Die Vielfalt am Abtskücher Teich
Man kann das Rad nicht neu erfinden, aber am Abtskücher Teich treffen eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzer aufeinander. Neben Spaziergängern, Ausflüglern, Wanderern und Joggern, ist die Teichumgebung ein Eldorado für Fotografen.
Immer dann, wenn das Wetter es erlaubt und wenn es am Teich etwas ruhiger ist, sitzen Fotografen oft stundenlang am Teichufer und versuchen Tiere abzulichten. Teilweise wird dazu schon eine professionelle Ausrüstung eingesetzt.
In den letzten Tagen und Wochen setzte die Hitze dem Teich und auch den Tieren zu. Wasserpflanzen haben sich sehr stark verbreitet und bedecken bis zu etwa 70 % der Wasseroberfläche. Der BRW hat derzeit zwei Boote im Einsatz um die Wasserpflanzen zu entfernen. Selbst die Wasservögel suchten Schutz vor der Sonne und hielten sich vermehrt im Schatten auf. Die noch verbliebenen Nutrias sind ebenfalls selten zu sehen. Die meisten Jungvögel sind inzwischen geschlüpft. In den letzten Tagen sind es die Kormorane, die viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie sitzen irgendwo oder schwimmen im Wasser, auf der Suche nach kleineren Fischen. Enten und Wasserhühner haben viel Nachwuchs. Es ist lustig das zu beobachten und viele Teichbesucher gaben ihre Freude daran. Auch die beiden Jungschwäne sind inzwischen enorm gewachsen.
Bei Sonnenschein und wenig Wind setzen sich Libellen gerne in die Sonne. Oder sie fliegen ruhig immer wieder ihr Revier ab, auf der Jagd nach kleineren Insekten. Mit etwas Glück kann man sie fotografieren, wenn sie einen Moment ruhig auf einem Grashalm sitzen bleiben. Geht man in das Vogelsangbachtal hinein, dann kann es durchaus passieren das man dort auf Rehe trifft.
Aber auch die weitere Umgebung, um den Teich und die Abtsküche herum hat durchaus noch einige „Farbtupfer“ zu bieten, die man fotografisch festhalten kann.
Fotos: Ralf
Saving...


Dann weiß ich ja schon, wo ich bald fotografieren werde
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