sin.
Habe sehr viele andere positive Erfahrungen machen dürfen und mache Sie zur Zeit!
Ich sach nur Gottes Dienst einmal anders.

85. Wuppertaler schrieb am 17. Januar 2010 um 15:15

Lieber Rainer,
nicht überall ist der Ponyhof und keiner meint ALLE…ich habe ca. 15 Jahre Jugendarbeit in den 80ern hinter mir.Der komplette Vereinssport mit allem Drum und Dran…Turniere,Ausflüge,Zeltlager,Weihnachtsfeiern,Feten….jaaaaaaaaaaa klar gibt es das auch heute noch….bloß stell dir mal vor die Erde wäre eine Scheibe und alle Freaks,Komasäufer und Randalierer wippen auf einer Seite,irgendwann bricht der Rand ab und die Blagen fliegen runter….tolle Perspektive!

86. Rainer Bahlmann schrieb am 17. Januar 2010 um 20:43

Haste leider Recht.. Doch es geht auch anders. Aber das wäre ein Thema, nicht für hier sondern in Aktionen in Heiligenhaus für Heiligenhaus.
Dafür braucht man Zeit Freiwillige und leider auch Geld.
heute gibt es nichts mehr umsonst.
Schade eigentlcih.
Wenn wir früher nicht funktioniert haben, mussten wir dait klar kommen. Wenn wir mitspielen wollten, mussten wir dran arbeiten das wir es konnten.
Doch ich bin nach wie vor der Meinung, es geht auch anders. Das beweist meine EX Firmgruppe mir jedes mal.
Die sind zwar auch mal etwas Schräg im Schädel, aber das waren wir in den Augen der damiligen Erwachsenen mit 16/17 Jahren auch.
Das dürfen wir nicht vergessen.
Wenn wir etwas finden, was Jugendliche anspricht, müssen wir nicht sofort überlegen ob es uns auch gefällt. Wenn es denen gefällt und wir darin mit eingebunden werden, sollten wir darüber froh sein.
Noch was.
Ob jetzt Kirche oder Weltlich.
Es wird bis maximal zu 10 Lebensjahr etwas angeboten und dann wird es rapiede weniger. Wenn dann etwas nicht funzt, sorry.
Wir sind am Wochenende im Jugendheim gewesen. Jugenddisco und das war gut. Die Zivis haben aufgepasst und die Eltern brauchten keine Angst haben.
Wo gibt es das denn noch. Ich rede hier nicht von heile Welt. Ich rede hier von Realität. Die gab es zu meiner Jugend in Sögel im Emsland und so wie ich gehört habe auch in Heiligenhaus.
Doch hier wird ja dann auf den Club hingewiesen.
Doch der Club alleine kann es auch nicht.
Wo bleibt denn hier das Engargement?
Man kann es nicht allen Recht machen, aber vielen. Doch mittlerweile glaube ich, nur noch für wenige. Der Rest kann sehn wo er bleibt.
Wenn sich mit der gleichen Kraft und dem gleichen Einsatz um unsere Jugend und jungen Erwachsenen gekümmert würde wie um die dusselige Autobahn, oder eine Imbissbude, würde s auch kaum noch Ärger mit den Leuten geben. Da ist doch der hase im Pfeffer, oder wie heißt es so schön. Ein Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Mal drüber nachdenken.

87. moth schrieb am 18. Januar 2010 um 15:15

Im Frühjahr geht der Ärger dann weiter. Ist ja auch kalt jetzt.

88. Rainer Bahlmann schrieb am 18. Januar 2010 um 16:45

@ moth
warum schwarz sehen?

89. Dede schrieb am 21. Januar 2010 um 06:07

@ Wuppertaler:
Moin, Moin. Ich meinte das ehrlich mit meinem Lob an den Bürgermeister. Mal gucken, was passiert wenn man die Döngens einfach mal wieder abbaut.
Was ich aber wirklich witzig finde ist:
Kaum sind die Summser abgehangen, geht das Gesummse aufm Blog noch viel heftiger los. Die Spalte ist ja mittlerweile RANDVOLL mit Artikeln zum Thema.
Und was das peinlichste ist: Wieviele diese ganz still und leise Entscheidung des Bürgermeisters jetzt als ihren
eigenen Verdienst verkaufen wollen. Allen voran die blau/gelben.

Dabei halte ich persönlich das Thema mittlerweile für dermaßen abgelutscht…

90. heiliigenhauser schrieb am 21. Januar 2010 um 09:41

Die Entscheidung hätte der Bürgermeister schon lange treffen können. Der Antrag von SPD und WAHL liegt schon lange vor. Weitere Zeit zur Demontage der Moskitos wurde durch die FDP vergeudet. In aller letzter Sekunde, bevor eine Entscheidung durch die Politik getroffen wird, reagiert der Bürgermeister. Wahrscheinlich nur, um weitergehende Forderungen zu verhindern und den Ball der Politik zuzuspielen. Gut, dass die Dinger endlich abgebaut sind. Dies hat aber nichts mit der tollen Leistung des Bürgermeisters zu tun, geschweige den mit Einsicht und Verstand. Er hielt dies für einen taktisch cleveren Schachzug und hat gehofft, dass nun Ruhe im Karton ist. Aber da hat er die Rechnung ohne SPD und WAHL gemacht. Die lassen ihre weitergehenden Forderung nach dieser Aktion des Bürgermeisters nicht ruhen. Bleibt abzuwarten, wie sich die FDP nun verhält. Nach ihrem Programm müsste die Richtung ja klar sein. Aber aufgrund der Erfahrungen weiß man ja, dass die FDP immer wieder für Überraschungen gut ist.

91. Dede schrieb am 21. Januar 2010 um 20:50

@ heiligenhauser:
Jetzt hast Du mir meinen eigenen taktischen Zug mit dem beschwichtigenden Lob aber verdorben. ;-)
Man hätte das so schön kommentarlos zur Kenntnis nehmen und trotzdem nicht von den weitergehenden Forderungen ablassen können.
Tja, so ist das eben hier im “Forum Romanum”.

Die FDP war, ist und wird immer für Überraschungen gut sein.
Ihre ganze Geschichte, sogar auf Bundesebene, basiert darauf.

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