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Hauptschule soll für die “International School” umziehen


29. Januar 2008 - Von nars in Bildung, News, Termine | Druckversion | Versandversion

Seit September hat die internationale Ganztagschule „International School Heiligenhaus“ ihre Tore für Schüler von 3 – 18 Jahren in den Räumen der Gemeinschaftsschule Heiligenhaus eröffnet. Zusammen mit der Hauptschule teilt sich die internationale Schule die Räumlichkeiten am Sportfeld.
Nun wird der Umzug der Schüler in das leerstehende Gebäude der ehemaligen Förderschule geplant.
Die weitere Nutzung von Fach-, und naturwissenschaftlichen Räumen, Sporthalle etc. soll mit der „International School Heiligenhaus“ erfolgen.
„Die Zusage der Stadtverwaltung war, dass der „Standort Sportfeld“ bis zum Schuljahr 2008/2009 gesichert sein sollte“, so die Schulpflegschaft.
Viele Eltern und die Schulpflegschaft sind schockiert.

Ein Mitbürger der Stadt:
„Am 25.01.2008 habe ich erfahren müssen, dass die Schüler der Hauptschule die Klassenräume für die ebenfalls im Gebäude ansässigen „International School Heiligenhaus“ den Platz räumen soll.
Leider scheint das nicht alles zu sein: Einige Klassen sollen bis evtl. schon April diesen Jahres in das Schulgebäude der ehemaligen Förderschule verlagert werden. Direkt vor den Zentralabschlussprüfungen der zehnten Klassen, sowie der Lernstandserhebung der achten Klassen. Unter solchen Bedingungen können keine Prüfungen möglich sein!
Klassen- und Gruppenräume sind soweit vorhanden, allerdings sollen die Schüler ohne die passende Ausstattung, sprich: Tische, Stühle, Computer und Lehrmittel in die Räume ziehen.
Warum kann man den Hauptschülern nicht die Möglichkeit geben bis zum Auslaufen der Schuljahre (6-10 Klasse), also noch bis Sommer 2011 die Räumlichkeiten weiter zu nutzen? So ist gewährleistet, dass sie einen besseren Abschluss machen können um mehr Chancen im Berufsleben zu haben.
Außerdem sollte die Förderung und Unterstützung an lernschwächeren Schülern erhalten bleiben, denn Bedarf besteht immer.“

Das Zusammenleben der beiden Schulen am Sportfeld verlief nicht immer ganz unproblematisch. Siehe folgenden Bericht vom heiligenhaus-blog:
http://www.heiligenhaus-blog.de/englischsprachige-privatschule-bald-in-heiligenhaus/
Auch gab es Missverständnisse zwischen den Schulleitungen, was die Regelungen der Raumbelegung angeht.

Ein anderer Hintergrund der Trennung könnte noch der rasche Zuwachs der Schüler der International School sein. Schulleiterin Dr. Gisela Mock: „Im Moment werden 75 Schüler in Klassen á 15 Kinder unterrichtet. Es gibt Wartelisten und es fehlen entsprechende Räumlichkeiten.“

An einen Umzug wurde auch schon nachgedacht.
„Da die Kinder noch recht jung sind und sich gerade an die Räumlichkeiten gewöhnt haben, wäre eine erneute Umgewöhnung für sie sehr schwierig“, so Mock. Die Schulleiterin bedauert die Situation, kann die Aufregung der Eltern auch verstehen und hofft auf Verständnis.

Heute tagt im kleinen Sitzungssaal um 18 Uhr der Ausschuss Bildung und Sport. Auf der Tagesordnung der Entscheid über dieses Thema. Alle Schüler und Eltern, die sich angesprochen fühlen, sollten zur Sitzung erscheinen und Solidarität bekunden.

31 Kommentare

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1. Blogleser schrieb am 29. Januar 2008 um 15:05

Schade, dass die Entscheidung dazu schon längst gefällt wurde und so diese Sitzung lediglich zu einer Farce werden dürfte…

2. Postal schrieb am 29. Januar 2008 um 17:10

Hallo Blogleser,ich hoffe Sie benutzen die Aussage die Sie getroffen haben nicht als Ausrede dort nicht hinzugehen. Wie es bereits im letzten Satz geschrieben steht = sollten zur Sitzung erscheinen und Solidarität bekunden.

3. alice schrieb am 29. Januar 2008 um 21:58

…ob Farce der richtige Ausdruck ist???    Wohl eher Marionettentheater…
Wer wohl da die Fäden zieht?

4. kalif schrieb am 01. Februar 2008 um 09:17

Es geht doch nur um eine Hauptschule… Ja, wenn es ein anderer Schultyp wäre…
Politische Zwänge sind schon eigenartig…genauso wie Möchtegern-(Kommunal-)Politiker

5. Kellogs schrieb am 06. Februar 2008 um 19:48

Ja schön das mein Text zum Teil übernommen  und auch aufgebessert wurde.Es ist eine Schande das wohl die Stadt versucht, so hat es den Anschein, eine bestimmte Schicht von Bürgen loszuwerden unter dem Motto "keine Bildung für Kinder so gehen auch die Eltern". Möchten sich dann lieber besser betuchte Herrschaften hier so niederlassen, da wo auch Ihre Kinder zur Bildung kommen, das wär auch gut für die Stadt und man bekommt ein anderes Stadtbild?? Aus so einer Ecke sind wir vor 9 Jahren mit Kapital in der Tasche weggezogen und fühlen uns zu fünft hier sehr wohl das auch ein Heiligenhauser hier gezeugt wurde. Aber wo können sie dann  zur Schule gehen wenn die Kinder nicht das gewünschte Bildungsnivo haben???

