Freie Fahrt über die Festtage
Höseler Straße wird 14 Tage lang geöffnet

Diese frohe Kunde wurde auf der letzten Ratssitzung bekannt gegeben. Die Bauarbeiter waren fleißig und die halbe Trasse ist fertig. Die ausführende Baufirma liegt damit voll im Zeitplan. Ab dem 19. Dezember soll die Sperrung für 14 Tage aufgehoben werden. Die Höseler Straße soll dann in beide Fahrtrichtungen befahrbar sein. Erst im neuen Jahr werden die Arbeiten weiter gehen. Wenn der Winter milde ausfällt, ist mit einer pünktlichen Fertigstellung der B227 zu rechnen. Zur Zeit wird darüber diskutiert, ob einige Anliegerstraßen im Bereich Hofermühle und zwischen der Ruhrstraße und Ratingen – Hösel gesperrt werden sollen. Hierzu gibt es die grobe Vorstellung, ggf. Schranken aufzustellen, die nur Anliegerverkehr zulassen. Eine Idee, die weiteren Diskussionen auslösen wird. Ob Schranken wirklich nötig sein werden, wäre zu überlegen.
Wenn die Baufirma weiterhin im Zeitplan bleiben kann, dann ist die Höseler Straße schneller fertig. Ob Schranken tatsächlich noch nötig sein werden? Mal abgesehen davon, dass Absperrschranken auch teuer sind. Die eigentliche Diskussion wurde durch Anwohner in der Hofermühle ausgelöst, die sich Sorgen um ihre Schulkinder machen. Die Kinder gehen dort auf schmalen Straßen bis zu den Bushaltestellen, die an der Ratinger Straße liegen. Das wird von den Anwohnern als gefährlich betrachtet, weil viele Verkehrsteilnehmer die Anliegerstraßen als sogenannte „Schleichwege“ benutzen würden, um Staus zu umfahren. Angeblich fahren Verkehrsteilnehmer dort hohe Geschwindigkeiten, wenn sie die schmalen Straßen benutzen. Gelegentliche Polizeikontrollen auf den Anliegerstraßen, wie dem Brockhorstweg, Görscheider Weg und auch in der Hofermühle, wären sicherlich auch eine geeignete Abschreckung. Ob die Polizei das tatsächlich leisten kann, ist natürlich fraglich. Zunächst einmal heißt es ab dem 19. Dezember „beide Fahrspuren frei“, auf der Höseler Straße, wenn auch mit einer möglichen Geschwindigkeitsbeschränkung, im Baustellenbereich. In den letzten Wochen gab es kaum noch Beschwerden zu der Sperrung selbst. Die Verkehrsteilnehmer haben sich offensichtlich an die Umleitungsregelung gewöhnt.
Saving...




….Die Verkehrsteilnehmer haben sich offensichtlich an die Umleitungsregelung gewöhnt….
Hallo Ralf,
NEIN!!!…ich habe mich bis heute NICHT an diese Umleitung gewöhnt. Man kann sich wirklich nicht daran gewöhnen – trotz Studium des Fahrplans – fast jeden Morgen, bis zu zehn Minuten an der roten Ampel zu warten, bis man endlich aus den Stöcken fahren kann. Man kann sich auch nicht daran gewöhnen ebenso regelmäßig auf der Ruhrstr. vor der roten Ampel im Stau zu stehen, genausowenig kann ich mich daran gewöhnen auf dem Weg nach Essen – egal ob über Kettwig auf die B52 oder über Werden und Bredeney – ständig irgendwo jeden Morgen im Stau zu stehen. Auch am späten Nachmittag zurück von Hösel in Richtung Heiligenhaus ist es wirklich nicht spaßig 3x in der Woche mindestens 40-45 Minuten für knappe 2 km zu brauchen. Aber freuen wir uns, dass man die 227 ab 19. Dezember in beide Richtungen befahren kann für ca. 14 Tage. Ab 19.12. habe ich Urlaub und dann ist es mir sowieso egal.
Ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in’s Jahr 2009 …
wünscht
Rike
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Erinnert mich ein wenig: >>Die Mauer muss weg! Die Mauer muss weg!<<
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Allgemeinwohl geht manches mal über Einzelwohl….
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Wenn wir die A44 zwischen Ratingen und Velbert schon hätten, gäbe es viele Probleme nicht……
@Rike
Kopf hoch! Irgendwann hast Du eine frisch sanierte Prachtstraße vor der Haustür. Hab über die Feiertage auch frei bekommen und werde dann auch mal tagsüber über die Höseler Straße fahen. Ebenfalls frohe Weihnachten und alles Gute für 2009.
LG,
Ralf.