Auf Streifengang mit der "Stadtwacht"
25. November 2006 - Von Karl- Heinz Mietz in News, Umwelt | Druckversion | Versandversion

Vandalismuss, Graffitis, Lärmbelästigung und Wohlstandsmüll. Anlass für die Stadtoberen eine Rechtsgrundlage für eine eigene, uniformierte Ordnungs- und Sicherheitstruppe zu schaffen.
Geschult über die „Ordnungsbehördlichen Verordnungen“, ausgerüstet mit deren Befugnissen und einem „Verwarnungs- und Bussgeldkatalog“ sind sie seit sieben Wochen im Stadtgebiet unterwegs. Sie sorgen jetzt für Ordnung und Sicherheit, gehen Beschwerden aus der Bevölkerung nach , versuchen Umweltsünder zu ermitteln.


„Heiligenhaus –blog“ hatte jetzt Gelegenheit, einen Streifengang von Michael Nowotnick (48) und Mustada Koua (26) zu begleiten.
Heiligenhaus Rathaus. 14.30 Uhr Schichtwechsel – Teamleter Ulrich Heis bespricht mit Michael Nowotnick den Einsatzplan. Als erstes eine „Bürgermeldung“. Hier geht es um Umweltverschmutzung am Strassenrand durch einen alten Fernseher und Müll in Plastiksäcken. Weiter: Graffiti – Schmiererei an einer Schiebetür eines Betriebes.


Zur Beweisführung werden der Müll und das Graffiti an ihren Orten fotografiert

Michael Nowotnick: „Bei den „wilden Kippen“ versuchen wir die Verursacher zu ermitteln. Glück hatten wir in der letzten Woche. Da hatte ein Velberter in seinem Müll sogar seine Kontoauszüge und Familienfotos. Bei einem weiteren Fall konnten wir anhand von Briefumschlägen mit Adressen den „Schmierfink“ finden. Gegen beide wurde ein Bussgeldverfahren eingeleitet“.

| Bussgeldkatolog – Auszüge: | |
|---|---|
| Zigarettenkippen snippen | 10 € |
| Parken auf Hydranten | 15 € |
| Aggressives Betteln | 20 € |
| Anpöbeln von Passanten | 25 € |
| Verletzung der Anleinpflicht | 25 € |
| Konsum von Rauschmitteln | 30 € |
| Notdurft verrichten | 35 € |
| Kaugummi ausspucken | 35 € |

Mustafa Koua: „ Schlimm war in der letzten Zeit der Vandalismus an Spielgeräten auf Kinderspielplätzen. Ebenso die Verunreinigung. Seit wir im Einsatz sind hat sich das wesentlich gebessert. Auch einige gemeldete Ruhestörungen erledigten sich schon alleine durch unser Erscheinen. Sorge machen uns zur Zeit noch die Abstellflächen von Glas -und Papier-Containern an den Wochenenden. Wegen Überfüllung wird Unrat einfach daneben gestellt.

Gemeinsamer Streifengang durch die Innenstadt mit dem Heiligenhauser Bezirksbeamten Nord und Stadtmitte, Polizeihauptkommissar Andreas Piorek.


Kundenfreundlich ist das Parken in der Innenstadt. Zeitlich begrenzt -kostenfrei. Deshalb Überwachung der Parkzeiten, notfalls „Knöllchen“.
In den Abendstunden: Überprüfung der Anleinpflicht für Tiere auf dem Bahndamm „Am Wassermangel“ und am „Stauteich“.


36 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben1. Quitolo schrieb am 25. November 2006 um 22:26
find ich sehr gut,
die Polizei kann sich ja aus Personal- und Zeitgründen mit solchen “Bagatellen” wie Umweltverschmutzung kaum noch beschäftigen.
Welcher normale Bürger ärgert sich nicht über Umweltverschmutzung und Vandalismus oder hat keine Angst vor nicht angeleinten Kampfhunden …?!
