Christopher Mies mit zwei Podiumsplätzen in Porsche und Fiesta

Christopher Mies und Mareks Stolcermanis
Gleich zwei Einsätze hatte Christopher Mies beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft. Der Heiligenhausener ging auf der Nordschleife im Ford Fiesta ST und Porsche 996 ins Rennen. Und mit beiden Autos fuhr er auf Anhieb auf das Podium!
Neben dem Start im Fiesta gab es die Premiere im Porsche 996 auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

Beim Qualifying am Samstagmorgen fuhr der 18-Jährige im Fiesta mit 10:15,696 Minuten die zweitschnellste Zeit in der Klasse SP2. Schneller war nur ein leistungsstärkerer Fiesta. „Mit der Zeit konnten wir zufrieden sein“, so der rhino’s junior squad-Pilot. „Damit blieben uns alle Möglichkeiten für das Langstreckenrennen.“
Beim Start zum 1. Lauf saß Christopher Mies im Cockpit und konnte sich sofort hervorragend in Position setzen. Er ließ den Abstand zum Führenden nicht abreissen und übergab bei Rennhalbzeit an seinen Teamkollegen Mareks Stolcermanis (Lettland) auf Platz eins liegend. „Alles lief wunderbar und nach sechs Runden konnte ich die Führung übernehmen.“
Stolcermanis hatte zunächst auch keine Probleme und lag sicher auf Platz 1. Doch dann fuhr der Gesamtführende des VLN-Laufes knapp 1 Minute vor Ende der 4-Stunden-Distanz über den Zielstrich und somit war klar, dass alle weiteren Autos ebenfalls noch eine Runde mehr fahren mussten. Dies war eine kleine Katastrophe für das Team rhino’s Leipert, da der Verbrauch des Fiestas höher war als ausgerechnet. Stolcermanis musste in der letzten Runde nochmals an die Box und dadurch verlor man die Sieg und kam schlussendlich „nur“ auf Platz drei der starken Klasse. „Natürlich ist man enttäuscht, wenn man kurz vorher den Erfolg aus der Hand geben muss. Aber ich denke, wir haben heute gezeigt, wie schnell wir sind und das stimmt uns zuversichtlich für die Zukunft!“
Unter anderen Vorzeichen stand der Einsatz im Porsche 996 für den letztjährigen Rookie-Sieger des Ford Fiesta ST Cup. „Hier stand Erfahrung sammeln auf dem Programm!“ Doch im Team seines Vaters Peter Mies, der neben dem Wuppertaler Thomas Sluis ebenfalls ins Cockpit stieg, machte er seine Sache so hervorragend, dass er sogar die schnellste Zeit der 996 Cup-Porsche (!) fuhr und noch viele 997 Cup-Porsche damit hinter sich gelassen hat. „Dass es so gut lief, hätte ich nicht unbedingt gedacht“, erklärte Mies freudestrahlend. „Es machte riesigen Spaß und das Auto war toll vorbereitet. Ich hatte einige Überholmanöver, die alle fair verliefen!“

Am Ende kam das Trio auch dank der tollen Zeiten von Christopher Mies mit Platz drei auf das Podest und holte sich direkt einen Pokal ab. „So kann es weiter gehen“, meinten zum Schluß gut gelaunt Vater-und-Sohn Mies. Gelegenheit dazu hat man bereits in 14 Tagen, am 26. April 2008, wenn der 2. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm steht!
Saving...
Ein Talent für die Formel 1? Wer weiß…
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ABER ich muß noch mal los werden…
Bitte kein Ford, denn
Ich fuhr Ford und kam nicht wieder.
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oder" Für Ossis Reicht Das "
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