6. LNG schrieb am 07. Februar 2008 um 10:30

ich finde das sowas von scheiße mit der international school die sind uns hauptschüler voll am raus ekeln mit allen methoden ,rennen sofort zum anwalt um sich zu beschwären aber können nicht einmal vernünftig mit uns  reden:zur presse haben sie gesagt das man mit uns gar nicht komunizieren können …aber selber ganz ehrlich! man stellt uns dar wie der letzte dreck und von der stadt meinten welche " sie dachten sie wären unter erwachsene" zu unseren lehren und jetzt sollen wir noch in die sonderschüle rüber ziehen ich das wirklich so hinterlistig von den allen (international school) also ich finde die sind das aller letzte ! mit diesem artikel möchte ich berwitken das man auch die seite von den hauptschülern kennt und uns auch mal zu hört oder fragt!!!!!!!

7. Exil-Heiligenhauser schrieb am 07. Februar 2008 um 16:22

Und wieder ein Satz ohne Satzzeichen. Wie soll man euch denn bitte zuhören, wenn man nicht mal lesen kann was ihr schreibt?

8. amarillyon schrieb am 08. Februar 2008 um 03:34

Und hier wieder einmal das "orthografische Fass" aufzumachen ist nicht nur lächerlich kleinlich sondern belegt genau die kritisierte Situation, dass manch Einer einem Teil der Bevölkerung mit Überheblichkeit begegnet und ihren Stimmen kein Gehör schenkt…
Wobei die Aussage "ohne Satzzeichen" so nicht korrekt ist. Ich zähle ein Komma, ein Doppelpunkt, zwei Klammern, zwei Zollzeichen (die Aufgrund der unzureichenden Computertastatur als Anführungszeichen gelten sollten), drei Punkte, und acht Ausrufezeichen…
Und wer geschriebenen Texten zuhören kann, hat entweder mediale Fähigkeiten und sollte daher über solche Kleinigkeiten im wahrsten Wortsinne hinwegsehen können, oder er ist selbst Legastheniker, der sich die Texte vorlesen lassen muss und somit im Glashaus sitzend mit Steinen wirft…

9. Ralf schrieb am 08. Februar 2008 um 08:56

Junge Menschen müssen auch heute flexibilität beweisen. Ein Schulumzug bringt vieleicht auch kreative Ideen hervor. Vielleicht ist das sogar etwas positives. Vielleicht gehen von dem anderen Gebäude ja auch positive Energien aus, die Schüler und Lehrer beflügeln? Abgesehen davon, wäre eine räumliche Trennung zur englischen Schule auch ein Vorteil. Es bringt nämlich nichts, wenn unter den Schülern der unterschiedlichen Schulen Reibungsverluste vorhanden sind. Vor allen Dingen gibt es keine Lösungen, sonderen nur persönliche Konflikte,  die man nicht abstellen kann. Wenn sich Schüler unterschiedlicher Schulen streiten, dann ist das zwar emotional verständlich, aber es ist eine Verschwendung von persönlicher Energie, die man an anderer Stelle (im Sinne der Schulausbildung) sicherlich sinnvoller einsetzen könnte. LG, Ralf. LG, Ralf

10. kalif schrieb am 08. Februar 2008 um 18:16

Ein Schulumzug bringt vielleicht auch kreative Ideen hervor…….
Mit Sicherheit richtig – also weg mit der internationalen Musterschule – oder war das etwa anders gemeint ?
Heiligenhaus entwickelte sich in den letzten Jahren meiner Meinung nach ziemlich positiv, man merkte das junge Blut in der Verwaltung. Auffallend ist jetzt allerdings das es zwar manchmal  immer noch positive Ansätze gibt, aber die Zielsetzung ist für Heiligenhaus nicht erstrebenswert. Die Zukunft für Heiligenhaus (und für Deutschland) liegt bei den Kindern und Heiligenhaus tut alles dafür das sich Kinder hier NICHT wohlfühlen, d.h. veverantwortungsbewusste Eltern von außerhalb werden mit Sicherheit nicht nach Heiligenhaus ziehen. Sportplatz weg – stattdessen wird eine Juppie-Siedlung für gutsituierte Doppelverdiener geschaffen. Beide arbeiten – natürlich nicht in Heiligenhaus – haben einiges auf dem Konto – geben das auch aus – aber nicht in Heiligenhaus – wer in Essen oder Düsseldorf arbeitet, gibt auch das Geld dort aus - in einer Siedlung wie den Kanthöfen ist doch kein Platz für Kinder – welche Spielplatz wird als nächstes geschlossen – welcher Jugendtreff bla bla bla bla – ändern tut sich ja doch nichts in den Quartieren von Heiligenhaus - vielleicht sollte der Bürgermeister, der ja schließlich hier aufgewachsen ist mehr auf die Heiligenhauser hören anstatt auf Studentengruppen aus fernen Universitätsstädten die ausser demoskopischen Statistiken nicht viel auf die Beine stellen.
Das Kiekert-Gelände entscheidet über die Zukunft von Heiligenhaus – ein kurzfristiger Profit kann auf Jahre gesehen die Pleite bedeuten. Ludgerus-Passage (hmm – eigentlich bereits ein Schandfleck – wenn REWE noch geht…..), Rathaus-Center (2 grosse Ladenlokale leer – eins davon seit Jahren), die ehemalige Plus-Filiale auf der Hauptstrasse, 2 grosse Ladenlokale im Nonnenbruch… hier läuft was falsch !!! Es gibt Nachbarstädte in denen kleine Einzelhandelsgeschäfte lebensfähig sind, warum nicht in Heiligenhaus ? Ganz einfach, die Neubürger die es nach Heiligenhaus zieht, bringen eventuell noch Steuerkraft, aber die konsumieren hier nicht. Die arbeiten in Düsseldorf, gehen in Düsseldorf einkaufen und verbringen auch ihre Freizeit in Düsseldorf UND sie haben kein Interesse Kinder zu zeugen – sind also zukunftsuntauglich. Entschließt sich ein kleiner Prozentsatz dann doch für Kinder, arbeiten sie zwar immer noch in Düsseldorf, aber eingekauft wird in Heiligenhaus (oder hat schon mal jemand quakende Kleinkinder auf der KÖ gesehen) und auch das Freizeitverhalten verlagert sich (und für dieses Resumee habe ich noch nicht mal Stadtentwicklung studiert und neue Worte für Stadtviertel eingedeutscht).
Die Vorurteile und Vorverurteilungen die einem Hauptschüler heute entgegenströmen sollte nichtnoch durch ein Umzug erschwert werden. Es geht mit Sicherheit auch mit einer friedlichen Koexistenz, wenn beide Seite aufeinanderzugehen. 

