Die WAHL Fraktion stellt zur Ratssitzung am 07.07.2010 einen Antrag zur Städtischen Energiepolitik. Diese soll in Stufen bis zum Jahr 2050 so umgestellt werden, dass der Energiebedarf in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu 100 % klimaneutral und durch dezentrale Produktion vor Ort, gedeckt wird. Die Klimaschutzziele, die auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene verabschiedet wurden, lassen sich nur erreichen, wenn die Kommunen geeignete Maßnahmen ergreifen. Dies ist bislang nur punktuell, ohne zusammenhängende Konzeption geschehen. Die von der WAHL geforderte Grundsatzentscheidung soll alle Akteure zu mehr Engagement anhalten. Für die fossilen Energieträger, die wir zu über 90% importieren müssen, gibt jeder Bundesbürger 2800 €/ Jahr aus . Das macht allein für Heiligenhaus einen Kaufkraftverlust von 75.600.000€/ Jahr. Alternative Lösungen die die fossilen Energieträger ersetzen, und somit die Finanzströme vor Ort halten, bestehen schon jetzt. Durch Produktion und Einsatz von Biogasen, Biokraftstoffen, Biomasse, Geothermie, Wind- und Sonnenenergie erreichen wir nicht nur unsere Klimaziele, sondern eröffnen der Stadt auch erhebliche Wertschöpfungspotentiale. Nach Vorstellung der WAHL, sollen die Stadtwerke zum Motor des Wandels werden. Wir müssen nur entscheiden und handeln.
WAHL fordert Grundsatzentscheid zur städtischen Energiepolitik






