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Schrubber gegen GraffittiSchrubber gegen Graffitti


24. August 2010

Am Morgen des 24.August 2010 konnte ich etwas besonders bildlich einfangen. Diese beherzte Dame rückte mit Eimer und Schrubber bewaffnet den Graffitti in der Bushaltestelle zuleibe. Diese hatte ein unbekannter “Künstler” mit Namen SLOPPY etwa eine Woche vorher dort hinterlassen.

Der hier nicht genannte, vorher verständigte “Besitzer” der Haltestelle, fühlte sich wohl nicht verantwortlich hier etwas zu unternehmen, wie ich erfuhr. Von einer solch resoluten Eigeninitiative bin ich schwer beeindruckt. An den Künstler möchte ich eigentlich nur die Botschaft richten: Nicht alle sind von Euren Hinterlassenschaften begeistert oder finden sie etwa schön. Zig mal seinen Namen auf Haltestellen oder Ähnlichem zu hinterlassen ist nicht besonders einfallsreich oder gar originell, Du Spammer. Es gibt wirklich gute Graffitti-Kunst. Deine gehört nicht dazu.
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Die Vielfalt am Abtskücher TeichDie Vielfalt am Abtskücher Teich


2. August 2010

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Man kann das Rad nicht neu erfinden, aber am Abtskücher Teich treffen eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzer aufeinander. Neben Spaziergängern, Ausflüglern, Wanderern und Joggern, ist die Teichumgebung ein Eldorado für Fotografen.

Immer dann, wenn das Wetter es erlaubt und wenn es am Teich etwas ruhiger ist, sitzen Fotografen oft stundenlang am Teichufer und versuchen Tiere abzulichten. Teilweise wird dazu schon eine professionelle Ausrüstung eingesetzt.
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Seltene PerspektivenSeltene Perspektiven


28. Juni 2010

WM 2010.

Für einen Busfahrer bedeutet das entweder man hat frei und kann an den Feierlichkeiten teilnehmen oder man muß arbeiten. Und dann kommt es des öfteren richtig dicke. Autokorsopanik.

Für mich bedeutete das am 27.6.2010: Egal wie das Spiel Deutschland gegen England ausgehen würde, ich mußte auf jeden Fall am Abend nach dem Spiel noch fahren. Nach der ersten Halbzeit ahnte ich schon, daß der Abend ziemlich heftig werden würde. Also packte ich meine Vuvuzela und meine Kamera ein – für alle Fälle. Um 19:00 Uhr sollte es dann an der Christuskirche in Velbert losgehen.

Mir war völlig klar, daß es mich nicht ganz so hart treffen würde wie andere Kollegen von mir, denn mein Weg sollte mich nicht an der Araltankstelle vorbei führen, wo man sich nach großen Fußballspielen immer in Massen trifft um gemeinsam abzufeiern und dabei den Verkehr zum Erliegen bringt. Aber in Heiligenhaus, so meine Erwartung, könnte es doch für die Linie 771 etwas eng werden.

So hatte ich es zumindest bei der letzten WM 2006 erlebt. Ich war also auf alles vorbereitet. Es kam dann aber doch nicht so wie ich es mir gedacht hatte, denn die meisten der feiernden “Korsianer” waren zu diesem Zeitpunkt wohl ausgepowert. Und so dokumentiert die Fotostrecke eher die letzten Zuckungen der Euphorie über den 4:1 Sieg Deutschlands über England.

Man möge mir die verwackelten Bilder verzeihen. Ein vernünftiges Anvisieren war nämlich auf der Fahrt kaum möglich. Es sind alles Spontanschüsse von denen ich nicht wußte ob sie überhaupt etwas werden würden. Die einzige Besonderheit dürfte wohl die Perspektive darstellen. Aus der Sicht eines Linienbusfahrers von seinem Fahrerplatz aus betrachtet.

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Fackelumzug zum Geburtstag eines besonderen FeuerwehrmannsFackelumzug zum Geburtstag eines besonderen Feuerwehrmanns


4. Februar 2010

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20 Uhr 20, ein kalter Montagabend in einem Heiligenhauser Wohnviertel. Als erstes ist die Musik zu hören, die immer Näher kommt. Kurz bevor die Musik ganz nahe ist, sind dann Motorengeräusche zu vernehmen und blaue Lichtreflexe zucken über die Häuserwände. Aufmerksame Anwohner schauen neugierig aus den Fenstern ihrer Wohnungen. Als kurz nach dem ersten Feuerwehrfahrzeug eine große Anzahl Fußgänger – die Mehrzahl in Einsatzkleidung der Feuerwehr – erkannt werden kommen die ersten Nachfragen der Anwohner. An der Spitze der Fußgänger spielt, der Kälte zum Trotz, eine Musikkappelle der Feuerwehr Herten. Ihnen folgen ca. 80 Personen, welche von Fackelträgern der Jugendfeuerwehr Heiligenhaus flankiert werden. Den Abschluss bildet ein altes Feuerwehrfahrzeug aus dem Feuerwehrmuseum Heiligenhaus.

