"Grünpfeil": Erst Stopp ! sonst Protokoll !

Beamtensprachgebrauch: „ Grünpfeil“. Er stammt aus der DDR. Seit der Wende auch in den alten Bundesländern als offizielles Schild 720 in der StVO und führt zu Irritationen mit dem „grünen Pfeil“, der in den Ampeln die Fahrtrichtung anzeigt. „Grünpfeil“ ist dagegen ein unbeleuchtetes Schild rechts ausserhalb der Ampelanlage und erlaubt bei Ampelrot nach Stopp ein Rechtsabbiegen, ohne eine Behinderung des Querverkehrs von Fussgängern und Radfahrern.

Heiligenhaus Südring – Kurt Schuhmacher Str. Einzige Ampel im Stadtgebiet mit der Rechtsabbiegereglung. Hier erlaubt der „Grünpfeil“ das Rechtsabbiegen ohne eine Behinderung und mancher Pkw-Fahrer der die Heide ansteuert biegt aber ab ohne zu stoppen.
Das kann teuer werden. Der Bussgeldkatalog:
Nicht Anhalten : 50 Euro 3 Flensburgpunkte
Gefährdung : 60 Euro 3 Flensburgpunkte
Unfall : 75 Euro 6 Flensburgpunkte
Saving...
Wow, den gibt es noch in Heiligenhaus? In fast allen “grenzweiten” Städten der ehemaligen DDR wurde er wieder abgeschafft, weil kein westdeutscher Autofahrer damit klargekommen ist.
Schade, die Idee ist sehr gut, aber der “gemeine Deutsche” schafft es ja nicht mal im Kreisverkehr richtig zu blinken
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3 Punkte sind mir schon mal sicher. Ohne diesen Beitrag hätte ich das mit dem anhalten nicht gewusst.
Hab ich eine Sahne
Marcel
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Ich verstehe den Sinn dieses Pfeils an dieser Stelle nicht.
Nur damit Autofahrer nicht warten müssen, um bei “rot” in die Kurt-Schumacher-Straße abbiegen zu können?
Dort gibt es höchstens Fußgänger, aber keinen Gegenverkehr und auch keinen Verkehr, der von links kommt.
Was soll dieser grüne Pfeil an dieser Abzweigung?
Nach meiner Auffassung provoziert das eher Unfälle, anstatt sie zu verhindern….
LG,
Ralf.
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Ich finde den Pfeil super. Zugegeben, anfangs musste man sich daran gewöhnen und hat sich nicht getraut, zu fahren, aber wenn man vorher von der Bayernstraße auf den Südring abbog und dann rechts musste, musste man immer an 2 Ampeln warten (Bayernstraße und Siepen). Im Prinzip ist die eventuelle Gefärdung ja auch nicht größer, als vorher, da die Fußgängerampel sogar rot ist und Autos sowieso nicht gekreuzt werden können.
Ich finde es gut!
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@Svenh
Das funktioniert aber am Südring nur bedingt, weil man als erstes Auto an der roten Ampel ankommen muss. Wenn man als zweiter oder dritter Wagen dort steht, dann kann man nicht abbiegen, wenn der erste Wagen geradeaus will.
Eine Abbiegespur für Rechtsabbieger gibt es dort nicht!
Hat man also jemanden vor sich, der auf der rechten Spur geradeaus weiter fahren will, dann ist dieser grüne
Pfeil nutzlos, weil man am Vordermann nicht vorbei kommt.
Von daher trägt dieser grüne Pfeil am Südring tatsächlich nur sehr wenig zum Verkehrsfluss bei. Höchstens in verkehrsarmen Zeiten, wie abends oder nachts. Und dann ist eben die Gefahr gegeben, dass man Fußgänger übersieht, die den Südring überqueren wollen. Beispielsweise bei Dunkelheit und /oder weil Fußgänger dunkle Kleidung tragen und Autofahrer einfach durchfahren, weil sie meinen sie müssten nicht anhalten…..
Genau das habe ich mit meinem letzten Einwand schon deutlich machen wollen.
LG,
Ralf.
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übrigens, wenn da ein Rechtsabbieger vor einem steht, der aber nicht fahren will, dann muss er das nicht, wenn man hupt, kann das 10 Euro Bußgeld kosten …
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In “Wikipedia” gibt es zum Thema >Grünpfeil
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In “Wikipedia” gibt es zum Thema > Grünpfeil
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Nun aber:
In “Wikipedia” gibt es zum Thema “Grünpfeil” einen interessanten Artikel. Dort gibt es auch einen Hinweis auf die Verwaltungsvorschriften.
@Quitolo
Die Bußgelder helfen nichts, wenn Verkehrsverstöße
, mangels Überwachung, nicht geahndet werden. Die Polizei ist unterbesetzt und muss sich mit vielen Aufgabenbereichen herumschlagen, die ihr von der Politik “aufs Auge gedrückt” werden. Die können auch nur punktuell tätig werden, wenn sie zufällig mal einen Verstoß beobachten. Oder eben dann, wenn ein Unfall passiert ist….
In heiligenhaus gibt es – neben Geschwindigkeitsübertreteungen – noch folgende Verstöße, die häufig zu beobachten sind:
- Missachtung des Rotlichtes an Ampeln
- Missachtung von Stoppschildern
- Telefonieren mit dem Handy “am Ohr”
- Missachtung der Einbahnregelung in kleineren
“Einbahnstraßen”
(Letzteres verstärkt durch Anwohner oder Ortskundige,
weil sie Zeit und Umwege sparen wollen, also mit
Vorsatz!)
Es gibt Verkehrsteilnehmer die werden einfach nicht gescheit! Undf die Chance dabei erwischt zu werden ist so gering wie 6 richtige im Lotto…..
LG,
Ralf.
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