Automaten Tankstelle an der Velberter Straße
27. Juli 2009 - Von Ralf in News | Druckversion | Versandversion
Das REAL – Warenhaus an der Velberter Straße wird seit einigen Wochen umgebaut. Die auf dem Gelände liegende SB – Tankstelle wurde kürzlich auf Automatenbetrieb umgestellt. Als Zahlungsmittel dient nur noch die EC-Karte, in Kombination mit der Geheimzahl. Direkt an den Zapfsäulen wird die EC-Karte in den Computer eingeführt und die Geheimzahl ist einzugeben. Eine Kassenquittung wird ausgedruckt. Die Barzahlung ist nicht mehr möglich. Die Tankstelle steht im 24 Stunden – Service zur Verfügung. Eine vorhandene Videoüberwachung und ein Notrufschalter sollen der Sicherheit dienen. Die Betreiberfirma hat ihren Sitz in Hamburg. Aus gut informierten Kreisen war zu erfahren, dass diese Tankstellen in Deutschland noch neu sind. Eine weitere Ausdehnung dieser Tankstellenform ist geplant. An den Zapfsäulen leistet das Personal noch Hilfestellung bei der Bedienung der Automaten. Tagsüber ist die vorhandene Waschstraße geöffnet.





14 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben1. iPott schrieb am 27. Juli 2009 um 22:46
Ich kann nur vor der anliegenden Waschstraße warnen. Nachdem wir dort mit einem Opel Corsa B durchgefahren waren, hat die Waschstraße den linken Aussenspiegel abgerissen. Nach Rücksprache mit dem Mitarbeiter, kommt dies wohl sehr oft vor. Die Rechtsabteilung, die offensichtlich für die Schadensregulierung zuständig ist, nahm sich von dem offensichtlichen Serienproblem nichts an und zahlte keinen Pfennig.
Waschstraße IMO Wash + Corsa B = keine gute Idee.
2. Brada schrieb am 27. Juli 2009 um 23:34
ne danke ist mir zu unsicher, sieht auch nicht wirklich seriös aus.Tanke dann doch lieber bei Aral, vorallem spritz ich meinen Wagen bestimmt nicht diese Brühe ein.
3. amarillyon schrieb am 28. Juli 2009 um 00:36
Der letzte Versuch mit Automaten statt Menschen ist in Hhaus schnell in die Hose gegangen (Videothek Albert-Kiekert-Straße).
Mal sehen, wie die Bürger nun diesen “Service” annehmen…
4. zarin schrieb am 28. Juli 2009 um 19:17
Wir wollten kürzlich Nachts ( 1 Uhr) tanken, da waren alle Zapfsäulen außer Betrieb, soviel zum Thema 24 Stunden tanken. Ausserdem muss ich sagen das es Nachts auch ganz schön unheimlich dort ist, wer sagt das ich nicht überfallen werde wenn ich da mutterseelen alleine aussteige. Das sieht doch kein Mensch.
5. iPott schrieb am 28. Juli 2009 um 19:54
Doch, doch: Big Brother is watching you.
Gut, bis Hilfe kommt (aus Hamburg) ist der Spuk vorbei, aber man kann seinen Lieben immer was spannendes erzählen, also, wenn’s gut gegangen ist, oder das Koma vorbei ist, oder so…
6. KSFrechdachs schrieb am 28. Juli 2009 um 21:02
Bin mal gespannt, ob man da auch (für Roller) nur 5-6 Liter tanken kann.
7. Brada schrieb am 28. Juli 2009 um 22:59
Also mir wäre das auch zu unheimlich das Nachts allein zu tanken.
