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Abenteuerspielplatz Bahndamm


6. März 2010 - Von Ralf in News | Druckversion | Versandversion

Titelfoto555

Die alte Bahntrasse kann ein toller Abenteuerspielplatz sein. So haben Kinder im Bereich zwischen dem Brügelweg und der Abstkücher Straße einige Buden gebaut. Teilweise befinden sich diese Buden auch in den Bäumen. Witterungsbedingt wurde der Spielplatz vermutlich bereits im Herbst 2009 aufgegeben und dort wo Unrat herumliegt, kommt schnell noch weiterer Unrat hinzu. Im gesamten Bereich ist inzwischen eine kleine Schmuddelecke entstanden. Man findet dort Sachen die auf den Sperrmüll gehören oder die sogar besonders entsorgt werden müssen. Die Technischen Betriebe der Stadt Heiligenhaus wurden informiert.

Fotos: Ralf

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24 Kommentare

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1. milla schrieb am 07. März 2010 um 14:03

Dieses “Buden-bauen” erinnert einen an die alten Kindertage, aber Müll sollte man entsorgen.

2. fly schrieb am 09. März 2010 um 11:09

@milla

Ja das erinnert mich auch an meine Kindheit aber so ein Müll habe ich nie hinterlassen!! :-) )

LG fly

3. milla schrieb am 09. März 2010 um 13:51

@ fly: Wir damals auch nicht. Aber solche Buden sieht man kaum noch dank Playstation und Co.

4. fly schrieb am 09. März 2010 um 18:11

@milla

Ja das stimmt, wir waren noch kreativ und hatten Phantasie. :-) )

5. Ralf schrieb am 09. März 2010 um 18:31

Gegen den pädagogischen Ansatz ist auch nichts einzuwenden ;-)

6. ich schrieb am 09. März 2010 um 19:24

Ja ja, früher war alles besser sogar die Zukunft!?

Aber zwei Sätze zu der sicherlich zu Recht beklagten häufig anzufindenden Phantasie und Kreativitätslosigkeit der Kids von heute.

Wie werden die Kids denn heute von ihren Eltern erzogen und wieviel Zeit haben Eltern von heute für ihre Kids?

Und wie reagieren die Erwachsenen heute im Allgemeinen auf phantasievolle und kreative Kids?

7. amarillyon schrieb am 09. März 2010 um 21:24

Auf die zweite Frage ist die Antwort nicht schwer: MIT MOSQUITOS!!!!

8. fly schrieb am 09. März 2010 um 22:29

@ICH

Natürlich war alles besser, wir hatten als Kind oder Jugendlicher noch Respekt vor Älteren Leuten und haben die nicht gleich an S-Bahnhöfen zusammengeschlagen!!!

Was ist das denn für eine Jugend, ich bin 33 Jahre alt und finde das wir früher noch Kinder waren, wir haben nicht mit 14 oder 15 Jahren voll betrunken in der nächsten Straßenecke gelegen!!

Das ist mein Standpunkt!!!

9. ich schrieb am 12. März 2010 um 20:11

@ fly: sicherlich sind wir einig in der Beurteilung einiger Jugendlicher und deren schlechtem Verhalten.
Nur wer lebt denn flate rate Parties vor und wer verdient sein Geld damit?
Sehr richtig finde ich die Aussage, das viele in Deinem Alter noch Kinder waren. Eben weil sie auch noch Kinder sein durften.
Im Moment sind wir in unserer Gesellschaft aber leider dabei “die Kindheit” abzuschaffen!

10. fly schrieb am 12. März 2010 um 23:15

@ICH

Ja, da muss ich Dir in allen Dingen Recht geben!!