11. amarillyon schrieb am 09. Februar 2008 um 13:08

Aussagen wie: "- also weg mit der internationalen Musterschule -" klingen nicht unbedingt nach friedlicher Koexistenz
Auch habe ich nicht das Gefühl, das es ausschließlich die Hauptschüler jene sind, die von den den Schülern der neuen Schule beleidigt und schikaniert werden. Aus den diversen Äußerungen im Blog kann man sehr leicht entnehmen, das die Meinung der Hauptschüler nicht unbedingt als positiv gegenüber "den Anderen" anzusehen ist.
Hier wird die "International School" als jene gebrandmarkt, welche die Hauptschule aus ihrer angestammten Schule vertreibt…
Aber ist das so?
 
Alleine die Anmelde-Zahlen der beiden Schulformen sprechen eine sehr deutliche Sprache, die man auch mit Platitüden nicht hinwegreden kann!
Während die Hauptschule Aufgrund von zu wenig Anmeldungen ausläuft (und dies war schon vor der Einrichtung der "International School" fakt!), steigt die Zahl der Anmeldungen für die neue Schule anscheinend rasant.
Auch ist die neue Schule erst nach dem Aus für die Hauptschule in das Geäude gezogen.
 
Anstatt nun froh zu sein, dass das Gebäude einer neuen Verwendung zugeführt wird, das auch über das endgültige Ende der Hauptschule hinaus gehen wird, schein hier allenthalben Front gegen die "International School" gemacht zu werden.
Und um es um ein paar, aus der Luft gegriffene Argumente zu bereichern, schmeißt mann direkt sämmtliche "Probleme" und "Veränderungen" in Heiligenhaus mit in den Topf.
Als ob der Konflikt in der Schulwe am Sportfeld auch nur das geringste mit Leerständen in der City zu tun hätte…
 
Und auch da bei wird (von "kalif") fadenscheinig und wiedersprüchlich argumentiert.
Die aufgezählten Leerstände im Rathauscenter, in der Ludgerus-Galerie und im Nonnenbruch (er vergas dabei, die Zustände in Ober- und Unterilp zu erwähnen), sind Folgen der derzeitigen Situation in Heiligenhaus. Nun versucht die Stadt, durch Neuansiedlung, die Anzahl und Kaufkraft der Bewohner zu erhöhen. Doch anstatt dies als folgerichtige und nachhaltige Entscheidung zu begrüßen, wird dies kritisiert…
Hallo?
Als ob die "Konsumwanderung" nicht bereits jetzt schon Tatsache und Realität wäre…
Die Innenstadt Heiligenhaus’ ist (wie die allermeißten Innenstädte von Kommunen ähnlicher Größe) lediglich zur Deckung des täglichen Bedarfs geeignet. Und das werden auch die zuküftigen Neubürger in GrünSelbeck, an den Kanthöfen und sonstwo so halten. Denn niemand fährt 20 und mehr Kilometer, um Lebensmittel o.ä. zu kaufen!
 
Schon jetzt fahren die Heiligenhauser zum Shoppen nach Essen, Düsseldorf, ins Rhein-Ruhr-Zentrum oder ins Centro. Zumindest aber nach Velbert oder Ratingen.
Das mag sich durch die langfristigen Pläne (Entflechtungsstraße, ggf. Fußgängerzone, etc.) irgendwann einmal ändern.
Aber solche Veränderungen sind bei einem Teil der Bevölkerung scheinbar nicht gewollt.
 
Ach ja, und was die "Lebensfähigen, kleinen Einzelhandelsgeschäfte in Nachbarstädten" angeht, damit ist bestimmt die HEKA-Passage in Velbert gemeint, nicht?

