Bayer CO Pipeline ist in Ratingen bereits im Bau!
Gefährdungspotenzial für Heiligenhauser Bürger?

Kohlenmonoxid ist nicht der Stoff aus dem die Träume sind. In gewissen Dosen genossen, hört man schnell die Engel singen und ist mausetot! Es ist farb-, geruch- und geschmacklos, löst keine Atemnot aus und wirkt ab einer Konzentration von 0,1 Volumen-% (1*)in der Atemluft tödlich.

Wir kennen Spielfilme, in denen sich Selbstmörder mit Autoabgasen umbringen. Genau dieses Gas ist Kohlenmonoxid! Fast heimlich, still und fast auch leise wird diese Hochdruckleitung in unserer Nachbarstadt Ratingen verlegt.
Die Pipeline selbst, führt von Dormagen bis nach Krefeld-Uerdingen, so ist es geplant. Die Gesamtlänge, nach Fertigstellung, wird rund 67 Kilometer betragen.
Eine große Strecke dieser Pipeline wird durch den Kreis Mettmann führen. Die Gefahrenpotenziale, die von einer solchen Leitung ausgehen können, erinnern an eine Horrorvision. Bei einem Vollbruch der Leitung, wären in einem Radius von 1,5 km (2*) vermutlich alle Menschen und Tiere tot. In einem – darüber hinaus – ausgedehnten Radius, wären die Folgen für die Gesundheit von Mensch und Tier vermutlich auch noch spürbar.
Symptome einer Kolenmonoxid – Vergiftung
Eine akute Kohlenmonoxid-Vergiftung äußert sich zuerst durch Euphorie oder Gleichgültigkeit, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Schwindel/Benommenheit, dann folgen Lähmungen, Herzrhythmus- und neurologische Störungen, Bewusstlosigkeit und schließlich der Tod. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Ausläufer eines Unfalls auch Teile von Heiligenhaus erreichen könnten, wenn im Raum Ratingen etwas passieren würde. Eine Gefahr, die den meisten Menschern noch nicht bewusst ist. Hierbei darf man auch nicht übersehen, dass viele Heiligenhauser im direkten Bereich der Pipeline arbeiten, pendeln oder einkaufen.
Wie bereits auf diesem BLOG geschildert, gibt es bei einem solchen GAU kaum
Hilfe durch Rettungsdienste. Diese könnten – je nach Schadenslage – zwar noch in das Katastrophengebiet einrücken und dieses absperren, um zu vermeiden, dass weitere Personen geschädigt werden, genügend Spezialausrüstung, für die Versorgung der bereits Betroffenen, ist aber nicht vorhanden. Nach Beendigung der Gaseinwirkung könnten vermutlich nur noch menschliche Leichen und Tierkadaver geborgen werden. Ein Versäumnis, das große Nachlässigkeit oder Unwissenheit bei Planung und Genehmigung für eine solche Kohlenmonoxid-Leitung – bei Entscheidungsträgern – vermuten lässt.
Diskret wirkende Baustellen

Das diese Pipeline nun in unserer Nachbarstadt gebaut wird, war Anlass genug, um sich auf diesen Baustellen umzusehen. Auf einem Waldparkplatz (“Im Schlebruch“), an der B227 (Am Sondert), findet sich eine große Baugrube. Hier fehlt ein Bauschild. Kein Hinweis darauf was hier gebaut wird. Zwei Rohre wurden seitlich unter der Straße durchgeschoben. Sie liegen etwa 4 Meter tief, unter der Fahrbahndecke. Die Baugrube ist recht groß, etwa 15 Meter lang, ca. 8 Meter breit und ca. 6 Meter tief. Auf dem Parkplatz liegt ein riesiger Hügel mit dem Erdaushub. Beide Rohre sind unterschiedlich, haben aber einen Durchmesser von 50 cm. Ein Rohr ist gänzlich aus Stahl, das zweite Rohr ist von innen mit glattem Kunststoff beschichtet. Von außen ist es zusätzlich durch eine grüne Masse geschützt, die an Kunstharz erinnert. Auf der anderen Straßenseite kommen die Rohre unter der Straße hervor. Hier ist die Baugrube kleiner.