Da können sich andere Städte ein Beispiel nehmen!
mfg: Quitolo
2. flippmode schrieb am 26. November 2006 um 02:11
Ich finde es lächerlich, nur Stress mit diesen Männchen! Also ich denke wir brauchen die nicht!
3. Hippoelli schrieb am 26. November 2006 um 03:16
hallo flippmode,
oki das ist sicherlich deine ansicht;)
vielleicht haste schonmal streß mit einen von ihnen gehabt und hast deswegen so eine einstellung.
ich finde es garnicht mal so schlecht das wir solche “männchen” bei uns haben, auch wenn man mal vielleicht falsch geparkt hat, aber das ist doch jeder meistens selber schuld.
zumindest hier bei uns in heiligenhaus gibt es wirklich genug kostenlose parkmöglichkeiten.
übrigens den “typ mit bart” mit dem kann man wirklich toll reden, er erklärt es einem vor ort wieso man da nicht unbedingt parken sollte (übrigens nur mal nebenbei, ein sehr symphatischer typ mit bart in meinen augen).
ich wünsche dir niemals das du irgendwann einmal in einer notsituation kommst und vielleicht genau in diesem moment auf deren hilfe angewiesen bist;)
siehe es doch mal sorum es sind nicht immer die anderen die hilfe brauchen es kann jeden treffen;)
und da finde ich doch unsere stadtwache wirklich nicht verkehrt, indem sie unsere polizei unter den armen greifen, oder?
also denn nix für ungut ist meine meinung zu unserer neuen stadtwache;)
Gruß Elli
4. dennis schrieb am 26. November 2006 um 14:50
Genau Elli! Selbst die verhassten Ordnungsbeamten sind zu was nütze
5. Pat schrieb am 26. November 2006 um 16:20
Also, ich finde, dass es eine gute Idee war eine StadtWacht aufzubauen, allerdings gerät diese immer an die Falschen Leute
Ich hatte jetzt schon 2mal das Glück mit ihnen konfrontiert zu werden und beide mal ergab sich nur eine nette Unterhaltung, aber solche Situationen, in denen man sie braucht (Anpöbelung von Gruppen anderer Jugendlicher), sind nicht weniger geworden!
Ich würde sagen kleinere Umweltverschmutzungen, oder Verunreinigungen und Ruhestörung könnte man viel leichter eingrenzen, indem man einfach mal etwas für die Jugend in diesem Ort unternimmt, denn wo sollen Jugendliche sich nachmittags/abends mal treffen, wenn nicht auf der Straße oder bei sich zu hause (meist nicht möglich, da größere Gruppen). Bei einer kleinen Unterhaltung mit einem Polizisten stimmte dieser sogar zu, dass nicht viel bis gar nichts für die Jugend hier unternommen wird!
MfG,
Pat
6. Ein Bürger schrieb am 26. November 2006 um 16:26
War nicht auch ein Grund zur Schaffung dieser Truppe die herumlungernden Personen am Rathauscenter/ Rathaus ?
Aber die sind immer noch da….
7. mellichen schrieb am 26. November 2006 um 21:34
öhm darf ich was anmerken?
also heiss wird nur mit einem s geschrieben!
das weiss ich so genau weil das mein daddy ist!
