Die Zukunft des Hauses „Hauptstraße 142″

Vor einem Jahr hatte die Stadtentwicklungsgesellschaft das Wohn- und Geschäftshaus erworben. Die oberen Etagen stehen schon viele Jahre leer und vor einigen Monaten ist auch die Spielhalle aus dem Erdgeschoss ausgezogen. Die Parteien stellten Anträge, für die zukünftige Nutzung des Hauses. Diese Anträge wurden auf der letzten GB II – Ausschusssitzung eingebracht und diskutiert. Die FDP schlug eine soziale Nutzung vor und die SPD regte eine Nutzung durch örtliche Künstler an, nachdem das alte Verwaltungsgebäude der Firma Kiekert nun als Hochschulstandort dienen wird. Der Technische Beigeordnete, Herr Harald Flügge, erinnerte das Gremium an einen früheren Beschluss. Damals sei beschlossen worden, das Haus „Hauptstraße 142“ aus strategischen Gründen zu erwerben, um über diesem wichtigen innerstädtischen Bereich verfügen zu können. Der Kaufpreis wäre der ungefähre Grundstückspreis gewesen. Die oberen Etagen wären in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Für das Erdgeschoss sei eine gastronomische Nutzung in Erwägung gezogen worden. Auf jeden Fall aber eine Nutzung, die Geld einbringt. Harald Flügge: “Eine Nutzung für Behinderte Menschen ist schwierig, weil das Haus nicht barrierefrei ist.“ Es gäbe einen Interessenten für eine der oberen Etagen, so Flügge. „Da muss man aber schon Liebhaber sein,“ erläutert Flügge. Beide Anträge wurden einvernehmlich in einen Arbeitsauftrag für die Stadtverwaltung umgewandelt. Die Kosten für eine völlige Instandsetzung der Immobilie sollen ermittelt werden. Vor der nächsten Ausschusssitzung wird es einen Ortstermin, mit Besichtigung des Hauses geben, damit sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck verschaffen können.

Die Bilder in der Fotogalerie, verdeutlichen einige Außenansichten der Immobilie, in der früher einmal die COMMERZBANK (Erdgeschoss) untergebracht war.
Fotos: Ralf

12 Kommentare

  1. Ralf
    Apr 24, 2009

    Seit etwa 2 Tagen hängen in den Fenstern des Erdgeschosses große Plakate mit einer Visualisierung der geplanten Fassade.
    Mir gefällt dieser Entwurf…….. ;-)

  2. amarillyon
    Apr 24, 2009

    Die Fotomontage zeigt die (mögliche) Umsetzung der Idee von Mathias Lanfer.

    Meines Wissens nach ist eine Umsetzung SO noch gar nicht beschlossen.
    Vor allem die Sanierung der Fassade des Erdgeschosses ist nicht geplant.

    Für das Streichen der Aussenfassade sind 30.000 € angesetzt worden.
    Die Skulptur am Eck-Erker wird noch einmal 35.000 € kosten.
    Wohlgemerkt, ohne im inneren auch nur einen Handschlag zu tun.

    Über eine mögliche Gestaltung der Außenfassade haben sich übrigens auch Andere gedanken gemacht:
    http://www.amarillyon.de/142/

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. gooli
    Apr 25, 2009

    nichts gegen dich aber das ist soetwas von hässlich! da fehlt nur noch das Schild am Haus “Irrenanstalt” :)

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  4. Ralf
    Apr 25, 2009

    @Amarillyon

    Dieser Vorschlag ist sicherlich diskussionswürdig. Als sachkundiger Bürger und Gestalter dieses Vorschlages, solltest Du diesen Entwurf an den Vorsitzenden des
    GB II Ausschusses schicken, verbunden mit der höflichen Bitte, ihn als Diskussionsvorschlag auf die Tagesordnung, der nächsten Ratssitzung, zu setzen.