Allerdings scheinen beide Rohre schon längere Zeit von Grundwasser und Regenwasser umspült zu sein, das sich hier angesammelt hat.
Wasser dringt in die Rohröffnungen ein. Schläuche kommen aus der Grube, aber Pumpen sind keine da. Ob es gut ist, wenn solche Rohre über längere Zeit im Wasser liegen, werden Fachleute besser beurteilen können. Von hier kann man den Verlauf der geplanten Pipeline verfolgen, denn an einem Waldrand hat man einen mehrere Meter breiten Buschstreifen gerodet, um Platz für die Pipeline zu machen. Eine zweite Baustelle befindet sich in der Nähe der B1, die von Breitscheid nach Mülheim führt. Im Bereich einer Autobahnbrücke (A3) findet sich eine Stelle im Gelände, wo Spezialgeräte stehen. Anscheinend werden hier die Rohre miteinander verbunden. Auf dieser Baustelle finden sich Rohre in ganz anderen Qualitäten. Sie haben unterschiedliche Durchmesser und sind von außen mit schwarzem Kunststoff beschichtet. Auch hier fehlt ein Bauschild und das Betreten dieser Baustelle, scheint nicht verboten zu sein.

Baugrube im Wald bei Eggerscheidt

Pipeline und Kabel

Zwischen dem Schloss Linnep und der B1 (Kölner Straße) findet sich ein namenloser Spazierweg. Am Rande dieses Weges sind Baumaschinen abgestellt worden. Auf den Wiesen sind die größeren Rohre ausgelegt, um miteinander verbunden und eingegraben zu werden. Auch hier findet sich kein Hinweis auf das, was dort gebaut wird. Im Bereich Ratingen Eggerscheidt (Nähe S-Bahn Linie) weisen Verkehrsschilder auf die Ausfahrt einer Baustelle hin. Eine angelegte Baustraße führt in den Wald hinein. Nach etwa 250 Metern steht man vor einer Baugrube mit einer weiteren Unterquerung. Zwei Pumpen laufen, aber in der Baugrube steht kaum Wasser. Neben den Rohren sieht man auch Kabel in der Baugrube. Die Bedeutung dieser Kabel sind nicht bekannt. Die Pipeline scheint hier schon unter der Straße „Zum Schwarzebruch“ durchzuführen. Parallel zum Bahndamm der S-Bahn-Linie sind auch hier bereits diese schwarzen Rohre ausgelegt. Aber auch hier fehlen Bauschilder, die darauf hinweisen was hier entsteht.
Bevölkerung unzureichend informiert

Die Baustellen wirken sehr dezent, wenn man mit dem Auto an ihnen vorbei fährt.
Man kommt gar nicht auf die Idee, dass es sich um die Kohlenmonoxid-Leitung bzw. um Teile davon handeln könnte. Weil Bauschilder fehlen, erfährt der mündige Bürger nicht was dort entsteht.
Eine Frau, die ihr Pferd ausführt:
„Man hat selbst so viele Probleme im Alltag zu bewältigen, dass man über solche Sachen kaum noch nachdenkt! Aber vielen Dank für die Informationen, ich werde mich schlau machen……!“

Diese Aussage ist sicherlich nicht repräsentativ, aber vielleicht ein Fingerzeig auf die Situation in der Bevölkerung. Die Medien haben bisher eher zurückhaltend berichtet und auch in der Tagespresse ist die Berichterstattung eher gering. Langsam kommt aber Bewegung in diese Geschichte, denn die Lokalpolitiker, bis hin zum Landrat, scheinen aktiv zu werden. Ein neues Gutachten sagt aus, dass mit dem „Enteignungsgesetz“ gegen Art.14 Abs.1 und 3 des Grundgesetzes verstoßen wurde und es somit nichtig ist. Einige Bürgermeister aus dem Kreis Mettmann und auch der Landrat fordern einen Baustopp der Pipeline. So war es der lokalen Presse in Ratingen (Ratinger Wochenblatt) zu entnehmen. Aber wo bleibt die Stimme des Volkes?