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Einmal um die ganze WeltEinmal um die ganze Welt


9. September 2009

Funkamateure nahmen an Wettbewerben teil

Der Isenbügeler Kopf ist ein beliebtes Ziel für Funkamateure. Am vergangenen Wochenende waren Funkamateure aus Duisburg dort, um an zwei Wettbewerben teilzunehmen. Sie hatten sich vorab angekündigt und weil der Autor dieser Zeilen ebenfalls Funkamateur ist, war ein Besuch obligatorisch. Zwei Zelte und entsprechende Antennen wurden errichtet, um dem Hobby zu frönen. Gefunkt wurde auf den Frequenzen der Kurzwelle (KW) und Ultrakurzwelle (UKW). Die Funkwettbewerbe finden mehrfach im Jahr statt. Es gibt einheitliche Wettbewerbsregeln. Zu dem sogenannten Kurzwellen – Fieldday muss man sich vorher beim Veranstalter anmelden. Es darf keine feste Stromversorgung benutzt werden und das nächste Gebäude muss in einer gewissen Entfernung stehen, damit nicht geschummelt werden kann. Kontrollteams des Veranstalters sind berechtigt die Anlage auf Einhaltung der Wettbewerbsregeln zu überprüfen.

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Reparatur des Glockenstuhls St. SuitbertusReparatur des Glockenstuhls St. Suitbertus


20. August 2009

Nach langer Wartezeit und vielen bürokratischen Hindernissen wurde am letzten Dienstag, dem 4.8.2009, mit der Reparatur des Glockenstuhls in St. Suitbertus begonnen.

Wie man auf dem Foto 1 sehen kann, waren die vorhandenen Auflager für den viele Tonnen schweren Glockenstuhl teilweise komplett durchgerostet.

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Besuch im Landschaftspark Duisburg – NordBesuch im Landschaftspark Duisburg – Nord


7. August 2009

Am Mittwochnachmittag war eine Besuchergruppe aus Heiligenhaus zu Besuch im Landschaftspark Duisburg – Nord. Eingeladen dazu, hatte der Stadtverband der CDU, im Rahmen des Sommerprogramms. Mit zwei Kleinbussen ging es – bei herrlichstem Sommerwetter – in den Duisburger Norden. Nach einer willkommenen Erfrischung in der dortigen Gastronomie sorgte der Gruppenführer Andreas für eine kurzweilige Führung, die auch bei den mitgereisten Kindern für großes Erstaunen sorgte. Dabei ging es sehr lustig zu. Wie ein Hochofen funktioniert und welche Materialien nötig waren, um Roheisen herzustellen und unter welchen Arbeitsumständen die Arbeiter über viele Epochen gearbeitet haben – all das wurde zunächst erklärt. Ein Mädchen aus der Gruppe zog dann eine modernere Schutzjacke über und setzte einen Helm auf. „Geht so!“ meinte sie lachend und zog die Sachen wieder aus. Danach ging es hinaus zu Hochofen Nr. 5.  Dieser Hochofen ist begehbar. Nach einer Visite in der Gießerhalle ging es hinauf, auf den Hochofen.

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Dem Bat-Man über die Schulter gesehenDem Bat-Man über die Schulter gesehen


19. Juni 2009

Hans Schöttler kümmert sich um Fledermaus – Findlinge

Das Telefon klingelt und Hans Schöttler vom Nabu ist dran: „Ich habe da was für Sie…….“ Schnell ist ein Termin vereinbart und als Hans Schöttler einen Schuhkarton herbeiholt, verbirgt sich darin eine winzige Zwergfledermaus. „Sie ist etwa 5 Wochen alt“, so der Experte und tatsächlich ist sie kleiner als ein Streichholz. Selbst die Spitze eines Kugelschreibers sieht dagegen bedrohlich groß aus. Es gibt etwa 26 bis 28 Fledermausarten in Deutschland. Zwergfledermäuse sind recht weit verbreitet. Erwachsene Tiere sind etwa 5 cm lang und erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 25 Zentimetern, wobei ihr Gewicht etwa 8 Gramm beträgt. Nach der Geburt krabbeln die noch blinden Jungtiere an den Muttertieren hoch und saugen an den Zitzen der Brustwarzen. Erst wenn wie etwas älter sind, bilden sich 28 bis 32 Zähne aus. Über die Lebenserwartung von Zwergfledermäusen gibt es unterschiedliche Angaben. In Freiheit ist 10 Jahre ein ungefährer Richtwert, weil Fledermäuse auch Feinde haben.