lach
gruss melli
8. Philipp schrieb am 26. November 2006 um 22:33
Warum sollte man bitteschön nicht am Rathaus sitzen dürfen zu jeder Uhrzeit, zu der man das möchte? Es ist ein öffentlicher Platz, der jedem Bürger freisteht, ihn zu besuchen zu jeder Uhrzeit. Desweiteren ist es Jugendlichen ab 16 Jahren nach Gesetzbuch erlaubt, bis 24 Uhr unterwegs zu sein und ab 18, so lange, wie sie wünschen. Solange die sich benehmen und ruhig, soll die lächerliche Stadtwacht da ihre Finger von lassen. Bisher hörte ich wirklich nur von total lächerlichen “Heldentaten” zum Beispiel dem Anhalten einer älteren Dame, weil sie “schräg über die Straße” gegangen ist! Dafür musste sie 10 € bezahlen! -> Hallo? Da verzichte ich lieber auf diesen Haufen und greife auf Selbstjustiz zurück, als für das Fahrrad-Fahren mit 11 Jahren auf dem Bürgersteig 20 € zu bezahlen. Die professionelle und ausgebildete Polizei sollte in Heiligenhaus einfach besser finanziell und durch Anwerbung neuer Polizisten unterstützt weden.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp
9. mellichen schrieb am 26. November 2006 um 22:58
ähm philipp
tut mir leid aber du das die sache nicht wirklich verstanden!
10. Gumfi schrieb am 26. November 2006 um 23:59
mellichen?
meinst du den teamleiter ulrich heis(s) ???
wenn ja, ändere ich das natürlich sofort morgen früh. hoffe du nimmst uns das nicht übel
zum “Typ mit Bart” kann ich nur sagen, das der sich hier sogar angemeldet hat und eine erklärung zu den park-knöllchen im forum abgegeben hat!!! *respekt*
viele grüße
der gumfi (marcel)
11. mellichen schrieb am 27. November 2006 um 00:03
ja gumfi
den meine ich!
unser nachname wird nur mit einem s geschrieben!
also heis ist richtig!
aber nicht schlimm passiert öfters bei dem namen!
löl
und der typ mit dem bart kenne ich persönlich er ist wirklich super nett!
gruss melli
12. Ralf schrieb am 27. November 2006 um 00:21
@Alle
Die Stadtwacht ist sicherlich eine notwendige Einrichtung.
Die Bußgelder sind noch viel zu niedrig und erinnern eher an Streicheleinheiten.
Andere Länder oder Städte sind da viel strenger. In Singapur wandert man in Haft, wenn man dort ein Papiertaschentuch oder eine Zigarettenkippe auf die Straße wirft.
Ich finde es gut das es die Stadtwacht gibt und die hat auf dem Stadtgebiet sicherlich ne Menge zu tun. Etwas mehr Ordnung und Sauberkeit steht unserer Stadt sicherlich ganz gut. An vielen Stellen sieht es wirklich schlimm aus!
Wer Müll einfach “wild” entsorgt, der produziert auch Kosten
die alle Bürger gemeinsam (über Gebühren) bezahlen müssen.
LG,
Ralf.
13. flippmode schrieb am 27. November 2006 um 01:06
Alles schön und gut,
irgendwie sind wohl die hälfte der Leute hier verwandt oder kennen sich?
Sehr verdächtig!
14. Gumfi schrieb am 27. November 2006 um 01:42
*lach* flippmode
ich bin velberter… aber ich find es besser so… mich kotzt es an, das die polizei sich sonst um sowas kümmern müsste (ruhestörung etc.)… die mittel der polizei sind mit sicherheit kostspieliger für stadt/staat und steuerzahler…
da find ich die idee für solche “hilfs-sheriffs” ganz gut…
@melli
…nix für ungut…
name geändert!
15. Hippoelli schrieb am 27. November 2006 um 02:53
hallöchen @ all,
denke es ist egal ob man sich kennt oder nicht;)
aber ich frage mich was möchte die jugend denn überhaupt?
genauso frage ich mich immer wenn leute sagen es wird nix für unsere jugend getan, oder zu wenig, wieso kommt von diesen leuten nicht selber mal eine idee?
selber habe ich mir gesagt ich habe das alter wo ich für die jugend mitverantwortlich bin und möchte versuchen meine zeit für diese zu opfern.
dadurch bin ich beim thw gelandet und als jugendbetreuerin tätig.
dort merke ich auch das es verschiedene ansichten der jugend gibt.es liegt aber auch an den altersklassen
zb. 12 jährige haben wieder andere interessen als zb 16. was ja völlig normal ist.