Vergleich mit anderen Gefahrenquellen
Wir leben in einer Zeit, in der man viel über „Elektrosmog“ hört. Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Hochfrequenzstrahlung von Sendeanlagen (Handy, Radio, Fernsehen, Funk) für den Menschen gefährlich ist. Weltweit sind viele Gelder in Forschungsprojekte geflossen, die keinen Nachweis erbringen konnten. Trotzdem wurden in Deutschland technische Parameter (Grenzwerte) eingeführt, die Betreiber von solchen Anlagen einhalten müssen, zum vorsorglichen Schutz der Bevölkerung. Das heißt wir haben Schutzabstände für eine angebliche Strahlenbelastung, deren Gefährlichkeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist! Ein riesiger Verwaltungsapparat ist über Jahre entstanden, der diese Dinge überwacht. Und skrupellose Geschäftemacher verdienen auch noch Geld mit der Angst, die bei den Menschen geschürt wird. Hier drängt sich wieder das Schimpfwort „Bananenrepublik“ auf.
Weitere Wirkungen von Kohlenmonoxid
Über die Gefährlichkeit von Kohlenmonoxid braucht man nicht zu diskutieren. Die Wirkung dieses Gases ist bestens bekannt. Es ist hochgiftig! Um so schlimmer, dass es anscheinend keinen wirksamen Schutz im Falle einer Katastrophe gibt. Auffällig ist, dass diese Leitung auch dicht an Wohngebieten, Bahntrassen und anderen Industrieanlagen vorbei geführt wird. Übrigens kreuzt die Pipeline auch die Einflugschneise vom Flughafen Düsseldorf. Mal ganz abgesehen, von der Möglichkeit eines Terroranschlages, mit vielen tausend Toten, durch gezielt gesetzte Sprengladungen. Neben der hohen Vergiftungsgefahr ist Kohlenmonoxid extrem entzündlich, wenn das Luft-Gasgemisch entsprechend ist. Schon ein kleiner Funke oder die Betätigung eines Lichtschalters reichen aus, um dieses Gemisch zu zünden. Bei einem Bruch der Leitung oder bei einer Leckage bestünde absolute Vergiftungs- und Brand- bis hin zu Explosionsgefahr und das eben auch in unmittelbarer Nähe von bewohntem Gebiet! Bei der Verbrennung von Kohlenmonoxid entsteht Kohlendioxid.
Kohlenmonoxid ist ferner ein Photosynthesegift und schädigt deshalb auch Pflanzen und Bäume. Alles in allem eine Schädigung für Mensch, Tier und Pflanzenwelt, falls es einen Unfall gibt. Es ist in höchster Weise bemerkenswert, dass ein solch mögliches Gefahrenpotenzial weit weniger Beachtung findet, als wirklich harmlose Mobilfunkmasten, die gemeinhin als gefährlich bezeichnet werden, obwohl jeder wissenschaftliche Beweis dafür fehlt!
Proteste der Bevölkerung
Unmut macht sich inzwischen durch alle politischen Parteien breit. Die Bevölkerung ist nur teilweise alarmiert, denn es fehlt an einem Transport von Informationen.
In einigen Städten des Kreises Mettmann gibt es Initiativen. Friedliche Aktionen sind geplant und in Vorbereitung. Es werden Unterschriften gesammelt und Info-Veranstaltungen vorbereitet. Handzettel und Plakate sollen auf die drohende Gefahr hinweisen, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Am Abend des 16. Juli war ein Fernsehbeitrag im WDR (Lokalzeit) zu sehen. Gesendet wurde ein Beitrag aus der Stadt Hilden. Nicht nur dort wird schon gebaut, auch in Ratingen liegen erste Teil- und Verbindungsstücke der Pipeline bereits im Boden!
Die Bevölkerung sollte aus dem Sommerschlaf geweckt werden, um ein Zeichen zu setzen, bevor es zu spät dafür ist! Fazit der Autoren: Dies Pipeline dient nicht „dem Wohle der Allgemeinheit“, wie es Artikel 14 GG fordert. Es ist somit von Allen Solidarität mit den unmittelbar Betroffenen zu erhoffen!