12. Ralf schrieb am 09. Februar 2008 um 13:39

@Kalif
Ich kann mich noch gut daran erinnern, das wir in der 4. Schulklasse zur Grundschule an die Oberilp mussten. Die Grundschule war damals neu gebaut und nahm den Betrieb auf. Es wurden zwar Busse (örtliche Untermnehmer) eingesetzt, die vom Wassermangel fuhren, aber manchmal fielen die auch aus. Das war bei Stundenplanänderungen der Fall oder auch wenn mal die Klasse nachsitzen musste. Manchmal kam der Bus auch einfach nicht. So sind wir dann von der Oberilp (es war ca. 1969) bis zum Wassermangel gelaufen. Die damalige Grundschule "Am Sportfeld" , die sich mit der Hauptschule das Gebäude teilte, wurde zuvor aufgelöst. Nach drei Jahren mussten wir Abschied nehmen. Ich kann nicht erkennen das dieser Umzug einen Schaden bei mir hinterlassen hätte. Wir sind wirklich gelaufen, wenn der Bus nicht fuhr und unsere Eltern haben uns nur in Ausnahmefällen mit dem Wagen abgeholt. Wir sind also durch die "gefährliche Oberilp" gelaufen und niemals ist etwas passiert. Nach einem Jahr Oberilp ging es dann in die weiterführenden Schulen. Also, wieder ein Wechsel und das alles in jüngeren Lebensjahren. Übrigens gab es damals noch keine Handys. Aber wir haben noch eine Erziehung genossen, die nicht durch "Weichspülerei" geprägt war. Abgesehen davon wäre damals niemand auf die Idee gekommen, lautstark  zu hinterfragen, ob dieser Schulwechsel bei den Schülern irgendwelche Probleme oder Neurosen auslösen könnte. Allerdings hatte die damaligen Lehrer einen unglaublichen Vorteil, denn sie mussten uns nicht mehr erziehen. Denn das haben unsere Eltern besorgt! Heute werden die Schüler von Mama oder Papa an die Schule gefahren, aber 200 Meter vor dem Schultor wird ausgestiegen. Denn es ist ja uncool, wenn Mitschüler merken, das man von Mama oder Papa gebracht wurde….. ;) Und wenn nun die Hauptschüler in ein Gebäude wechseln sollen, dass nur 200 Meter entfernt steht, vermag ich den Nachteil nicht zu erkennen. Zumal die Schüler bereits älter sind. Diese kurze Strecke können die Schüler bestimmt laufen und die Vergangenheit zeigt eben deutlich, dass es wirklich geht!  Es könnte natürlich sein, das es Fußkranke gibt, weil die viele über die "Belastung" klagen werden. Oder sie verbinden Emotionen mit dem neuen Gebäude, weil dort einmal eine Förderschule untergebracht war. Ich möchte noch einmal deutlich machen, das  – nach meiner Auffassung – die Konzentration auf das eigentliche Lernen wichtiger ist als Feindschaften zu anderen Schulen oder Schulformen zu „pflegen“.
Natürlich stehen in Heiligenhaus Läden leer. Das ist in an anderen Städten leider oft noch schlimmer. Wer heute noch von kleinen Einzelhandelsgeschäften träumt, der vergisst leider zu erwähnen, dass kaum noch jemand bereit ist, sich 12 Stunden / Tag in das eigene Geschäft zu stellen und am Monatsende weniger Verdienst zu haben, als ein Fabrikarbeiter, der eine 37,5 Stunden-Woche hat. Mal ganz abgesehen vom persönlichen Risiko bei Selbstständigkeit. Und als Selbständiger arbeitet man noch mehr, denn man muss ja auch um sonstige Dinge kümmern, die von den Kunden nicht gesehen werden, damit der Laden läuft. Und über all diesen Dingen gibt es auch noch einen heftigen Wettbewerb, gegen den man sich behaupten muss. 
 
Kunden wollen heute günstig einkaufen. In den siebziger Jahren gab es Videorekorder, die preislich bei ca. 4.500 DM lagen. Wir Jugendlichen haben uns die Nasen an den Schaufenstern plattgedrückt. Damals gab es noch unterschiedliche Video-Systeme. Heute kostet ein Videorekorder wahrscheinlich unter 100 €, sofern es sie überhaupt noch gibt. Bei einem Defekt lohnt sich die Reparatur oftmals nicht.
“Schmeiß weg – kauf neu!“ lautet heute die Devise.
Hier in Heiligenhaus sind viele kleine Geschäfte ausgestorben, weil es keinen Nachwuchs gab oder weil es unrentabel wurde. Wenn kleine Läden (z.B. Lebensmittel) noch  funktionieren, dann ist das oft bei unseren ausländischen Mitbürgern der Fall. Aber dort hilft dann die ganze Familie, während bei den Deutschen Neid und Missgunst untereinander sehr weit verbreitet ist. Wenn ich als Deutscher eine gute Idee für eine Selbstständigkeit habe und anfange diese Idee mit Freunden und mit der Familie zu diskutieren, dann werden mir viele die Hölle heiß machen und mir dringend von meinem Vorhaben abraten. Und genau hier werden schon viele Sachen im Keim erstickt! Leider „typisch deutsch“…….
 
Auch der Immobilienmarkt hat sich gewandelt. Wer es sich leisten konnte, kaufte oder baute in den fünfziger Jahren ein Häuschen. Selbst mit einfacher Arbeit war das früher möglich. Viele Menschen hatten sichere Arbeitsplätze und arbeiteten oft ein Leben lang in einer Firma. Das Haus sollte ein Heim, eine Investition für die Zukunft und für die eigenen Kinder sein. Genau so war es auch mit kleinen oder mittelständischen Firmen. Sehr oft haben sich allerdings die Kinder ganz anderes entwickelt und wohnen heute nicht mehr in Heiligenhaus. Allerdings sind Immobilen auch heute noch eine gute Geldanlage, gute Pflege vorrausgesetzt. Die Kritik an „Grün-Selbeck“ ist mir unverständlich. Ich finde das alle die sich ein Haus bauen oder kaufen wollen, auch die Gelegenheit dazu haben sollen, wenn es finanzierbar ist. Auch für Besserverdiener ist eine solche Finanzierung ein Kraftakt. Das sollte man sich mal in Erinnerung rufen. Früher dachten die Menschen in kürzeren zeitlichen Etappen. In Nachbarschaftshilfe ist so mancher Dachausbau entstanden. Heute herrscht in solchen Siedlungen Argwohn, wenn sich jemand ein neues Auto gekauft hat. Und wenn man früher Sonntags die Verwandtschaft besuchen wollte, die weiter weg wohnte, so gab es dazu schon tagelange Vorbereitungen die etwas umfangreicher waren. Heute nimmt man sich den Autoschlüssel und fährt “mal eben“  eine Strecke von mehreren hundert Kilometern. Und wenn es sein muss, dann auch am gleichen Tage wieder zurück. Vor dreißig Jahren war das für viele Menschen nahezu undenkbar. Die Mobilität der Menschen hat sich sehr gewandelt und die Zeiten sind schnelllebiger geworden. 
Was große Lebensmittelketten angeht, herrscht schon sehr lange ein Verdrängungswettbewerb. Und genau deshalb stehen einige ehemalige Ladenflächen von Supermärkten leer. Es lohnt sich einfach nicht mehr, weil viel Ware (nach kaufmännischen Gesichtspunkten) totes Kapital ist. Und totes Kapital kann man woanders gewinnbringender anlegen! Nämlich dort, wo die Umsätze stimmen. Aber was soll bei einer Mischkalkulation von durchschnittlich 3 % Gewinn (Lebensmittelbereich) noch hängen bleiben? Da überlegen sich auch Filialisten, ob
sie unrentable Läden schließen und auf attraktivere Flächen ausweichen.
Warenhauskonzerne leiden ebenfalls unter Umsatzschwund. Manche Namen
(KARSTADT) sind fast völlig verschwunden.
 