es gibt hier in heiligenhaus eigentlich einige angebote, welche für “kids” in verschiedenen altersgruppen angeboten werden und diese kosten nicht mal geld.
und wenn dann wirklich nur winzig kl. beträge für zb trinken oder essen.
sehe da z.b den club, dort werden disco’s angeboten usw.
bei mir in der jugendgruppe merke ich aber auch immer wieder das einige zu nix “bock” haben, sie wollen lieber wie sie immer so schön sagen “rumchillen” aber auf die dauer wird das natürlich auch mal langweilig.
warum hängen die kids oft nur ab??
fällt ihnen nix ein, oder haben sie schon zu viel um den ohren das sie diese zeit brauchen um sich wieder zu erholen?
ich finde auch man kann ihnen nicht immer alles auf einem präsentierteller servieren, ideen sollten auch mal von deren seite kommen.
und genau darauf arbeite ich in meiner jugendgruppe hin.
wozu habt ihr lust was möchtet ihr gerne mal machen usw.
ich werde hier im forum mal solch ein neues thema erstellen, denke da könnten doch mal ein paar ideen, vorschläge, sowie meinungen geäußern werden
bin schon gespannt was alles dabei raus kommt:)
bis denne dann
Elli
16. flippmode schrieb am 27. November 2006 um 22:14
@ Elli
Was für die Kids
BBC Heiligenhaus Jugend
gruß
17. flippmode schrieb am 27. November 2006 um 22:15
Sorry der Link geht nicht also hier die Adresse!
http://www.bbcheiligenhaus.onlinesites.de/text_01608762_49878862_n03_deutsch.html
18. Hippoelli schrieb am 28. November 2006 um 01:24
hi flippmode,
na das ist doch schonmal ein anfang
spielst du dort auch selber mit?
wünsche euch viel erfolg, das ihr eine tolle neue truppe zusammen bekommt.
VG Elli
p.s.
ich stelle deinen link mal mit ins forum und denke es wäre doch sicherlicht nicht falsch wenn wir die gesammelten anlaufstellen für alle mal dort auflisten würden?
19. Erich Hochhaus schrieb am 28. November 2006 um 21:44
ich finde die Einrichtung einer Stadtwacht sehr gut !! – Sie sollte sich jedoch auch mal in den Aussenbezirken z. B. in der Heide sehen lassen.
20. Steffen schrieb am 29. November 2006 um 19:56
Moinsen!
Unsere tolle Stadtwacht ist ja im Grunde eine gute Idee, aber ein paar Dinge sollten meiner Meinung nach geändert werden.
1. Kippen auf den Boden werfen.
) aufgestellt werden. In der WAZ gab es einen großen Artikel über das Verbot, mit dem Verweis auf den Aschenbecher vor dem kotzgrünen Rathaus und vor der Sparkass (den Aschenbecher hinter der Sparkasse hat man nicht erwähnt). Super! Drei Möglichkeiten meine Kippe schnell und unkompliziert zu entsorgen. Was mache ich denn mit der Kippe, wenn ich in der Oberstadt bin? Ausmachen und in den Mülleimer werfen. Ok, jetzt in der nassen Jahreszeit kein Problem, aber im Sommer sehe ich da schon die Problematik, dass in einem furztrockenen Mülleimer schnell mal ein kleines Feuer entsteht. Also, wenn schon ein Verbot, dann doch bitte ein paar Aschenbecher mehr aufstellen oder, wie es in Velbert der Fall ist, Mülleimer mit Kippenschacht aufstellen.
