Gemeinsames Tafeln im Familienzentrum Nonnenbruch
Aus dem Kindergarten wurde kürzlich ein anerkanntes Familienzentrum. An der Trägerschaft durch die Caritas Gesellschaft hat sich nichts geändert.
Für 45 Kinder besteht folgendes Betreuungsangebot:
- 20 Betreuungsplätze mit 45 Std. / Woche
- 25 Betreuungsplätze mit 35 Std. / Woche
Das Familienzentrum berät ferner zu folgenden Themen: Famille, Erziehung, Pädagogik, Migration, Gesundheit und Sprache. Kinder erhalten eine gezielte Sprachförderung, auch nach Delphin 4. Auch Tagesmütter werden vermittelt.
Auch darüber hinaus sind die Aufgaben des Familienzentrums vielfältig, weitreichend und für die Nutzer abwechselungsreich. Auch Räumlichkeiten können für Interessengruppen, Feste und Feiern angemietet werden. Das Familienzentrum arbeitet außerdem intensiv mit dem Stadtteilbüro Nonnenbruch (Jugendamt) zusammen. Schon vor einigen Wochen wurden Einladungen zum gemeinsamen Tafeln verschickt. Dieses Tafeln hat Tradition und findet immer vor den Sommerferien statt. Am Mittwoch, dem 16. Juni, ging es dann los. Ab 11:30 Uhr wurde es voll im Familienzentrum und weil das Wetter mitspielte fand das gemeinsame Essen größtenteils im Außenbereich statt. Köstlichkeiten aus den Heimatländern der Familien erwarteten die Freunde und Besucher des Familienzentrums. Von der Seniorengruppe der Oase gab es eine leckere Suppe, eine leckere Auswahl an Dessert und Kuchen von den Mitarbeiterinnen des Familienzentrums und der Frauengruppe aus dem Nonnenbruch. Der Andrang der Besucher war groß. Unter den Gästen wurden beispielsweise Thomas Beuse (Geschäftsführer Caritas Heiligenhaus), Bürgermeister Dr. Jan Heinisch, Sozialamtsleiter Jörg Saborni, Ortrud Elsner (Stadtteilbüro Nonnenbruch) und viele Kindergartenleiterinnen aus Heiligenhaus gesichtet.
Trauer um Ismail
Überschattet wurde die Veranstaltung vom Tod des Jungen Ismail. Der fünfjährige Junge war vor anderthalb Wochen im Heljensbad ertrunken. Ismail war Kindergartenkind im Familienzentrum Nonnenbruch und die Trauer ist groß. Er wird dort von seinen Spielkameraden /innen und auch von den Mitarbeiterinnen vermisst. Für die Kinder wurde ein eigener Trauertisch eingerichtet. In Zeichnungen, Texten und Malarbeiten verarbeiten sie ihre Trauer und die Erzieherinnen beantworten ihre Fragen. Kirstin Langenkamp: „Das hilft den Kindern sehr. Wir alle sind tief betroffen.“ Außerdem wird die Familie – und insbesondere die Mutter des Jungen – im Familienzentrum betreut. Vor einigen Tagen wurde Ismail auf einem Friedhof in Bielefeld beigesetzt. Nur dort gibt es einen Friedhof mit entsprechender Glaubensrichtung, der dem Wunsch der Familie entsprochen hat. Im Familienzentrum liegt ein Kondolenzbuch aus und eine Spendendose steht bereit. Dazu wurde ein eigener Tisch bereit gestellt. Eine Kerze und ein Gedicht erinnern an den verstorbenen Jungen. Weiterhin wird um Spenden für die Familie gebeten. Die Spendengelder sollen die Reisekosten zum Grab des Jungen zu ermöglichen und somit helfen die Trauer zu verarbeiten. Weitere Auskünfte erteilt die Leiterin des Familienzentrums, Frau Kirstin Langenkamp, unter Tel 02056 – 22057.
Infos über die Angebote der Caritas: www.caritas-heiligenhaus.de
Fotos: Ralf Jeratsch
Saving...


Vielen Dank für den Artikel , es war wirklich eine schöne Veranstaltung und die Mühe Aller hat sich wieder gelohnt.
Noch sind wir in der Zertifizierungsphase zum Familienzentrum , dürfen uns aber jetzt schon FAMILIENZENTRUM im NONNENBRUCH nennen.Mehr zu uns ist auf der Homepage der Caritas-Heiligenhaus zu erfahren , viel Spaß dabei.
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Das Fest war wirklich toll!
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