Man kann auch niemandem einen Vorwurf machen, der sein Geld in Düsseldorf verdient, das er es auch dort ausgibt. Wenn ich hier in Heiligenhaus in einem Supermarkt einkaufe, dann wandert das Geld auch ab, aus dem regionalen Wirtschaftskreislauf. Supermarktketten beschäftigen entweder eigene Handwerker oder sie haben Vertragsfirmen. Das sie Handwerksfirmen beauftragen, die an den
Standorten der Supermärkte sitzen, ist eher eine Ausnahme. Geld das Kunden in Supermärkten oder Warenhäusern ausgeben, wandert in der Regel auch nicht zurück in die Region. In Heiligenhaus (z.B. bei Kiekert) arbeiten auch viele Menschen, die hier gar nicht wohnen. Es sind sogenannte Einpendler. Das ist doch deren gutes Recht und sie geben ihr verdientes Geld sicherlich nicht unbedingt hier aus, sondern eher im Ruhrgebiet. Das ist doch deren gutes Recht und eine Neiddebatte anzuzetteln geht an den Realitäten völlig vorbei…….. 
 
Das Freizeitverhalten der Heiligenhauser hat sich schon vor 30 Jahren geändert. Auch ich habe früher einen Großteil meiner Freizeit woanders verbracht. Das sich Heiligenhaus zu einer Stadt mit einem boulevardartigen Nachtleben entwickelt, würde auch nicht dem Charakter einer “Wohn- und Werkstadt im Grünen“ entsprechen. Dazu fehlt auch ein historischer Ortskern, den es hier wegen der geografischen Lage nicht gibt.

LG,
Ralf.

13. kalif schrieb am 10. Februar 2008 um 12:36

Eins habe ich schonmal geschafft, endlich reagiert mal jemand auf meine Ausführungen. Scheinbar muss man nur gehörig provozieren.
Wenn man mich zitiert sollte man den Zusammenhang bitte bestehen lassen:
[quote]
Ein Schulumzug bringt vielleicht auch kreative Ideen hervor…….Mit Sicherheit richtig – also weg mit der internationalen Musterschule – oder war das etwa anders gemeint ?
[/quote]
Wer den Sarkasmus nicht erkennt…
Mit Sicherheit kein Widerspruch zu meiner Aussage zur friedlichen Koexistenz. Natürlich muss die Hauptschule froh sein, das für das Gebäude ein Nachfolger da ist, weil sonst die Schule wahrscheinlich bereits komplett zu wäre.
Aus der Berichterstattung ist zu entnehmen, das es auch Probleme zwischen den Schulleitungen gibt – wie sollen da dann die Schüler miteinander klar kommen.
Ein Schulwechsel zu Grundschulzeiten mit einem Schulwechsel in der oder kurz vor der Abschlussklasse zu vergleichen fällt mir schwer, vor allen Dingen, wenn es sich um eine Hauptschule (wobei das gleichermassen für eine Real- oder Gesamtschule bzw. Gymansium gelten würde) handelt (hier ist jetzt speziell gemeint: das Alter der Schüler – Pubertät, zusätzliche Belastungen z.B. Ausbildungsplatzsuche u.s.w.) Jeder Hauptschüler kennt den Ruf den Hauptschüler haben – und stärkt damit sicherlich nicht das eigene Selbstvertrauen, kommen dann noch zusätzliche Belastungen dazu kann/muss das auswirkungen auf den Abschluss haben. Hauptschule zu – natürlich okay – aber bitte keinen Umzug – auch wenn dann die Abwicklung noch 2-3 Jahre dauert.
[quote]
 Die aufgezählten Leerstände im Rathauscenter, in der Ludgerus-Galerie und im Nonnenbruch (er vergas dabei, die Zustände in Ober- und Unterilp zu erwähnen), sind Folgen der derzeitigen Situation in Heiligenhaus. Nun versucht die Stadt, durch Neuansiedlung, die Anzahl und Kaufkraft der Bewohner zu erhöhen. Doch anstatt dies als folgerichtige und nachhaltige Entscheidung zu begrüßen, wird dies kritisiert…Hallo?[/quote]
Vergessen habe ich die Ilp nicht, wollte sie nur nicht mit heranziehen, um unsinnige Diskussionen über Personen mit Migrationshintergrund auszulösen. Mein Kritik richtet sich NICHT gegen Grün-Selbeck – bis auf eine Zeichung von Rewe/Aldi kenne ich keine Pläne und vermeide somit einen Kommentar. Meine Kritik bezog sich auf die Kanthöfe – die mit ihrer zentrale Lage zur Stadtmitte sicherlich etwas für Familien mit Kindern oder Senioren gewesen wäre – aber so wie die Baubeschreibungen aussehen eine andere Zielgruppe angesprochen wird.
Ich begrüsse Grün-Selbeck, finde die Plakatwerbung zum Nachbarn Hösel sogar preiswürdig gelungen. Nun die unvermeidliche Kritik dazu: Auch in den Ilp-Planungen wurde damals ein Nahversorger einbezogen - die gibts es nun schon seit Jahren nicht mehr. Warum soll das in Grün-Selbeck nun anders laufen – sind die Voraussetzungen den andere geworden ? 
Mir ist auch die topografische Lage der Stadt bewusst und das es hier etwas schwieriger ist neue Grundstücke zu erschliessen. 
[quote]
Die Innenstadt Heiligenhaus’ ist (wie die allermeißten Innenstädte von Kommunen ähnlicher Größe) lediglich zur Deckung des täglichen Bedarfs geeignet. Und das werden auch die zuküftigen Neubürger in GrünSelbeck, an den Kanthöfen und sonstwo so halten. Denn niemand fährt 20 und mehr Kilometer, um Lebensmittel o.ä. zu kaufen![/quote]
Ich weiss nicht unbedingt was Dinge des täglichen Bedarfs sind, die Lebensmittel-Versorgung ist in Heiligenhaus zugegebenerweise sichergestellt. Aber es gibt bestimmt auch noch andere Dinge, wo man sich geärgert hat, das eben genau diese 20 Kilometer fahren musste um sie zu bekommen. Wenn ich jetzt schreibe – M6-Schrauben vom Baumarkt in Velbert – fällt bestimmt jemanden ein, das eventuell der ortsansässige Schlüsseldienst welche anbietet, also soll jeder selber mal nachdenken, was in Heiligenhaus alles nicht zu bekommen ist, obwohl es sich nicht um etwas ungewöhnliches handelt.  
 