Ich bin Raucher und finde es okay, dass solche Verschmutzungen vermieden werden sollen, zur Not auch mit einer kleinen Geldstrafe. Doch wenn ich meine Kippe nicht auf den Boden werfen soll, dann sollten doch mehr als drei “Kippies” (oder so ähnlich
2. Konsum von Rauchmitteln
Ich finde es schon sehr gut, dass der saufende Mob vor dem Rathaus nicht mehr den ganzen Tag dort rumhängt (obwohl sich die Damen und Herren wohl nun hinter dem Rathauscenter vor der PLUS Filiale einfinden), aber Rauschmittelkonsum unter Strafe zu stellen? Ich weiß ja nicht. Ich selbst trinke keinen Alkohol und konsumiere auch sonst keine Rauschmittel, aber im Sommer wird man doch wohl noch sein Bier oder sonst was auf der grünen Wiese im JSP trinken dürfen, oder?
Saufende Jungendliche, die Krach machen, rumpöbeln und die Umgebung verschmutzen sollten bestraft werden, keine Frage.
(Frage am Rande: Was steht eigentlich auf besoffen rumtorkeln, auf die Straße wanken und dabei fast überfahren werden? Nein, ich war nicht der Besoffene, sondern der Autofahrer
)
3. Parken
Knöllchen hat es in Heiligenhaus schon immer gegeben, also ja keine wirkliche Neuerung. Doch ich finde es vollkommen unnötig, dass unsere Elitetruppe nun durch die Randbezirke streift und dort Knöllchen verteilen, obwohl keine direkte Behinderung des Verkehrs oder die Blockierung eines Hydranten besteht. Parkt jemand sein Fahrzeug so ungünstig, dass die Straße von größeren Fahrzeugen oder Rettungsfahrzeugen nicht mehr befahren werden darf sehe ich ein Knöllchen ja ein, aber Abends um 22 Uhr in einer Wohnsiedlung Knöllchen für Falschparken zu vergeben, obwohl die Straße selbst für einen LKW noch befahrbar ist halte ich für übelste Abzocke am Bürger.
Klar, die neuen Wachmännchen und -weibchen müssen ja irgendwie finanziert werden.
4. Umweltverschmutzung
Die Strafen können ruhig noch angehoben werden. Fernseher, Hausmüll und sonstiger Unrat gehören definitiv nicht an den Straßenrand. Und wer dumm genug ist auch noch seine Adresse im Müll zuhinterlassen gehört sowieso nochmal extra bestraft.
Wo schreitet die Stadtwacht denn noch ein? Ich habe vor kurzem in der Innenstadt einen jungen Herren gesehen, der mit Bomberjacke bekleidet und dem großen Rückenaufdruck “Landser” unterwegs war. Da die Herren der Polizei (welche direkt hinter ihm liefen) nicht eingeschritten sind, obwohl es sich um eine kriminelle Organisation handelt, kann man sich auch an die blauen Wachmänner wenden?
Für´s erste habe ich wohl genug geschrieben.
Gruß
Steffen
21. Ralf schrieb am 30. November 2006 um 08:53
@Steffen
Wenn man den Sinn von Parkverboten anzweifelt, dann ist die Stadtwacht der falsche Ansprechpartner. Die verteilen dort Knollen, wo die Schilder stehen. In unserem Stadtteil hatten wir dieses Problem ebenfalls. Morgens um 7:00 Uhr fing das Halteverbot an und wer abends keinen Parkplatz mehr bekam und den Wagen entlang der Straße parkte, riskierte morgens (werktags) eine Knolle. Oder man musste früh aus dem Bett, um den Wagen wegzufahren. Es gab mehrere Beschwerden bei der Verkehrsplanung im Rathaus. Das hat geholfen, denn die Leute kamen raus, haben sich das alles angesehen und die Schilder wurden entfernt.
Im oberen bereich der Hauptstraße besteht seit einem Jahr ebenfalls keine Parkscheibenpflicht mehr! Und auch auf der Parkstraße nicht mehr.