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Ein Blick über die Stadtgrenze – UpdateEin Blick über die Stadtgrenze – Update


11. Mai 2009

Besuch der Basilika „St. Ludgerus“ in Werden

Heiligenhaus und Werden sind geschichtlich miteinander verbunden. In Essen-Werden steht die bekannte Basilika St. Ludgerus. Die ehemalige Abteikirche wurde von Papst Johannes Paul II zur Basilika erhoben. Der Namensgeber ist der Heilige Liudger, der – auf eigenen Wunsch – in der Kirche seine letzte Ruhe fand. Seine Gebeine werden in einem Schrein aufbewahrt. Am 26. März 2009 war der 1200. Todestag von Liudger, dem 1. Bischof von Münster und Gründer des Benediktiner-Klosters in Werden.

Umfassende Sanierung im Innen- und Außenbereich anlässlich der Kultur-Hauptstadt Essen 2010.

Nach fast abgeschlossener Sanierung, wurde das Gotteshaus am 26. März, mit einem feierlichen Pontifikalamt, wiedereröffnet. Fast an gleicher Stelle hat es bereits im 8. Jahrhundert eine Kirche gegeben. Die Basilika grenzt ummittelbar an die ehemalige Abtei, die heute die Folkwang-Hochschule beherbergt. In den letzten Jahrzehnten hat es immer wieder Funde im Bereich der Basilika und der angrenzenden ehemaligen Abtei gegeben. Durch diese Funde, musste die Historie der Kirche immer wieder ergänzt oder korrigiert werden. Nun sind die Renovierungsarbeiten am Gotteshaus nahezu abgeschlossen. Wegen der Feierlichkeiten, ist der Ludgerusschrein aus seiner eigentlichen Kammer geholt und in der Kapelle, der Krypta, aufgestellt worden. Die Basilika ist nicht nur ein Anziehungspunkt für die Gemeinde, sondern sie wird auch von vielen Ausflüglern, Touristen und Wallfahrern aufgesucht. Ein Ort des Gebetes oder des stillen Verweilens. Die benachbarte Schatzkammer ist ebenfalls sehenswert. Grund genug, um der Kirche einen Besuch abzustatten. Durch einen Zufall war es möglich, dem Ludgerusschrein ganz nah zu kommen. Ein sehr schönes Bild ergaben die Fahnen und die angestrahlte Kulisse bei Nacht.

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Woolworth Deutschland meldet Insolvenz anWoolworth Deutschland meldet Insolvenz an


21. April 2009

Am Dienstagabend meldeten die TV-Sender, dass die DWW Woolworth Deutschland GmbH & CO KG Insolvenz beim Amtsgericht Frankfurt angemeldet hat. Eine Zahlungsunfähigkeit könnte bald eintreten, so die Medienberichte. Bereits seit vielen Jahren steckt das Unternehmen in der Krise. WOOLWORTH-USA, die frühere Mutter, gibt es schon lange nicht mehr. Bereits im Jahr 1998 trennte man sich von der Mutter in den USA, bevor das US-Unternehmen dann in Konkurs ging. Im Herbst 2008 ging WOOLWORTH – England in Konkurs [1]. In den letzten Jahren gab es immer wieder Sortimentsumstellungen und Konzeptänderungen [1] in den deutschen Warenhäusern. In Heiligenhaus war die Woolworth 1977 raketenartig gestartet. Dort wo sich heute die WOOLWORTH befindet, stand früher das Gasthaus Krone, mit dem gleichnamigen Kino. In den Anfängen war WOOLWORTH sehr beliebt bei den Kunden. Das Warenangebot entsprach früher guten Qualitätsstandards, weil die Konzernleitung (Frankfurt/Main) einzelnen Häusern bei der Sortimentsgestaltung viel Freiraum lies. Dadurch war es vor Ort möglich, Waren anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Heiligenhauser Bevölkerung zugeschnitten waren. Anfänglich konnte man hier sogar Gardinen zuschneiden lassen. Das individuellere Warenangebot zog auch finanziell solvente Kunden an, die durchaus Wert auf Qualität und gute Beratung legten.

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