[quote]
Schon jetzt fahren die Heiligenhauser zum Shoppen nach Essen, Düsseldorf, ins Rhein-Ruhr-Zentrum oder ins Centro. Zumindest aber nach Velbert oder Ratingen.Das mag sich durch die langfristigen Pläne (Entflechtungsstraße, ggf. Fußgängerzone, etc.) irgendwann einmal ändern.Aber solche Veränderungen sind bei einem Teil der Bevölkerung scheinbar nicht gewollt. Ach ja, und was die "Lebensfähigen, kleinen Einzelhandelsgeschäfte in Nachbarstädten" angeht, damit ist bestimmt die HEKA-Passage in Velbert gemeint, nicht?
[/quote]
Auswärts shoppen – da spricht auch nichts dagegen, man kann in einer Kleinstadt nicht ein breites Großsortiment erwarten. Die Entflechtungsstrasse (und die Autobahnanbindung) ist die tollste Sache für Heiligenhaus seit Jahrzenten und die Chance unserer Stadt den Schub nach vorne zu geben. (um sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, benötigt man manchmal Anstösse von aussen – Probleme zu diskutieren, bringen oftmals Ideen und Meinungen hervor die sonst vielleicht ungenutzt verschlummern).
Fussgängerzone – tolle Sache (wenn es nicht so aussieht wie in Velbert - zumindest abends) – ich weiss das in der HEKA-Passage sich wieder was tut, nachdem es jahrelang auch fast komplett zugebrettert war – die aktuelle Situation dort und auch in der Velberter Fussgängerzone (abends) kenne ich nicht !
Auch mir ist klar das die Zeiten sich geändert haben, und wenn ein Grundschüler 1969 von der Wassermangel zur Ilp gelaufen ist, dann sind wir etwa gleich alt. Ich bin auch Jahre später noch des nächtens von der Wassermangel in die Innenstadt getigert, so quer durch die Büsche, über den Bahndamm und den Kiekert-Parkplatz. Heute mit 47 würde ich das nur noch im Notfall tun (das ist keine Kritik an der Sicherheit in Heiligenhaus).
Es gibt noch so ein paar Sachen, wo ich falsch verstanden bzw. falsch interpretiert wurde – aber das muss noch ein bißchen warten.  

14. LNG schrieb am 15. Februar 2008 um 12:29

 so jetzt einmal an exil-heiligenhauser! kommt es dir im leben wirklich nur auf satzzeichen an ? ja ok ,bitte hier hast du sie und was soll das denn  heißen wir könnten nicht schreiben ?- entschuldigung ich bin eine ehmalige realschülerin und glaub mir mal das schreiben hab ich schon gelernt und wenn du mir jetzt ankommst warum ich auf der hauptschule bin weil ich am schwänzen war und nicht weil ich zu dumm zum schreiben bin ! solche leute wie dich hasse ich am meisten die sich einen scheiß dreck um andere kümmern und nur an sich selbst denken versuch dich doch einmal in unsere lage zu versetzten aber nein das tust du ja nicht weil du denkst du wärst was besseres!

15. amarillyon schrieb am 15. Februar 2008 um 17:56

Grundsätzlich kann auch ich nur die Augen ob dieser "Korinthenkackerei" wegen Zeichensetzung und Orthografie verdrehen. Was ich in einem vorangegangenen Beitrag ja bereits tat.
 
Dennoch muss man aber zugestehen, das sich die Vorurteile, die so manch Einer gegen die vermeintlich "bildungsfernen" Hauptschüler hegt, durch deren Beiträge oftmals bestätigen.
Über ein paar Tippfehler und hie und da einen "richtigen" Rechtschreibfehler kann und sollte man hinwegsehen. Leider sind manche Beiträge aber sprchlich so daneben, das man ihnen den Sinn überhaupt nicht mehr entnehmen kann.
Und das ist mit sicherheit nicht gut zu heissen. Nicht unbedingt weil man hier im Blog die hohe Kunst der literarischen Konversation pflegt, sondern weil die Verfasser dieser Beiträge wahrscheinlich auch anderswo so schreiben (und sprechen). Und das ist in Hinblick auf einen sehr engen Arbeitsmarkt sicherlich keine sondelich gute Empfehlung…

16. kenner schrieb am 01. Juli 2008 um 22:18

Die Eltern der Schulkinder der International School sollten sich fragen genau warum 20 oder so Lehrer schon im ersten Jahr abgehauen sind.  Die meisten sind nur ein paar Monate da geblieben bis sie eine Arbeitsstelle gefunden haben.  Natürlich hört man einigen verschiedene Geschichten sowie, man musste um kranke Verwandte im Ausland kümmern, u.a.  Die meisten Geschichten sind nur von einer sehr kreativen Frau entwickelten Märchen.  Die Sekretariat bleibt auch nicht sehr lange dort, weil sie sehr oft und schnell unzufrieden sind.  Manche mussten sich krank melden lieber als ständig angeschrieen werden.  Wer muss das jeden Tag auf der Arbeit erfahren?  Lieber abhauen als mit den Lügen leben.  Es gibt einen Mangel an Bücher fuer die Kinder, obwohl man sich dagegen verteidigen würde.  Leider werden zu viele verarscht bis sie alles im Sinne kriegen, bzw., das sie einen riesigen Fehler gemacht haben bei dieser Schule zu arbeiten.   Sehr oft kriegt sie den monatlichen Lohn eine oder zwei Wochen spät.  Muss das sein?  Die Eltern sollen sich besser informieren, und die politikern nicht glauben.  Es ist ja schade solche nette Kinder und Erwachsene zu misbrauchen, oder?