Weitere Informationen im Internet unter:
www.IGIU-Erkrath.de
de.wikipedia.org/wiki/Kohlenmonoxid (Erläuterungen zu Kohlenmonoxid)
* Quellenangaben:
(1)Die 0,1 Volumen-% findet man über Suchmaschinen von "Kohlenmonoxid" z.B. bei der Lexika (Chemiekalienbank) und der ChemgaPedia.
(2) Die Angabe von 1,5 km findet man im Gutachten des TÜV Nord (G-Nr.41-84/05, vom 06.06.05, Blatt 24)
Fotogalerie der Baustellen von Ralf Jeratsch:
Saving...




























@ Christian
Unter http://www.pipeline.bayer.de findet man den groben Gesamt-Trassenverlauf. Details für den Ratinger Bereich habe ich im Web noch nicht gefunden. Über die Bezirksregierung Düsseldorf müsste man an Informationen kommen.
Ich kenne den Verlauf zwar, suche aber noch nach einem Weg, den wiederzugeben (Problem: Urheberrecht bzw. Copywrite). Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, das man hier hochladen kann.
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Wer inzwischen nicht unbedingt zu einem Freund der CO-Pipeline geworden ist und noch keine Gelegenheit hatte, gegen die Pipeline zu unterschrieben, sollte sich den 18. August vormerken.
Ab 10 Uhr gibt es auf dem Sparkassen-Vorplatz in Heiligenhaus einen Info-Stand der Bürgerinitiative “Bau-Stopp der Bayer-Pipeline” mit solidarischer Unterstützung aller Ratsparteien, an dem man auch direkt gegen die Kohlenmonoxid-Leitung unterschreiben kann.
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Hallo Betroffende,
stehen Euch bei. Hatten erst gestern im Duisburger-Süden
eine Demo. Ebenfalls um einen Symbolischen Baustopp in Gang
zu setzen. Es muss noch mehr an die öffentlichkeit gegangen
werden. Um so mehr Leute von dieser Sauerei wissen, um so
mehr können sich wehren. Ich will hoffen, das WIR das
Stoppen können.
Gruß aus dem Duisburger-Süden (Huckingen).
Petra.R.
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Auf den Seiten von Norbert Lang kann man den Trassenverlauf recht gut sehen,vor allem im Zusammenhang mit der Bebauung, die Bayer ja offensichtlich “vergessen” hat.
Er hat das Satelliten-Programm “Google-earth” in der Version 4.0 und dort die kostenlose Version mit bis zu zwei Jahren alten Bildern benutzt. Mit einem Zoom stellte er die Himmelskamera auf eine Höhe, wo man noch Häuser und Straßen erkennen kann. Anschließend hat er nach ihm vor liegenden verschiedenen Unterlagen und Infos den Verlauf grob mit gelben Punkten angeben.
http://www.norbertlang.de/pipeline-begleit-text.html
@Gabypsilon
Die Unterschriftenlisten bin ich natürlich losgeworden und ich werde weiterhin sammeln.
LG Lin
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@ Lin
Das hatte ich mir fast schon gedacht, aber sicher ist sicher!
Der Link ist auch nicht schlecht, aber meine Freundin versucht, es noch etwas anders darzustellen (eine Art Übersichtskarte Ratingen/Heiligenhaus, grob natürlich). Sieht auch schon recht gut aus!
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Ist PIKE66 eigentlich bei Bayer angestellt oder warum versucht er weiter oben alles schön zu reden. Da die Pipeline wohl die billigste und profitabelste Lösung für Bayer ist CO zu transportieren wollen Die das Teil um jeden Preis. (Dem Kapital in den Arsch kriechende Landespolitiker da es da wohl auch einige gibt die an der Firma mit verdienen und unter Umständen tausende Tote in der Bevölkerung).
Wenn uns noch die Politik und nicht das Geld regieren würde hätten wir solche Probleme warscheinlich nicht.
In Düsseldorf, vorallem Hellerhof und Garath, scheint das alles wohl niemanden zu interessieren? Vorallem der häufigsten Windrichtung wegen wäre das schon wichtig.
Eigentlich müsste dem halben Kreis Mettmann, dem Düsseldorfer Süden u.s.w. ein ziemlicher Hass wachsen.
