Alleenradweg Radwanderkarte und Trägerschaft

Radwanderkarte

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, eine Radwanderkarte „Alleenradweg Kreis Mettmann“ zu erstellen. Diese Karte soll neben dem Streckenverlauf auch alle Sehenswürdigkeiten und Restaurationsmöglichkeiten bis zu 2 km entlang dieses Weges enthalten.

Begründung:
Mit dem 22 km langen Alleenradweg von Wülfrath über Velbert und Heiligenhaus bis zum Anschluss in Essen-Kettwig erhält der Kreis Mettmann ein touristisches Highlight, das dem Trend nach mehr Bewegung, dem steigenden Interesse am Ruhrgebiet (Kulturhauptstadt Essen 2010) und dem Bedürfnis nach erreichbarer Erholung entgegenkommt. Entlang der Strecke befinden sich eine Vielzahl von Museen, städtebauliche Besonderheiten, landschaftlich reizvolle Abschnitte, aber auch vielfältige Einkehrmöglichkeiten, die erwarten lassen, dass bei entsprechender Bewerbung dieser Radwanderweg zu einem Wirtschaftsfaktor werden kann. Eine anschaulich gestaltete (Rad)wanderkarte kann das touristische Potential der Städte Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus darstellen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Trägerschaft

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Kreis Mettmann Gespräche über eine Trägerschaft (Übernahme) des Alleenradweges durch den Kreis Mettmann zu verhandeln.

Begründung:
Mit dem 22 km langen Alleenradweg von Wülfrath über Velbert und Heiligenhaus bis zum Anschluss in Essen-Kettwig erhält der Kreis Mettmann ein touristisches Highlight. Für eine einheitliche Außenwirkung dieses Weges ist es zwingend notwendig, dass die Gestaltung z. B. Beschilderung und die Pflege dieses Weges den Benutzern ein einheitliches, stimmiges Bild bietet. Der Kreis Mettmann hat das Eigentum an dem auf Wülfrather Stadtgebiet liegenden Teil des Radweges übernommen. Es bietet sich daher an, dass der Kreis Mettmann auch die auf Velberter und Heiligenhauser Gebiet liegenden Flächen übernimmt, sie in Abstimmung mit den Städten gestaltet und pflegt.

10 Kommentare

  1. jaja
    Feb 18, 2010

    von der fdp würde man doch eigentlich erwarten: Radwege privatisieren!

    als ob’s im moment nichts Wichtigeres gibt!

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  2. ich
    Feb 19, 2010

    Vielleich möchte die FDP ja den Tourismus fördern. Dann kommen auch ganz viele Hotels nach Heiligenhaus! Und eine Mövenpick-Eisdiele! Das findet die FDP dann bestimmt ganz toll

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  3. Heiligenhauser
    Feb 20, 2010

    War ja klar, dass da die SPD gleich wieder meckert, warum sie nicht auf die Idee gekommen ist. Ich finde die Idee super!!!
    Und die Kommentierung mit der Mövenpick-Eisdiele war auch sehr überflüssig, Herr …!

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  4. ich
    Feb 20, 2010

    Ich finde Mövenpick Eis nicht Überflüssig eher gar nicht flüssig, sondern eher cool, eben Eis!
    FDP ist aber schon eher uncool, das sehe ich auch so.

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  5. Ralf
    Feb 20, 2010

    Ich kann mich recht gut an den Vortrag eines Planungsbüros erinneren, wo die einheitliche Ausgestaltung und Bepflanzung des Alleenradweges vorgestellt wurde. Das war ein etwa einstündiger Vortrag auf einer öffentlichen Ausschusssitzung des GB II (Stadtentwicklung), in der alten Legislaturperiode.

    Es wurden damals auch Pläne des kompletten Alleenradweges und Visualisierungen an die Leinwand geworfen. Außerdem ging es um die – inzwixchen fertiggestellte – Waggonbrücke und um Zuwegungen zum Alleenradweg. Dabei wurde auch die einheitliche Asphaltierung und bauliche Besonderheiten / Bepfalnzungen erläutert, die sich immer dann wiederholen sollen, wenn eine Zuwegung erfolgt.

    Die Deteils müssten in der Anlage zur Sitzungsniederschrift
    zu finden sein…… ;-) Leider kann ich mich nicht geneu erinnern wann diese Sitzung war. Vermutlich aber im Frühsommer 2009, vor der Eingebung der Waggonbrücke.

    Von daher verstehe ich den Antrag – rein sachlich – der FDP in diesem Punkt nicht.

    Ein Radwegeplan ist wohl das kleinste aller Probleme.
    Aber einen solchen Plan sollte dann eher der Kreis herausgeben.

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  6. ich
    Feb 20, 2010

    Ralf hat die Sache sachlich gut dargestellt. Dass er die FDP hier nicht verstehen kann auch ich verstehen.

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  7. Dede
    Feb 20, 2010

    Man sollte Guido Westerwelle schon sehr genau zuhören. Das machte sich auch Der Spiegel zunutze, als er im Sommer 2009,vor der Bundestagswahl, ein Interview mit ihm führte.
    In besagtem Interwiew trat er klar für eine Erhöhung der HartzIV Sätze ein.
    Was ich ihn in letzter Zeit zu diesem Thema sagen höre,
    verschägt mir, angesichts des Interviews von 2009, die Sprache.

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  8. Ralf
    Feb 21, 2010

    @ich

    Ich hab extra mal einige Tage mit meinem Kommentar gewartet, in meiner Eigenschaft als interessierter Bürger ;-) .

    Immerhin habe ich oben auf der Tribüne gesessen und fand den Vortrag damals hochinteressant. Abgesehen davon ist auch bekannt, dass der Kreis Mettmann in finanzielle Vorleistung getreten ist, weil die Stadt Wülfrath massive finanzielle
    Probleme (Nothaushalt?) hatte oder immer noch hat.
    Und nur weil der Kreis eingesprungen ist, konnte das Projekt angeschoben werden. Es geht ja auch um Fördergelder und um die Wahrung von Fristen. Mit einer Trägerschaft hat das sicherlich nichts zu tun.

    Mit Interesse verfolge ich die Pressebericht aus Velbert. Dort gibt es bereits eine erste Illuminierung an einer Brücke. Außerdem wurde dort eine Wanderung über Teile der Trasse angeboten.

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  9. Dede
    Feb 21, 2010

    Sorry, bei Beitrag 7 habe ich mich in der Rubrik vertan.

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  10. MEntor
    Feb 22, 2010

    Also CDU und FDP werden auf jeden Fall Möglichkeiten finden ihren finanziellen Unterstützern Profit aus dem Radweg zu ermöglichen. Und Hotels sind doch ne KLasse Idee, zur Einweihung kann dann ja Herr Rüttgers reden. Gut, dazu müsste vorher jemand 6000€ locker machen.

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