Büro- und Geschäftseinbrecher
Heiligenhaus (ots) – Am vergangenen Wochenende waren in der Heiligenhauser Innenstadt verstärkt Büro- und Geschäftseinbrecher aktiv. In der Zeit vom Samstagmittag des 14.11., 13.00 Uhr, bis zum Montagmorgen des 16.11.2009, 07.30 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter über ein straßenseitiges Erdgeschoßfenster in die Büroräume einer Firma an der Hauptstraße ein. Von diesen Räumen im Haus Nr. 103 gelangten er oder sie durch eine aufgehebelte Innentüre auch noch in die Räume einer weiteren Firma. Von beiden Tatorten wurden ein Mobiltelefon, ein Klapprechner, ein DVD-Player und ein Fernsehgerät entwendet und auf noch unbekannte Art und Weise abtransportiert. Insgesamt entstand dadurch ein Beute- und Sachschaden von mehr als 3.000,- Euro.In nahezu gleichem Zeitraum wie zuvor und auch an der Hauptstraße, versuchten ebenfalls ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in ein Friseurgeschäft im Haus Nr. 135 einzudringen. Hier blieb die Tat aber aus ungeklärten Gründen im Versuch stecken. Mehrere frische Hebelspuren im Eingangsbereich des Geschäftes deuten auf die vergeblichen Anstrengungen des oder der Einbrecher und bedeuten gleichzeitig einen Sachschaden in Höhe von rund 200,- Euro für den Geschäftseigentümer.
Auf die Nacht vom Sonntagabend des 15.11., 17.00 Uhr, bis zum Montagmorgen des 16.11.2009, 07.50 Uhr, kann die Zeit eingegrenzt werden, in welcher ebenfalls ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in die Büroräume einer Firma am Südring 86 gelangten. Hier wurden gleich mehrere Türen mit Werkzeuggewalt geöffnet. Was aus den durchsuchten und durchwühlten Räumen danach entwendet wurde, steht zur Zeit noch nicht abschließend fest. Allein der entstandene Sachschaden übersteigt aber nach ersten Schätzungen bereits die Summe von 1.000,- Euro.
Bisher liegen der Heiligenhauser Polizei in allen genannten Fällen noch keine konkreten Hinweise auf den oder die möglicherweise gleichen Täter vor. Kriminalistische Maßnahmen zur Spurensicherung wurden jeweils veranlasst, Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten, nimmt die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-6150, jederzeit entgegen.
Saving...
Mittlerweile geht es ja hier zu wie im wilden Westen.
Ich hatte immer gedacht, dass wenn man in eine Kleinstadt zieht, man von täglichen Einbrüchen Abstand nehmen könnte.
Hoffentlich kann man den/die Täter bald dingfest machen.
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@ milla:
Die Häufigkeit solcher Meldungen kann den Eindruck erwecken, daß es zugeht wie im “Wilden Westen”.
Ich glaube aber, daß die Kriminalitätsrate in Heiligenhaus insgesamt niedriger ist als in den Großstädten.
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Vor 2 (?) Jahren gab es ja mal eine derbe Einbruchserie in Heiligenhaus.
Gab damals auch lange Diskussionen hier auf dem Blog.
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@ amarillyon:
Muß eine Frage der Gewöhnung an den Wohnort sein.
Für mich als Velberter ist Heiligenhaus sehr beschaulich und ruhig. Deswegen besuche ich es ja auch so gerne.:-)
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Die Polizei wird ihren Job schon machen
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ja Ralf die Polizei mit Sicherheit aber nicht das Rechtsystem, denn meistens werden die sog. Täter wieder nach ein paar Stunden freigelassen……. und was machen Sie dann ???
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@ Dede: Da gebe ich Dir völlig recht, aber ich finde, es häuft sich im Moment doch schon sehr.
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@Ralf “Die Polizei wird ihren Job schon machen”
Letztes Jahr hat man unseren Probenraum komplett ausgeräumt, ein kleiner Teil stand seitlich noch zur Abholung bereit, da die Einbrecher wohl nicht alles in einer Nacht geschafft hätten. Auf meinen Hinweis, dass die wohl nochmal wieder kämen, entgegnete man lapidar “Wenn Sie sich da mit ‘ner Keule hinlegen, kriegen Sie die bestimmt”. Selbsjustiz ist anscheinend doch gewünscht, oder wie?!?
Was soll ich sagen: die Einbrecher waren tatsächlich wieder da und haben aus lauter Frust, dass wir die Sachen noch an die Seite geschafft hatten, im Raum randaliert.
Nachdem ich dann 2 Monate später mal vorsichtig bei der Kripo wg des Verfahrens-Standes anrief (Versicherungsschaden insg. 15000 Euro, für eine Band kein Pappenstiel), schnauzte man mich an, dass doch gar nicht so viel geklaut worden sei und man noch wichtigere Sachen zu tun hätte.
Super. Soviel zum Thema “die machen ihren Job”.
Ich will da sicherlich nicht alle über einen Kamm scheren, aber DAS hätten die Freunde und Helfer mit wenig Aufwand lösen können.
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@Mr Musette
Natürlich ist es für eine Band ein schwerer Schlag, wenn so etwas passiert. Aber zu diesem Vorgang kann ich ansonsten nichts sagen.
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@ Mr. Musette: Manchmal gibt die Polizei solche Auskünfte auch aus ermittlungstaktischen Gründen.
Jetzt stell Dir mal vor, jeder Einbruch muss danach polizeilich überwacht werden. Woher soll man die ganzen Einsatzkräfte nehmen?
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@ Ralf u. Milla:
Natürlich sind 15.000 Euro für die wirklich nicht viel. Aber die Tatsache, dass die Instrumente abholbereit dort standen lässt doch schon auf einen zweiten Anlauf der Einbrecher schließen. Und leichter u. schneller hätte man so eine Geschichte nicht aufklären können.
Dazu noch der Ausspruch, dass wir uns dort selber auf die Lauer legen sollten….
Na ja. Wir haben wir uns was draus gelernt.
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@ Mr. Musette:
Da ich selbst auch Hobbymusiker bin weiß ich, daß so ein Vorfall für eine Semi-Professionelle Band unter Umständen erstmal das Ende der “Karriere” bedeuten kann. Wenn man deswegen einen Auftritt absagen muß, kann sogar noch eine Konventionalstrafe fällig werden.
Es scheint mir in diesem Fall eine Frage der “Gewichtung” gewesen zu sein.
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@ Dede
Um mal alles zu einem würdigen Ende zu bringen:
Es war vierzehn Tage vor unserem bereits ausverkauften Jubiläumskonzert in der Aula des IKG. Alle Instrumente (teilweise Sachen, die ich mir vor > 20 Jahren als Schüler von meiner ersten verdienten Kohle zusammengespart hatte) mussten ersetzt werden, teilweise gab’s die Dinger natürlich gar nicht mehr. Einfach K..ke, die ganze Geschichte.
So, genug geklagt. Stehen wieder vor einem Konzert (nächste Woche), und bisher wurde – toi toi toi – noch nix geklaut….
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