Aber ausser in Monheim und Langenfeld hat sich ja lange keiner beschwert über diese potenzielle VERGASUNG.
So das musste mal raus,
ein Düsseldorfer
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Naja,
kleine Korrektur:
Es muss heißen: Monheim, Hilden und Erkrath haben sich beschwert. Langenfeld ist erst sehr viel später …. (wachgeworden trifft es nicht, da aus Langenfeld nichts mehr kommt). Lediglich 1900 Langenfelder haben bei der Gesamtzahl von ca. 32000 Unterschriften in die Listen eingetragen. Das war es dann.
Horst
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Am Sonntag ist in Ratingen “EineWelt-Fest” der dortigen agenda21. (12.08. von 13 – 18 Uhr auf dem Marktplatz (Zentrum))
Ich habe ein paar der Flyer abgegeben, auf das sie dort ausgelegt werden.
Gabypsilon hat/wollte die Info noch an Wolfgang Cüppers von der IGIU weitergeben, das diese einige ihrer Aktivisten aktiviert, um dort Unterschriften zu sammeln.
Leider gibt es aus der agenda21 selbst keine Initiative zu dem Thema. Aber das OK, Unterschriften zu sammeln haben wir bekommen.
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Die Info habe ich natürlich weitergegeben und die Bürgerinitiative “Bau-Stopp der Kohlenmonoxid-Pipeline” wird mit Vertretern vor Ort sein, um zu informieren und aktiv Unterschriften zu sammeln!
Ich hoffe, dass dadurch in Ratingen vielleicht auch ein wenig Eigeninitiative entsteht, bevor es vollkommen zu spät ist!
Laut heutigem Telefonat mit Wolfgang Cüppers wird das Vorgehen von Bayer bei den Baumaßnahmen in Erkrath immer rücksichtsloser! Die Informationen, die der IGIU diesbezüglich übermittelt wurden, werden z.Zt. geprüft, so dass man sie sicherlich kurzfristig auf der Internet-Seite der IGIU nachlesen kann.
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zur Info: Ich habe einen Schwung Bilder gemacht und hier: http://www.flickr.com/photos/pgas/sets/72157601221548773/ hochgeladen. Weitere Bilder kommen sicher noch. Ein Klick auf “Weltkarte” zeigt den Trassenverlauf, soweit ich bisher Fotos davon habe. Grüße aus Düsseldorf, Peter
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sehr schade das keine dagegen was macht!
das nennt mann korrupt!
hier sind auch die bürgermeister bestocken mit geld!
für viel geld machen die die augen zu…
***********, aber jeder wird bestraft von lieber gott!
Anmerkung der Redaktion –> Ich habe mal ein Wort aus Deinem Kommentar gelöscht und hoffe sowas hier nicht nochmal lesen zu müssen! Man kann sich auch anständig benhemen!
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Ja, ich weiß, die Liste der Kommentare ist lang, die Informationen der IGIU und der anderen Initiativen sind nur über einen Link zu erreichen und man muss sie auch erst lesen…
Aber, lieber (liebe?) “egal egal”: Es gibt durchaus Menschen, die “dagegen was macht”.
Und es sind auch Bürgermeister dabei! (z.B.: Herr Dünchheim aus Monheim)
Das dazu.
Einen Kommentar über “dein Gramattick unt Rechtschraibung” überlasse ich anderen.
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Bei dem heutigen Info-Stand der Bürgerinitiativ zusammen mit den drei Ratsparteien auf dem Sparkassen-Vorplatz haben sich die Heiligenhauser sehr solidarisch gezeigt! Sehr viele informierten sich und ein großer Teil unterschrieb auch direkt gegen die CO-Pipelin von Bayer.
Aufgrund des großen Interesses hat sich die SPD (laut Herr Cüppers, IGIU-Erkrath) spontan entschieden, mit der Information und der Uterschriftensammlung an ihrem Stand auf dem Stadtfest weiter zu machen und lies sich von der Bürgerinitiative des Kreises Mettmann Informationsmaterial hierfür aushändigen.
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Leider zeigten die Aktivisten am Samstag aber nicht viel Durchhaltevermögen.