LG fly

11. milla schrieb am 12. März 2010 um 23:28

Ich finde, den Kindern wird ab der Einschulung schon die Kindheit genommen. Von Anfang an stehen Kinder mitlerweile unter Leistungsdruck. Wenn ich nur schon an die Einschulungsuntersuchung denke.,……
Wir haben früher Klötzchen in eine Kiste richtig einsortieren müssen und weitere Kleinigkeiten. Kann man heute noch nicht seinen Namen schreiben, so muss man schon auf eine integrative Schule. Man geht doch in die Schule um das zu lernen………….
Mal ganz zu schweigen davon, dass wir früher noch genügend Plätze hatten zum Spielen.
Wenn ich dann noch in den Nachrichten höre, dass zwei 13-jährige eine 83 Jahre alte Dame misshandeln und nicht bestraft werden können, wird mir schlecht. Wo soll das noch hinführen?

12. Dede schrieb am 13. März 2010 um 07:18

Verlangt die heutige Zeit des fortgeschrittenen Fortschritts etwa zuviel von der biologischen Einheit: Mensch ?
Produzieren wir etwa Fortschrittsmüll, wenn nur noch wenige die Hochtechnologie begreifen, die uns unser täglich Internet gibt ?
Da gibt es eine Informationselite mit dem Potential uns alle wieder zu Bauern und Kleinviehzüchtern zu machen.
Mit Null Technologie-Verständnis.

Oh, klar. Eine Verschwörungstheorie. Eine von vielen.

Wenn 13jährige eine 83jährige Frau mißhandeln, sollte das für die Gesellschaft ein Alarmsignal sein.
Auch wenn es selten vorkommt. Es sollte eigentlich garnicht geschehen.

Ich finde einen Spruch der Japaner über die Deutschen sehr interessant:
“Während in Deutschland noch nach einem Schuldigen für ein Problem gesucht wird, geht man in Japan schon daran es zu beheben.”

Ich versuche immer, mir davon eine Scheibe abzuschneiden.
Ich bin auch als Deutscher überhaupt nicht beleidigt wegen der Kritik. Sie haben ja recht.

13. Koboldpeter schrieb am 13. März 2010 um 13:28

Na ja Kommentar Nr. 7 ist ja wieder klar” Mosquitus” Von wem sonst. Chaos und Zerstörung ist laut diesem User vermutlich sehr kreativ.Aber ernsthaft, auch in meiner Jugend haben wir diese Buden auch an Bahndämmen gebaut.Diese waren total bewachsen. Man musste sehr keativ sein Material dort hinzuschaffen sowie Werkzeug zu transportieren. Und das alles ohne sich von Eltern und anderen Erwachsenen und Jugendlichen erwischen zu lassen.Die geheime Stelle die nur wir kannten. Sicherlich gab es dort auch Abfälle aber in sehr beschränkten Rahmen. In meiner Jugend gab es noch nicht die Wegwerfgesellschaft der heutigen Zeit. Aber wo ist heute die Alternative für Jugendliche.Ein Abenteuerspielplatz in Heiligenhaus wo Kreativität und Phantasie gefördert werden könnten, UNDENKBAR. So traurig wie das Abfallproblem am Bahndamm ist, denkt auch einmal an unsere Kinder dehnen genau diese Möglichkeiten fehlen.

LG Koboldpeter. Vater dreier Kinder und Neu Opa

14. amarillyon schrieb am 13. März 2010 um 16:12

Ach, Kobold… sei doch nicht so verkrampft, wenn man ‘mal einen sarkastischen Witz macht…

Ich will ja gar nicht in Dede’s Kerbe schlagen und “Humorlosigkeit” ebenfalls als “typisch Deutsche (Un-)Tugend” verbrähmen und dies dann als einen weiteren Aspekt jener hier so gescholtenen Gesellschaft verpöhnen, die an dem Dilemma “unserer heutigen Jugend” mitschuld trägt. ;)

Und auch wenn es mich angesichts des Themas in den Fingern juckt wieder einmal in akademische Exkursionen zu entgleiten reicht in der Quintessens (und mit der gehörigen Portion Humor) eigentlich ein Zitat:

— “Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.” —

Sokrates, griechischer Philosoph (um 469 vChr – 399 vChr)

15. Ralf schrieb am 13. März 2010 um 20:23

Inzwischen haben die Technischen Betriebe dort aufgeräumt.
Das wurde mir gestern von Nachbarn vermeldet.