17. hkl001 schrieb am 15. Juni 2009 um 21:45

Hallo! Habe mal so quergelesen hier… es ist richtig, dass eine neugegründete private Grundschule in den ersten vier Jahren unter erheblicher Fluktuation leidet. Das ist nichts ungewöhnliches. Und natürlich… es wird dieser neuen privaten Grundschule sehr schwer gemacht von Dritten. Neid ist halt immer und überall anzutreffen. Die Leute, die sich hier darüber aufregen, dass die Rechtschreibung von anderen Mitgliedern hier bemängelt wird, sollten vielleicht zwar den Inhalt des Kommentars zur Kenntnis nehmen, jedoch hier ganz sicher keine Lanze für Leute brechen, die die deutsche Sprache ungenügend beherrschen. Diese Art von Durchschnitt ist genau das, was mit Sicherheit NICHT zu besondern Leistungen in bestimmten Bereichen führen wird. Es ist in der ganz überwiegenden Anzahl ein Indiz dafür, dass jemand entweder oberflächlich ist und nur dummes Zeug ohne Sinn und Verstand daherquatscht, oder alternativ versucht, hier einfach emotional ohne Rücksicht auf Verluste seine Meinung darzustellen. Beides ist der Sache nicht zuträglich. Geistige Schlichtheit bzw. der Versuch, Machtpositionen auszuleben, kann nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen. Meiner Meinung nach wird dies nur die gegensätzlichen Positionen verstärken, ohne dass hier ein Lösungsansatz entstehen könnte. Bildung ist etwas, was gerade in der Grundschule extrem wichtig ist und später auch nicht mehr berichtigt werden kann im Leben. Was, bitteschön, ist also falsch daran, dass Eltern versuchen, der Durchschnittskost, die in öffentlichen Schulen versucht wird, anzubieten, zu entgehen? Was, bitteschön, ist falsch daran, wenn diese zusätzlichen Aufwendungen dann von den Eltern mitgetragen werden, und zwar sowohl im Kostenbereich als auch in aktiver Tätigkeit? Natürlich… wenn Menschen dumm gehalten werden, dann werden diese auch später weniger Probleme machen im Leben. Dies ist mir klar. Es wird immer Menschen geben, die sich gegen diese Durchschnittlichkeit wehren werden … und es wird immer Menschen geben, die auf andere Menschen neidisch sind. Beides ist völlig normal. Jedoch wird eines sicher sein: diese Privatschule wird extrem großen Erfolg haben, obwohl auch sie mit großen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat. Es ist der Leitung dieser Privatschule zu wünschen, dass sie stark genug ist, um diese Schwierigkeiten zu bewältigen und so dann viele Kinder die Chance haben, aus der Durchschnittlichkeit heraus zu kommen, die in öffentlichen Schulen sehr häufig anzutreffen ist. Unser Kind (8 Jahre) geht übrigens jetzt seit 2 Jahren in eine Privatschule. Es war das beste, was wir für unseren Jungen tun konnten. Und wir finden es mehr als bedauerlich, dass hier im Ruhrgebiet kaum Angebote für solche Privatschulen existieren. Obwohl wir eigentlich hierherziehen müssen, werden wir ob dieser Situation unseren Jungen wohl in Berlin auf dieser Schule noch 2 Jahre belassen, so dass er dann gut vorbereitet auf einem Gymnasium weiter seine Ausbildung fortsetzen kann. Wir glauben nämlich, dass es eine unserer wichtigsten Aufgaben ist, für unseren Sohn alles, und ich meine wirklich, ALLES, daranzusetzen, dass er alle Möglichkeiten erhält, um eine gute Bildung zu erhalten. Wenn er diese Möglichkeit nicht erhält, dann darf man sich nicht wundern, wenn er später dann solche Beiträge schreibt wie einige meiner Vorredner. Und das können und wollen wir ihm ersparen. Vielleicht fühlen sich hier jetzt einige auf den Schlips getreten… es mag sein. Gleichwohl war dies nicht meine Absicht. Ich möchte erreichen, dass die Daseinsberechtigung von “Eliteschulen” akzeptiert und anerkannt wird. Sie haben dieselbe Existenzberechtigung wie Förderschulen. Warum, um Gottes willen, werden Förderschulen als positive Institution wahrgenommen, Eliteschulen jedoch teilweise sogar gehasst? Beides ist völlig in Ordnung… dies sollten auch Leute, die auf diese Förderschulen gehen, akzeptieren lernen. Denn es sind die Abgänger von Eliteschulen, die dann die Förderschulen gründen können… und es auch tun.

18. soso schrieb am 15. Juni 2009 um 23:06

was in heiligenhaus halt extrem schlecht ankam, war nicht die existenz der privatschule als solche, sondern die art und weise, wie der bürgermeister mit dem thema umgegangen ist.