    Vor der nächsten Ausschusssitzung soll es bekanntlich eine Ortsbesichtigung im Haus „Hauptstraße 142“ geben, deshalb passt dieser Vorschlag genau in den zeitlichen Ablauf.

    Ich finde, der GB II- Ausschuss sollte sich deinen Vorschlag einmal genauer ansehen. Du würdest eventuell die Gelegenheit bekommen, deinen Vorschlag vor dem Ausschuss näher zu erläutern und zu begründen, was Dir sicherlich nicht schwer fallen dürfte. Sich aus dem Vortrag ergebende Fragen, könntest Du ebenfalls sofort beantworten.

    Aber diese frische an frohen – auch lebensbejahenden – und bunten Farben würden in der Innenstadt für die nötige Aufmerksamkeit sorgen und besondere Akzente
    setzen…….

    Unabhängig vom GB II-Ausschuss, könntest Du den Gestaltungsvorschlag über die Arbeitskreise des Stadtmarketings entsprechend einbringen und auch dort eine
    Diskussion anstoßen.

    Viel Erfolg!

  5. Tonolli
    Apr 25, 2009

    ich finde die Farben gut :-)

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  6. pebbles
    Apr 27, 2009

    ihr schreibt ja wirklich nur über die wichtigen dinge hier im blog. wichtig ist doch nur das das hässliche haus renoviert wird und dort ein geschäft eröffnet wird. ich möchte euch nicht zu nahe tretten. aber wer keine probleme hat der macht sich welche.

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  7. Exil-Heiligenhauser
    Apr 28, 2009

    Was war jetzt deine Massage??

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  8. Tonolli
    Apr 28, 2009

    @ Pepples , ich habe leider nichts verstanden…..

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  9. Tonolli
    Apr 28, 2009

    upps meinte natürlich pebbles, pardon!

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  10. FiYa
    Apr 28, 2009

    Was war jetzt deine Message Exil-Heiligenhauser??

    Uns es vorweg zu nehmen: Ich habe weder ne Massage, noch ne Message…

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  11. pebbles
    Apr 28, 2009

    ich meinte Amarillyon und ralf. eher mehr Amarillyon . der eine schreibt und der andere muß immer sein senf dazu geben. lese thema woolworth und hier. für mich sieht das so aus wie der ralf das geschrieben hat. ich zitiere
    “Seit etwa 2 Tagen hängen in den Fenstern des Erdgeschosses große Plakate mit einer Visualisierung der geplanten Fassade.”
    der andere schreibt
    “Die Fotomontage zeigt die (mögliche) Umsetzung der Idee von Mathias Lanfer.”,
    darauf kontert der andere
    “Dieser Vorschlag ist sicherlich diskussionswürdig. Als sachkundiger Bürger und Gestalter dieses Vorschlages, solltest Du diesen Entwurf an den Vorsitzenden des
    GB II Ausschusses schicken, verbunden mit der höflichen Bitte, ihn als Diskussionsvorschlag auf die Tagesordnung, der nächsten Ratssitzung, zu setzen.”.

    Zum Punkt. Ich wollte nur sagen das man sich doch mal aufs wesentliche konzentrieren sollte. Das bild von der fassade hängt dort, und eigentlich ist es egal ob es blau rot oder schwarz wird. hauptsache dort passiert was. und einfluß haben wir da auch nicht drauf.

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  12. sophist
    Okt 27, 2009

    Ich finde es an der Zeit, die Diskussion um die Zukunft des Gebäudes Hauptstraße 142 neu zu beleben. Das Gebäude wurde zwischenzeitlich durch die Verwaltung eingehend untersucht und begutachtet. Das unerfreuliche Ergebnis ist, dass sich die Bausubstanz noch schlechter darstellt, als gedacht, insbesondere statische Probleme machen sich kostentreibend bemerkbar. Dies berücksichtigend liegt die Kostenschätzung für eine Sanierung des Gebäudes im Ergebnis bei rund 1,6 Millionen €.