Als ich um ca. 13 Uhr in die Stadt kam (konnte leider nicht früher), war vom Infostand an der Sparkasse keine Spur mehr zu sehen…
Naja, so sind halt noch etwas mehr Flyer übrig, die wir auf dem Stadtfest unter die Leute bringen können…
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@ amarillyon
Da hast Du die aber nur knapp verpaßt. Der Stand war – von den Parteien aus – ursprünglich von 10.00-12.00 Uhr angesetzt, weil das für solche Dinge erfahrungsgemäß der beste Zeitraum ist; irgendwann hieß es dann trotzdem bis 13.00 Uhr.
Tatsächlich war dann auch von ca. 10.30-11.30 Uhr der größte Zulauf. Durchhaltevermögen war sicherlich gegeben, aber die wußten ja nicht, dass Du noch kamst, sonst hätten sie bestimmt noch gewartet
.
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Ich war von 10:00 Uhr bis 12.30 vor Ort. Mein Eindruck war durchaus sehr positiv. Viele Leute aus der Lokalpolitik waren ebenfalls dort und sprachen die Bevölkerung (parteiübergreifend) aktiv auf die Pipelkine an.
Bei einem Kurzbesuch in Ratingen hab ich festgestellt das dort die Bauarbeiten an der Pipeline zügig voran gehen.
Besonders in den Waldgebieten wird viel gebaut.
LG
Ralf.
Heute stand in der Lokalpresse (WAZ-Heiligenhaus), dass sich alle Bürgermeister (aus dem Kreis ME) noch einmal eindeutig gegen die CO-Pipeline ausgesprochen haben. Danke! LG, Ralf.
Fragt sich nur, ob den Worten auch Taten folgen…
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Bauen ja – Inbetriebnahme nein
Oberverwaltungsgericht Münster: Enteignung nur zu Allgemeinwohl
Der Glaube an Rechtstaatlichkeit kehrt ein bißchen wieder zurück
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CO-Pipeline bleibt vorerst leer
Die umstrittene Kohlenmonoxid-Pipeline, die der Chemiekonzern Bayer quer durchs Rheinland verlegt, darf vorerst nicht in Betrieb genommen werden. Das entschied das Oberverwaltungsgericht NRW am Dienstag (18.12.07).
–>
Pipeline-Trasse
Der Streit zog sich über Monate: Besorgte Anwohner der Trasse, auf der die Kohlenmonoxid-Leitung zwischen Dormagen und Krefeld verlaufen soll, hatten sich zu Bürgerinitiativen zusammengeschlossen und immer wieder protestiert, um die Inbetriebnahme der Pipeline zu verhindern. Jetzt hat ihnen das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster zunächst Recht gegeben. Dem Bayer-Konzern ist die Inbetriebnahme bis auf weiteres untersagt. Bayer darf die Leitung allerdings "auf eigenes Risiko" zu Ende bauen.
Richter: Keine Bedeutung für Allgemeinheit
Geklagt hatten zwei Privatpersonen, durch deren Grundstück die Rohrleitungen laufen sollen. Über ein Planfeststellungsverfahren hatte Bayer zunächst die Genehmigung bekommen, die CO-Pipeline auch über Privatgrundstücke hinweg zu verlegen. Die Richter dagegen hatten Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Genehmingung. Es fehle "eine vertiefte und überzeugende Darstellung der Bedeutung" dieser Leitung für die Allgemeinheit, die einen Zugriff auf Privateigentum rechtfertigen würde. Auch fanden die Richter fraglich, ob der Bau der Pipeline wirklich einen wirtschaftlichen Schub für die Region bringen würde.
Schwerpunkt
Streit um Gas-Pipeline im Rheinland
Der OVG-Beschluss vom Dienstag kann nicht angefochten werden. "Die Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Behörde kann allerdings das beanstandete Planfeststellungsverfahren nachbessern", sagte Ulrich Lau, Vorsitzender Richter am OVG, zu WDR.de. Dadurch sei es möglich, eine Abänderung des Beschlusses zu erwirken.