öffentliche mittel (schuleinrichtung) wurden den öffentlichen schulen vorenthalten und in die privatschule verbracht. an sich ein skandal!
ein privates unternehmen wie es die Privatschule nunmal ist zahlt einen Mietpreis von 1 € je Quadratmeter. ein skandal!

eine in öffentliche grundschule musste schließen. wenn die verwaltung hier nur annähernd viel einsatz gezeigt hätte, wäre das sicherlich zu verhindern gewesen. stattdessen wäscht man seine hände in unschuld und sagt man konnte nichts machen.
von einem guten bürgermeister kann erwartet werden, dass er sich auch für die dinge einsetzt, die rein juristisch nicht in seine zuständigkeit fallen!

in essen macht 2010 ja auch eine internationale schule auf. mal sehen wie sich das auf unser prestigeobjekt auswirkt.

19. sophist schrieb am 16. Juni 2009 um 09:24

Privatschule = Eliteschule???
Klar, wer viel Geld dafür bezahlt, hat so ein Wunschdenken.

20. soso schrieb am 16. Juni 2009 um 17:47

ja am besten elite vorkindergarten, elitekindergarten, eliteschule, eliteuniversität und dann NULL Sozialkompetenz :)

21. Brooke Hill schrieb am 05. Februar 2010 um 14:41

In my opinion, this school is a joke. Your child will not be educated to high standards here, as it is suggested. This is also my opinion. I would also highly suggest that if you are considering a job here, you look elsewhere.

22. Brooke Hill schrieb am 05. Februar 2010 um 14:44

As a teacher, this was the most distasteful school I have ever worked for.

23. Mary Parent schrieb am 18. März 2010 um 15:59

I decided to withdrawl my child from this school for many valid reasons. I strongly recommend other parents to do the same

24. Silent_Reader schrieb am 18. März 2010 um 18:49

It’s strange, there are always a lot of rumors about this school concerning lots of pupils coming and going and many teachers being replaced or leaving the school in a short amount of time. Maybe anyone has any facts the he / she can share?

25. Koboldpeter schrieb am 18. März 2010 um 19:34

Die Texte werden nicht besser wenn sie in englisch abgefasst werden. Dieses zeigt nur eine nicht zu überbietende Arroganz und Überheblichkeit. Ich bin bestimmt kein Befürworter der Hauptschule, aber diese Schule muss nicht aus schulichen oder pädagogischen Gründen weichen, sondern ausschließlich aus finanziellen Gründen. Die Schüler der International School bringen ein hohes Schulgeld, die dummen Hauptschüler kosten nur.Traurig aber Realität in Deutschland. Siehe Velbert 276 Schüler können aus Platzmangel nicht an der Gesamtschule angemeldet werden und werden abgelehnt und gehen teilweise zwangsweise in eine Hauptschule. Aber auch die zahlen kein nach oben unbegrenztes Schulgeld. Und die armen Kinder der International School, die mit 15 Kindern gepresst in einer Klasse sein müssen, wie bedauernswert und unzumutbar. Unsere Hauptschulen,Realschulen und Gymnasien mit Sollstärken von 25 bis 30 Schülern träumen von derartigen Beleggrössen.Alleine diese Anmerkung ist eine Beleidigung aller anderer Schüler. Und die Stadt und der Rat spielen mit wehenden Fahnen mit. Ein Hurra für eine elitäre Herrschaftsrasse. Irgendwie hatten wir dieses schon mal.

LG Koboldpeter.

Ach so, mein Kommentar zum Englisch, hier ist Deutschland und es gebietet die Höflichkeit diese Sprache auch zu nutzen.

26. Blogleser schrieb am 19. März 2010 um 09:54

@Koboldpeter:
In der Schule nicht aufgepasst oder warum kannst du die paar Sätze Englisch nicht verstehen?
Ich frage mich auch, wie höflich es ist, Leute als unhöflich abzutun, nur weil sie evtl. kein Deutsch können und deswegen hier ihren Kommentar auf Englisch schreiben. Lieber einen Kommentar auf Englisch als gar keinen, oder?

27. Wuppertaler schrieb am 19. März 2010 um 13:14

@Blogleser

Meine Omma hätte gesagt….dat is dumm un dreist…na ja der Commi spricht für sich..:-(

28. Koboldpeter schrieb am 19. März 2010 um 19:52

Habe ich behauptet die Texte nicht lesen zu können?. Heisse ich Westerwelle. Die Inhalte sind von Lehrern und Schülern die sich teilweise negativ über die Schule äussern. Nur so viel dazu. Aber nicht alle User sind dieser Sprache mächtig. Und wie ich schon kund tat, wir sind in Deutschland und die Umgangssprache ist DEUTSCH. Wer hier im Blog schreibt ist auch der Deutschen Sprache mächtig, den wie sonst hat er den Artikel und die Kommentare gelesen.Deshalb ist meine Aussage nur zu bekräftigen.Aber eventuell sollte ich meine Kommentare zukünftig in Polnisch schreiben, den wir haben viele User die Aussiedler sind und trotz Aufpassen in der Schule kein Englisch hatten sondern Russisch. Könnte es aber auch in Niederländisch meiner zweiten Muttersprache versuchen.Laut Kommentar immer noch besser als nichts. Also was soll so ein dummer Kommentar.

Aber ich schreibe meine Anmerkungen zuküftig auch gerne in Englisch, aber ich befürchte du kannst dann nur noch unzureichend antworten.

LG Koboldpeter

29. diva schrieb am 20. März 2010 um 09:56

kann ich nur bestätigen – diese Schule ist für Heiligenhaus nix! Schickt eure Kinder lieber nach Kaiserswerth oder Haus Salem – dann werden unsere Klassen hier endlich auch wieder kleiner….

30. Ralf schrieb am 20. März 2010 um 12:02

@Koboldpeter

Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Schule wurde erst kürzlich ausgezeichnet. So schlimm kann es gar nicht sein.

31. crazy auzzie schrieb am 01. April 2010 um 15:46

ALL RUMOURS about this school are true from teachers being deported to multiple lawsuits filed against the school. come on smell the coffe here

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