    Das wiederum entspricht rund 3.000 € je qm Nutzfläche. Sicherlich ein hoher Wert, aber auch nicht außergewöhnlich für einen Neubau in innerstädtischer Geschäftslage. Und dass es sich bei der Sanierung des Gebäudes um einen Aufwand handeln würde, der dem eines Neubaus gleich kommt, dessen war man sich bei Ankauf des Gebäudes durchaus bewusst.

    Unter Berücksichtigung des Einsatzes von Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket wird durch die Verwaltung dargestellt, dass bei der vom Verwaltungsvorstand angestrebten geschäftlichen Nutzung mit einer Gastronomie im EG, Büros im 1. OG und 2 Wohnungen im 2. OG und DG trotz der genannten hohen Kosten durch die eingehenden Mieten ein Überschuss für den städtischen Haushalt erzielt werden kann. Damit wäre die Investition rentierlich.

    Leider hat die Verwaltung entgegen dem im oben stehenden Artikel genannten Arbeitsauftrag die Vorschläge der Fraktionen von SPD und FDP nicht näher untersucht, sonder einseitig das Ziel einer retierlichen geschäftlichen Nutzung verfolgt.

    An der Stelle muss die Frage erlaubt sein, ob es richtig ist, mit 1,6 Mio. € öffentlicher Mittel ein Gebäude für eine privatwirtschaftliche Nutzung herzurichten oder ob der Einsatz so hoher öffentlicher Mittel nicht eher zu verantworten ist, wenn dies für eine öffentliche Nutzung wie die des vorgeschlagenen Kunsthauses erfolgt. Der Bau und Betrieb eines Wohn- und Geschäftshauses ist typischerweise eher die Angelegenheit eines privaten Investors, nicht die einer Kommune.

    Sicherlich würden bei einer Nutzung als Kunsthaus nicht die gleichen Mieteinnahmen wie bei einer geschäftlichen Nutzung zu erzielen sein. Nach Einschätzung der SPD-Fraktion würde das vorgelegte Kunsthaus-Konzept mit Ateliers, Kursräumen sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen durchaus geeignet sein, das Kunsthaus nach einer Anlaufzeit kostenneutral für den Haushalt der Stadt betreiben zu können. Die Betriebskosten wären in jedem Fall zu decken, eine dauerhafte Subvention der Einrichtung soll ausgeschlossen sein.

    Da eine nähere Untersuchung der alternativ vorgeschlagenen Nutzungen leider nicht erfolgt ist, muss an diesem Punkt nachgearbeitet werden. In der Ratssitzung am morgigen Mittwoch wird daher wohl auch nur teilweise über die Zukunft des Gebäudes entschieden werden (können). Mit der Freigabe von Mitteln für die Sanierung von Dach, Fassade und Statik kann die Substanzsicherung erreicht werden, während parallel eine Entscheidung über die künftige Nutzung vorbereitet wird.

    Unstrittig ist bisher der Wille aller Seiten, das Gebäude und damit die historische Fassade zu erhalten. Nachdem Heiligenhaus in der Vergangenheit schon den größten Teil seiner historischen Bausubstanz verloren hat, sollte es sich die Stadt wert sein, wenigstens in der direkten Nachbarschaft des Rathauses das zu retten, was noch zu retten ist.

    Spannend wird aber sicherlich die Diskussion über die im Gebäude zu etablierende Nutzung und die Frage, ob angesichts der Haushaltslage eine öffentliche Nutzung eine Chance gegen die Rentierlichkeitsvorteile einer geschäftlichen Nutzung bekommen kann.

    Spannend ist in dem Zusammenhang aber auch die Frage, ob die Idee eines Kunsthauses von der Heiligenhauser Öffentlichkeit angenommen und mitgetragen wird.

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Powered by WP Symposium - Social Networking for WordPress v11.12.08