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Gegendarstellung zur Pressemitteilung der WAHL vom 12.05.2009


14. Mai 2009 - Von Postal in Wirtschaft | Druckversion | Versandversion

Die Entwicklung einer Stadt ist zwangsläufig ein Prozess, der die Menschen dieser Stadt beschäftigt und bewegt. Man kann nicht erwarten, dass sich alle Bürger für eine solche Entwicklung interessieren und aktiv daran teilhaben; dennoch haben sie das Recht, sachlich und richtig informiert zu werden. Für diejenigen, die aktiv sein und gewählt werden wollen, bedeutet das, sich Kenntnisse und viel eigene Kompetenz zu erarbeiten, Fähigkeit zur Diskussion und zu Kompromissen zu entwickeln mit dem Ziel, ein zukunftsfähiges Ergebnis für diese Sadt und ihren Handel zu erreichen.

Beim Lesen der Pressemitteilung der WAHL vom 12. Mai wird klar, dass die Verfasser diesen Anspruch an sich selbst nicht stellen. Durch gezielte Fehlinformation wird die jahrelange Zusammenarbeit von Rat, Stadtverwaltung, Bürgern und den Arbeitskreisen des Stadtmarketings disqualifiziert. Oder ist das Einzelhandelskonzept von den Vertretern der WAHL nur nicht verstanden worden?

Zwei Stunden Vortrag und über 80 Seiten Konzeption mit Berechnungen zu Branchenmix, zur Kaufkraft und deren Abfluss und zu den Möglichkeiten, aufgrund dieser Berechnungen Impulse für die positive Entwicklung des Einzelhandels – besonders des gewachsenen inhabergeführten Einzelhandels – aufzuzeigen, war für Alle schwere Kost. Übrigens, die Frage nach “8500 Höseler Bürgern zur Entwicklung des Nachfragevolumens” wurde in der Sitzung mehrfach gestellt und auch beantwortet: diese Höseler Bürger gehören mit zu unserem Einzugsgebiet, sind in den Berechnungen zur Kaufkraft aber nicht enthalten.

In keinem Fall handelt es sich bei diesem Konzept um “krude, nicht nachvollziehbare” Berechnungen und schon gar nicht um eine “weltfremde Betrachtung”. Im Gegenteil, der Stadtmarketing-Arbeitskreis “Handel” hat vor Wochen dieses Gutachten mit der Industrie und Handelskammer diskutiert. Bei dieser Gelegenheit wurde dieses Gutachten von der IHK als eins der Besten der letzten Jahre bezeichnet. Herr Heinze – das kann die WAHL nicht wissen – wurde 2004 unter Einbeziehung des Stadtmarketing Arbeitskreises “Handel” aus einem Pool von Gutachtern ausgewählt, um den Heiligenhauser Handel zu analysieren und unterstützende Maßnahmen zu entwickeln, die weiter umfassend diskutiert werden müssen unter Einbeziehung der Interessenvertretungen wie IHK und Einzelhandelsverband. Dass mit Augenmaß und großer Verantwortung gehandelt werden muss, um diese einmalige Chance des Stadtumbaus zum Wohle Aller zu nutzen, wissen alle Beteiligten: der Rat, die Verwaltung, das Stadtmarketing und die Bürger, die bereits zu Beginn aller Planungen durch Workshops eingebunden waren. In keinem Fall sollte dieses große Thema wahlpopulistisch benutzt werden.

Der WAHL empfehle ich die Lektüre des Innenstadtkonzeptes von 2006. Auch keine keichte Kost, aber sehr informativ.

Annelie Heinisch
Sprecherin des Arbeitskreises “Handel”
im Stadtmarketing Heiligenhaus
Hauptstr. 156
42579 Heiligenhaus

8 Kommentare

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1. Postal schrieb am 14. Mai 2009 um 11:03

Hier noch mal der Link zum Artikel der WAHL
http://www.heiligenhaus-blog.de/eine-nummer-zu-gross/

2. Blogleser schrieb am 14. Mai 2009 um 12:26

Getroffene Hunde bellen…

3. und noch ein Spruch schrieb am 14. Mai 2009 um 15:57

Und Nachts sind alle Katzen grau.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Hunde die bellen, beißen nicht.

Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.

Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.

4. Tonolli schrieb am 14. Mai 2009 um 19:05

ich habe absolut nichts verstanden von dem Text oben und ich bin noch nüchtern :-)

5. pebbles schrieb am 14. Mai 2009 um 20:11

ich bin mir sicher das ich das richtig verstanden habe. fiktive zahlen und berechnungen aus 200irgendwann hört sich für mich sehr real an?! Die Kaufkraft liegt wesentlich schwächer in heiligenhaus als dort dargestellt.
Ich bin gegen das Konzept, gleichzeitig bin ich für veränderungen.Ich bin auch gern bereit über veränderungen zu diskutieren bzw mit daran zu entwickeln.
Ich habe mir das genau angehört, und möchte gern die 30 Cent haben die jeder Heiligenhauser hier nicht ausgibt. Der Anfang ist getan.

Frau Heinisch. Sie gehören auch, genau so wie ich, zu denen die ihre 30 Cent nicht in Heiligenhaus ausgeben. Daran ändert kein unützer Bau auf dem Kieckert Gelände, und auch kein Deichmann und C & A etwas dran. Sie sollten als gutes Beispiel voran gehen, nur so kann man überzeugen. Ich kaufe meine Kleidung übrigens nicht mehr in anderen Städten. So bleiben schon mal 20 Cent von den 30 Cent in Heiligenhaus.

Lieben Gruß
Pietro Drescher

6. Klaus schrieb am 16. Mai 2009 um 09:55

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast (Winston Churchill)

7. Ralf schrieb am 16. Mai 2009 um 12:35

“Die Karawane zieht weiter……”

(Dr. Helmut Kohl)

8. pebbles schrieb am 16. Mai 2009 um 16:23

ich kann nicht wirklich verstehen warum ein Einzehandelskonzept konsequent durchgezogen wird, obwohl die mehrheit der ansässigen händler und geschäftsleute gegen dieses konzept sind.

Habe gehört das es eine Unterschriften Liste gegen das Vorhaben gibt. Hat jeman ein Info hierzu?

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