Pipeline birgt Gesundheitsrisiken
–>
Demo gegen die Pipeline
Bezüglich der Sicherheit der Gasleitung hatten die Richter dagegen keine Bedenken. Anwohner und die Stadt Monheim hatten in den vergangenen Monaten immer wieder auf mögliche Gefahren der Pipeline-Trasse hingewiesen. Ein Gutachten im Auftrag der Stadt Mettmann kam zu dem Ergebnis, dass bei einem Leck in der Leitung über 143.000 Menschen in einem Umkreis von 1,5 Kilometern durch das geruchlose, hochgefährliche Atemgift CO gefährdet seien.
Frust bei Bayer, Freude bei Pipeline-Gegnern
Audio & Video
Pipeline-Start verboten[WDR aktuell]
OVG Münster stoppt CO-Pipeline[WDR5]
Bayer bedauerte den Beschluss des OVG Münster: "Diese Entscheidung ist ein herber Rückschlag für unser Projekt", erklärte Tony Van Osselaer, Vorstandsmitglied von Bayer-Material-Science. "Falls die heutige Eilentscheidung Bestand haben sollte, wäre dies ein sehr negatives Signal für die Region und insbesondere für den Standort Uerdingen." Der Konzern werde den Beschluss eingehend prüfen.
Die Grünen im Landtag hingegen begrüßten den Beschluss des Gerichts. "Das ist ein großer Erfolg im Kampf gegen die überflüssige und gefährliche Pipeline durch dicht besiedeltes Gebiet", sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Johannes Remmel. Das Gericht habe "die Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Pipeline" bestätigt. "Die Bayer-CO-Pipeline dient ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns", sagte der Oppositionspolitiker.
Die Initiativen "Bau-Stopp der Bayer-Pipeline" in den Gemeinden Monheim, Hilden, Langenfeld, Erkrath, Ratingen und Solingen sprachen von einem "wunderschönen Weihnachtsgeschenk": "Wir nehmen mit Freude und Dankbarkeit dieses Urteil des OVG Münster auf." Die Gegner gehen davon aus, dass die Pipeline für mindestens fünf Jahre nicht in Betrieb gehen darf.
Weitere Klagen in Arbeit
Mit der Gasleitung will Bayer seine beiden Standorte Dormagen und Krefeld verbinden. In beiden Werken wird Kohlenmonoxid für die Herstellung von Kunststoff gebraucht. Anfang nächsten Jahres wird das OVG noch über weitere Beschwerden gegen "vorzeitige Besitzeinweisung" entscheiden. Etwa zehn private Grundstücksbesitzer und Kommunen klagen dagegen, dass für den Bau der Leitung Teile ihres Grundbesitzes beschlagnahmt wurden.
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Ein toller Erfolg! Ich hab vorhin die Presseerklärung von Dieter Donner (Sprecher der Bürgerinitiativen) bekommen und an die Redaktion gemailt. Wenn nichts dagegen spricht, dann wird die Pressemitteilung morgen erscheinen. Welch ein schöner Abend! Und auch die letzten Befürworter haben nun einen juristischen Warnschuß vor den Bug bekommen
LG, Ralf.
@Exil-Heiligenhauser: Bitte stets die Quellen angeben, wenn man einen Text per Copy&Paste einfügt!!! Zudem funktionieren die Links nicht (da sie nun auf heiligenhaus-blog.de und nicht auf wdr.de verweisen). Das Original (mit funktionierenden Links) findet ihr Hier
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Das Urteil des OVG Münster, den Betrieb der Pipeline vorerst zu stoppen, erfüllt uns mit tiefer Freude. Wir sind froh, nicht mehr befürchten zu müssen, dass in wenigen Monaten das Giftgas Kohlenmonoxid durch die Leitung fließt. Und wir sind überzeugt davon, dass die Kläger auch in den Hauptverfahren recht bekommen. Nach 7 Monaten Kampf möchten wir uns bei den vielen Menschen bedanken, die mit der Initiative „IG Erkrath“ den Weg gemeinsam gegangen sind. Auch bei Presse, Funk und Fernsehen möchten wir uns für die großartige und objektive Berichterstattung bedanken. An dieser Stelle möchten wir den Initiatoren des Widerstandes gegen die Pipeline, nämlich den Eheleuten Marlis und Wolfgang Elsen und Herrn Horst Ferber aus Hilden den großen Dank aussprechen, dass sie es geschafft haben, eine solch starke Bewegung zu begründen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Grundstückseigentümer weiterhin Kraft und Geld in einem jahrelangen Rechtsstreit aufwenden sollen. Die Landtagsabgeordneten sind als Volksvertreter trotz des Gerichtsurteils in der Pflicht, das umstrittene Enteignungsgesetz aufzuheben und damit die Kläger und die betroffenen Anwohner kurzfristig und entgültig von der Last dieser Pipeline zu befreien. Solange dies nicht geschehen ist, bleiben wir weiter aktiv. Ganz besonders sammeln wir weiter Unterschriften, bis das unselige Projekt entgültig gestoppt ist. In Unterfeldhaus lädt die IG Erkrath bei dem Treffpunkt Leben Gemeinde, Heinrich-Hertz-Straße 25, am Dienstag, den 8.1.2008 um 20.00 Uhr alle Pipeline-Gegner ein, die sich in Zukunft aktiv am Kampf beteiligen möchten. Ein gleichartiges Treffen findet am 15.1.2008 um 20.00 Uhr in der Caritas-Begegnungsstätte Gerberstraße 7 statt. Nähere Informationen unter http://www.ig-erkrath.de Ich wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und sorgenfreies neues Jahr.