Das alles geht natürlich nur dort, wo Schilder tatsächlich überflüssig sind, weil sich die Verkehrslage des ruhenden Verkehrs geändert hat. In der Oberstadt gibt es inzwischen diverse Firmenparkplätze, so das Anwohnerstraßen nicht mehr von den Mitarbeitern der umliegenden Firmen zugeparkt werden. Von daher konnten nun viele Halteverbotsschilder entfernt werden. Die Anwohner sind happy, weil sich die Parkraumsituation völlig entspannt hat.
In unserer Stadt wird also nicht abgezockt, sonderen es wird auf Bitten der Bürger etwas getan. Allerdings muss man wissen an wen man sich wenden muss.
LG,
Ralf.
22. Tobi schrieb am 03. Januar 2007 um 13:40
Toller Blog hier, bin durch Zufall drauf gestoßen, als ich nach Busgeldern fürs Falschparken in Düsseldorf geszucht habe, Unser Firmenparkplatz wird zugebaut und man kann nirgens kostenfrei parken. Da erinnere ich mich gerne an Heiligenhaus. Allerdings ist direkt vor meiner Haustür an der Bahnhofstraße auf Grund der neu gebauten Umgehungsstraße ein absolutes Halteverbot. Gegenüber an der Moschee darf man nur 2 sttunden parken. Hoffe ja ich werde da nicht erwischt, wenn ich mal über Nacht da stehe. Obwohl…jetzt wo ich es geschrieben habe^^.
Hallo Melli, lang nicht mehr gesehen! Liebe Grüße undfrohes Neues!
23. Quitolo schrieb am 05. Januar 2007 um 21:20
da ja der Thread noch mal neu ausgegraben wurde – was mir bei allem Lob doch ein wenig merkwürdig vorkommt, ist die Tatsache, dass der ausgespuckte Kaugummi teurer zu stehen kommt als Rauschmittel und Aggression gegenüber Mitmenschen …
24. dennis schrieb am 06. Januar 2007 um 09:51
stimmt. Wenn ich mir die Liste so durchlese kommt mir das auch irgendwie nicht ganz ok vor. Seitwann ist eine beschmutzte Starsse schlimmer als verbale und körperliche gewalt?
Typisch deutsche Beamten! Kein Land auf der Welt würde einen so beknackten Busßgeldkatalog anfertigen. Da sieht man mal wie die Werte hier gesteckt sind vor dem Gesetzt
Für mich ist das der Witz der Woche… armes Deutschland sag ich da nur.
25. Oswald Spath schrieb am 12. Februar 2010 um 16:34
Die Stadtjäger,auch Straßenwacht genannt,erinnern mich an den Nationalsozialismus.
Da wir heute angeblich in einen Rechtstaat leben.Frage ich
wann wird jemand in der Stadtverwaltung den Unsinn Einhalt
gebieten.Da wir Polizisten haben und zahlen,ist eine Stadtwart,Kosten und Fahrzeuge zusätzlich Luxus,den wir uns nicht erlauben können.Das Spazierengehen von Stadtwart und Polizei(Streifengang zu dritt)ist Unsinn.Die Stadt braucht
Leben und keine Bremser,die Bürger müssen in Heiligenhaus einkaufen können ohne Stress wegen Parkzeit.Sonst werden Sie wie schon viele anderswo einkaufen.Leere Geschäftsräume
sind eine Warnung, die auch im Rathaus aufschrecken sollte.
26. Oswald Spath schrieb am 13. Februar 2010 um 10:58
Erwachsene,mündige Bürger mit guter Ausbildung brauchen keine Stadtwacht.Wenn überhaupt mal,so haben wir die kompetente Polizei.
27. Dede schrieb am 13. Februar 2010 um 12:39
Wenn ich mal wieder “problematische” Fahrgäste habe, kommen diese “Schutzengel” dann auch zu mir ?
Oder haben die dann gerade Pause ?
Sodaß ich aufn die übliche Kette: Rheinbahn Leitstelle/Polizei (was dauern kann) zurückgreifen muß.
