Einbrecher nutzten Urlaubsabwesenheit

Heiligenhaus (ots) – Die mehrtägige Urlaubsabwesenheit der Bewohner nutzten ein oder mehrere bislang unbekannte Einbrecher in der Zeit vom Freitagnachmittag des 26.02., 14.00 Uhr, bis zum Dienstagmittag des 02.03.2010, 12.40 Uhr, um in eine Wohnung im zweiten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstraße in Heiligenhaus einzudringen. Wie der oder die Täter in das üblicher Weise verschlossene Treppenhaus des Gebäudes gelangten, ist zur Zeit noch unklar. Im zweiten Obergeschoß des vierstöckigen Mietshauses wurde die betroffene Wohnungstüre, von Nachbarn im Hause unbemerkt, mit Werkzeuggewalt aufgebrochen, um die dahinter befindlichen Wohnräume betreten und durchsuchen zu können. Welche Beute der oder die Täter dabei machten, steht zur Zeit noch nicht genau fest.

Bisher liegen der Heiligenhauser Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Kriminalistische Maßnahmen zur Spurensicherung wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-6150, jederzeit entgegen.

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Einbruchschutz:

  1. Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich.
  2. Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab.
  3. Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei.
  4. Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte bei der Dienststelle Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02104 / 982-8400.

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