8. pebbles schrieb am 29. Juli 2009 um 08:49
@ ks frechdachs.
kartenzahlung ist bei vielen erst ab 10 euro möglich. wie es hier auschaut kann ich dir nicht sagen. da gebühren für die transaktion fälllig werden denke ich das es hier auch erst ab 10 euro geht. wenn der benzinpreis über 1,67 steigt dann sollte es auch für den roller möglich sein ( wenn 6 ltr rein passen)
9. pebbles schrieb am 29. Juli 2009 um 08:52
in holland ist dieses system sehr stark vertreten. dort scheint es sich zu lohnen. da dem tankwart keine personalkosten enstehen wird es sich bestimmt für ihn lohnen wenn es nur einmal pro nacht genutzt wird.
ich habe allerdings auch den angstfaktor im kopf und würde eher zur esso nachts fahren um zu tanken
10. Tonolli schrieb am 29. Juli 2009 um 13:43
nicht nur in den Niederlanden ist das so, auch bei mir hier in der Schweiz zusätzlich kann man aber noch mit Bargeld am Automaten bezahlen aber dies auch nur wenn er den 20 oder 50 chf Schein dann auch annimmt……
11. Rainer Bahlmann schrieb am 29. Juli 2009 um 14:07
Ist doch immer das selbe.
Erstens die Immo Waschstrasse ist okay. Fahre da regelmäßig durch. bis jetzt kein Schaden, Das Ding wird auch immer gewartet und ist somit immer in Ordnung. Das Mal was passieren kann ist normal, denn wir machen alle Fehler, sonnst gäbs ja auch keine Bleistifte mit Radiergummi dran.
Bei einem Durchlauf von bis zu geschätzeten 600 Fahrzeugen in der Woche in Spitzenzeiten, kann ja auch mal etwas passieren.
ist halt nur für den Besitzer des Fahrzeugs ärgerlich. Also bitte die Kirche im Dorf lassen und die Autos werden sehr sauber.
Zur tanke ist zu sagen, natürlich ist es blöd nachst zu tanken und die Umgebung ist auch nicht gerade im Dunkeln vertrauenserweckend. Nur auch hier gilt, wer das nicht will, kann ja woanders hinfahren.
Das die Oelkonzerne immer mehr die kleinen Tankstellen umrüsten ist doch klar, Einsparung von Personal und viel wichtiger, die haben Ihr Geld sofort. Denn keine Kohle kein Sprit. Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld die tankstellenbesitzer in Heiligenhaus offen haben, weil einer nicht bezahlt hat, oder einfach nach dem Tanken abgehauen ist. Daran auch schon mal gedacht.
Oder aber die netten besuche von Menschen, die nicht bezahlen sondern nur Mitnehmen wollen. Tankstellenüberfälle.
Würde jeder von uns, in einer solchen Situation auch machen.
kann mir nicht vorstellen, dass es menschen gibt, die die heutige Technik nicht nutzen, wenn Sie sich dadruch finazielle Vorteile verschaffen könnten.
das würde man Dummheit nennen.
12. Danielo schrieb am 29. Juli 2009 um 14:55
@ Brada
Dann stell dich mal einen Tag lang an das ARAL Gelände in Bochum und guck mal, was dort alles auf den Tanklastern draufsteht die dort ihren Kraftstoff holen
13. Ralf schrieb am 30. Juli 2009 um 01:05
Mna muss ich eben auf die moderne Technik umstelen und mit der Zeit gehen
14. amarillyon schrieb am 30. Juli 2009 um 03:07
Wenn erst einmal der ganze einzelhandel “robotisiert” worden ist (es laufen ja auch schon etliche Modellversuche mit supermärkten ohne Kassiererinnen und Kantinen in denen es nur noch Automaten gibt), fragt man sich irgendwann wer überhaupt noch das Geld hat irgendetwas zu kaufen…
Erst verliert man seinen Job weil ein Automat diesen erledigen kann – und mit den dann eingeschränkten Mfinanziellen Mitteln bleibt einem nichts anderes, als genau dort Einzukaufen weil es eben etwas preiswerter ist als dort, wo noch echte Menschen angestellt werden.
Ein Teufelskreis…
Und irgendwann muss sich halt jeder fragen, wo das Geldsparen aufhört und die Solidarität anfängt…