Ansonsten: Hail Home Security!(ein bischen sarkastisch gemeint)
28. Wuppertaler schrieb am 13. Februar 2010 um 12:39
Hmmmhhhhh…..
so ganz erschließt sich mir der Sinn oder Unsinn der Stadtwacht auch noch nicht.
Sorry aber nur für´s einfache Knöllchenabzocken braucht keiner ein Blaulicht.
Präsenz ist sicherlich gut aber warum dann Mosquito´s??
@Oswald Späth
Vergleiche mit dem Nationalsozialismus und seinem Kontrollsystem/-mechanismen (Blockwart) sind hier völlig fehl am Platze!
29. Wuppertaler schrieb am 13. Februar 2010 um 12:40
@Dede
Cool!!!
30. Dede schrieb am 13. Februar 2010 um 12:47
@ Wüppertaler:
Ich kann ja auch nicht alles.
31. Rainer Bahlmann schrieb am 14. Februar 2010 um 18:40
Also mit den Nazis kann man nur Unterstreichen, hat hiermit nichts zutun.
In anderen Gemeinden oder Stadten ist das, das Ordnungsamt. Nur hier heißt die ausführende Abteilung Stadtwacht.
Über Sinn und Unsinn kan man streiten, doch auch hier gilt:
Wir sollten froh sein, dass wir die haben. Ich rege mich zwar auch darüber auf, wenn Hundebesitzer zahlen müssen, weil Sie nicht ihre Hunde angeleint haben.
Doch ich werde hier auch nicht resignieren, sonder nur sagen, wenn du etwas machst, was nicht erlaubt ist und du wirst erwischt, kostet es Geld und gibt Ärger.
Die machen Ihren Job und das ist gut so.
Wenn die sich nicht an die regeln halten, sagt man es denen und es ist alees gut.
Selbst erlebt, haben auf einem Privat Parkplatz geparkt, habe die Herrschaft nett darauf hingewiesen und die haben sich entschuldigt und haben woanders geparkt.
Geht alles, wenn man will.
32. Koboldpeter schrieb am 15. Februar 2010 um 14:18
Bevor alle über die Stadtwacht meckern sollte man sich über die Aufgaben dieser Wacht informieren. Diese unterteilt sich a.in Verkehrüberwachung-Knöllchenschreiber und b.in die Aufgabengruppe des Ordnungsamtes denen beide Gruppen unterstehen.Zu den Knöllchenschreibern: Leute seit doch froh, das wir in Heiligenhaus noch Parkscheiben haben und nicht permanent Kleingeld in Automaten werfen müssen. Und mal ganz ehrlich, eine Knolle bekommt nur der, der auch gegen die Parkdauer verstossen hat.Und nochmals wer ehrlich ist, weiss, dass wir gerade in Heiligenhaus absolut ausreichnede Parkplatzraum haben, nur wollen viele nicht mehr als 50 meter zum Einkaufen gehenund dann kommt die Knolle und die ach so böse Politesse. Pfui.Und die zweite Abteilung übernimmt genau die Aufgaben für die die sowieso unterbesetzte Polizei a.überqualifiziert ist oder die sie mit ihrer Personalstärke nicht gewährleisten kann. Z.B. auch die sinnvolle Überwachung der Streupflicht oder das Ansprechen von Hausbesitzern das dicke Eiszapfen zu beseitigen sind die an Hausdächern hängen und Passanten schwer verletzen können. Auch bei Lärmbelästigungen ist wohl der Einsatz von Polizeikräften stark überzogen. Was das mit Nationalsozialismus zu tun hat eröffnet sich mir nicht.Frage mich allerdings auch wie alt ist der Schreiber im Block das er Erinnerungen an diesen hat.Was die Ausrüstung der Ordnungsamtskräfte speziell den Fuhrpark betrifft, kann man sicherlich diskutieren. Derartige Fahrzeuge sind in der Anschaffung im Unterhalt und in Versicherung total überzogen. Hier gibt es deutlich bessere und preiswertere Lösungen.
