Abbau der Moskitos am IKG
Der Bürgermeister hat mit dem freiwilligen Abbau der Moskitos sicherlich für eine Überraschung gesorgt, denn noch in den letzten Sitzungen des Rates hatte er deren Notwendigkeit vehement verteidigt. Der Sinneswandel ist sicherlich der Erkenntnis geschuldet, dass er für diese Position keine Mehrheit mehr im Rat findet. Insofern ist der Abbau als Erfolg derjenigen Ratsfraktionen zu werten, die sich eindeutig gegen die Nutzung derartiger „Schallwaffen“ ausgesprochen haben.
Das Thema ist damit aber nicht von der Tagesordnung, denn das grundsätzliche Problem des Umgangs mit herumlungernden und Vandalismusschäden verursachenden Jugendlichen wurde weder mit der Installation noch mit dem Abbau der Moskitos gelöst. Die SPD-Fraktion hat von Anfang an eine auf die Wiederherstellung von Sauberkeit und Recht und Ordnung durch räumliche Problem-Verdrängung beschränkte Sichtweise für falsch und eine sozialpädagogische Begleitung der betroffenen Jugendlichen für die bessere Lösung gehalten. Hierzu steht eine grundsätzliche Entscheidung des Rates noch aus und der gemeinsame Antrag von WAHL und SPD wird insofern noch zu beraten sein.
Die diesbezüglich beleidigte Reaktion des Bürgermeisters, der ankündigt, sich in der Angelegenheit nunmehr zurückziehen zu wollen und den Bürgern bei Bedarf Ansprechpartner aus der Politik zu benennen, widerspricht seinen dienstlichen Verpflichtungen und geht zudem in der Sache fehl. Die Auffassung, der Einsatz der Moskitos sei alternativlos gewesen, ist seine persönliche Fehleinschätzung. Durch die Politik wurden schon lange Alternativen aufgezeigt, die nicht nur am Symptom, sondern an den Ursachen ansetzen würden. Ein Caritas-Projekt im Stadtteil Nonnenbruch zeigt derzeit, dass mit sogenannter „aufsuchender Sozialarbeit“ (Streetworking) durchaus entsprechende Erfolge erzielt werden können.
Saving...
“herumlungernden”, “Recht und Ordnung”, “Problem-Verdrängung”, “dienstliche Verpflichtung”… klingt eigentlich der Wortwahl entsprechend nicht nach Sozialdemokratischer Politik. Schade!
Wem darf man die korrigierte Version schicken? Der Deutschlehrer hat diese soeben korrigiert.
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Wer korrigiert eigentlich IHRE Kommentare?
Zitat Stehaufmännchen zu einem anderen Artikel: “Soweit kommts noch [...]” = Glashaussteinewerfer…
*lol*
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Und Heiligenhaus goes Crossover.
5 von 6 Artikel zum selben Thema !!!
Pythonesque.
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Um welches Caritasprojekt (Streetworking) handelt es sich denn da und wer macht das?
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Hallo zusammen,
heute morgen war ich mit meinem Hund am Ikg, Ein Fehler!
Überall Glasscherben, Müll und viele weitere Anzeichen von einer nächtlichen Party. Das ist der Preis den man als Einwohner dieser Stadt zahlen muss, wenn der Bürgermeister die Dinger abnimmt!
Wer sich von diesen Zuständen da selbst ein Bild machen will, tut es: Es sieht schrecklich aus!
Wie konnten sie die Mosquitos nur abhängen Herr Heinisch!
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Herr Heinisch! Ich fordere die sofortige Anbringung der Moskitos!!! Wir hätten es ahnen sollen, die Politik hat versagt. Wo sind jetzt die Streetworker und die Alternativen?
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@Lemon Tree
Wo genau am IKG war das denn? Hab das gerade erst gelesen.
Würde mich mal interessieren. Ich bitte um Info.
Danke.