16. milla schrieb am 13. März 2010 um 21:55

@ Ralf: Wunderbar, Problem von anderen auf Kosten anderer gelöst.

17. Dede schrieb am 14. März 2010 um 08:36

@ amarillyon:
Besagtes Zitat von Sokrates ist immer gut um allgemeinem:”Früher war alles besser”-Gejammer zu begegnen.
Den Vergleich hat unser Deutschlehrer vor 30 Jahren auch angebracht und schon hatten wir Schüler ein weniger schlechtes Gewissen zu unserem Benehmen.

Hm, Humorlosigkeit. Stimmt. Das finde ich nicht gut. Allerdings ist es nichts typisch deutsches und in diesem Kommentarblock kann ich von mir darüber auch nichts finden.
Ich wage auch nicht, Thesen darüber aufzustellen, daß eben diese Humorlosigkeit ein weiterer Aspekt einer Gesellschaft sein soll, die dann wiederum an irgendetwas die Schuld tragen soll.
Gut. Der Gedanke hat schon was aber geäußert habe ich mich in diese Richtung hier eigentlich nicht.

Nun zu dem Sokrates Zitat: Es impliziert, daß dieses dargestellte Verhalten Jugendlicher zu allen Zeiten nicht anders gewesen sei. Dabei beschreibt er nur einen Zustand seiner Zeit. Ob Jugendliche sich tatsächlich die ganze Menschheitsgeschichte hindurch immer so verhalten haben ist damit also längst nicht bewiesen.

Memo: Ich habe die lange Suche nach Schuldigen angeprangert.
Und habe dazu als Vergleich die “fleißigen” Japaner herangezogen. :-)

18. Ralf schrieb am 14. März 2010 um 10:00

@Milla

Leider ist das so. Als ich noch Kind war hab ich nie ein solches Chaos hinterlassen. Aber Engel waren wir auch nicht gerade ;-)

19. Wuppertaler schrieb am 14. März 2010 um 13:51

Anfang der sechziger Jahre…..ich kann so bis 1964 zurückdenken…davor ist dunkel…haben wir in alten Bunkern…Bombentrichtern und Schutthalden mit Trümmerschutt
vom Angriff 1944 auf Wuppertal-Langerfeld gespielt…kein Scheiß…heute steht da ein Industriegebiet und an WK II erinnern nur noch der Hochbunker und die Hallen der Fa. Espenlaub.
Aber eins ist so sicher wie…..genau….Dreck hat da nie rumgelegen..also Dreck im Sinne von Wohlstandsmüll.
Holzreste wurden verfackelt…Eisen und Buntmetall zum Schrotti am Bahnhof gebracht….Papier zum Zunder machen verwendet oder dem Klüngelskerl mitgegeben….Plaste und Elaste….??????…..Kippen selber geraucht(rotzkotz)…
Nägel für Baumhäuser verwendet….
Ich glaube der Schnitt muß so um 1970 gewesen sein….als Aldi und Kaisers innen Ort kam und Tante Emma dicht machte.

Hört sich nostalgisch an war aber mit Lebertran und später Sanostol,Capri Eis,Fix&Foxi,Flipper,Tarzan und Bonanza in S/W der Hit….ach ja Karl-Heinz Köpke nicht zu vergessen.

:-)

20. amarillyon schrieb am 14. März 2010 um 14:58

Verstehe ich Wuppertaler richtig?
Brauchen wir wieder Luftangriffe wie 1944, damit die Kinder wieder lernen “richtig” zu spielen?

21. Wuppertaler schrieb am 14. März 2010 um 15:27

Von wem konnte das bloß wieder kommen…….

Kannst Du Deinen Dauerfrust auch anders abbauen?

22. amarillyon schrieb am 15. März 2010 um 19:38

Ja, kann ich :D

23. Wuppertaler schrieb am 15. März 2010 um 20:45

Prima :-D

24. amarillyon schrieb am 15. März 2010 um 23:19

Ja.

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