Betroffenheit der SPD über Hitzbleck / Wirtschaftsförderung durch Blick auf den Parkplatz
Große Betroffenheit hat das Insolvenzverfahren von Hitzbleck bei der SPD in Heiligenhaus ausgelöst. Ingmar Janssen: „ Vielen ist nicht bewusst, was sich nun in den Familien abspielt. Die Unsicherheit über die Arbeitsplätze und darüber, wer gehen muss und wer nicht, ist eine starke Belastung für die Betroffenen.“
Mit Überraschung hat aber auch der Bürgermeisterkandidat der SPD, Dr. Willm Rolf Meyer wahrgenommen, dass (Presseberichten folgend) die Wirtschaftsförderung von Heiligenhaus die Lage von Unternehmen scheinbar „durch den Blick auf den Parkplatz von Hitzbleck“ beurteilt.
„ Es kann doch nicht wahr sein, dass der Bürgermeister einerseits über die Insolvenz überrascht ist und andererseits der Wirtschaftsförderer der Stadt berichtet: er habe sich schon immer in der letzten Zeit über die wenigen Autos auf dem Parkplatz von Hitzbleck gewundert“ kritisiert Dr. Meyer. „Gerade in einer Stadt wie Heiligenhaus ist es doch nicht zuviel verlangt, über die Lage der Hauptarbeitgeber bescheid zu wissen“ betont der Bürgermeisterkandidat. „ Das es der Heiligenhauser Zulieferindustrie bei der jetzigen Absatzkrise nicht gerade rosig gehen kann, ist doch wohl offensichtlich. Da muss man näher dran sein. Wirtschaftsförderung und dynamische Bestandspflege müssen Chefsache sein“ sagt der Bürgermeisterkandidat der SPD.
Auch Meyer weiß, dass die Möglichkeiten einer Stadtverwaltung sehr begrenzt sind, Unternehmens- oder Branchenkrisen zu bewältigen, aber: „Sind denn alle Möglichkeiten in der Vergangenheit genutzt worden, um die doch relativ einseitige Wirtschaftsstruktur aufzulockern?“ fragt Dr. Meyer. Er habe sich schon früher darüber gewundert, dass neue Gewerbegebiete erschlossen wurden und dann z.B. neben einer Auslagerung eines heimischen Spediteurs auch noch ein Lidl-Markt angesiedelt wurde, der davor mitten in der Stadt lag. „Das sind doch nur Verlagerungen und das schafft keine neuen Arbeitsplätze“ betont Meyer.
Saving...
Schade für Hitzbleck und vor allem für die ehemaligen Kollegen die noch kenne von dort, immerhinn habe ich auch 7 Jahre dort geschafft…. das tut mir wirklich sehr leid…..
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Oppositionsarbeit ist geil.
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Hallo,
ev. wäre es für die Mitarbeiter der Stadt im Bereich Wirtschaftsförderung mehr als sinnvoll, regelmäßig beim Arbeitsamt Wuppertal (ist vermutlich der Ansprechpartner) die aktuellen Firmen mit Kurzarbeit abzufragen und in kleinem Kreis auszuwerten.
Ziel: Agieren, nicht reagieren.
Grüße
Walter
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Für Bürgermeister, Rat und Verwaltung ist es jedenfalls wichtig, frühzeitig über die Entwicklungen in den Unternehmen informiert zu sein, und sei es nur, um nicht von der durchschlagenden Wirkung der folgenden Ausfälle im Gewerbesteueraufkommen überrascht zu werden. Im vorliegenden Fall war der Kontakt zwischen städtischer Wirtschaftsförderung/Bürgermeister und dem Unternehmen offensichtlich nicht eng genug.
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hmmm das ist aber komisch , ich weiss zufällig das sich die alle recht gut kennen…..also bitte….
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… recht gut kennen, aber sich nicht gegenseitig ehrlich informieren?
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Mir scheint, hier fehlt ein Stadtmarketingkonzept, dass mehr ist, als in der Stadt lustige Veranstaltungen zu machen.
Alles Gute für Heiligenhaus.
Günter Andersson
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Ich finde es sehr schlimm, da ich dort insgesamt 13 Jahre gearbeitet habe. Wie schaut es mit Landesmitteln aus?! da muß doch was gehen.
Alles gute für die Belegschaft………
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Hallo Michael, wie geht es Dir in der neuen Fa.
Gruss Christian!
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Mit Hitzbleck wird noch ein Traditionsunternehmen für immer verloren gehen.
Vielleicht ist auch das “Filetgrundstück” auf dem es steht mit ausschlaggebend für eine Nichtweiterführung gewesen. Wird man wohl nie erfahren.
Gibt es eigentlich noch andere Lieferanten bei denen die letzte Bestellung merklich ( bei uns um 100% ) aufgrund der guten Wirtschaftslage erhöht, aber nicht bezahlt wurde ???
Wenn ja bitte melden unter 02103.44444.
MfG
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noch ist bei Hitzbleck nichts verloren, wie ich aus einer sicheren Quelle von dort weiss, will ein Privater Investor dort einsteigen…ob wie und wann, weiss er aber auch nicht, noch wird verhandelt
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Nein.
Laut Insolvenzverwalter sind die Öfen aus und der Betrieb wird eingestellt.
Abgeschaltete Öfen kann man ja auch nicht nach belieben wieder in Betrieb nehmen.
Am 09.06.2009 wurde auch das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet. Der Antrag wurde ja schon am 27.03.2009 gestellt.
Nur der Geschäftsführer Dr.Schwenkel hat vier Wochen vorher von alledem
nichts gemerkt und noch in vollen zügen Waren bestellt, und somit langjährige Lieferanten mit geschädigt. Vielleicht hatte er ja mit der Firma Hitzbleck & Schwenkel GmbH so viel zu tun, das er es nicht merken konnte.
