Beate Schiffer verabschiedet
Die Redner sparten nicht mit Lob über die Arbeitsleistung von Beate Schiffer. Am Dienstagnachmittag gab es einen Abschied im großen Sitzungssaal des Rathauses, der vom Jugendhilfeausschuss und vom Behinderten- und Sozialausschuss organisiert worden war. Natürlich waren der Erste Beigeordnete, Michael Beck, und weitere Verwaltungsmitarbeiter im Saal. Unter den Anwesenden aber auch Vertreter aus der Politik, aus Institutionen und auch ehemalige Rats- und Ausschussmitglieder ließen es sich nicht nehmen sich von Beate Schiffer zu verabschieden. Volker Ebel, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, brachte die Verdienste von Beate Schiffer in einer Rede auf den Punkt. Ob nun Begrüßungspakete, die Stadtteilbüros, das Projekt Opstapje, die Seniorenbeauftragte und die Behindertenbeauftragte und viele Beispiele mehr. Das alles trüge die Handschrift von Beate Schiffer, so Ebel. Christa Haumann-Kuhs, Ulf Kruse und Michael Beck schlossen sich den lobenden Worten an. Oft hätte man auch um Lösungen gerungen, aber eben immer im Sinne der gemeinsamen Sache. Michael Beck: „Frau Schiffer war und ist überall sehr beliebt und gilt als Arbeitstier. Als hier durchsickerte das sie in Hattingen zur Dezernentin gewählt wurde, gab es im Rathaus traurige und lange Gesichter. Die Stimmung war gedrückt.“
Die Diplom-Sozialpädagogin Beate Schiffer hatte seit dem Jahr 2005 die Fachbereichsleitung Jugend & Soziales inne, wobei Beate Schiffer die Abteilung Jugend selbst leitete. Insgesamt war sie 23 Jahre bei der Stadt Heiligenhaus beschäftigt. Das Kindeswohl liegt ihr sehr am Herzen. Auf vielen Stadtteilfesten und auch auf den Stadtfesten war sie aktiv beim Kinderschminken dabei. Der Fachbereich „Jugend und Soziales“ ist mit etwa 70 Mitarbeitern der personell größte Fachbereich in der Verwaltung, denn auch das Spielhaus Oberilp, „Der Club“, die beiden Stadtteilbüros und drei städtische Kindergärten gehören dazu.
Ab dem 1. September 2010 tritt Beate Schiffer eine Dezernentenstelle bei der Stadt Hattingen an. Als parteilose Kandidatin wurde sie dort vom Stadtrat für eine Zeit von acht Jahren gewählt. Vor wenigen Tagen wurde Beate Schiffer bereits vereidigt. Als Dezernentin bei der Stadt Hattingen wird Frau Schiffer für die Bereiche Jugend, Soziales, Kultur und Job-Center zuständig sein. Beate Schiffer: „Mir hat es hier in Heiligenhaus sehr gefallen und ich bedanke mich bei allen für die gute Zusammenarbeit. Zusammen haben wir wirklich viel erreicht. Ich gehe nach Hattingen weil ich berufliche Ziele umsetzen möchte, die ich mir persönlich gesetzt habe. Das kann ich nur aus einer anderen Position heraus. Die Arbeit in Heiligenhaus hat mir immer Spaß gemacht, auch wenn es manchmal stressig war.
Zurzeit erholt sich Beate Schiffer noch von einem Unfall der sich im Urlaub ereignet hat. Was sie kaum daran dürfte ihr neues Büro in Hattingen zu besetzen. Wie Michael Beck erläuterte, hatte es bereits vor einigen Tagen eine interne Abschiedsfeier gegeben. Bevor man zum gemütlichen Teil über ging erläuterte Beate Schiffer dass sie die guten Kontakte in das Rathaus halten wird, um städteübergreifend zu kooperieren. Die weit über die Stadtgrenzen bekannte Fachfrau wird ihrem Wohnsitz Heiligenhaus treu bleiben. Beate Schiffer: „Wenn es meine Zeit erlaubt, dann werde ich manchen Kinoabend im Club genießen.“
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