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@ Ralf
Gestern früh war es direkt vorm Eingang! Der Müll aber, war gestern Abend schon verschwunden, sorry Ralf!
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@Lemon Tree
Danke für die Info.
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@ lemon tree.
da hat der hausmeister sonntags aber gute arbeit geleistet!!!
ob der einen sonntagszuschlag bekommt???
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@pebbles
Es gibt dort auch Bürgerinnen und Bürger die ein Auge auf das
IKG haben.
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@ ralf.
ich halte die aussage für einen fake von lemon tree.
das entbehrt doch jeder logik das anwohner beweise vernichten die den mosquito rechtfertigen würden.
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@ pebbles
Nicht um meine Glaubwürdigkeit zu wahren, sondern um Ihre Unfähigkeit zu unterschreichen, sage ich nun folgendes:
In welchem Kommentar von mir sagte ich, dass die Anwohner den Müll weg geräumt haben? Es gibt Hausmeister, Städtische Angestellte oder auch verantwortungsbewusste Mitbürger (egal aus welchen Stadtteil sie kommen)!
Das einzige was ich Ihnen sagen kann ist das ich es nicht wahr;-) Ich hätte den Müll gerne Beibehalten bis Montag!
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@Pebbles
In der Stadtverwaltung wrd man sicherlich schon wissen was los war. Immerhin sind die Hausmeister städtische Mitarbeiter. Und am IKG sind an den Wochenenden auch immer Veranstaltungen (Sport / Kultur). Es könnte also sein das jemend aufgeräumt hat, damit es dort nicht so übel aussieht.
Müll macht ja auch keinen guten Eindruck auf Besucher.
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@ lemon tree
erst mal vielen dank für die netten worte.
ich habe auch nie behauptet das sie/du etwas gesagt hast das der hausmeister oder anwohner etwas weg geräumt haben. wer lesen kann ist klar im vorteil. ich zweifel an der richtigkeit deiner information ( beweispflicht).ich denke das hier stimmung gemacht wird.
ich glaube nur nicht das bürger einfach so müll von einem schulhof entsorgen. ich glaube auch nicht das jugendliche bei – 10 grad nur ein paar tage nach der demontage ( wenn es denn schon demontiert ist) direkt dort eine wilde sauforgie feiern und ihren müll dort liegen lassen. Sie/ Du hast auch nicht geschrieben was für ein müll das war. es kann ja auch ein gelber sack gewesen sein den raten dort hingeschliefen haben.
@ ralf. das kann möglich sein
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Zur Erinnerung: In der Dezember-Sitzung des Rates hatte die FDP zwar Zustimmung zum Antrag von SPD und WAHL, den Einsatz von Moskitos im Stadtgebiet künftig zu verbieten, signalisiert, plädierte jedoch für eine Überweisung in die Fachausschüsse, weil man insbesondere im Jugendhilfe-ausschuss noch intensiv darüber diskutieren wolle.
Der Jugendhilfeausschuss hat nunmehr am 9. Februar getagt. Unter der Leitung von Herrn Ebel (FDP) gab es jedoch keinen Diskussionsbeitrag der FDP zu diesem Tagesordnungspunkt. Sang- und klanglos wurde das Thema an den für öffentliche Ordnung zuständigen Ausschuss weiter verwiesen. Vor diesem Hintergrund ist die Haltung der FDP vom Dezember neu zu bewerten: Glaubwürdigkeit sieht anders aus!
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Es war doch mehr als absehbar, dass das IKG wieder zum Schauplatz von Vandalismus und Alkoholismus wird. Na ja, die für den erneuten Missstand verantwortlichen Parteien haben in nächster Zeit bestimmt genug Gelegenheiten sich die Beschwerden der Anwohner anzuhören
Großartige Arbeit!
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@ mentor. besser als wenn die auf dem kinderspielplatz saufen und randalieren…
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Warum? Da kann man doch auch gleich Mosquitos aufhängen. Abends sind die Kinder eh nicht mehr da…
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