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Es ist schon erstaunlich,wie wenig angeblich die Stadtverwaltung an der Spitze unser Bürgermeister informiert sein will. Aber Kiekert wo er sich immer intensiv informiertzeigte ist ja auch0 einige Ecken größer.Aber ohne das Firmeninhaber die Verwaltung angehen können diese auch nicht helfen.Offensichtlich kam ja auch kein Hilfe ersuchen.Oder die STADTspitze ist zu sehr mit dem Einzelhandelskozept beschäftigt das ansonsten keine Zeit bleibt.Das aber unser Herr Meyer nun auf die Pauke haut ist billig und populistisch.Als Bürgermeisterkandidat sollte er doch von seiner Fraktion bestens über die Probleme der Stadt informiert sein. Oder wusste auch die SPD nichts und konnte nichts wissen weil alles in der Firma gehalten wurde. Und für das Führen einer Firma ist diese immer noch selbst verantwortlich. Allerdings bedaure ich die Mitarbeiter und Ihre Familien die in ein tiefs solziales Loch fallen. Obwohl sie dieses ja laut Presseberichten durch Ausschlagen diverser Angebote teilweise selbst verschuldet haben. Trotzdem mein Mitgefühl, hier ist dann allrdings die Politik gefragt.
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Hallo Koboldpeter,
Du schriebst “Obwohl sie dieses ja laut Presseberichten durch Ausschlagen diverser Angebote teilweise selbst verschuldet haben”.
Das sehen die Mitarebeiter aber anders: Wie sollen die etwas unterschreiben, was sie noch nicht einmal vorgelegt bekommen.
Da wird aus meiner Sicht “spezielle” Politik gemacht und das zu Lasten der Mitarbeiter!
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Noch ein Nachtrag
Hinweis an die Redaktion:
Wäre doch mal interessant zu wissen, was da im Detail abläuft (Ich meine nicht die offizielle Pressemitteilung a la WAZ/Der Westen).
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@Walter16 zu meiner Zeit dort gab es Betriebsversammlungen bei Hitzbleck bist Du einmal dort gewesen? Dort wurde sehr wohl einiges vorgelegt. Ich denke auch mal das Herr Pardon als Betriebrat das nicht so ohne weiteres zugelassen hätte ….
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@ STB dort sind 2 Kaltwindkopolöfen , wieso soll man die nicht wieder anfahren können.??? (Dieser Beitrag bezieht sich auf den Beitrag 12 !!)
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Sorry Walter 16, wollte die Mitarbeiter nicht angreifen. Habe mich ausdrücklich auf die Presse bezogen. Aber nicht nur Waz. auch kleiner Artikel in der Financial Times. Sollte dieses aber so den Tatsachen entsprechen waren die Mitarbeiter sehr schlecht beraten.Auch kommen Firmenpleiten nicht von heute auf Morgen, dieses ist ein längerer Prozess.Hoffentlich findet sich ein Investor der nicht nur mit dem Hintergrund die Firma retten zu wollen 50% Personal abbaut und den Rest zum Dumpinglohn arbeiten lässt. Dieses Prinzip” Pleite-Übernahme-billig Lohn- dann Riesengewinn und Weiterverkauf hatt ja schon Osten in den 90er Jahren prima funktioniert.
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Hallo Walter,
Hinweis an die Redaktion:
Wäre doch mal interessant zu wissen, was da im Detail abläuft (Ich meine nicht die offizielle Pressemitteilung a la WAZ/Der Westen).
Kannst Du mir Deinen Hinweiß noch mal genauer erläutern. Ich bin mir nicht sicher wie die Redaktion dabei helfen kann.
Hallo Postal,
tschuldigung, habe ich mich leider etwas unverständlich ausgedrückt:
Eventuel hat ja die Redaktion Zugriff auf Informationen, Fakten, …, die einem Außenstehenden wie mich, der die ganze Thematik nur über Umwege hört, interessieren könnten und die teilweise doch widersprüchlichen Aussagen klarstellen.
Ist ja nur eine Idee/Vorschlag.
Grüße
Walter
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Hallo Walter,
danke für die schnelle Antwort. Ich werde mal schauen ob ich an Infos ran komme. Im Moment habe ich leider noch keine Infos. Nur die Pressemitteilung die wir 1zu1 übernommen haben.
LG
Marcel
Es ist schade, dass einer Fa. wie Hitzbleck sowas passiert. Gründe dafür sind auch oftmals die Auftragsrückgänge. Aber durch diese Geschichte leiden evtl. auch andere Firmen, wie z. B. Transportunternehmen, deren Auftragslage dadurch auch sinkt.
Darunter leiden werden traurigerweise, hauptsächlich nur die, die entlassen werden müssen.
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Moin, Moin,
habe gerade mal versucht, den aktuellen Stand zu erfahren.
Dabei bin ich auf die Seite “christoph-sattler.de” gestoßen:
Da stand folgendes zu lesen:
“Die Versteigerung August Hitzbleck Söhne GmbH, Am Rathaus 8, 42579 Heiligenhaus findet nicht statt.
Das Unternehmen wurde bereits komplett verwertet.”
Geht’s doch weiter mit Hitzbleck? Wäre ja klasse für die Mitarbeiter.
Oder hat sich da einer preiswert die Maschinen, … an Land gezogen?
Wer weiß was näheres?
Grüße
Walter
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Also Ich kennen den ehemaligen Giessereileiter und Betriebsleiter recht gut und die teilten mir mit, das dort entgültig Schluss ist. Dies ist allerdings der Stand vor etwa 2 Wochen. Wenn sich etwas geändert habe sollte innert dieser Zeit bis heute dann weiss ich es leider nicht…..
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