Noch zu den Kosten der Politessen, diese finanzieren sich nicht nur von selbst, sondern steuern auch noch einen hohen Zuschuß zum Stadtsäckel bei. Dank allen uneinsichtigen Falschparkern.
LG und Helau Koboldpeter
33. milla schrieb am 15. Februar 2010 um 22:41
Ich kann mich nur der Meinung von “Koboldpeter” anschließen. Dazu gesagt, ich habe auch schon eine oder ein paar Knollen bekommen, weil ich die Parkscheibe vergessen habe, aber wir können froh sein, dass wir die Damen und Herren der Stadtwacht haben, sonst wäre hier doch Sodom und Gomorra.
Und dazu gesagt, Hut ab vor den Knöllchen-Schreibern, denn ich glaube es gibt keinen Beruf,indem man sich so viele “dumme” Ausreden anhören muss, wie in diesem. Schade finde ich, dass diese Menschen ständig nicht nur verbal angegriffen werden.
Herr Piorek gefällt mir aber besser mit der “neuen blauen Uniform” als wie die oben.
34. Koboldpeter schrieb am 16. Februar 2010 um 20:38
Na,ja, PHK Piorek ist ja in Heiligenhaus wohl eine Institution.War schon bei meinen Kindern mittlerweile 21 und 22 Jahre als Polizeimeister an der Grundschule.Hoffe erbleibt noch lange im Dienst. Einen besseren Beamten wird es wohl schwerlich geben. Alle Kinder kennen und lieben ihn. Das ist positive Polizeiarbeit pur.Und milla, dir gebe ich vollkommen recht. Die neue Uniform ist geil. Selbst Frauen sehen hier wie solche aus. Und Herr Piorek ohne Frage deutlich besser.
LG Koboldpeter
35. milla schrieb am 16. Februar 2010 um 22:09
@Koboldpeter: Herr Piorek wird wirklich von allen geliebt und der ist wirklich Freund und Helfer für die Kids. Er gehört dazu, wie das Salz in der Suppe.
Ja, wir haben jetzt eine sexy Polizei!
36. Dede schrieb am 16. Februar 2010 um 23:02
bahlmann schrieb:
“Wir sollten froh sein, dass wir die haben. Ich rege mich zwar auch darüber auf, wenn Hundebesitzer zahlen müssen, weil Sie nicht ihre Hunde angeleint haben.
Doch ich werde hier auch nicht resignieren, sonder nur sagen, wenn du etwas machst, was nicht erlaubt ist und du wirst erwischt, kostet es Geld und gibt Ärger.
Die machen Ihren Job und das ist gut so.”
dede antwortet an bahlmann:
Bin mal gespannt, was Du sagst, wenn etwas verboten wird was Du als ganz normal empfindest.
(Nicht aufregen, ich berufe mich nur auf Pastor Niemöller.)
@ koboldpeter:
Im Nationalsozialismus wurde ANFANGS sehr viel Wert auf INNERE SICHERHEIT gelegt. Und hier war INNERE SICHERHEIT bis ins kleinste Detail ernstgemeint.
Deshalb wurden auch Bürgerwachten unterstützt, um sie in die Propaganda einzureihen. Was natürlich gemein war, weil Bürgerwachten im Prinzip nichts schlechtes sind.
Gewerkschaften fand Hitler übrigens auch gut.
Aber haben die Gewerkschaften deswegen ihre Arbeit eingestellt ?
Nur weil die Nazis auch “normalbürgerliche” Werte für sich besetzt hatten, die auch vor ihnen galten, sollten diese nicht abgewertet werden. Dies zu tun ist ein Fehler.
Natürlich heißt es immer (RICHTIG) währet den Anfängen.
Aber das bedeutet nicht die Anfänge zu unterlassen sondern sie zu überwachen.
Nicht drüber nachdenken.