Wolfgang Cüppers (Vorstandsvorsitzender der IG Erkrath)http://www.ig-erkrath.demail@ig-erkrath.de
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es ist wirklich eine frechheit, so still und ohne wirkich große presseberichte den bau dieser pipeline zu starten bzw. fortzusetzen !!!!!
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Wiso, wird denn scho wieder weiter gebaut?
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Bauen darf Bayer, nur nicht in Betrieb nehmen! Wenn die Geld zum Fenster rausschmeißen wollen…
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Ja, schon klar.
Aber ich hatte das so gehört, das Bayer aufgrund der "unsicheren Lage" die Bautätigkeit (zumindest teilweise) eingestellt hätte…
Man hört in den Medien auch nix mehr ‘drüber…
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Nach meinen Beobachtungen wird an den Baustellen in Ratingen weiter gearbeitet. Dort ist alles schon sehr weit fortgeschritten. Der Baufirma wird nichts anderes übrig bleiben, denn die hat angeblich – so hörte man auf einer Infoveranstaltung - einen engen Terminkalender. LG, Ralf.
hallo alle zusammen!
Hier habt ihr die möglichkeit Online gegen die CO-Pipeline zu Unterschreiben!
An alle die noch nicht Unterschrieben haben, jede Unterschrift gegen die Pipeline ist wichtig.
Grüße Chefheini
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http://kohlenmonoxid.ch.vu
Hier habt ihr die möglichkeit Online gegen die CO-Pipeline zu Unterschreiben!
An alle die noch nicht Unterschrieben haben, jede Unterschrift gegen die Pipeline ist wichtig.
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Oh man, da bin ich aber sehr blauäugug… ich wusste bislang überhaupt nicht von solchen Pipelines für CO. Ich nehme mal an, da wird Bayer schon irgendwie ordentlich Druck gemacht haben, damit so ein Vorhaben überhaupt in die Umsetzungsphase kommt. Die Gefahren die von einem solchen Bau ausgehen, gehen in solchen riesigen Konzernen eben gerne mal schnell unter… Leider, leider, werde auf jeden Fall auch unterschreiben und wünsche allen Aktionen gegen solch unverantwortliches Handeln viel Glück.
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Wir haben uns auch gerade mit dem CO-Pipeline -leider erst jetzt- beschäftigt. Gibt es einen neuen Sachstand hinsichtl. Betriebsstopp für immer. Erstaunlicherweise wird in Ratingen weiter gebaut und aus aktuellem Anlass (Hauskauf) haben wir mit einem Projektleiter von Bayer heute gesprochen und der sagte, dass er zu 100% davon ausgeht, das die Pipeline in Betrieb geht.
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Wie ist hier eigentlich der Stand der Dinge???
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Dies hier ist der zeitnaheste Hinweis, den ich finden konnte.
http://www.muthilden.de/
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Sehr gute Dokumentation – sehr ausführlich und die Fotos sind natürlich Klasse!
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