Ausbau des Alleenradweges geht voran

Alter Bahnkörper zum großen Viadukt freigelegt

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In den letzten Tagen und Wochen konnte man wieder umfassende Grünschnittarbeiten an der ehemaligen Bahntrasse beobachten. Bekanntlich wird das Projekt „Alleenradweg“ mit Nachdruck vorangetrieben. Im innerstädtischen Bereich konnte man das beispielhaft im Bereich der Abtskücher Straße beobachten. Auch an der Industriestraße fielen viele Bäume, denn hier wird im Jahr 2010 auch ein weiteres Teilstück der Entflechtungsstraße entstehen. Direkt daneben verläuft in diesem Bereich auch der Alleenradweg. Weitere Fortschritte gibt es am westlichen Ende des geplanten Alleenradweges. Im Bereich des Görscheider Weges, an der Stadtgrenze zu Ratingen-Hösel, hat man einen Vorstoß zum großen Viadukt gemacht, welches den unteren Bereich der Ruhrstraße überspannt.

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Auf eine Länge von mehreren hundert Metern wurden Bäume und Unterholz entfernt. Nicht nur das ehemalige Gleisbett wurde freigelegt, sondern auch das Bauwerk selbst. Die Brücke ist nun nicht mehr so stark von Baumbestand umgeben, so dass sie viel besser zur Geltung kommt. Das Bauwerk wurde in den zwanziger Jahren erreichtet, aber bereits  im Jahr 1960 wurde der Bahnverkehr zwischen Heiligenhaus-Bahnhof und Essen-Kettwig eingestellt. Seither überspannt die Brücke ungenutzt das Tal. Aus Richtung Innenstadt betrachtet, tut sie das in einer leichten Linkskurve. Die Brücke ist jedoch beidseitig mit hohen Zäunen gesichert, so das sie nicht betreten werden kann. Wie die Zuwegung am nördlichen Ende gestaltet wird, ist bisher unklar.

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Die Stadtverwaltung wollte diesbezüglich mit der Stadt Essen verhandeln, denn die Stadtgrenze nach Essen-Kettwig verläuft wenige Meter nördlich der Brücke. Allerdings wird schon jetzt deutlich, welchen Ausblick man von dieser Brücke haben wird. Bis es aber so weit ist, gibt es noch viel Arbeit. In der damaligen Zeit wurde massiv gebaut. An der Standsicherheit wird es keine Zweifel geben, aber auch hier muss das Geländer überarbeitet und der Brückenkörper vor weiterem Einsickern des Regenwassers geschützt werden. Bemerkenswert sind schon jetzt die Ausblicke auf beiden Seiten des einstigen Bahnkörpers, der jahrzehntelang völlig überwuchert war. Spuren im Schnee verraten auch hier, dass einige Spaziergänger bereits bis zum Sicherheitszaun gelaufen sind um sich ein eigenes Bild von den Veränderungen zu machen.

Fotos: Ralf

4 Kommentare

  1. Speedy
    Feb 17, 2010

    Jahrelang mit Zäunen gesperrt, kann man zukünftig gleich mit dem Rad drüber fahren. Wirklich sinnvoll.

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  2. Moth
    Feb 17, 2010

    In Hösel gibt es ein Lokal den Panschoppen.
    Da gehen wir im Sommer schon mal hin.
    Wenn die Brücke aufgemacht ist brauchen wir nicht mehr an der Ruhrstraße entlang zu gehen. Da unten gibts kein Weg und mein Hund bekommt schnell Angst vor den Autos.

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  3. Dede
    Feb 17, 2010

    Wirklich ein sehr aufschlußreicher Artikel. Ich habe mich immer schon gefragt, wenn ich unter dem Viadukt hergefahren bin, ob der Allenrad- und hoffentlich auch Wanderweg auch darüber führen wird. Jetzt weiß ichs. Danke.

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  4. Paul
    Feb 19, 2010

    Es musste ja der Weg darüber gehen, sonst wäre es ja nicht die alte Bahntrasse ;-)

    Ich freue mich aber auch schon drauf, endlich mal was, wos nicht so ganz anstrendend ist zum Radfahren in H’haus + Umgebung.

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