Das „Café Herberge“ hat eröffnet

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Am vergangenen Samstag eröffnete das „Café Herberge“ am Herberger Weg 28. Von der ersten Idee, bis zur Fertigstellung vergingen gut drei Jahre. Beim Umbau waren auch Auflagen, hinsichtlich des Denkmalschutzes, zu beachten. Der geschichtsträchtige „Herberger Hof“ lockt nun mit einem urig eingerichteten Gastraum, der früher einmall ein Kuhstall war. Etwa 35 Personen finden im Inneren Platz und werden durch diverse Details an die ursprüngliche Nutzung des Raumes erinnert. Direkt neben der Eingangstür befindet sich ein altes Wasserbecken. Unter einigen Sitzgelegenheiten schauen Futtertröge hervor und mitten durch den Raum läuft eine Rinne, die mit Holzbrettern abgedeckt ist. Schiebetüren verdecken moderne Türen die in Nebenräume oder zu den sanitären Anlagen führen. Auf den Toiletten fungieren ehemalige Stallfenster als Spiegelhalter. Wo man auch hinsieht, man wird immer daran erinnert das man sich auf einem Bauernhof befindet – ausgesprochen urig.

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Am Eröffnungstag stehen reichlich Bierzeltgarnituren auf den Innenhof. Neben einigen Ständen wo Kaffee, Kuchen oder gegrilltes angeboten werden, befindet sich ein weiterer offener Raum unter dem gegenüberliegenden Vordach einer Remise. Eine großzügige Theke ist hier installiert. Strohballen bieten diverse Sitzgelegenheiten. Auch im Außenbereich entdeckt man viele Details, die die urige Aufmachung abrunden. Nach 12:00 Uhr füllt sich der Hof mit Menschen. Viele Gäste und Gratulanten fanden sich ein. Darunter auch der Heiligenhauser Bürgermeister, Dr. Jan Heinisch und Peter Parnow, vom Amt für Wirtschaftsförderung. Die Familie Wüster freute sich über den hohen Besuch und die überreichten Präsente.

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Das Betreiberpaar Andreas Wüster und Stephanie Berthold hatte tatkräftige Hilfe durch die Familie und Freunde. Das Wetter war gut und man saß  draußen um zu plaudern und gegen Nachmittag nahm der Andrang der Besucher zu. Ein Akkordeonspieler sorgte für musikalische Unterhaltung.  Weil die Zufahrt im untern Bereich des Herberger Weges eng ist, soll sie an den Wochenenden autofrei sein. Geöffnet ist montags bis mittwochs von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags und sonntags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Neben Kaffee und hausgemachten Kuchen werden diverse Getränke und auch Häppchen mit hausgemachtem Schmalz und diversen Wurstsorten angeboten.

Vogelsangbachtal – Gastronomie hat Tradition

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Die Gastronomie im Vogelsangbachtal war früher mehr verbreitet. Man erinnere sich nur an die „Talburg,“ unter Leitung der Familie Thormann, an das Casino des Reiterhofes Rossdelle, das zeitweise auch als öffentliche Gastronomie betrieben wurde oder auch an die Gaststätte „Am Weinberg“, mit den Nachbildungen von Schlössern und Burgen im verwunschenen Biergarten. Im Sommer war die Gaststätte „Am Weinberg“ beliebt für Berliner Weiße. Auch das Hotel „Parkhaus“ (heute Wald-Hotel) kann man dazuzählen, denn über viele Jahre konnten hier auch Reiter ihr Pferd in Biergartennähe anbinden und mal schnell ein Bier trinken gehen. Den Abschluss bildete die „Grüne Insel“ an der Stadtgrenze nach Velbert-Birth. Mit vielen Spielgeräten und einen Streichelzoo war die „Grüne Insel“ ein Anlaufpunkt für ganze Familien. Einige dieser genannten Betriebe sind schon vor vielen Jahren verschwunden und die Gebäude haben längst andere Nutzungen. Das neue „Cafe Herberge“ schließt eine gastronomische Lücke im Naturschutzgebiet Vogelsangbachtal und reiht sich hervorragend in andere Einrichtungen ein, die in den letzten Jahren entstanden sind. Man denke nur an das Waldmuseum, das Heimatmuseum, das Feuerwehrmuseum, das Umweltbildungszentrum und an den ganzen Bereich der Abtsküche mit den historischen Gebäuden und den Abtskücher Teich. Zudem wird auch der Bereich der Abtsküche zukünftig über den Panoramaradweg angebunden sein, so das der gesamte Komplex eine zunehmende Bedeutung für die Naherholung bekommen wird.  Spaziergänger und Wanderer, die das Vogelsangbachtal durchlaufen, finden mit dem „Café Herberge“ ein neues Angebot für eine Einkehr.

Literaturhinweis: Details über die Geschichte vom „Herberger Hof“ sind in der Broschüre Nr. 11 „Cis Hilinciweg“ (Geschichtsverein Heiligenhaus e.V.) nachzulesen. Autor ist Walter Wüster. Die Broschüre ist im Heimatmuseum Abtsküche erhältlich.

Fotos: Ralf

6 Kommentare

  1. Robbin
    Aug 3, 2010

    Lieber Andreas!

    Ich wünsche Dir viel Erfolg !!

    Robbin

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  2. milla
    Aug 4, 2010

    Sieht doch schnuckelig und einladend aus. Muss ich mal hin und austesten.

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  3. Ulrich
    Sep 14, 2010

    Ich war schon da, ist wirklich klasse geworden.

    Bis bald

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  4. Rosemarie Siebert
    Sep 19, 2010

    Seit Jahren wandern wir in dieser Gegend und habemn immer ein Cafe vermisst. Gestern haben wir das neue Haus entdeckt und fanden es einfach wunderschön! Wir waren zu Viert und kommen jetzt des öfteren wieder. Vielen Dank,für die nette Bedienung und den leckeren Kuchen.
    Wir freuen uns auf den nächsten Besuch.

    mit lieben Grüßen,
    Rosemarie,Margot,Jürgen und Günther

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  5. Ralf
    Sep 20, 2010

    Ich habe am Wochenende etwas gefaulenzt und war ebenfalls mal wieder im “Café Herberge”. Leckerer Kuchen……. ;-)
    Leider war der Wind etwas kalt,a ber wer eine warme Jacke hatte konnte es draußen noch gut ertragen.

  6. Sieghard und Liane
    Jul 3, 2011

    Wir waren ganz geplättet, als wir durch das Vogelsangbachtal wanderten und auf einmal vor einem Bauernhof standen und lasen, daß das Cafe Herberge aufgrund einer Hochzeit zur Zeit geschlossen ist. Wir hatten überhaupt keinen Schimmer, dass dort ein Cafe ist und waren sehr angenehm überrascht. Irgendwann nach dem 9.7.11 ;) (herzlichen Glückwunsch) werden wir auftauchen und einkehren.
    Viel Glück für die Zukunft.
    Sieghard und Liane

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